HP Mini 110 3100sg - WINDOWS 7 Starter

(C) mAts 2019 - Artikel: 011

Registry – Allgemein

WINDOWS-REGISTRY = noch heiliger, als die Dienste!

Immer wieder kann man in Zusammenhang mit allen WINDOWS-Betriebssystemen den Ausdruck REGISTRY vernehmen. Und immer wieder tauchen mit diesem Wort in der jeweils gleichen Zeile auch Wörter und Satzteile, wie: »Naa, bitte nie!!«, »Extrem gefährlich!«, »*Buhu* – Alles kaputt, was jetzt?« und »System sofort neu aufsetzen, OIDAOida


Kumpel, aber auch Fremder. Freund, aber auch Ehemann.
Zusätzlich aber auch Ausdruck des freudigen Erstaunens oder unheimlicher Enttäuschung.

Hängt eben alles nur von der Betonung ab und ist wirklich unheimlich kompliziert.
!!
« auf.

Was also ist die Registry wirklich?

Ich sehe/bezeichne die Registry als eine Art »Hirn« meines WINDOWS-Betriebssystems. In dieser Datensammlung werden enorm viele von WINDOWS (und auch von der darauf installierten Software) benötigte Parameter und Daten abgelegt:
Und was ist jetzt so unheimlich gefährlich an der REGISTRY?

Es macht die Kombination aus zweierlei Dingen aus, denn:
1.) Kann man diese Einstellungen in der REGISTRY sehr einfach ändern. Und
2.) Könnten nach so einer Änderung Teile Ihres Rechners vielleicht nicht mehr einwandfrei funktionieren.

Trotz allen Warnungen im Netz (und sonstigen Medien) wage ich es, Sie direkt darauf anzusprechen:

Setzen Sie sich über all diese Schauermeldungen hinweg und trauen Sie sich über die REGISTRY drüber, denn an keinem anderen Ort Ihres Rechners wird es Ihnen derartig einfach gemacht, Ihr WINDOWS-Betriebssystem so elegant nach Ihren Wünschen anzupassen! Und dies ohne jede fremde Schad(d=s)-Software auf Ihrem Rechner!

Trotzdem möchte ich an dieser Stelle unbedingt um ein gewisses Maß an Vorsicht bitten, denn ein »wildes Herumgebastel« an der Registry hat selbstverständlich seine (mitunter leicht bösen) Folgen. Es wird aber absolut nichts geschehen, wenn Sie sich an folgende Regeln halten:

Herumstöbern, Ansehen, Lesen und Nachforschen in der Registry wird nie, absolut nie! irgendwelche negativen Folgen haben. Nehmen Sie also die Warnmeldungen Ihres Rechners wohlwollend zur Kenntnis, aber lassen Sie sich von diesen nicht einschüchtern.

An ziemlich vielen Stellen im Netz wird empfohlen, aus dem (heiligen!) Programm Regedit heraus gleich vorweg eine Sicherungskopie der kompletten Registry anzufertigen:

[Registrierung]-[Registrierungsdatei exportieren...]-[Alles auswählen]-[Speichern]

Sicher können Sie dies tun, es ist aber – meiner Meinung nach – nicht wirklich sinnvoll. Dieser Vorgang wiegt Sie danach in einer trügerischen Sicherheit (ähnlich dem Gebrauch einer Anti-Virus-Software) und Sie glauben, Sie haben jetzt ohnehin einen »Alles-ist-wieder-gut«-Knopf geschaffen, den Sie im Notfall nur drücken müssen. Dies ist aber definitiv nicht wahr! (Die exakten Ausführungen dazu erspare ich Ihnen...)

Es ist wirklich viel besser, jede Änderung in der Registry einzeln vorzunehmen und auch zu dokumentieren, sowie gleich vorweg die passende wieder-wegmach-Datei anzufertigen. So werden Sie mit der Zeit sicher Freude an Ihrer Registry entwickeln können.


Wie Sie die Arbeit an Ihrer Registry beginnen könnten, sehen Sie in dem (Real-!)Beispiel auf der folgenden Seite.


Diese Seiten sind (genau jetzt) seit 2857.3 Tagen »online«. Ich könnte meine Meinung bezüglich einiger Punkte dieser Sammlung von Anregungen und Empfehlungen also durchaus noch ändern.

Dies ist zwar nicht besonders wahrscheinlich, könnte aber dennoch manchmal vorkommen...



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Name: kein »Zwang«...
Überschrift: wär' nicht schlecht!
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