Dienstag, 03. Mai 21:10
Das Buch, welches ich in diesen Tage (endlich) fertig bekomme, ist wieder einmal ein – sehr – politisches Buch mit teilweise äußerst brisantem Inhalt. Das Thema: China. Oder besser: die Kommunistische Partei Chinas (KPCh); Was ja in Wahrheit eigentlich China ist.

Wenn man dieses Buch ganz gelesen hat, also inklusive der 1.800 (!!) Bemerkungen, dann hat man satte 35 Stunden China in sich (das entspricht in etwa einem Buch mit 1000 normalen Seiten) und weiß praktisch alles über die politischen Vorgänge und Dimensionen, die in dieser asiatischen Großmacht herrschen. Und das Verlangen, in dieses Land zu reisen, reduziert sich auf ein absolutes Minimum.

Abgesehen davon, dass ich für die nächsten Monate wirklich genug von China habe,... ich habe noch aus jedem Buch etwas mitgenommen, was mit gefallen hat, was mir einen Rat oder eine Hilfe für mein Leben gegeben hat. So auch bei diesem Buch.

Es gibt eine von der KPCh ausgegebene Losung, wie der echte, der wahre Chinese zu sein hat: »Wai yuan, nei fang.« – zu Deutsch: »Außen rund, innen eckig.«
Gemeint ist damit, dass man sich nach außen hin ruhig, gelassen und sympathisch geben soll – aber innen, bei seinen Überzeugungen, keinen einzigen Millimeter nachgeben darf.

Gemünzt auf die Rolle Chinas ist so ein Spruch natürlich fatal. Wenn man weiß, wie die Menschenrechtssituation in China ist, dann weiß man auch, was die/der brave ChineseIn mit diesem Spruch anfangen, wie sie/er ihn anwenden soll.
Ich glaube aber, in jeder Gesellschaft gilt dieser Spruch ein wenig – wenn auch in ein wenig abgeschwächter Form. »Lass Dir nicht anmerken, was Du denkst...« würde man bei uns wahrscheinlich sagen...

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(C) mArtin, im Mai 2022.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!