Donnerstag, 07. Mai 18:30
In jeder Nachrichten-Sendung des heutigen Tages war es zu hören: Die ÖsterreicherInnen haben immer mehr Schulden. Und die Statistik spricht für sich: Die meisten Schuldner sind männlich und verfügen tendenziell über einen eher geringeren Bildungsstand. Das ist meiner Meinung nach nicht besonders verwunderlich. Es klingt ein wenig grauslichgrauslich


Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten.

Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...«
und ist definitiv politisch nicht korrekt, aber: Bildung schützt – wie kaum etwas anders – vor blindem Kaufrausch. Außerdem: Sich mit den wunderschönen, zumeist aber recht sinnlosen, Gegenständen eines luxuriösen Lebensstils zu umgeben macht halt dann vor allem was her, wenn man sich selber für nicht gut genug empfindet. Auch hier wirkt Bildung Wunder.

Und warum wird so wenig gegen den offensichtlichen Bildungsmangel getan? Eigentlich auch klar, wenn auch in dieser Klarheit nie von der Politik zugegeben. Unser Wirtschaftssystem und dessen ganzer Markt baut einzig und allein auf Wachstum auf. Die Leute von der Partei, welche ja laut eigener Definition »die Hure der Reichen« darstellt, bekommen das in ihren Vorträgen und Schulungen immer wieder vorgebetet, das gehört zu deren DNS. Und wer also soll denn den ganzen sinnlosen Schmonz kaufen,... wenn nicht die Deppen?

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(C) mArtin, im Mai 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!