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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020




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Freitag, 27. November 20:40
Es sind wahrscheinlich nicht gerade Länder aus der ehemaligen Sowjetunion, auf die man tippen würde, wäre man danach gefragt, Länder aufzuzählen, in denen es um die Demokratie besonders gut bestellt ist. Man würde sehr wahrscheinlich auf irgendein nördliches Land tippen, wie Schweden oder Dänemark und vielleicht auch auf die Schweiz. Und natürlich Österreich. Bei uns herrscht schon ziemlich viel Demokratie, oder?

Heute Mittag, im Ö1-Magazin Punkt.eins referierte Prof. Dr. Wolfgang Merkel über den Zustand der Demokratie in Europa und auf der Welt und sagte dabei etwas bemerkenswertes: Im neuen Demokratie-Index für das Jahr 2020, der in Bälde veröffentlicht werden soll, stünde Österreich nur mehr auf Platz 30, während wir 2019 noch auf Platz 16 rangierten.

Ganz vorne, diese Annahme war zumindest nicht ganz falsch, befinden sich Norwegen, Island und Schweden.
Aber noch ein Land ist ganz vorne zu finden, auf jeden Fall weit vor Österreich: Litauen. Ein baltischer Staat und ehemalige Sowjetrepublik als ernstzunehmende Demokratie? Tatsächlich?

Tatsächlich!
Litauen hat sich sehr gemauster. Nicht nur in Sachen Digitalisierung zieht das Land den anderen EU-Staaten davon, auch in Sachen Demokratie können wir noch viel vom 19. Land der Eurozone lernen. Wer hätte das gedacht?



Donnerstag, 26. November 22:50
Die Covid-Krise macht vor allem der Tourismusbranche schwer zu schaffen. Dabei gibt es eine neue Wendung: Rund um Österreich möchte man die Schisaison erst im Jahr 2021 und dann auch nur ganz langsam beginnen lassen, 3x darf man raten, wer da so gar nicht mitmachen möchte.
Tirol und Vorarlberg laufen Sturm. Auch hier hört man einmal mehr: »Es gibt gar nichts, was noch sicherer sein könnte als das Schifahren

Ich denke, dass man das im befreundeten Ausland ein wenig anders sehen wird. Der Hotspot Nummer Eins schlechthin im vergangenen Frühling war immerhin Ischgl. Zahlreiche Klagen laufen in dieser Causa. (Übrigens angeblich auch eine von Ischgl gegen einen jungen Musiker, der einen Ischgl-Blues geschrieben hat...)

Ein Hotelier hat es auf den Punkt gebracht: »Eigentlich ist es egal, ob die Saison bei uns eröffnet wird oder nicht, die ausländischen Gäste werden ohnehin nicht kommen
Stimmt.

Und dabei rächt sich auch ein wenig der Umstand, dass man vor allem in Tirol und Vorarlberg auf den einheimischen Gast schon sehr lange Zeit scheißt. Wenn die Betriebe dort ihre ausländischen Gäste nicht bekommen, gehen sie ein. So einfach ist das. Bei einem Anteil an ausländischen Gästen von 92 - 95% auch kein Wunder.

Und ganz leise hört man wieder Rufe aus diesen zwei schönen Bundesländern. Rufe nach dem Gast aus dem eigenen Land. Weil es ja daheim so wunderschön ist...!



Mittwoch, 25. November 18:20
Jeder meint, erkennen zu können, dass die Covid-19-Maßnahmen, die ihn selber betreffen, ungemein ungerecht sind.
Da fragen sich zum Beispiel die Theater, warum sie beim Lockdown in die gleiche Gruppe wie Bordelle eingeteilt sind. Stimmt eigentlich. Im durchschnittlichen Puff gibt es wahrscheinlich mehr Besucher als im durchschnittlichen Theater. Oder hat man das anders gemeint...

Oder auch jemand von der SPÖ meinte, dass es Pfusch sei, dass im Handel nichts geöffnet sein darf aber Waffengeschäfte offen halten dürfen/müssen.
Warum? Weil – zumindest laut ÖVP – Waffengeschäfte zur unverzichtbaren Infrastruktur gehören. Das ist schon ein wenig schwieriger nachvollziehbar. Ist damit etwa gemeint: Wenn ein Gewalttäter kurz vor dem Wochenende keine Munition hat? Oder wie soll man das auffassen...?

Aber, und das hat mich tatsächlich verwundert, dieser Bedarf scheint tatsächlich zu existieren. Ich fahre heute bei einem Geschäft vorbei, wo die Leute draußen stehen und warten. Und das ist – ich konnte es zuerst gar nicht glauben – tatsächlich ein Waffengeschäft.

Na Halleluja!



Dienstag, 24. November 18:20
Ich bin nicht so der große Sport-Event-Konsument, ich sehe nur sehr wenige Schirennen, am ehesten noch Bewerbe im Schispringen. In Fußballspiele und Autorennen falle ich vielleicht zwei Mal pro Jahr, auch hier ist mein Interesse enden wollend. Versäume ich einen solchen Event, tut mir das nicht weh – denn ich habe sowieso nicht gewusst, dass er statt fand.

Aber manchmal möchte ich eben doch ein wenig Sport im Fernsehen erleben – speziell, wenn es live ist. Von Dominik Thiem habe ich z. B. bereits zwei Spiele gesehen.
Vor kurzer Zeit hatte ich eben wieder Gusto auf ein wenig Sport und habe eben auf ORF Sport+ geschaut, was mir da so angeboten wurde.

Da gab es ein Live-Rennen in der Formel 1 – also habe ich mir das angesehen. Hier kannst Du einen kurzen Blick darauf werfen...
Alles klar?

Vielleicht ist es Dir ebenso ergangen, wie mir. Ich habe die ersten Sekunden nicht erkannt, dass es sich bei diesem Event um ein Computer-Rennen handelt.
Hier fahren also tatsächlich Computerspieler in einem Online-Spiel gegeneinander. Und es ist eine richtige Meisterschaft!

Ich habe mir, auch nachdem ich das bemerkt habe, das Rennen weiter angesehen – und tatsächlich: Für mich ist auch im persönlichen Empfinden kein wirklicher Unterschied zur echten Formel 1. Zudem ist diese Art des Motorsports wesentlich besser für die Umwelt. Bei dem Rennen hat übrigens ein Österreicher gewonnen...



Montag, 23. November 23:20
Den Konsument in der Dezember-Ausgabe habe ich bis eben gesprochen, bearbeitet und fertig gestellt. Für weiteren Output bin ich jetzt zu müde. Gute Nacht!



Sonntag, 22. November 17:10

Samstag, 21. November 17:30

Freitag, 20. November 18:50
Etwas früher in diesem Jahr habe ich über Knackser berichtet, die ich bei meinen Aufnahmen der Stimme deutlich vernehmen konnte – und wie ich diesen mit einer ziemlich gewagten Operation zu Leibe gerückt bin.
Zumindest hatte ich damals im Sommer geglaubt, damit sei alles erledigt. Irrtum. Anfang vorletzter Woche waren genau die gleichen Knackser wieder da... Mist!
Was ist da los – und was zu tun?
Noch einmal alle Wege kontrollieren, das Mischpult, die Phantomspeisung, die Mikros, die Kabel. Nichts. Nirgends ein Fehler zu finden, alle Geräte arbeiten wie sie sollen. Nichts weist auf ein Problem hin. Bis auf die Knackser eben.

Der Zufall wollte es, dass ich den Fehler dann doch noch finden sollte. Und der war wirklich von der aller bösesten Sorte.

Mir fiel an einem Tag vor etwa zwei Wochen auf, dass die Knackser besonders schlimm waren. Was war also an diesem speziellen Tag anders?
Eigentlich nichts. Außer... dass ich kurz davor geduscht hatte. Mögen es meine Mikrofone also nicht, wenn ich sauber bin?

Und tatsächlich ist dies fast schon die Lösung!

Mein Badezimmer ist nur ein paar Meter vom Tonstudio entfernt. Nach dem Duschen – ich dusche mit Vorliebe wirklich extrem heiß – ist die Luftfeuchtigkeit in den Räumen also sehr hoch. Außerdem gab es das Knacksen ja nur bei den Kondensator-Mikrophonen, mit einem dynamischen Mikro passierte das nicht. Das heißt, jeder einzelne Knackser ist eigentlich nur ein kleiner Kurzschluss in der Elektronik des Kondensator-Mikros!

Des Problems Lösung ist also: Während und bis 15 Minuten nach dem Duschen habe ich zwei Fenster geöffnet, der ganze Dampf zieht damit auch gleich wieder hinaus.
Tatsächlich habe ich damit das Knacksen endgültig abgestellt, das Zerlegen der Mikros wäre also gar wahrscheinlich nicht notwendig gewesen...



Donnerstag, 19. November 20:00
Wenn die Tage im Spätherbst oder Winter zu warm sind, wachen Schmetterlinge aus ihrem Winterschlaf auf. Genau so ist es Gestern passiert. Ob er wieder einen guten Platz für seine Winterruhe findet, kann man nicht sagen. Als Tipp: Sollte man einen Schmetterling in der Wohnung finden, soll man ihn in ein dunkles Behältnis geben und in den Kühlschrank stellen. Wenn die warme Zeit wieder beginnt, kann man ihn wieder frei lassen. Noch besser, man fände einen Ort, der den Winter über unbeheizt, nicht aber unter Null Grad hat...



Mittwoch, 18. November 23:10
Hoffentlich nicht der letzte sonnige Tag am Berg...



Dienstag, 17. November 22:00
Wieder einmal sind es kleine Umwege, die mich zu einem sehr guten Stück Musik brachten. Im TGM hat mir Hardy – ein Mitschüler, der auf Heavy Metal stand – von einem Gitarristen erzählt, der so schnell auf seinem Instrument sei, dass er es mit einer Akku-Bohrmaschine spiele. Dessen habe ich mich heute erinnert. Im Netz werde ich auch sofort fündig. Es handelt sich dabei um Paul Gilbert, der am Anfang der 90er mit Mr. Big spielte, kurz bevor sie mit ihrer soften Version von »Wild World« auch im Radio einen Hit landeten.

Paul Gilbert ist also ein gestandener Heavy-Gitarrist, sollte man meinen.
Nun, nicht ganz.

Entgegen einiger Vorurteile verlangt Heavy Metal nicht nur nach Lautstärke, sondern auch nach einem extrem hohen musikalischen Können. Da kommen nicht viele mit.
Und Paul Gilbert ist ohne Frage ein wirklich guter Instrumentalist. Er beherrscht seine Gitarre perfekt.

Hier also eine Studio-Live-Session von Gilbert in einem Blues-Projekt aus dem Mai 2019.
Besonders nett finde ich die kurze Szene im Intro als der Drummer wissen will, wie er die Nummer anlegen soll und Gilbert antwortet: »Egal, ich will, dass Du Dich wohl fühlst!«. Sehr cool!

Hier also Paul Gilbert mit Blues For Rabbit. Viel Spaß!

PS: Und wer Gilbert mit Mr. Big und dem Akku-Bohrmaschinen-Solo sehen will (und Billie Sheehan am Bass!) – da sind Mr. Big aus dem Jahr 1991, und zwar echt laut!



Montag, 16. November 22:10
Bei Produkten aus dem Internet habe ich bereits ein paar weniger gute Erfahrungen gemacht. Wie zum Beispiel bei der vorletzten Bestellung von Staubbeuteln. Wie bereits vor kurzer Zeit hier berichtet, gibt es das SWIRL-Produkt für meinen Lieblingssauger nicht mehr. Im normalen Handel gibt es diese Beutel seit etwa zehn Jahren nicht mehr. Die letzten Beutel habe ich also direkt in GB bestellt. Ich dache, dass dies ein gutes Produkt sein müsste, immerhin 20,- Euro für lediglich fünf Beutel. Immerhin ist mein Staubsauger »Made in Great Britain«, also sollten die Staubsäcke von da eigentlich auch erste Klasse sein. Schmecks! Eine Spur zu klein und – wie bereits erwähnt – sauteuer. Außerdem nur schlechte Papierqualität.

Heute kam die neue Lieferung an. Mein Nachbar hat sie dankenswerter Weise angenommen, während ich am Berg war. Viel habe ich mir davon nicht erwartet. Ich packe also aus und: Täterätäää! 40 Stück feinste Fließ-Beutel in absolut passender Größe, und das um weniger als 26,- Euro!

Man fällt also nicht immer nur rein im Netz, es gibt auch wirklich gute Firmen. Daher sie hier die Firma saugmax.de empfohlen. Egal, wie alt Dein Staubsauger ist, die haben sicher die passenden Staubbeutel. Es gibt lediglich ein kleines Problem: Würde ich den Beschreibungen auf ihrer Webseite folgen, hätte ich keine passenden Staubbeutel für meinen Saugi gefunden – der steht da gar nicht dabei. Ich habe das Angebot dieser Beutel nämlich über Guckl gefunden...



Sonntag, 15. November 18:30

Samstag, 14. November 17:20

Freitag, 13. November 23:50
Manchmal sind es durchaus die Kleinigkeiten, die man ruhig ein wenig feiern sollte!

Warum? Darum!



Donnerstag, 12. November 22:20
Mein neues Buch ist doch eine ordentliche Herausforderung: Ein Krimi im mexikanisch-amerikanischen Drogenmilieu mit viel Sex, vielen mexikanischen Namen und etwa 100 handelnden Personen. Und ich habe mir vorgenommen, die Aufnahmen dazu noch in diesem Jahr zu beenden. Das Buch ist im Jahr 2019 herausgekommen, dürfte ein ziemlicher Bestseller sein, wurde von Don Winslow geschrieben – von ihm ist auch »Das Kartell« – und heißt: »Jahre des Jägers«

Habe ich noch irgendwas dazu vergessen?
Ach ja. Es ist ungefähr ein Kilo Buch mit etwa 1.000 Seiten!



Mittwoch, 11. November 18:40
Was war heute um 11 Uhr und 11 Minuten?
Wahrscheinlich haben die meisten von uns darauf vergessen, was in Anbetracht der Situation nur zu Verständlich ist. Trotzdem beginnt am 11. 11. um 11 Uhr 11 der Fasching. Oder so.
Passend war ich zu genau dieser Zeit am Gipfel und so trägt das heutige Gipfelfoto diese Schnapszahl im Datum.

Wobei, wenn ich ganz ehrlich bin, war ich bereits um 11 Uhr 09 am Gipfel. So habe ich mit dem Foto eben die zwei Minuten gewartet, damit's auch passt...



Dienstag, 10. November 19:20
Ach ja, das war doch was...
Als ich den letzten Tatort aus Wien gesehen habe, hatte ich einen sogenannten Aha-Moment. Moritz und Bibi mussten einem Verdächtigen in seinem Haus einen Besuch abstatten. Sofort fiel mir auf: Das Haus kenne ich. Bei meiner Sauwetter-Tour, die ich nur dann gehe, wenn es für das Rad wirklich zu arg nass ist, komme ich doch bei genau diesem Haus vorbei.

Und tatsächlich, beim letzten Abschreiten der Tour Anfang November konnte ich ein Foto machen. Es ist genau dieses Haus. Ich weiß, das Foto ist nicht wirklich gut aber es ist gar nicht so einfach in einer Villengegend einfach so ein Foto von einem Haus zu machen. Da öffnen sich überall ein wenig die Vorhänge und bei einem zweiten Foto würde bereits die Polizei angerufen. Daher muss das reichen...



Montag, 09. November 19:20
Da bin ich einmal mehr sehr neugierig. Die Staubsäcke der Marke Swirl (E70) gibt es für meinen Saugi schon länger nicht mehr. Zwei Packungen (also 20 Stück) konnte ich noch – vor sehr langer Zeit – aus den Restbeständen eines Bauhauses erwerben, eine Packung mit fünf Stück ähnlicher Säcke habe ich – für enormes Geld – einmal aus Großbritannien bestellt. Die letzen Staubsäcke habe ich oftmalig ausgeleert und sogar ein paar Mal gewaschen, was mit Papiersäcken eine gar nicht so einfache Aufgabe darstellt. Jetzt ist es wirklich und endgültig vorbei, alle Staubsäcke sind weg.

Im Netz habe ich doch noch einen anderen Anbieter gefunden und – einfach so auf Verdacht – 40 Stück für sensationelle € 25,74 bei der Firma saugmax.de bestellt.
Ich bin wirklich neugierig, ob die Bestellung wirklich ankommt, es wirklich 40 Stück sind, und die Beutel tatsächlich passen und funktionieren. Das wäre phantastisch!

Ich werde halt schon einmal fest die Daumen halten...



Sonntag, 08. November 18:10

Samstag, 07. November 18:00

Freitag, 06. November 18:30
Es ist der ewige Wahl-Krimi. Und inzwischen schon ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
fad. Aber das Gute daran ist: Es sieht immer mehr so aus, als ob Donald Trump die Wahl doch verlieren würde. Auf allen Radiosendern, welche ich höre, ist man allerdings der gleichen Meinung: Trump wird seinen Thron sicher nicht freiwillig räumen. Mit im Spiel ist dabei auch eine gewisse Angst vor den Trump-Anhängern. Es ist ja immerhin eine relativ große Masse an Menschen dabei, die durchaus gewaltbereit ist. Und Bewaffnung ist ja in vielen Bundesstaaten der USA keine problematische Sache. Wenn man in praktisch jedem dritten Supermarkt Schnellfeuerwaffen kaufen kann – und das ist kein billiger Gag von meiner Seite sondern purer Ernst – dann darf man vermuten, dass die Bezeichnung »militanter Widerstand« in Amerika eine etwas andere Bedeutung hat als in Europa.

Wir dürfen also hoffen. Hoffen, dass der neue Präsident dieser großen Nation ein halbwegs normaler Mensch mit halbwegs normalen Ansichten und einer halbwegs normalen Vorstellung von Moral sein wird.
Vorausgesetzt, der alte Präsident räumt irgendwann doch noch den Sessel. Dazu fragen übrigens immer wieder alle Nachrichtensprecher ihre Korrespondenten: »...Und wie wird das dann sein? Wird man Trump aus dem weißen Haus hinaustragen müssen...?«

Diese Frage ist meiner Meinung nach nicht notwendig. Jeder weiß, was bei Trump Sache ist. Mich würde viel mehr die Frage interessieren: »...Und wie wird das dann sein? Wird man Donald Trump mit einer weißen Jacke mit ganz langen Ärmeln aus dem weißen Haus hinaustragen müssen...?«



Donnerstag, 05. November 19:20
Leider neige ich dazu, Fremdworte immer wieder untereinander zu verwechseln. Ich hatte in der Firma eine kurze Unterhaltung, als das Thema auf Anagramme kam. Erst zu Hause fiel mir ein, dass ich mir gar nicht mehr so sicher war. Kurz nachgeschaut, und ja: wieder einmal hatte ich etwas verwechselt. Ich sprach ja eigentlich von Palindromen und nicht von Anagrammen. Und damit mir das nie mehr passiert, dass ich ein Palindrom mit einem Anagramm verwechsle, schreibe ich den Unterschied heute und hier auf. Wenn ich das einmal geschrieben habe, dann merke ich es mir vielleicht.

Ein Anagramm ist, wenn man aus den Buchstaben eines (sinnvollen) Wortes ein anderes Wort machen kann. Zum Beispiel das Wort: »Palme«. Daraus kann man auch die Worte Ampel und Lampe formen.
Wenn man Worte auf ihre Anagramm-Fähigkeit hin untersuchen möchte, hier habe ich eine nette Seite für Anagramme gefunden.

Ein Palindrom ist, wenn sich ein Wort von vorne und hinten gleich liest. Wie zum Beispiel Anna, Otto oder auch Legovogel.
Auf der Wiki-Dingsbums-Seite für Palindrome gibt es übrigens auch ganze Palindrom-Sätze, wie zum Beispiel diesen bedeutungsvollen hier: »Eine Hure ruhe nie.«

So.
Ab heute werde ich nie wieder ein Anagramm mit einem Palindrom verwechseln.



Mittwoch, 04. November 20:00
Eine kleine Entdeckung. Von wem ist der Song »Mr. Bojangles«? Ganz klar, von Sammy Davis Jr. So kenne ich diesen Song seit etwa 50 Jahren. Das wäre daher auch die Antwort, die ich auf diese Frage gegeben hätte.
Freilich ist die Version von Sammy die bei weitem berühmteste und sicherlich auch eine der besten. Aber nicht das Original!

Der Song wurde 1968 von Jerry Jeff Walker geschrieben und ist ursprünglich im Stil der Country-Musik. Gehört habe ich diesen Song in der Originalversion zum ersten Mal vor etwa einer Woche. Aus dem Grund, weil der Musiker und Komponist Jerry Jeff Walker am 23. Oktober verstorben ist.

Es ist nicht ganz einfach einem Song eine Chance zu geben, wenn man ihn in einer anderen Version seit Jahrzehnten kennt und liebt.
Aber diese Originalversion hat etwas, was den anderen Versionen tatsächlich ein wenig fehlt: eine sehr authentische Unschuldigkeit. Kein ganz großes Orchester, keine ganz große Stimme, nur ein einfacher Song und trotzdem berührend...



Dienstag, 03. November 18:00
Es macht den Anschein, als ob es noch schlimmer gar nicht kommen könnte. Corona ist da, der damit verbundene Lockdown ebenfalls, und ein Terroranschlag in der Innenstadt von Wien.
Gesellschaftlich haben wir da jetzt einiges zu tragen, und trotzdem sollte man nicht vergessen, dass es uns immer noch viel besser geht als vielen Menschen in aller Welt.

Außerdem ist durch diese traurigen Nachrichten etwas ein wenig untergegangen, was unser Leben die kommenden Jahre ziemlich stark beeinflussen kann: Die Wahl in den USA.
Joe Biden ist ja angeblich in den meisten Vorhersagen voran. Jedoch ist das amerikanische Wahlsystem nicht so gemacht, dass eine wählende Mehrheit auch den Präsidenten bestimmt. Man wählt nur sogenannte Wahlmänner. Davon gibt es 538. Dies bedeutet also, dass jener die Wahl gewinnt, der mindestens 270 Wahlmänner für sich verbuchen kann. Und so kann es eben sein, dass derjenige, der ja eigentlich weniger Stimmen für sich verbuchen kann, trotzdem Präsident wird, da er mehr Wahlmänner bekommen hat.

Für mich gibt es einen sehr passenden Vergleich im Sport: Tennis! Dort kann ebenfalls derjenige das Match für sich entscheiden, der weniger Punkte gemacht hat. Einfach dadurch, dass er die  r i c h t i g e n  Punkte gemacht hat.
Heute Nacht gibt es also dieses wichtige Spiel. Und ich fürchte, dass die ganzen Umfragen einmal mehr Makulatur sein werden. Irgendwie habe ich das ungute Gefühl, dass Donald Trump noch einmal die Wahl für sich entscheiden wird...



Montag, 02. November 20:20
Eine sicher nicht beabsichtigte – aber dennoch nicht so ganz ungefährliche Sache ist mir vor einer BILLA-Filiale in Untertullnerbach aufgefallen. Dort hat man eine kleine Station aufgebaut, bei der man sich desinfizieren kann. Aus einer hübsch designten metallenen Spendersäule kann man Putzpapier herausziehen und mit hochprozentigem Alkohol Wagerl und Hände vom Virus befreien. Danach wirft man das alkoholgetränkte Tuch in den daneben stehenden Mistkübel. So weit, so gut.

Der einzige Punkt, der bei dieser Sache vergessen wurde: Vor dem großen Mistkübel stehen immer jene Männer, die vor dem Markt auf ihre Frauen warten. Und das tun sie nicht selten rauchend. Die zu Ende gerauchte TschickTschick


Zigarette.
Wie bei vielen Worten in der österreichischen Sprache sind hier Einzahl und Mehrzahl gleich. Vermutlich, weil wir für eine diesbezügliche Regelung ein bisserl zu faul sind. Oder auch weil »Tschicke« relativ deppat klingt.
wird dann auf dem Rand des Mistkübels ausgedrückt und hineingeworfen. Dass eine ausgedrückte Zigarette nicht immer komplett ausgedrückt wird, hat man bei diesem Mistkübel schon öfters gerochen. Immer wieder köchelt es ein bisschen darin und kleine Rauchwolken steigen auf.

Man muss kein Wissenschaftler sein, um zu erkennen, dass dies eine nicht so optimale Kombination ist. Brennende Zigaretten und 70%-iger Alkohol vertragen sich ganz einfach nicht so wirklich gut...



Sonntag, 01. November 18:20


(C) mArtin, im November 2020.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!