Montag, 09. März 20:00
Zu Mittag, da lege ich mich ganz gerne für ein Stündchen flach. Ich darf das, schließlich bin ich bald 55. Und damit ich in dieser Zeit nicht komplett tatenlos bin, lasse ich mich immer ein wenig mit Bildungsfernsehen berieseln. So ist der Mittagsschlaf auch zu was gut. Heute habe ich dabei etwas ganz besonders Wichtiges gelernt, und zwar:

Auf Sansibar leben ganz spezielle Affen, die Sansibar-Stummeläffchen. Sie ernähren sich ausschließlich von sehr schwer verdaulichen Blättern. Um diese verarbeiten zu können, haben diese Affen einen Magen mit vier Kammern, ganz ähnlich den Wiederkäuern. Darin wird die Nahrung vergoren und dabei aufgespaltet, um die Nährstoffe dem Körper zuführen zu können. Dieser Vorgang ist allerdings ein wenig kräfteraubend und dauert ziemlich lange. Das Resultat dieser Prozedur ist:

1.) Die Affen müssen nach dem Essen immer ziemlich lange ausruhen. Sie sind daher nicht besonders aktiv. Fast 70 % des Tages dösen sie in den Bäumen, die restliche Zeit verbringen sie eben mit Fressen.

2.) Während der zahlreichen Schläfchen arbeiten die vier Mägen und erzeugen dabei jede Menge Methan und CO2. Das bedeutet, diese Äffchen sitzen zumeist träge auf den Bäumen und furzen (an)ständig vor sich hin.

Was für ein Leben!


(© und Quelle: 3SAT)


7 Kommentare


(C) mArtin, im April 2020.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!