Dienstag, 17. März 17:50
Ich bin ja leider kein
echter Elektroniker. Ausgebildet wurde ich lediglich (auch) zum Elektriker. Ich kann also meine elektronischen Geräte nur dann reparieren, wenn sie einen elektrischen Schaden aufweisen oder eben einen solchen, der augenfällig ist, wie zum Beispiel geplatzte Kondensatoren oder ähnliches. Aber eine Schaltung nach defekten Bauteilen abzusuchen, dafür müsste ich auf der Abteilung für Nachrichtentechnik gewesen sein und nicht auf jener für Maschinenbau. Schade irgendwie.
Jetzt gehen in der letzten Zeit meine Verstärker ein. Der im Studio funktioniert nur mehr halbherzig und der bei meiner Audio-Video-Anlage hat vor wenigen Tagen den Geist aufgegeben. Bei einer doch relativ halbherzigen Suche nach möglichen Ersatzteilen stoße ich dann auf etwas, was ich so nicht erwartet hätte. Auf AMAZON gibt es einen Audioverstärker mit 2 x 40 Watt, der um 35,- Euro erhältlich ist. Das ist ein Preis, um welchen ich nicht einmal die zugehörigen Bauteile bekommen könnte. Nachdem die Tests im Netz zu diesem Schnäppchen nicht so übel sind, bestelle ich das Teil eben am Samstag.
Heute kommt der Sikkeby AK45 an.
Ausgepackt, ausgetauscht, eingesteckt und aufgedreht. Und was soll ich sagen? Nun ja, er macht das, was er tun soll. Freilich nicht in hervorragender Tonqualität, was mir aber relativ egal ist, da ich sowieso auf Grund meiner kaputten Ohren einen vorgeschalteten Equalizer benötige und mir den Sound beliebig einstellen kann. Und außerdem: Fürs Fernsehen reicht es allemal. Es ist ein satter Sound und ich verstehe alles. Mehr benötige ich dort nicht.
Eines ist mir jedoch klar: Ins Studio darf so ein Gerät nicht. Dort nehme ich mir jetzt vor, meine Endstufe wirklich zu reparieren. Oder halt reparieren zu lassen...
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(C) mArtin, im
April 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.
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