Dienstag, 01. Juli 19:30
Es war eine Rede unseres Bundeskanzlers, die mich komplett in Aufruhr versetzt hat. So sehr, dass ich einen Ausschnitt dieser Rede, den ich für ungeheuerlich wichtig erachte, Wort für Wort aufgeschrieben habe, damit man sich der absolut gewaltigen Tragweite der Rede auch wirklich bewusst werden kann. Hier folgt also ein Ausschnitt der Original-Rede von Kanzler Christian Stocker anlässlich der Inauguration von Karoline Edtstadler zur Landeshauptfrau von Salzburg.

»Gratismentalität ist zwar eine sehr komfortable, eine sehr bequeme Haltung, aber sie führt nicht zu mehr Wohlstand. Natürlich braucht's Anreize, selbstverständlich! Aber die Förderung muss doch die Ausnahme sein, und nicht die Regel! Es kann doch nicht sein, dass Geschäftsmodelle nur mehr funktionieren, weil's Förderungen gibt! Wir müssen uns doch bewusst sein, was wir tatsächlich brauchen, und was wir brauchen, das heißt, wir dürfen uns nicht von innen her aushöhlen, mit Regularien, die es hemmen, wirtschaftlich erfolgreich zu sein!«

Damit haben wir es schwarz auf weiß: Kanzler Stocker von der ÖVP – also der Bauernpartei schlechthin – möchte die Bauernschaft in Österreich revolutionieren. Es gibt in Wahrheit nämlich keine einzige Branche in unserem Land, die derart hohe Förderungen erhält, wie die Landwirtschaft. Ich bin seiner Meinung. Das Erhalten von Förderungen darf kein Geschäftsmodell sein!

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(C) mArtin, im April 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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