Montag, 04. November 21:00
Operation gelungen – Patient frisch belebt!
Da ja alte Instrumente (genauer: Synthesizer der 90er Jahre ) praktisch nichts mehr wert sind, braucht es verkaufsfördernde Maßnahmen, damit man so ein Ding überhaupt loswerden kann. Diese Instrumente der Dieter-Bohlen-Ära haben alle einmal zwischen 20.000,- und 40.000,- Schilling gekostet und sind heute im Grunde um die 130,- Euro wert. Einige davon nicht einmal mehr das. Noch schlimmer ist es bei den Heimorgeln. Da bekommt man viele Modelle bereits geschenkt.

Damit man also einen Synthesizer der 90er überhaupt noch halbwegs gut verkaufen kann, braucht es den Anschluss ins 21. Jahrhundert – und der heißt USB. Ein Synthi mit USB anstatt einer Floppy-Disc – das könnte gerade noch gehen. Das Laufwerk habe ich schon länger da liegen, nur über den relativ umfangreichen Einbau habe ich mich bis jetzt noch nicht drübergetraut. Dabei geht es nicht um die mechanische Aktion, die wäre in 20 Minuten erledigt. Es geht um die Firmware des Laufwerks. Da sind einige Hürden zu nehmen. Mehr als zwei Tage harte Arbeit hat es gekostet, aber seit wenigen Stunden ist es vollbracht. Dort, wo die letzten 30 Jahre immer ein Floppy-Disc-Laufwerk verbaut war, gibt es nun einen USB-Stick. Auf diesen passt der Inhalt von 1.000 Disketten. Wenn das keinen zusätzlichen Verkaufswert hat, dann gar nichts mehr...

2 Kommentare


(C) mArtin, im November 2019.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!