Dienstag, 03. November 18:00
Es macht den Anschein, als ob es noch schlimmer gar nicht kommen könnte. Corona ist da, der damit verbundene Lockdown ebenfalls, und ein Terroranschlag in der Innenstadt von Wien.
Gesellschaftlich haben wir da jetzt einiges zu tragen, und trotzdem sollte man nicht vergessen, dass es uns immer noch viel besser geht als vielen Menschen in aller Welt.

Außerdem ist durch diese traurigen Nachrichten etwas ein wenig untergegangen, was unser Leben die kommenden Jahre ziemlich stark beeinflussen kann: Die Wahl in den USA.
Joe Biden ist ja angeblich in den meisten Vorhersagen voran. Jedoch ist das amerikanische Wahlsystem nicht so gemacht, dass eine wählende Mehrheit auch den Präsidenten bestimmt. Man wählt nur sogenannte Wahlmänner. Davon gibt es 538. Dies bedeutet also, dass jener die Wahl gewinnt, der mindestens 270 Wahlmänner für sich verbuchen kann. Und so kann es eben sein, dass derjenige, der ja eigentlich weniger Stimmen für sich verbuchen kann, trotzdem Präsident wird, da er mehr Wahlmänner bekommen hat.

Für mich gibt es einen sehr passenden Vergleich im Sport: Tennis! Dort kann ebenfalls derjenige das Match für sich entscheiden, der weniger Punkte gemacht hat. Einfach dadurch, dass er die  r i c h t i g e n  Punkte gemacht hat.
Heute Nacht gibt es also dieses wichtige Spiel. Und ich fürchte, dass die ganzen Umfragen einmal mehr Makulatur sein werden. Irgendwie habe ich das ungute Gefühl, dass Donald Trump noch einmal die Wahl für sich entscheiden wird...


4 Kommentare


(C) mArtin, im November 2020.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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