Dienstag, 20. Oktober 18:10
Es war in den 70ern, da begann etwas, was heute gang und gäbe ist: Die Geruchsbelästigung. Natürlich gibt es Geruchsbelästigung von anderen Menschen so lange, wie es Menschen gibt. Ich meine eine andere Art der Geruchsbelästigung. Nämlich jene durch zusätzliche Substanzen, nicht durch Ungewaschenheit.

In den 70ern eben, da kam etwas spezielles auf: Apfel-Shampoo. Ich kann mich noch genau daran erinnern, dieser Geruch war so stark, dass man Lust hatte in einen Apfel zu beißen. Damals war das noch lustig – und eine Ausnahme. Parfum roch man damals noch nicht, oder kaum. Erst, wenn man einem Menschen näher kam, konnte man das riechen. Damit ist es heute vorbei. Bei ungünstiger Windlage rieche ich Leute im Wald schon lange, bevor ich diese sehen kann. Und noch einige Zeit länger, nachdem sie mir begegnet sind. Parfum. Beim Laufen. Im Wald. Echt jetzt?

Ich versuche dann gerne, mich mit einem SchasSchas


Im Prinzip ein »Furz«. Meist jedoch wird damit eine Situation, ein Thema, eine Gegebenheit beschrieben. Z.B.: »Des is a Schas!« bedeutet soviel, wie: »Diese Sache ist nicht wirklich gut!«. Gerne wird »Schas« auch für »ein Nichts« verwandt.

Eine Steigerungsform von »Schas« wäre dann der »Schas im Wald«, was auf recht einprägsame Weise das tatsächliche, das echte »Nichts« zu beschreiben versucht.
zu wehren. Aber selbst wenn mir einer gelingen sollte: gegen so eine Wolke kann ich nicht anstinken, Beim besten Willen nicht...

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(C) mArtin, im Oktober 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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