Montag, 14. November 17:10
Am vergangenen Freitag fällt mir auf, dass ich bei meinem Berg-Rad vom Schutzring des vorderen Kettenblattes einen Teil verloren habe. Der Ring ist – vermutlich bei einem Ast oder so – zerbrochen und ein etwa 5 cm langes Bruchstück ist auf der Fahrt verloren gegangen. Da kamma haltkamma halt


ui-ui-ui ... Sehr beliebt in Wien (Österreich?)!

Die Formulierung »Da kamma halt nix machen« (oder auch ähnlich) bedeutet - so Sie diese von einem Wiener hören - dass:

1. Ihr Vorschlag in den Augen Ihres Gegenübers absolut Scheisse ist, sowie

2. dass er sich dennoch damit abgefunden hat, da Sie ihm schon so sehr auf die Nerven gehen, dass er einfach nichts mehr mit Ihnen zu tun haben will.

Wenn sich aber zwei Wiener miteinander unterhalten und sie hören als unbeteiligter Dritter zufällig diesen Satz, dann bedeutet dies nur, dass das Leben sowieso nur unangenehme Überraschungen bereithält.
nix machen...

Am Tag darauf, dem vergangenen Samstag, fahre ich die Troppberg-Runde. Bei meiner üblichen, kurzen Pause am Schutzengelberg lehne ich mein Fahrrad am Baum an – und was sehe ich da im Laub liegen? Genau diesen kleinen, schwarzen Teil, der aus dem Ring gebrochen ist. Schon wieder so ein enormer Zufall! Eigentlich geht das gar nicht, dass man so ein kleines Teil, das man irgendwo auf 60 Kilometer Strecke im Wald verloren hat, wieder findet. Ich scheine ja wirklich ein enormes Glückskind zu sein. Der Ring ist übrigens schon wieder geklebt und kommt morgen wieder an seine Stelle an meinem Rad...!

4 Kommentare


(C) mArtin, im Dezember 2022.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!