Mittwoch, 05. Februar 17:40
Als doch relativ gut informierter Zeitgenosse schwindet in letzter zeit mein Verlangen nach guten und wirklich tiefer gehenden Filmen. Nach Morgen- und Mittagsjournal, Nano, Heute und Kulturzeit ist mir irgendwie nicht mehr so sehr nach den
schweren Themen. Mir fällt auf, dass ich in letzter Zeit dann doch eher die recht leichten Serien und Filme den tiefergehenden vorziehe.
Blue Bloods ist da so eine Serie, die ich besonders mag. Zum Ersten: Tom Selleck ist immer ein Gewinn, egal in welchem Alter. Zum Zweiten: In dieser Serie gibt es immer die Guten und die Bösen und die Guten gewinnen immer.
Oder auch die schon etwas in die Jahre gekommene Serie über
Hercule Poirot, die einen Fernsehspaß ohne Schock-Momente garantiert. Auch die amerikanische Serie
For the People ist für mich immer eine Bank. Auch hier spielt Gut gegen Böse und Gut gewinnt (fast) immer. Wenn das einmal nicht der Fall sein sollte, dann gibt es immer eine Erklärung dafür und ein paar Tränen.
Noch eine empfehlenswerte Serie ohne nennenswerten Tiefgang ist
Station 19 über eine Feuerwache in Seattle. Da sind gut und böse allerdings schon etwas diffiziler verteilt. Immerhin hat der
gute Chef Fentanyl gestohlen aber natürlich nur deshalb, da er unglaubliche Schmerzen im Bein hat. Damit darf der Chef auch weiterhin gut bleiben.
Man kann sagen, was man will, aber: Solche Feel-good-Serien machen, das können die Amis wirklich extrem gut. Und ich denke, das habe ich mir nach einem Tag mit den derzeitigen Nachrichten auch redlich verdient...
|
(C) mArtin, im
April 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.
Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter
Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!