Montag, 03. Februar 17:30
Es ist mir heute auf-/eingefallen, als ich um Hilfe gebeten wurde. Im Studio werde ich öfters um Rat gefragt, wenn wir technische Texte bekommen, oder zum Beispiel irgendwelche Formeln mit Bezug auf den Maschinenbau in Büchern auftauchen. Dann helfe ich natürlich gerne. Heute kam die Nachfrage bezüglich ein paar Liebesbriefe. Diese nämlich, welche Albert Einstein an seine Geliebte verfasst hat. Das geht dann allerdings doch etwas über mein recht allgemeines Formel-Wissen hinaus. Mathe war ja nie mein Fach. Ein paar griechische Buchstaben erkenne ich noch, aber schon alleine, wie man die Formel ausspricht, ist nicht meine Welt.

Und als ich so überlege, ob ich denn nicht jemanden kennen würde der/die – und da fällt es mir ein: Ich kenne ja noch aus meiner Jugendzeit eine Doktorin der Physik und Mathematik. Wir hatten seit etwa 35 Jahren keinen Kontakt – bis auf ein Zusammentreffen bei einem Begräbnis gab es keine Berührungspunkte mehr. Befreundet sind wir nur mehr per Fäsbuck. Aber dennoch werde ich sie anschreiben und fragen, ob sie uns da weiterhelfen kann und möchte.

Bei dieser Begebenheit ist mir eben aufgefallen, wie unterschiedlich die Leistungen in einem Leben doch sind. Wenn diese Freundin gefragt würde, was sie im Leben so alles geschafft hat, dann kann sie ziemlich locker sagen: »Ich bin Doktorin der Physik und arbeite bei der ESA«. Würde mir diese Frage gestellt, ich wüsste so richtig gar keine Antwort...

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(C) mArtin, im April 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!