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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021




Sonntag, 28. November 16:50

Samstag, 27. November 17:20

Freitag, 26. November 14:20
Heureka – Rambo Zambo!!

Ich habe beim gestrigen Eintrag nicht übertrieben, dieser Gedanken der »Formel für Arbeit«, die aber beim Runterfahren nicht funktioniert, quält mich schon sicher viel länger als ein Jahr. Und natürlich verhält es sich dabei so, dass ich immer nur dann daran denke, wenn ich an dieser Stelle vorbei fahre. Insofern kann ich den heutigen Tag durchaus als kleinen Feiertag ansehen, denn mir ist die Lösung eingefallen!

Es ist eigentlich ganz logisch, nur draufkommen muss man halt.
Noch einmal: Beim Hinauffahren gilt als Kraft genau jene Kraft, die ich auf die Pedale in die Kurbel stecke. Beim kurzen Weg mehr, beim langen Weg weniger – und die Arbeit bleibt damit jedes Mal gleich.

Und jetzt kommt mein Denkfehler: Beim Hinunterfahren gilt natürlich NICHT jene Kraft, die ich auf die Pedale bringe, sondern vielmehr jene Kraft, die ich in auf das Bremssystem ausübe. Denn ich muss ja die Geschwindigkeit nicht erhöhen sondern verringern. Und dann stimmt auf einmal die Formel wieder: Langer Weg – geringere Bremskraft. Kurzer Weg – hohe Bremskraft. Also wieder: Arbeit = Kraft x Weg. Und die Arbeit ist in beiden Fällen wieder exakt gleich!

Fazit: Es scheint wirklich so, dass man Dinge, die man zu Papier bringt (oder eben zu Tastatur) einen anderen Weg im Hirn nehmen. Auf einmal war die Lösung da. Einfach so...


Donnerstag, 25. November 17:50
Eine Sache, die mich schon sehr lange beschäftigt hat einmal mehr mit Physik und/oder Mechanik zu tun. Ich habe bei meiner täglichen Bergrunde bei einer gewissen Stelle die Wahl: Möchte ich den kurzen, sehr steilen Weg nehmen oder doch die etwas längere, dafür aber weniger steile Umfahrung. Bezüglich des Trainingseffekt muss ich mir da keine Sorgen machen, denn die verrichtete Arbeit ändert sich ja nicht. Die Physik sagt ja: Arbeit = Kraft x Weg. Meine Schufterei bleibt ja in Summe genau gleich. Fahre ich den kürzeren Weg, habe ich dafür die schlimmere Steigung. Und umgekehrt. Es gilt dafür also diese einfache Formel.

Jetzt fahre ich diesen Weg aber auch immer in die Gegenrichtung, also bergab. Da ist diese Sache mit der geleisteten Arbeit allerdings gänzlich anders: Zu dem Vorteil der kürzeren Strecke kommt hier noch der weitere Vorteil des größeren Gefälles dazu – auf der längeren Strecke habe ich noch dazu wesentlich weniger Gefälle, die geleistete Arbeit ist also eigentlich ein wenig ungleich verteilt...

Kann mir jemand verraten, wo mein Denkfehler liegt?
Danke!


Mittwoch, 24. November 21:50
Genau einen Monat vor Weihnachten hat mir das Christkind einen Wunsch erfüllt: Schon seit über einem Jahr oder vielleicht sogar noch länger, liebäugle ich mit dem Ankauf eines neuen Monitors für das Wohnzimmer. Weil halt das Anschauen von Nachrichten, Dokumentationen und Filmen auf dem kleinen Computer-Monitor doch nicht so wirklich Freude bereitet. Seit über einem Jahr überlege ich hin und her, versuche es mir immer wieder auszureden, wäge jedes Pro und Kontra genau ab – und mache es dann schließlich vor einer Woche wirklich: Ich bestelle mir einen neuen Monitor.

Man kann es also mit Fug und Recht als eine wirklich gut überlegte Anschaffung bezeichnen. Es ist eigentlich kein wirklich vollwertiger Monitor – wie Monitore heute eben sind – es ist nur eine Art von Display. Das ist in erster Linie dazu gedacht, um in Verkaufsräumen Werbung in einer Dauerschleife abzuspielen. Von einem solchen Gerät, das eine Bildschirmdiagonale von 100 Zentimetern besitzt und 280,- Euro kostet, darf man sich natürlich nicht all zu viel erwarten, habe ich mir gedacht – und ich wurde äußerst positiv überrascht!

Der Monitor hat ein feines Bild, ist lichtstark und tatsächlich sehr schnell in der Wiedergabe. Es gibt somit absolut keine Probleme beim Bild. Den Ton des Monitors (der mehr oder weniger durchschnittlich ist) verwende ich ohnehin nicht, da hängen meine mittelgroßen Bühnen-Monitore an der HIFI-Anlage – mit diesem Klang kann kein einziger Fernseher der Welt mithalten.

Alles in allem eine gute Sache – und endlich sehe ich wieder Gesichter, wenn ich vom Bett aus in die Ferne schaue...


Dienstag, 23. November 21:40
Leider keine Zeit für kluge Sätze, nicht einmal für dumme, der neue Konsument ist da und will gesprochen werden. Übrigens: In den Werbeprospekten von Supermärkten und Diskontern werden hauptsächlich ungesunde Lebensmittel beworben. (Quelle: Konsument 12/2021)

Ah geh!


Montag, 22. November 20:20
In den Passagen, einer Sendung auf Ö1 war heute wieder Dr. Musalek zu Gast. Ich höre seine Ausführungen sehr gerne, er hat eine Art, Dinge recht unprätentiös auf den Punkt zu bringen – und das schätze ich sehr. Unter anderem handelte das heutige Gespräch davon, wie sehr in unseren Breiten sogenanntes Doping auch bis in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen ist. Aber davon möchte ich gar nicht reden/schreiben, viel mehr hat mich Prof. Dr. Michael Musalek mit einigen seiner Aussagen ziemlich geplättet. Es geht um drei Begriffe, die heute in Wahrheit in aller Munde sind. Oftmals verwendet man sie, ohne viel darüber nachzudenken, was sie bedeuten – zugegeben, auch ich tue das. Aber nur bis Heute. Herr Musalek hat mir da die nachhaltig Augen geöffnet.

Die drei Begriffe sind: Leistungsgesellschaft, Informationsgesellschaft und Genussgesellschaft.
Alle drei Begriffe sind in meiner Welt eher negativ besetzt. Daher verwende ich sie auch nicht unbedingt oft. Doch wenn ich sie verwendet habe, habe ich eigentlich nie darüber nachgedacht, was sie tatsächlich bedeuten. Natürlich kennt man die Bedeutung der Worte oder glaubt sie zu kennen – aber Musalek hat da einiges berichtigt, was meiner Meinung nach unbedingt berichtigt gehört.

1.) Die Leistungsgesellschaft. Es heißt ja immer wieder, wir würden in einer solchen Leben und es gäbe daher auch echte Leistungsträger. Leistung müsse sich unbedingt auszahlen, usw. usf.
Die Wahrheit ist doch vielmehr: Es ist keine Leistungsgesellschaft, in der wir leben, sondern eine Erfolgsgesellschaft. Denn es zählt ja auch nicht die Leistung sondern nur der Erfolg. Wäre die Leistungsgesellschaft Tatsache, dann gäbe es wohl kaum PflegerInnen, die von ihrem Gehalt nur schlecht leben können und RaumpflegerInnen würden auch nicht am unteren Ende unserer bizarren Werteskala rangieren. Investmentbanker oder Immo-Haie würden dann zu Dutzenden unter den Brücken leben – deren Leistung besteht ja mehr oder weniger ausschließlich darin, das eigene Geld zu vermehren.

2.) Die Informationsgesellschaft. Laut Prof. Musalek leben wir viel mehr in einer Art Infotainment-Gesellschaft denn in einer Informationsgesellschaft. Und recht hat er. Schon lange fühle ich mich durch die Medien, die mich doch eigentlich eher informieren sollten, gestört und belästigt. Information ist von einem Gut, welches uns doch eigentlich informieren soll, zu einer Sache verkommen, die eher im Marketing angesiedelt ist.

3.) Die Genussgesellschaft. Auch hier hat er ein vernichtendes Urteil für die Verwendung dieses Begriffs. Es ist gar keine Genussgesellschaft, es ist viel mehr eine Spaßgesellschaft, in der wir leben. Und auch da bin ich sehr geneigt, ihm vollkommen Recht zu geben.

Drei Begriffe in einer Radiosendung zerlegt und vernichtet, dafür gebührt dem Herrn Prof. Musalek meine ehrliche Hochachtung. Chapeau!


Sonntag, 21. November 18:00

Samstag, 20. November 16:50

Freitag, 19. November 18:40
Wenns wirklich wichtig ist, dann lieber (doch nicht) mit der Post! Marketingsprüche wie dieser haben bei mir eher die Auswirkung eines richtig dicken Halses, oder so. Weisen sie doch recht direkt auf jene Umstände hin, die sich eben genau nicht so verhalten. Was bei obigem Spruch folglich bedeutet: Die Post hat Probleme mit der Zustellung.

Über die Probleme mit meinem letzten Post-Paket habe ich ja bereits hier beschrieben. Nur durch den Umstand, dass gar kein Paket ankam obgleich eines kommen sollte, habe ich im Netz nachgesehen und musste dabei entdecken, dass es bereits einen Zustellversuch gegeben hatte – ohne dass ich dafür eine Benachrichtigung in Form eines gelben Zettels erhalten habe. Ich musste bei der Post anrufen, diesbezüglich urgieren und mit der Dame an der Hotline diskutieren. Ich blieb, obgleich mir das wirklich sehr schwer fiel, freundlich und nach zwei weiteren Telefonaten (mit anderen Damen der Hotline) kam es zu einem weiteren Zustellversuch. Diesmal mit gelbem Zettel. Angekündigt wurde der zweite Zustellversuch genauso wenig wie der erste. Erst nach meiner Abholung konnte ich nachlesen, dass es überhaupt einen weiteren Zustellversuch gab. Service sieht anders aus. Und zwar wie?

Ganz einfach. Man sehe sich Amazon an. Wenn man dort etwas bestellt, sieht man im Tracking genau, wann das Paket ankommen wird. Am Tag der Zustellung kann man sogar nachverfolgen, wo sich der Zusteller gerade befindet und der Termin der Zustellung wird auf +/- 15 Minuten genau angezeigt.

Die Post hat sicher 150 verschiedene Ausreden, warum das bei ihr nicht möglich ist. Da werden mit Garantie die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen von Amazon genannt oder datenschutzrechtliche Hinweise gegeben, warum solch ein Tracking nicht möglich ist. Ausreden eben.

Also warum bestellen die Menschen so gerne und viel bei Amazon?
Ganz einfach: weil es halt funktioniert.


Donnerstag, 18. November 20:20
Ich weiß es nicht mehr genau aber ich denke, man nennt es Fixierbild. Also jene Art von Bildern, die in einem Kinderbuch zu sehen sind und wo die verschiedensten Situationen zu sehen, zu entdecken sind. Oder nennt man es doch Wimmelbild...
Wie auch immer, ich hatte an solchen Bilder immer meine Freude – genauer betrachtet habe ich das immer noch. Wenn ich zum Beispiel an einer Auslage vorbei gehe, in welcher so ein Bild zu sehen ist, kann ich nicht weiter gehen. Wenn ich ein Kinderbuch mit Wimmelbildern sehe, muss ich hineinschauen. Bilder dieser Art haben es mir offenbar angetan.

In Kulturzeit, dem Kulturmagazin von 3sat habe ich heute von solch einem Bild für Erwachsene gehört. Der niederländische Maler Bruegel hat um 1560 ein solches Bild gemalt. Der Titel des Bildes: »Die niederländischen Sprichwörter« ist sozusagen Programm. Auf dem Bild sind angeblich über 100 mehr oder weniger bekannte Sprichwörter zu sehen. Und noch einiges mehr.

Es gibt dieses Bild in sehr hoher Auflösung im Netz (es lebe WikiDings!) und es zahlt sich wirklich aus, dieses Bild einmal wirklich eingehender zu betrachten. Vielleicht findest Du auch den, dem der Popo brennt oder auch den Geldscheißer...!


Mittwoch, 17. November 21:50
Mama Orange, Papa Apfel und die drei Bananenkinder...


Dienstag, 16. November 20:00
Seit etwa zwei Jahren trinke ich keine Milch mehr. Nicht, weil ich endgültig vegan leben möchte oder weil sie mir nicht geschmeckt hätte – es ist einfach so, dass ich sie eigentlich nie so richtig gut vertragen habe. Käse geht recht gut aber Milch hat bei mir immer das Gefühl eines Klumpens im Magen ausgelöst, der sich nur langsam auflöst. Von daher hat sich das Problem ergeben, wie ich meinen Kaffee trinken soll. Denn ohne Kaffee, das möchte ich sicher nicht – und Kaffee ohne Milch ist irgendwie auch kein Vergnügen. Zu der Zeit als ich auf Milchersatz umgestellt habe, gab es eigentlich nur Sojamilch. Oder zumindest hatte der Diskonter meines Vertrauens damals nur diese Art von Milch im Sortiment.

Heute ist das schon anders. Es gibt bei Hofer praktisch jede Art von Milchersatz. Soja-, Hafer-, Reis-, Kokos-, Mandelmilch um nur einige zu nennen. Bisher ist Sojamilch die Milch meiner Wahl – sie ist aber nicht immer da. Wie zum Beispiel beim letzten Einkauf. Da habe ich mich für Mandelmilch entschieden. Der feine Mandelgeschmack könnte doch ziemlich gut zu Kaffee passen oder?

Was für ein Irrglaube. Mandelmilch schmeckt nicht einmal ansatzweise nach Mandeln. Ab ehesten könnte man den Geschmack mit Zeitungspapier umschreiben oder vielleicht auch Fußbodenbelag (von minderer Qualität). Also besser macht sie meinen Kaffee eindeutig nicht.

Memo an mich: Wichtig! Nie wieder Mandelmilch einkaufen!


Montag, 15. November 17:40
Der Grund, warum modernes (Format-)Radio so unendlich langweilig ist, ist schnell erklärt: Jeder Tag ist exakt gleich wie der Tag davor. Abwechslung ist das, was im Format-Radio eben absolutes Tabu und damit auch verboten ist.
Schön langsam kommt man auch bei den heimischen Stationen hinter diese Tatsache und versucht, das Programm doch wieder ein wenig von der Formatierung weg zu führen und das Programm ein wenig aufzulockern. Es gibt wieder so etwas wie Sendungen – also abgeschlossene Bereiche, in denen sich die/der Radio-ModeratorIn einem bestimmten Thema oder auch bestimmten Gästen widmen kann und nicht den Fokus auf die exakt programmierte Musik richten muss. Früher war das Programm. Jeder Sender hatte zig solcher Sendungen und man konnte von seinem Radiosender nicht nur die berieselnde Hintergrundmusik bekommen, sondern viel mehr.

Eine dieser neuen Sendungen ist »Extra WOW – Die 2 um 2« auf Radio Wien. Die grundsätzliche Haltung von Radio Wien mag ich eher nicht, ist es doch ein reiner Werbesender – also etwas, was ich nur von einem Privatradio erwarten würde. Aber diese Sendung mit Robert Steiner und der Radio-Ratte Rolf Rüdiger macht da eine große Ausnahme.

Was geschieht in dieser Show? Genauer kann ich es nicht sagen. Ja, es gibt ein paar Spiele und Kinder, die Anrufen dürfen – aber das ist nicht das Wesentliche. Wichtig bei dieser Sendung ist, dass Rolf Rüdiger im Radio eben genau das tut und sagt, was man im Radio eben nicht tun und sagen dürfte. Und das tut irgendwie gut.

So wie Heute, wo Robert Steiner ein Intro machen wollte, das nach Raumschiff Enterprise klingt und Rolf Rüdiger dann doch noch dazwischen quatscht...



(© Radio Wien)


Sonntag, 14. November 17:10

Samstag, 13. November 18:10

Freitag, 12. November 21:00
Heute habe ich meinen ersten und wohl auch vorerst letzten Test (da ich ja ohnehin kaum fort gehe) mit der Grünen-Pass-APP hinter mich gebracht. Also mit jenem Handy-Programm, mit welchem man den Impfpass mit sich herumtragen kann. Ja, es hat funktioniert – dennoch könnte man sich, wenn man das möchte, so seine Gedanken darüber machen. Ich war auf der Buch-Wien am Messegelände. Die APP auf meinem Handy wurde lediglich angeschaut und nicht mit der dazugehörigen Gegen-APP kontrolliert und Ausweis wurde auch nicht verlangt. Das gültige Tagesticket hat als Beweis, dass ich auch wirklich ich bin, genügt. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt.

Es ist also durchaus so, dass von einer ziemlich braven Grundeinstellung der Menschen ausgegangen wird. Denn abgesehen davon, dass ich als Geimpfter sowieso überall hingehen darf, ohne in irgend einer Art getestet zu sein, könnte ich mein Handy ohne Probleme einem nicht geimpften Menschen geben, der dann mit diesem diese, oder auch andere, Veranstaltung(en) besucht.

Es bleibt weiterhin so, dass ein guter Weg durch die und mit der Pandemie von einer gewissen Eigenverantwortung getragen sein muss. Und ebenso von einer guten Portion gesundem Menschenverstand. Hier etwas anderes behaupten zu wollen – ist Politik. Oder wie Kurz es gesagt hat: »Für die Geimpften ist die Pandemie vorbei...«
Jo, eh kloa...!


Donnerstag, 11. November 20:00
Ich habe – einmal mehr – komplett darauf vergessen, eigentlich ist heute ein Feiertag, zumindest für mich. Und halt alle anderen, die auch mArtin heißen. Daher erspare ich mir die Arbeit eines Tagebucheintrags...


Mittwoch, 10. November 20:20
Nach dem Mittagsjournal gibt es auf Ö1 immer Punkt Eins, ein Magazin, das ich praktisch nicht auslasse. In diesem war heute das Thema »Pension« – und dass man sich diesbezüglich vielleicht ein wenig zu wenig Gedanken macht. Das Gespräch war halbwegs interessant – zu Gast war Frau Dr. Ingrid Mairhuber, eine Mitarbeiterin eines Forschungsinstituts zu diesem Thema. Eine spezielle Aussage von dieser Expertin hat mich aufhorchen lassen: Zur Gründung der neuen Pensionsversicherung, also etwa im Jahr 1945, wurde diese Versicherung als Sozialversicherung angesehen und wie folgt geplant: 1/3 sollte der Arbeitnehmer zahlen, 1/3 der Arbeitgeber und 1/3 der Staat. Mit dieser Art der Vorsorge wäre unsere soziale Stellung also auch im Alter gesichert.

Wenn man nun den allgemeinen Diskussionen bezüglich der Altersvorsorge folgt – so wie ich das doch einigermaßen tue – dann fällt einem wohl auf, dass immer öfter darüber geredet wird, dass bald die Generation »Boomer« (ähäm, Räusper, ..., das bin u. a. ich...) in Pension geht und immer mehr Geld vom Staat für die Pensionisten zu zahlen ist. Immer öfter ist da von der großen Ungerechtigkeit zu hören, dass die Jungen zu viel für die Alten zahlen müssen.

Die Wahrheit sieht dann freilich doch ein wenig anders aus. Fr. Dr. Mairhuber hat ausgeführt, dass der Staat derzeit nur 13% auf die Pensionen zuzahlen muss – und das ist doch reichlich weit weg von den geplanten 33,33%, oder?!
Bei diesen Diskussionen und Nachrichten habe ich mir auch immer Gedanken gemacht, ob ich denn überhaupt noch eine Pension werde haben können, oder so. Dieser Gedanken hat mich nicht mehr losgelassen, also habe ich auf meinem Pensionskonto Nachschau gehalten, ob und wenn ja, wie viel ich an Pension bekommen werde. Und da staune ich nicht schlecht. Weit mehr, als ich derzeit verdiene...


Dienstag, 09. November 20:00
Einen angeregten Plausch hatte ich heute mit einem Techniker von A1, also eigentlich unserer Post. Nein, stimmt nicht – eher stimmt noch: unserer Telekom Austria. Also dem Unternehmen, die für das Telefon im weitesten Sinne zuständig ist. Ich war gerade mit meinem Rad auf der heutigen Tour am Exelberg, als der Techniker von einem Einsatz aus dem Sendeturm heraus kam.

Der Sender interessiert mich schon lange – das einzige, was ich weiß, ist, dass der Turm als Richtfunksender im Einsatz ist, mehr weiß ich nicht. Also habe ich – vorsichtig – nachgefragt. Man will ja nicht mit der Tür ins Haus fallen, sonst sagen ja Leute vielleicht gar nichts. Das Gespräch hat sich dann aber tatsächlich in Richtung Turm bewegt und ich erfuhr folgendes: Ja, der Turm ist immer noch als Relais für Richtfunkstrecken im Einsatz – aber nur deshalb, weil er halt noch da ist. Auf gut Deutsch: Man braucht den Turm eigentlich nicht mehr, er ist ein Relikt aus alter Zeit – aber er steht halt noch da. Die durchschnittliche Übertragungsrate bei diesen Funkstrecken sei 2 MBit/s. Nur als Vergleich: Bei Glasfaser hat man derzeit als höchste Bandbreite 1000 MBit/s – und theoretisch sind noch wesentlich höhere Raten möglich.

Ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
traurig finde ich das schon. Der Sendeturm Exelberg ist also eher ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
ein Museum. Man weiß nicht recht, was man mit ihm anfangen soll. Es ist ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
so, wie mit den alten Telefonhütterln...


Montag, 08. November 20:00
Es gibt ihn ja nicht mehr, den Merkur. Jener Supermarkt, der einer der ersten Supermärkte war, die ich kennengelernt habe, ist nicht mehr. Er ist ja im Eigentum von Rewe, so wie Billa, Penny und dm auch. Und so wurden alle Merkur-Filialen vor einigen Monaten zu Märkten mit dem Namen Billa+ umbenannt.

Alle Filialen? Nein, nicht alle!

Als ich vorletzten Sonntag Holz holen war, fuhr ich an einem Supermarkt vorbei – der am Sonntag geöffnet hatte – und den Namen »MERKUR« trug!
Haben die da was vergessen oder ist das wirklich der letzte Mohikaner?


Sonntag, 07. November 14:50
Die Standard-Runde über die Windischhütte und die Donauinsel stand am Plan. Das Wetter war ausgezeichnet, die Runde ganz ok.

Hier die Strecke und hier ein paar Fotos...

Samstag, 06. November 23:55

Freitag, 05. November 17:40
Immer wieder machen auch mehr oder weniger offizielle Stellen kleine (Werbe-)Videos und stellen diese ins Netz. Damit versuchen solche Stellen, die zuallermeist nicht unbedingt die hippsten und lässigsten Unternehmungen sind, bei den Jugendlichen anzukommen. »In-sein« könnte man das wohl nennen. Oder zumindest der Versuch davon...
Diesmal habe ich einige Videos des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) auf Jutjub entdeckt. Es geht dabei um die Ablenkung im Straßenverkehr.

Das Video an sich halte ich gar nicht einmal für so schlecht, nur so echt hipp scheint es nicht wirklich zu sein. Etwas mehr als einen Monat ist es nun online und wurde, immerhin, gerade einmal etwas mehr als 200 Mal angesehen. (Etwa sechs Sichtungen kann man abziehen, das war ich.)

Es schein also tatsächlich nicht so einfach zu sein, die Jugend ansprechen zu wollen. Auch die anderen Videos des KfV sind ähnlich lahm im Netz. Mit 180 Abonnenten ist der Kanal nicht unbedingt der heißeste Scheiß im Land. Das Video zu den Grillunfällen ist seit über drei Monaten im Netz und wurde knapp mehr als 100 Mal angeklickt. Es interessiert sich also kaum jemand für Sicherheit im Leben. Oder wissen eh alle, wie das so ist, mit der Sicherheit?

Nur so zum Vergleich: Wenn ein Jutjub-Star ein neues Video hinauflädt, dann hat es oftmals binnen einem Tag mehr als eine Million views. Dabei handelt es sich in solchen Videos oftmals nur um gut oder weniger gut versteckte Werbung. Irgendwas läuft da ein wenig schief...


Donnerstag, 04. November 19:30
Es ist wieder einmal Zeit, um sich um Spam-Emails zu kümmern. Derzeit gibt es ja wieder einmal einige Phishing-Mails, um Dir Deine Passworte für das Internet-Banking herauszulocken. Bei diesen sollte es aber inzwischen allen Internet-Benutzern klar sein, dass es sich um betrügerische Emails handelt. Eine Bank schreibt keine Emails – außer man hat danach verlangt.

Unterhaltungswert haben hingegen einige der Betreffzeilen von den aktuellen Spam-Emails, wie zum Beispiel jene, welche meint, dass »Olesya begierig darauf sei, meinen großen ... zu sehen« oder auch die Ansage, dass ich »zu wissen scheine, wie man ein Madchen zum Einschalten bringt«.

Den Vogel abgeschossen hat aber die Betreffzeile (mit korrekt gesetztem »Ö« und »ä«!), die sagt: »Österreichische Mädchen wollen sich kennenlernen«.
Darauf kann ich nur antworten: Jo eh. Bitte gern...


Mittwoch, 03. November 19:40
Es ist ein Song, den wieder einmal jeder kennt. Also jeder, der älter als 40 ist. »In The Army Now« von Status Quo ist Dir sicher ein Begriff. Interessant ist allerdings, dass der Song gar nicht von Status Quo ist, sondern von Bolland & Bolland – die wiederum in den 80ern dadurch bei uns bekannt wurden, da sie gemeinsam mit Falco einige Hits (darunter auch »Rock Me Amadeus«) produziert haben.

Im Original von den Bolland-Brüdern ist der Song ein Anti-Kriegs-Lied, mit diesem Text wurde er auch von Status Quo im Jahr 1986 aufgenommen.
Im Jahr 2010 hat die britische Band Status Quo den Song abermals produziert und auf den Markt gebracht. Was allerdings bei nicht so genauem Hinhören nicht auffällt – bei der Produktion von 2010 wurde der Text essentiell geändert. Es war mit einem Mal kein Anti-Kriegs-Song mehr, sondern eher ein Loblied auf das (englische) Militär. Im Video von 2010 ist das auch recht deutlich zu sehen und spüren.

Selber wäre ich nie auf diese Umstände gekommen und hätte das sicherlich nie gehört. Daher: Einen großen Dank an Wikipedia – dort kann man solche Dinge finden und nachlesen...


Dienstag, 02. November 18:00
Für den neuen Bahnhof in Unter-Purkersdorf wurden auch einige neue Gleise verlegt und unter anderem auch ein Gleis abgebaut. Jenes Abstellgleis, das fast bis zur Firma Plasser & Theurer geführt hat – und wo auch immer einige ihrer Gleisbaumaschinen abgestellt waren – ist nun weg. Vielleicht hat diese Firma, die ja das Hauptwerk in Linz hat, ein paar Bereiche hier in Purkersdorf aufgegeben.

Was allerdings von diesem Abstellgleis übrig geblieben ist, ist der Prellbock. Immer noch steht er dort, wo er schon Jahrzehnte steht.
Wer also Interesse an einem Prellbock (z. B. im Garten oder als Esstisch?) haben sollte, ich weiß, wo der steht...


Montag, 01. November 23:55


(C) mArtin, im November 2021.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!