Freitag, 10. November 18:20
Ich bin ja so unglaublich froh, dass es Leute gibt, die Studien machen. Alles wird heute genau studiert, damit man danach genau weiß, was los ist. Damit es eben nicht nur der eigene Hausverstand ist, der einem etwas mitteilen will, sondern eine echte Studie, die nach bestem Wissen und Gewissen gemacht wurde und rein auf Fakten basierte Ergebnisse liefert.

Es gab also eine Studie zu den Tempo-30-Zonen in Österreich. Und diese Studie hat – so lautet es zumindest im gestrigen Mittagsjournal – ergeben, dass über 70 Prozent aller Autofahrer in den Tempo-30-Zonen zu schnell unterwegs sind. Gestern ist diese Aussage sogar die Schlagzeile einer relativ bekannten Tageszeitung.

Na echt, wirklich?!

Jeder, der in einer solchen Zone lebt, weiß das seit der Errichtung derselben. Die Autofahrer fahren in solchen Zonen im Schnitt so etwa 40-50. Was auch schon einen ziemlich großen Fortschritt darstellt, denn früher fuhr man da 50-70.
Sehr deutlich merke ich das, wenn ich selber im Auto unterwegs bin. Da ich in der 30er-Zone wirklich 30 fahre, bin ich da immer das Verkehrshindernis. Sogar der Linienbus blinkt mich da immer wieder einmal an, da es ihm zu langsam geht.

Aber vielleicht ist diese Studie ja doch zu etwas gut. Und wenn es nur dafür sein sollte, dass man im Verkehrsministerium einmal nachzudenken beginnt...

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(C) mArtin, im Februar 2024.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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