Freitag, 09. Oktober 17:50
Fäsbuck ist nicht nur schlecht. Ich habe (eh kloa) immer wieder solche Beiträge angeklickt, die mich interessieren. Daher befinden sich in meiner Timeline praktisch ausschließlich Postings, die sich mit Mechanik, Physik, Elektronik und ähnlichen Themen befassen. Und daneben halt ein paar der Postings von FB-Freunden, die wirklich nicht immer angenehm/lustig zu lesen sind.
Aber die Physik-Beiträge mag ich ganz speziell, da kann ich einfach immer etwas dazulernen. Heute hatte ich zum Beispiel einen höchst interessanten Beitrag von einem Astrophysiker in meiner Seite, der mir erklärt hat, dass die Erde sich nicht wirklich gleichmäßig dreht, sondern dass es da andauernd Unregelmäßigkeiten gibt. Seit man genaue Uhren hat also wirklich genaue Uhren, wie eine Atomuhr hat man bemerkt, dass die Zeit dieser genauen Atomuhr und die der Erde immer wieder nicht zusammenpasst. Auf Grund verschiedener Ereignisse auf der Erde wie den Gezeiten oder auch den Bewegungen im Erdmantel (Drift der Kontinentalplatten) dreht sich die Erde eben manchmal schneller und manchmal langsamer. Daher dauert dann eben ein Tag manchmal etwas länger und manchmal etwas kürzer.
Wer jetzt denkt: »
Ja, das kenne ich, ein Tag im Freibad dauert wesentlich kürzer, wie ein Tag im Büro!!«, der/dem sei gesagt: Wir sprechen hier von Zehntel- oder Millisekunden.
Aber immerhin ist das schon eine Zeit, die uns Probleme machen kann, nämlich dort, wo so richtig ganz exakte Zeiten von Nöten sind, wie zum Beispiel bei der Geo-Positionierung mittels GPS. Es gibt Situationen, wo eine ein paar Dezimeter oder gar Meter falsch angezeigte Position große Probleme macht, wie zum Beispiel bei der Navigation in den Bergen oder beim autonomen Fahren. Da braucht man also eine wirklich exakte Zeit, und vor allem müssen ALLE Satelliten die GLEICHE Zeit haben.
Damit dies alles funktioniert, gibt es zwei Tage im Jahr, wo jeweils in der letzten Minute des Tages eine Sekunde abgezogen oder hinzugefügt werden kann, nämlich am 30. Juni und am 31. Dezember. Seit 1972 geschah dies immerhin etwa 30 Mal. Es gibt also tatsächlich Minuten mit 61 Sekunden...
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(C) mArtin, im
Oktober 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.
Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter
Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!