Mittwoch, 07. Oktober 18:10
Heute hätte er seinen 80. Geburtstag gefeiert, unser Georg Danzer. Er war einer der großen Liedermacher in Österreich, aber was mich viel mehr an ihm angesprochen hat, war seine Menschlichkeit. Er gehört nämlich zu jenen Menschen, die kaum jemand wirklich nicht mag. Bei Rainhard Fendrich oder gar beim Wolferl (Ambros) ist das schon ganz anders. Die kann man schon mal – abseits von ihrer unwidersprochenen Genialität– nicht wirklich mögen, das kenne ich genug Menschen, die da eine gewisse Aversion hegen. Aber beim Georg Danzer ist das nicht so. Den mag man, selbst, wenn man seine Songs vielleicht nicht so sehr mag.

Was mich dann beim Gedanken an seinen Tod doch ein wenig desperat machte: Ich weiß natürlich, dass er schon länger tot ist, ich habe ihn ungefähr im Mai 2007 noch auf einem Konzert (bei einem KPÖ-Fest?) gesehen. Das war sicher eines seiner letzten Konzerte. Aber ich hätte nicht gedacht, dass er schon im Alter von 60 gestorben ist, also jünger, wie ich jetzt bin. Das ist dann doch ziemlich früh...

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(C) mArtin, im Oktober 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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