Montag, 13. Mai 17:50
Heute gibt es eine traurige Nachricht: Doris Day ist gestorben. Immerhin wurde sie 97 Jahre alt, es ist also ein recht schönes Alter, welches sie erreicht hat. Dennoch gibt es Menschen, deren Abgang einen traurig werden lässt und solche, wo das eher nicht der Fall ist. Und Doris Day war eine Person der ersten Kategorie. Es gibt genug Kritiker, die ihr vorwerfen, dass sie immer so sauber, so edel, langweilig und spießig in ihren Rollen war. Ich habe das ganz und gar nicht nicht so aufgefasst, denn zum Ersten kann ich wohl unterscheiden zwischen einem Film und der Realität, zum Zweiten hat sie mich auch in ernsten Rollen (wie zum Beispiel dem Thriller »Mitternachtsspitzen« oder »Der Mann, der zu viel wusste«) sehr wohl überzeugt.

Das, was an ihren Rollen teilweise kritisiert wird, ist eben Teil einer Art von Filmen, die so heute nicht mehr gedreht werden. Das Bild, das da gezeigt wird, ist anachronistisch und wirkt damit – in der heutigen Zeit – ein wenig weltfremd. Aber genau das ist es vermutlich, dass ich, wenn irgendwo ein älterer Film (mit Doris Day) gezeigt wird, diesen doch recht gerne – auch zum 26. Mal – sehe und mich daran erfreuen kann. Was mir bei vielen aktuellen Filmen nicht so richtig gelingen mag (schon gar nicht zum 26. Mal – da reicht oft nicht einmal ein ganzes Mal...).

Wer Doris Day noch einmal in ihrer wahrscheinlich bekanntesten Rolle sehen möchte, der soll sich noch einmal an diesen zwei Minuten erfreuen: Alles Gute, liebe Doris Day!

4 Kommentare


(C) mArtin, im Mai 2019.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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