Montag, 05. Februar 17:40
Ich bin echt ein Depperl. Nur selten wird mir das derart klar, wie dieser Tage.
In den letzten Wochen ist es mir zweimal passiert, dass es Tiefdruck gab, der so stark war, dass der Rauch meines Ofens am Anfang nicht abziehen konnte, und damit die komplette Wohnung gefüllt hat. Das ist nicht so schlimm, dann muss man eben alle (also wirklich alle!) Fenster öffnen und warten, bis sich der Rauch wieder verzogen hat. Das dauert, falls es Windstill ist, etwa zwei Stunden. Danach habe ich in der Wohnung die gleiche Temperatur, wie draußen – also so etwa um die Null Grad. Auch nicht so wild, ich komme damit zurecht.

Trotzdem ist das nicht so unbedingt eine feine Sache, außerdem riechen dann alle Sachen ein wenig gsöcht (also: geselcht) und es gibt – alles in Allem – sicher Schöneres.
Immer wieder bin ich in Gedanken durchgegangen, was daran die Schuld haben könnte. Was mir klar war: Der Abzug ist zu kalt, denn Wärme würde aufsteigen und den Rauch mitnehmen. Aber am Beginn des Einheizens ist der Abzug immer kalt, und so gibt es auch immer ein wenig Rauch, der (noch) nicht abzieht.

Dann kommt mir eine Idee: Was, wenn ich den Ofen nicht, wie bisher immer, unten anzünde, sondern oben? Dann müsste doch die Flamme zuerst den Rauchfang wärmen und so gleich den Rauch abziehen, oder?!
Ja, genau so ist es. Seit Jahren schon heize ich meinen Ofen falsch ein. Oben das Feuer anzünden ist wohl die beste Idee, die man bei längeren Rohren haben kann. Es gibt jetzt gar keinen Rauch mehr in meiner Wohnung, und der Kamin zieht von der ersten Minute an.

Es ist halt doch, wie Vati immer gesagt hat: (Nur) durch Schaden wird man klug!

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(C) mArtin, im Februar 2024.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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