Montag, 09. März 18:40
Ich komme soeben von einem sehr unguten Willhaben-Erlebnis zurück und mir stehen die Kabel senkrecht aus dem Hals. Es ist wirklich schwer, bei Erlebnissen dieser Art sachlich und/oder gut gelaunt zu bleiben. Ich wollte Ski kaufen und hatte halt so den Gedanken, dass der Einkauf so ähnlich würde, wie beim letzten Mal. Da gab es noch ein nettes Gespräch über das Skifahren und die Ski waren in wirklich gutem Zustand. Eine feine und sehr runde Sache eben. Heute das glatte Gegenteil – von jener Sorte, die einem Willhaben madig macht.

Aber: Ich bin selber schuld. Mir hätte auffallen sollen, dass der Herr Dutzende Inserate geschalten hat, darunter etwa 12 paar Ski. Und das mit Beschreibungen, die nicht wirklich in Deutsch verfasst sind und auch kaum Auskunft zu den Skiern gibt. Sondern eher im Stil von »was-letzte-Preis?« Und von solchen Leuten sollte man sich bei Willhaben eher fern halten. Ich musste ihn bei der angegebenen Adresse anrufen, er kam dann daher mit irgend einem Paar Ski, die er ebenfalls im Angebot hat. Weil: Ski sind ja Ski. Oder so...

Er war tatsächlich darüber erstaunt, dass ich nach jenen Brettern fragte, die auf dem Foto waren. Er meinte irgendwas von »die sind im Lager« und dass diese Ski ja auch sehr gut wären. Ski eben. Leider erst in diesem Moment wurde mir gänzlich klar, was da wirklich Sache ist. Meine Suche nach passenden Skiern geht also weiter. Diesmal aber mit genauerem Studium der Beschreibungen und – vor allem – der Anbieter!

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(C) mArtin, im April 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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