Freitag, 15. Mai 17:30
Es geht um Musik. Seit ich meinen Studio-Amp
repariert (?) habe, bin ich dabei, mein Studio-Setup neu einzustellen, was gar nicht so einfach ist. Leider lassen ja meine Ohren bei bestimmten Frequenzen ziemlich nach, daher brauche ich vor jedem Endverstärker einen wirklich guten Equalizer, um diese Hörverluste ausgleichen zu können. Mein Amp hat zum Glück einen Einschleifweg, um das zu realisieren. Daher kann ich da alle Audioquellen mit der gleichen Einstellung hören.
Der Weg, um diese Einstellung zu finden, ist immer der gleiche. Zunächst mit einem Frequenzgenerator, danach mit unterschiedlichen CDs, die ich besonders gut kenne. Meine eigenen zum Beispiel. Oder aber auch jene CD, die praktisch alle Tonmeister verwenden, um eine Anlage, beziehungsweise ein beliebiges Setup einzustellen: »The Nightfly« von Donald Fagen. Diese CD wäre übrigens auch meine Empfehlung für jeden Menschen, der gerne Musik auf höchstem Niveau hört, tatsächlich ist darauf jeder Titel ein Gewinn. Ist auch kein Wunder, daran beteiligt sind schon
sehr geniale und ziemlich bekannte Musiker.
Einen Titel dieses Albums, genauer gesagt eine ganz bestimmte Stelle muss ich mir auch immer wieder anhören: Das Piano-Solo von »Ruby Baby«. Es ist für mich das am besten gespielte Klaviersolo, das ich je gehört habe. Der Pianist (Greg Phillinganes) spielt so, als 1.) hätte er unglaublich viel Zeit und 2.) würde er während des Spiels genüsslich eine Zigarette rauchen.
Wer dazu fähig ist, in dieser Form ein Solo zu spielen, bei dem ist es dann auch kein Wunder, dass er bereits für Stevie Wonder, Quincy Jones oder auch Michael Jackson spielte...
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(C) mArtin, im
Mai 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.
Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter
Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!