Dienstag, 14. Juli 18:00
Es gibt schon so einige – nein, doch eher: viele – Dinge, die sich eigentlich immer ausnehmen, wie wenn sie aus dem Kabarett kommen würden. Was meine ich damit? Nun, so wie zum Beispiel ein Sommelier über Wein spricht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Menschen das nicht nachvollziehen können, was einem so ein Mensch über den Wein erzählt. Dass man die Hanglage heraus-schmecken kann, ist sicher ein toller Gag bei einer Präsentation. Aber im Prinzip, seien wir ehrlich, ist doch nur eine Sache von Interesse: Schmeckt er, oder schmeckt er nicht. Und das kann ich mir, beim allerbesten Willen, nicht von einem anderen Menschen erklären lassen. Das muss mir mein Gaumen schon selbst erzählen. Ich glaube, ich habe zu diesem Beruf schon deshalb ein gespaltenes Verhältnis, da mir doch eher jene Weine schmecken, die beim Sommelier eher weniger gut ankommen. Und umgekehrt: Das, was er/sie als besonders guten Wein empfiehlt, muss ich mit Cola trinken.

Zu diesem Eindruck passt übrigens die Nachricht dieser Tage (die tatsächlich Eingang in ein Mittagsjournal gefunden hat): »unkompliziert« liegt beim Wein im Trend!
Na bitte. So schaut's aus: Saufen. Lallen. Schädelweh. Aus.

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(C) mArtin, im Juli 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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