Donnerstag, 12. April 19:50
Wenn mich Webseiten zu sehr nerven, dann gibt es für mich nur eine Möglichkeit: Den Quelltext der Seite ansehen (das ist im Prinzip ein Teil des Codes, aus dem eine Seite besteht), den Quälgeist finden und danach eliminieren. Das ist die einzige uns beste Möglichkeit, nervige Werbung ohne den Einsatz von Zusatzprogrammen auszuschalten.

Gestern quält mich einmal mehr solch eine sinnlose Video-Werbung, daher suche ich im Quelltext nach dem Täter und...
...finde stattdessen dieses Job-Angebot.

OK, zunächst habe ich ehrlich gelacht. Es ist ja eigentlich keine so schlechte Idee, ein Job-Angebot im Quelltext der eigenen Homepage zu veröffentlichen. Eigentlich!
Wenn ich dann aber ein wenig nachdenke und reflektiere, dann habe ich da so meine Zweifel. Wer sieht sich denn den Quelltext einer Homepage an? Mir fallen da eigentlich nur negative Gründe ein. Weil mir eben auf der Seite irgendwas schwer auf die Nerven geht. Wenn ich dann in dem Stellenangebot noch die Zeile lese: »Helfe uns das Produkt CHIP.de und weitere digitale Produkte für unsere Kunden zu optimieren.«, dann ist alles klar, denn 1.) bin ich in diesem Moment ja der Kunde und nur deshalb im Quelltext, weil ich ja soeben enorm von solchen Optimierungen genervt wurde und 2.) ist das ein wenig seltsames Deutsch, wo außerdem ein Beistrich fehlt...

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(C) mArtin, im April 2018.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!