Donnerstag, 09. November 18:40
Im gestrigen Abendjournal gab es einen Bericht über die – doch relativ weitreichenden – Folgen der Zeit der Pandemie. Wir erinnern uns zwar nicht mehr so ganz daran, aber Vieles war zu dieser Zeit ganz anders, als zuvor üblich. Beschränkungen der Anzahl von Personen, Abstandsregeln, Stoff-Masken, Plexiglas-Scheiben, Home-Working, Zoom-Konferenz, Husten-in-die-Armbeuge, FFP2... usw. usf.

Viele dieser Dinge haben wir – zum Glück – bereits ein wenig vergessen, andere Dinge oder Umstände haben sich allerdings derart vollkommen verändert, dass sie sich auch nicht mehr so bald wieder zurück verändern werden.
Das im Abendjournal gebrachte Beispiel ist die Nachtgastronomie. Ein Vertreter derselben war am Telefon zu hören und hat relativ deutlich sein Ach und Weh geklagt. Nämlich: Die jungen Menschen gehen am Abend nicht mehr weg. Zu lange durften sie das nicht mehr, sie haben sich andere Vergnügen gesucht (und offenbar auch gefunden) und nun sind die Bars und Discos immer noch leer, obwohl man doch schon lange wieder am Abend fortgehen darf – ohne jegliche Einschränkung. Aber die Jungen wollen das nicht mehr. Dazu kommt noch die Inflation der letzten Monate und Jahre – und der für die Nachtgastro so giftige Cocktail ist fertig.

Und noch im gleichen Satz hat der Vertreter der Lärmschuppen die Lösung für dieses Problem parat: Das Umrüsten der Nacht-Betriebe auf alte Menschen, wie zum Beispiel: mich! Wir Boomer, die vor Covid praktisch keine Tanzlokale mehr hatten, die man besuchen konnte, weil man die Musik dort einfach nicht mehr versteht, wir sind jetzt das neue Ziel der Nachtgastro. Na, da bin ich aber neugierig, wann es dann die ersten Discos gibt, die mit Hansi Lang, Falco und Earth, Wind & Fire auf die Tanzfläche bitten...!

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(C) mArtin, im Februar 2024.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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