Mittwoch, 06. Mai 18:10
Es warat wegen: Willhaben.
In den unterschiedlichsten Sendeformaten von Dokumentationen kann man die Kassandrarufe wohl vernehmen: Unsere Gesellschaft(en) wird/werden stetig rüder. Ich möchte diese Wahrnehmung so ungern teilen, aber leider verhält es sich tatsächlich so. Höflichkeit und Anstand sind scheinbar zu etwas geworden, was als durchaus vernachlässigbar scheint. Und Willhaben ist da eindeutig ein Brennpunkt. Jede/r möchte am liebsten alles für Monate reservieren. Jede/r möchte zu jeder Tages- und Nachtzeit kommen können. Jede/r meint, die Grundregeln für eine anständige Kommunikation nicht Folge leisten zu müssen.

Ja, ich möchte ein paar Dinge loswerden – und dafür muss man schon ein paar Umstände in Kauf nehmen. Aber manchmal denke ich mir schon, dass die Mülltonne da eindeutig der Weg mit weniger Stress wäre...

Nachtrag um 18:30: So kann man auch Lügen gestraft werden.
Prompt kommt nun eine Dame, um etwas von meinen Angeboten auf Willhaben abzuholen, die diametral zu all dem ist, was ich oben beschrieb. Sie ist besonders freundlich – und nach dem Geschäft bedankt sie sich herzlich für das tolle Angebot und schenkt mir noch eine große Tafel Schokolade.

OK, mein Grant auf Willhaben ist wieder ein wenig weniger...!

PS: Willhaben hat derzeit einige Probleme mit seinem Webauftritt – und die Übermittlung von Nachrichten funktioniert nur sporadisch.

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(C) mArtin, im Mai 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!