Montag, 12. Oktober 18:00
Und dann... kommt es nämlich eh genau so, wie ich vermutet habe: Anstatt von rasenden E-Mopeds wird der Radverkehr nun von rasenden Fat-Bikes abgeschossen. Bei Fahrten durch die Innenstadt sieht man sie bereits zu Dutzenden, die Fat-Bikes, die extrem schnell fahren können, weil deren Motor auch ohne unterstützendes Treten funktioniert. Sie verfügen zwar über Tretkurbeln, diese sind aber mehr Zierde, denn Notwendigkeit. Verboten wäre freilich auch das, wie auch ein zu starker Motor. Dann wären wir auch da wieder im Bereich eines genehmigungspflichtigen Geräts. Und eine wichtige Sache darf man nicht vergessen: Gäbe es in Wien echte Radwege, die diese Bezeichnung auch wirklich verdienen, dann wäre gar nicht so weit gekommen.

Die Polizei sehe ich an einigen Ecken zu Dritt oder Viert stehen und warten, bis das nächste Fat-Bike naht, welches man kontrollieren kann. Natürlich, die müssen das ausbaden, was die Stadt nicht erledigen will. Und die Strafen, die dem Essenslieferanten drohen, stellen in Wahrheit eine ziemliche Gefährdung des finanziellen Auskommens dieser Menschen dar. Da werden sie als Arbeitnehmer ausgenommen – und dann vielleicht auch noch von der Stadt.

Ich denke, da ist noch keine endgültige Lösung gefunden. Vielleicht ringt sich Wien ja doch noch dazu durch, eine fahrradfreundliche Stadt zu werden.

Na na, keine Sorge, war nur SchmähSchmäh


Ojegerl. Das ist wieder einmal schwer zu erklären.

Ein Schmäh ist einerseits eine Lüge - andererseits vielleicht auch ein kleiner Spass. Wenn man einen »guten Schmäh« macht, dann ist man der Held. Wenn man »keinen Schmäh« hat, dann ist man ein echter Verlierer.
! So weit kommt's noch...

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(C) mArtin, im Oktober 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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