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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020




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Montag, 03. August 20:00
Was doch einige von uns kümmert, sind jene Corona-Skandale, die – etwas genauer betrachtet – doch nur am Rande Corona-Skandale sind. Wie zum Beispiel jener um den Fließband-Schlachthof Tönnies in Deutschland. Die Fakten sind bekannt: Tönnies produziert das wohl billigste Fleisch in der EU, die Mitarbeiter des Unternehmers werden als Sub-Sub-Sub-Unternehmen unter mehr oder weniger sklavenähnlichen Bedingungen gehalten und auch so bezahlt. In der Enge der Arbeit und des Lebens dieser unterbezahlten Fachkräfte haben sich mehr als 2.000 Menschen mit dem Virus infiziert. Inzwischen ist der Betrieb nach einer temporären Schließung wieder geöffnet, die deutsche Regierung hat angekündigt, die Gesetze für fleischverarbeitende Betriebe dieser Art zu Gunsten der Mitarbeiter gehörig zu verbessern.

Wie hier in Österreich denken, dass uns das nicht wirklich etwas macht, denn in Österreich ist ja alles anders, viel kleiner strukturiert, viel menschlicher.

Das stimmt nur zum Teil. Nur zu einem sehr kleinen Teil. »Fleisch aus Österreich« darf nach einer EU-Regelung immer dann als »Fleisch aus Österreich« ausgelobt sein, wenn ein Schritt der Verarbeitung auch in Österreich stattfindet. Wenn also die Geburt des Rindes, die Aufzucht desselben oder auch die Schlachtung in Österreich stattgefunden hat. Dann handelt es sich dabei um »Fleisch aus Österreich«.

Könnte es also sein, dass auch in den heimischen Supermärkten und Diskontern Fleischwaren von Tönnies umhergammeln? Ja, es könnte nicht nur sein, es ist sogar ziemlich sicher so. Und zwar nicht zu knapp. Ein kleines Beispiel:
Den guten österreichischen Speck von HANDL-Tyrol kennen ziemlich viele Leute. Was schon viel weniger Leute wissen: Der Mann mit dem unsagbar großen Sympathie-Bonus, der für große Teile dieser Krise verantwortlich zeichnet, Herr Clemens Tönnies, der sitzt im Aufsichtsrat von HANDL-Tyrol. Soviel zu »Original Tiroler Spezialitäten«.

Aber,... wir wollen eben betrogen werden. Wir lieben Werbung und ihre teilweise kruden Aussagen.
Wie zum Beispiel diese von HANDL-Tyrol: »Weil's ehrlich am besten schmeckt!«...


Na denn, Mahlzeit!


Sonntag, 02. August 19:40

Samstag, 01. August 20:40


(C) mArtin, im August 2020.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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