Donnerstag, 08. Oktober 18:00
Eine wirklich ekelhafte Sache, die da in den letzten Wochen geschehen ist. Es war zwar in Spanien, gilt aber – in vielleicht abgeschwächter Form – auch für Österreich: Wenn Menschen aus ihrer Wohnung geworfen werden. Aus rein finanziellem Interesse. Jene 87-jährige Frau, die Ende September aus ihrer Wohnung mit Zwang delogiert wurde, ist nun gestorben. Was an sich für mich nicht weiter verwunderlich ist. Ich habe das bereits bei einer Nachbarin erlebt, die zwei Wochen, nachdem sie ins Heim kam, verstarb. Aus Kränkung eben.

Und ich erlebe einen ähnlichen Fall derzeit in meiner Bekanntschaft. Eine Freundin meiner Mutter kam so gegen Oktober 2025 ins Spital, zu einer geplanten Operation der Hüfte. Diese verlief nicht ganz nach Plan, dazu kamen dann weitere Operationen und auch ein paar Krankheiten. Inzwischen haben die Nichten der Frau ihr Haus verkauft, ihre Sachen weggeworfen(?!) und lassen sie in einem Spital versauern. Meine Mutter und eine weitere Freundin sind relativ ratlos. Offiziell heißt es, sie mussten das Haus verkaufen, um ein gutes Heim zu bekommen. Inoffiziell wissen wir, dass gar kein Heim gesucht wird, die Nichten am Telefon auflegen, wenn man sie kontaktiert, und sie jetzt einmal drei Wochen in Urlaub gefahren sind.

Mir graust jedes Mal, wenn ich von so einem Fall höre oder lese. Vor allem dann, wenn es in der eigenen Familie passiert. Geldgier habe ich noch nie richtig verstanden. vor allem dann nicht, wenn es zum Schaden anderer Menschen ist...

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(C) mArtin, im Oktober 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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