Montag, 07. Juli 18:00
Es war dieses Wochenende, in Mallorca. Da kam es zu gewissen Ausschreitungen. Auf diverse Autos und Häuser wurde geschrieben: »
Deutsche, raus!« und es wurden diverse Gäste, die offensichtlich als deutsche Staatsbürger erkennbar waren, drangsaliert. Vermutlich gibt es Menschen, die das als Rassismus bezeichnen würden, ich würde nicht unbedingt dazu neigen. Und noch viel schlimmer: die
Täter haben mein vollstes Verständnis!
Wir leben in einer Zeit und Gesellschaft, wo eigentlich jeder glaubt, er/sie könne machen, was er/sie will. Ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, was mit der eigenen Handlung bei anderen, den Mitmenschen, eigentlich angerichtet wird. Alles muss f r e i sein. Frei handeln, frei denken, frei sprechen. Wir glauben, damit die ultimative Gerechtigkeit erreicht zu haben, die höchste Stufe der Demokratie. Weil es ja keine Verbote geben soll, geben darf. Der kategorische Imperativ von Kant hat ausgedient, möchte man meinen. Er sei einfach nicht mehr zeitgemäß, meinen auch diejenigen, die sich als
woke sehen.
SchasSchas
Im Prinzip ein »Furz«. Meist jedoch wird damit eine Situation, ein Thema, eine Gegebenheit beschrieben. Z.B.: »Des is a Schas!« bedeutet soviel, wie: »Diese Sache ist nicht wirklich gut!«. Gerne wird »Schas« auch für »ein Nichts« verwandt.
Eine Steigerungsform von »Schas« wäre dann der »Schas im Wald«, was auf recht einprägsame Weise das tatsächliche, das echte »Nichts« zu beschreiben versucht.
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OidaOida
Kumpel, aber auch Fremder. Freund, aber auch Ehemann.
Zusätzlich aber auch noch ein Ausdruck des freudigen Erstaunens oder der enormen Enttäuschung.
Hängt eben alles nur von der Betonung ab und ist wirklich unheimlich kompliziert.
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Wenn sich Deutsche und Österreicher (nicht nut Jugendliche) auf der beliebten Ferieninsel so derartig daneben benehmen, dass dies den dortigen Einheimischen extrem auf die Nerven fällt, dann verstehe ich diese Reaktion. Wenn man mit den üblichen, rechtlichen Mitteln solchen Auswüchsen des Tourismus nicht mehr Herr werden kann, ist es an der Zeit, mit anderen Mitteln jene zum Nachdenken zu bringen, die nachdenken sollten. Ich finde solche Aktionen nicht unbedingt schön, aber scheinbar notwendig...
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(C) mArtin, im
Mai 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.
Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter
Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!