Donnerstag, 06. Juni 19:10
Im Prinzip verhält es sich analog zu jenen Regeln, die man bereits aus dem Kindergarten kennt...

Heute ist ein Tag zum Feiern. Nicht für eine laute, fröhliche und unbeschwerte Feier – schon eher für eine nachdenkliche. Am sechsten Juni 1944, also genau vor 75 Jahren begann zeitlich in der Früh die alliierte Invasion in der Normandie an der französischen Küste. Amerikaner, Briten und Franzosen unterstützten durch eine zweite Front die Russen, die diesen erweiterten Einsatz davor bereits öfters gefordert hatten.
Die Verluste an diesem Tag waren enorm, jedoch das schlussendliche Ergebnis kennen und leben wir: Die Befreiung Europas von den Nazis.

Zu diesem Tag gab es heute große Feierlichkeiten vor Ort, zu denen die Vertreter aller beteiligten Länder eingeladen waren.
Aller Länder? Nein, doch nicht aller Länder. Auf die Russen hat man (mehr oder weniger absichtlich) vergessen.

Und so feiern Trump, May und Macron die Landung der alliierten Truppen – und natürlich sich selber – und freuen sich wahrscheinlich wie die kleinen Kinder, dass man Putin nicht eingeladen hat.
Dabei wäre doch so eine Feier die beste Gelegenheit, wieder einmal miteinander zu sprechen. Was aber vermutlich zu einfach gedacht ist.

Da ist es wahrscheinlich besser, man gibt sich harsche Ratschläge über Twitter und kündigt weitere Sanktionen an.
Ist im Kindergarten ja auch nicht anders: Wer schlimm war, muss in der Ecke stehen...

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(C) mArtin, im Juni 2019.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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