Mittwoch, 14. Mai 18:40
Die Budget-Rede unseres roten Finanzministers war, nun ja, doch eher suboptimal. Es gibt tatsächlich, da darf man der Opposition durchaus recht geben, fast ausschließlich Einschränkungen für ärmere Menschen. Ja, die Erhöhung von allgemeinen Gebühren trifft schon uns alle, aber in Wahrheit dann wieder auch nicht. 25,- Euro für die Sozialversicherungskarte merkt der Bobo gar nicht, der weiß ja nicht einmal, dass er die überhaupt bezahlt hat. Auf dem Bobo-Konto werden zwecks Übersichtlichkeit Beträge unter 20,- Euro ausgeblendet – sonst kennt er sich auf seinem Konto nicht mehr aus.
Für die Mindestpensionistin aber bedeutet die Verdopplung der Karten-Gebühr eine ziemliche Krise, dieses Geld fehlt bei den Einkäufen. Herr Bobo kann sich das gar nicht vorstellen, dass 10,- oder 20,- Euro viel Geld sein können – für ihn beginnt Geld einfach ab 100,- Euro. Und so scheint es, dass die Bobo-Lobby ziemlich gute Arbeit geleistet hat. Was mich insofern wundert, als dass die Sozen ja in der Regierung sitzen – nur merkt man das kaum.

Und eine weitere Neuigkeit freut mich eher nicht: Mit einem neuen Gesetz besteht nun die Möglichkeit, dass KHG doch nicht in den Häfen muss. Ah, hat der Kickl jetzt doch etwas bei der Regierung mitzureden...?!

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(C) mArtin, im April 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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