Freitag, 13. März 19:40
Soeben im Abendjournal habe ich eine Meldung gehört, die für mich fast unglaublich klang, es ging dabei um eine Gitarre, die heute versteigert wurde und dies zum jemals höchsten Preis in der Geschichte. Noch bevor die Meldung bis zu ihrem Höhepunkt nämlich den ehemals damit verbundenen Musiker vordrang, war für mich klar, um wen es sich dabei ausschließlich handeln konnte. Ganz klar, Hendrix. Eventuell noch Lennon. Aber natürlich doch viel eher Hendrix. Klar.
Vorher noch kurz der bei der Auktion erzielte Preis: 14,55 Millionen Dollar. Also noch einmal: Sowieso und ganz klar: Hendrix!
Und dann die Auflösung, die ich kaum glauben wollte: Weder Hendrix, noch Lennon. Alles falsch. Der zugehörige Gitarrist lebt noch:
David Gilmour von Pink Floyd. Ich werd' nicht mehr!
Verdient hat er (Gilmour) sich das allemal. Für mich ist er sowieso einer der Besten in dem Bereich. Dennoch, man rechnet bei solch einem Ergebniss doch eher nicht mit dem Arbeitsgerät von einem Künstler, der noch lebt. Und dann noch die Frage: Wird diese Gitarre jetzt dann noch gespielt? Eher nicht. Ein Musiker wird sich das Ruder wohl kaum gekauft haben, eher ein Anwalt, ein Chirurg oder oder Finanzberater. Der stellt sich dann am Abend ganz alleine und nackt vor den Spiegel, mit der Black Strat umgehängt, um zu den Tönen von Shine on ein bisschen Luftgitarre zu spielen...
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(C) mArtin, im
April 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.
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