Mittwoch, 08. Jänner 18:10
Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche. Dieser Satz ist mir eingefallen, als bekannt wurde, dass genau jener Mann, der in der ÖVP stets der wirklich schärfste Hund gegen Kickl war, nun an der Spitze der Partei – welche ja laut Eigendefinition die »Nutte der Reichen« darstellt – steht: Christian Stocker. Er ist nun bereit, mit dem Sicherheitsrisiko Kickl eine Regierung zu bilden. SapperlotSapperlot


Ausdruck des Erstaunens - bis hin zum blanken Entsetzen. Ein etwas lauter gerufenes »Sapperlot« kann durchaus bedeuten: »Um Gottes Willen - dies ist ja so gewaltig, dass ich es eigentlich gar nicht fassen kann!!« - ganz speziell dann, wenn als Vorwort noch ein »no« dazukommt.
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Wie sehr muss man sich da eigentlich winden, um so etwas zu tun? Oder gehört das einfach zu den politischen Usancen, sein Fähnchen immer nach dem Wind zu drehen? Glauben »die da oben«, dass man mit solchen Wendungen dazu beiträgt, dass wir einfachen Bürger die PolitikerInnen nicht mehr verurteilend und negativ als »die da oben« bezeichnen?

Ich höre gerade Stocker im Abendjournal sprechen und er beginnt drei seiner Sätze mit: »Es muss ehrlich beantwortet werden, ob...«. Es ist in der tat ein wenig ekelhaft, solch einem Menschen dabei zuhören zu müssen, wie er das Wort »ehrlich« in den nicht wirklich sauberen Mund nimmt.
Naja, wer sich da ohne Sünde sieht, der werfe den ersten Stein.
Gut, ich werfe...

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(C) mArtin, im April 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!