Freitag, 19. Juni 20:40
Da soll noch einmal jemand behaupten, dass man durch Radio hören nicht klug werden kann. Heute gab es in Ö1 eine Sendung über Flüsse und deren Leben. Dazu gleich einmal die erste Frage: Welches ist der größten Gebirgsfluss Österreichs?
Die Antwort auf diese Frage wirkt ein wenig seltsam und ist fast unglaublich aber deshalb nicht weniger wahr: Es ist – die Donau.

Und da, wo es der Wissenschaftler (Univ. Prof. Dr. Helmut Habersack) im Magazin »Punkt eins« ausspricht, fällt es mir wieder ein: Jedes Mal, wenn ich in der Donau schwimmen gehe, bin ich erneut von der unglaublich vitalen und schnellen Strömung begeistert. Man darf sich – selbst mitten in der Stadt in Wien – nicht zu weit vom Ufer entfernen, sonst wird man sofort von der unglaublich starken Strömung mitgerissen. Und dieser ist nicht so leicht wieder zu entkommen.

Das ist so gar kein Vergleich mit anderen großen Flüssen, wo die Menschen an bestimmten Tagen zu Hunderten hineinspringen, manches Mal in lustigen Kostümen, um dann locker-flockig ein paar Meter weiter unten wieder ans Ufer zu planschen. Würde man so etwas in Wien veranstalten, könnte man die Hälfte der Teilnehmer in Bratislava aus der Donau fischen. Und das wahrscheinlich nicht mehr so richtig lebendig. Das Gefällt der Donau ist so stark, dass ein etwa faustgroßer Stein in der Donau ungefähr drei Kilometer pro Jahr getrieben wird!

Feine Sache. Irgendwie hat sie sich das wahrscheinlich berühmteste Lied der Welt zu Recht verdient...

2 Kommentare


(C) mArtin, im Juli 2020.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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