Donnerstag, 09. April 18:30
Was haben Herr Max M. und Herr Burdus M. gemeinsam? Die Email-Adresse. Nämlich meine. Herr Max verwendet meine Adresse vor allem dazu, um Volksbegehren zu unterstützen, die von der FPÖ lanciert werden. Vermutlich hat er nicht genügend Mut, um zu gestehen, dass er die Rechten unterstützen möchte. Er wird also zu jener unsichtbaren Meute gehören, welche die FPÖ zwar wählt, diesen Umstand aber leugnet. Bei Herrn Burdus liegt die Sache ein wenig anders. Er hat Kontakt mit dem Finanzamt Gänserndorf und bucht immer wieder online seine Termine dort. Zuletzt eine Beratung bezüglich der Arbeitnehmerveranlagung. Und weil er dem Finanzamt offensichtlich nicht traut, gibt er denen meine Adresse. Einfach so halt – aus einer guten Idee heraus. Ob das, was diese Beiden (und einige Leute mehr) da machen, in Ordnung ist,... ich weiß es nicht. Meiner Art zu handeln entspräche das nicht. Entweder ich habe Vertrauen in eine Organisation oder eben nicht. Und demnach gebe ich meine Adresse her oder eben nicht.

Funfact am Rande: Das Finanzamt Gänserndorf fragt mich nun, wie denn mein Termin bei ihnen so gelaufen ist, ob mir das Service gefallen hat, oder nicht. Wäre ich ein Schelm, dann könnte ich nun im Namen von Herrn Burdus eine kleine Umfrage beantworten. Bei seinem nächsten Besuch im Finanzamt Gänserndorf hätte er dann eventuell eine hübsche Überraschung...

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(C) mArtin, im April 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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