Donnerstag, 31. Jänner 18:20
Eine Frage, die sich wohl einige Kriminelle stellen, kann ziemlich leicht beantwortet werden: Welche Art von Kriminalität funktioniert am besten? Und wo ist die Gefahr, erwischt zu werden, am geringsten?

Wie gesagt, die Antwort ist wirklich einfach: Internet-Kriminalität.

Als User kann man sich das gar nicht vorstellen, wie einfach es ist, im Internet kriminell zu agieren und dabei kein Aufsehen zu erregen. Wenn ich daran denke, wie viele (gut gemachte) Erpressungsversuche bereits bei mir gelandet sind – und wie viel erpresstes Geld dort bereits gelandet ist – dann scheint es klar. Die Viren- und Porno-Erpressungen funktionieren tatsächlich sehr gut und haben bei der Verfolgung praktisch exakt 0% Aussicht auf Erfolg.

Ich habe mir bereits öfters überlegt, ob und wenn ja: was ich da machen könnte, doch (zumindest in Österreich) sind einem da die Hände komplett gebunden. Unser Innenminister möchte zwar die Polizei auf Pferden reiten lassen aber in Punkto Internet arbeitet man da noch ein wenig im Jahr 1994, wie dieses (aktuelle!) Bildschirmfoto zeigt.

Das Internet arbeitet sich bereits zu NET 4.0 oder 5.0 hin, zur allgemeinen Versmartung aller Dinge – nur die österreichische Polizei steckt noch auf dem Level FAX 1.5 fest...
Na dann: Gratulation!

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(C) mArtin, im Februar 2019.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!