Montag, 14. September 21:00
Die EU redet mit China. Wer jetzt annehmen würde, es handelt sich bei den Gesprächen um die menschenverachtende Situation im Lande oder um die Probleme der Demokratiebewegung in Hong Kong, der irrt. Kanzlerin Merkel, die derzeit ja EU-Ratspräsidentin ist, hat es ungefähr so ausgedrückt: »Es gibt einen guten, offenen und ehrlichen Dialog mit China und alle Themen werden angesprochen. Wir sind jedoch nicht einer Meinung...« Gut formuliert.

Was aber immerhin bereits abgesprochen und ausgemacht ist, ist eine Liste. Eine Liste von Produkten, die ab sofort geschützt sind, die also ab sofort nicht mehr von China nachgemacht werden dürfen.
Endlich dürfen wir in Österreich aufatmen, denn: Das steirische Kürbiskernöl steht auf ebendieser Liste! Original Steirisches Kürbiskernöl gibt es also ab sofort nur mehr aus der Steiermark! Zumindest, wenn man daran glaubt. Denn ein Test, der vor längerer Zeit vom VKI durchgeführt wurde, hat ergeben, dass von 30 getesteten Ölen nur 13 wirklich aus Österreich waren. Darunter auch welche mit der Angabe: Kürbiskernöl aus Österreich. Dieser Test liegt schon länger zurück, inzwischen gab es einen weiteren Test mit wesentlich besseren (= ehrlicheren) Ergebnissen. Wieder einmal kann man sehen, wie gut es ist, dass es den VKI gibt!

Und wer übrigens in China wohnt und unbedingt das Original aus der Steiermark haben möchte, der kann es hier (zu etwa 27,- Euro) bestellen.


2 Kommentare


(C) mArtin, im September 2020.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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