Freitag, 03. April 18:30
Eine Nachricht im Mittagsjournal hat in mir eine geradezu pawlowsche Reaktion hervorgerufen, bei den Machern der Nachrichten allerdings nicht. Die Nachricht: Seit dem Jahr 2024 sind mehr als 900.000 Grippe-Impfungen irgendwie nicht dokumentiert worden. Die Kosten für diese verschwundenen Impfdosen belaufen sich auf etwa 25 Millionen Euro. Das Gesundheitsministerium kann über den Verbleib der fehlenden Impfdosen nur mutmaßen – und vermutet, dass halt nicht alle Impfungen in den E-Impfpass eingetragen wurden.

Mir ist Sekunden, nachdem ich diese Nachricht gehört habe, in den Sinn gekommen: »Ganz klar, diese Impfdosen wurden nicht eingekauft, die hat es gar nie gegeben. Die waren lediglich am Papier vorhanden – da hat sich jemand ein bissi ein Körberlgeld verschafft...«

Ich würde mich wirklich trauen, eine Wette auf meine Vermutung abzuschließen, denn wir befinden uns in Österreich. Korruption, Vetternwirtschaft und Betrug in (politischen) Ämtern gehört zur langen Tradition unseres Landes. Ich bin schon ziemlich neugierig, wen es diesmal erwischen wird...

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(C) mArtin, im April 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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