Montag, 07. Oktober 20:10
Man lernt nie aus.
So heißt es. Und das ist ziemlich wahr, wenn auch uralt. Und was auch nicht unwichtig ist: Man lernt auch dort dazu, wo man es nicht vermuten würde. Wie zum Beispielt bei jener Sendung, die Sonntag-Vormittag im Radio läuft. Die einzige Sendung, für die ich bereit bin, von Ö1 auf Radio-Wien zu wechseln: WOW, mit der Radio-Ratte Rolf Rüdiger. In der Sendung geht es unter anderem um Fragen, welche von Kindern per Telefon an die zwei Moderatoren gestellt werden.
In der letzten Sendung wurde das Thema »Gacksi und LuluLulu


Normalerweise eine Person, welche man ohne der Hilfe dieser Bezeichnung als nicht besonders durchsetzungsstark beschreiben würde.

Abnormalerweise auch »Urin«.
« näher beleuchtet, was an sich bereits eine ziemliche Bereicherung für eine Kindersendung darstellt. Es hat schon was, wenn darüber sehr unverkrampft und absolut nicht obszön gesprochen und gewitzelt wird – Rolf Rüdiger ist da ein wahrer Meister des Fachs.

Und dann kam der Lerneffekt für mich, ein neues Wort. Und zwar: Geräuschprinzessin.
Kennst Du eine Geräuschprinzessin?

Es handelt sich dabei nicht um eine Erfindung von Rolf Rüdiger, sondern eine Erfindung aus Japan. Dort schämt man sich für die Geräusche, die jeder Mensch so am Klo erzeugt, derartig, dass man in den Halter für die Klopapierrolle eine Art mp3-Player oder Radio eingebaut hat, der dann, wenn es von Nöten ist, die entstehenden Geräusche übertönt. Genial!

4 Kommentare


(C) mArtin, im Oktober 2019.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!