Freitag, 11. September 19:50
Die Geschichte kurz zusammengefasst – ohne groß die Details im Netz nachzurecherchieren. Es wird also nicht alles auf Punkt und Beistrich stimmen:

Sigrid Maurer, fähige Politikerin und derzeit Klubobfrau der Grünen, geht irgendwann (ev. 2018 oder so?) von ihrer Wohnung aus zur Arbeit. Dabei muss sie bei einem Bierlokal vorbeigehen, welches einem FPÖ-nahen Wirt gehört. Später erhält sie per (Fäsbuck-)Messenger eine Nachricht, geschrieben von dem Fäsbuck-Account eben jenes Wirten, die extrem obszön und sexistisch ist. Sie veröffentlicht diese Nachricht in ihrem eigenen Profil, woraufhin sie von dem Wirt geklagt wird. Seine Aussage: »Der Computer steht frei im Lokal herum, die Nachricht kann jeder geschrieben haben.« Sigrid Maurer verliert den Prozess.
Eigentlich schockierend. Ein Beweis dafür, dass wir mit den Segnungen der Internets noch nicht wirklich umgehen können.

Sigrid Maurer lässt dies aber nicht auf sich sitzen und geht gegen das Urteil vor. Dazu kommt es zu einem weiteren Verfahren. In diesem wäre heute ein weiterer Verhandlungstag gewesen. Dieser hat aber lediglich eine Vertagung gebracht, denn: Der Wirt hat nämlich vor einigen Wochen in seinem Postkastlerl einen Zettel mit einem schriftlichen Geständnis gefunden. Darin soll ein gewisser Willi zugeben, dass er in betrunkenem Zustand diese unflätigen Nachrichten geschrieben hätte. Den ganzen Namen oder die Wohnadresse dieses Willis weiß der Bierwirt allerdings nicht mehr...


2 Kommentare


(C) mArtin, im September 2020.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!