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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022




Donnerstag, 20. Jänner 16:30
Ich kann mich noch dunkel daran erinnern: In der Volksschule habe ich einmal gelernt, dass es auf der Donau irgendwann im 19. (oder war es doch das 20.) Jahrhundert auf der Donau einen Eisstau gegeben haben soll, der ziemlich gefährlich für die Stadt war. Auf einem – gemalten – Bild konnte man die gestauten und aufgeschichteten Eisplatten erkennen, die sich vor einer Brücke bedrohlich aufgetürmt hatten.

Offensichtlich hat mich diese Geschichte, zusammen mit dem gezeigten Bild, sehr beeindruckt. An die meisten Dinge aus der Volksschule kann ich mich nämlich nicht mehr erinnern. Also ist es so, dass meine Vorstellung eines Eisstaus sehr eng mit diesem Bild verknüpft ist. Einen echten Eisstau, also in natura, habe ich noch nie gesehen.

Bis gestern. Freilich lange nicht so imposant und bedrohlich, wie auf dem Bild meiner Kindheit, aber immerhin. Das leichte Tauwetter der letzten Tage hat die Eisdecke des Sees teilweise in Stücke brechen lassen. Der Sturm hat dann dafür gesorgt, dass die kleinen Eisschollen am unteren, östlichen Ende des Sees zusammengetrieben wurden und sich aufgestaut haben.

Erwarte Dir jetzt nicht zu viel von dem Foto, aber das ist der kleine Eisstau am Wienerwaldsee, gestern fotografiert...


Mittwoch, 19. Jänner 18:00
Ob der Aufruf von 100 der reichsten Menschen dieser Welt, dass man doch endlich eine weltweite Reichensteuer einführen möge, nun als echter Altruismus zu werten ist oder nicht, ist eigentlich egal. Wahrscheinlich eher nicht – aber, wie gesagt, das ist wirklich egal. Vielmehr zählt, dass dieser Aufruf seine Berechtigung hat. Solcher Reichtum hat definitiv nichts mit Arbeit oder gar Verdienst zu tun – Überlegungen in diese Richtung sind daher legitim. Außerdem wissen die Reichen, dass der Genuss des eigenen Reichtums stark von einem Faktor abhängig ist – der sozialen Ruhe. Und diese ist in vielen Gegenden unserer Welt bereits relativ stark beeinträchtigt.

Insofern dürfen wir uns bei den Reichen also für diesen Denkanstoss sogar bedanken. Vor allem deshalb, weil unsere Politiker diesen sehr benötigen. In mehr oder weniger allen westlichen Ländern ist man ja bestrebt, diese Menschen eher gar nicht zu besteuern. Vergleiche mit dem politischen Zitat: »... vergiss nicht, Du bist die Hure der Reichen...« sind da durchaus angebracht.


Dienstag, 18. Jänner 18:00
Einen sehr interessanten Bericht über einen Komponisten habe ich vor Kurzem gehört. Der Name wird Dir vermutlich – wie auch mir – nicht besonders viel sagen: Max Steiner. Der 1888 in Wien geborene Komponist und Dirigent hat allerdings immerhin drei Oskars für die beste Filmmusik gewonnen – und gilt als der Vater der Filmmusik.

Eine Geschichte aus seinem Leben hat mich dabei besonders ergriffen. Im Jahr 1933 wurde einer der berühmtesten Filme der Filmgeschichte gedreht: King Kong. Sehr wahrscheinlich hast Du bereits diesen Film, oder zumindest ein paar Ausschnitte daraus, gesehen. Das Spezielle daran ist folgendes: Bevor der Film in die Kinos kam, wurde er in Vorpremieren einigen Menschen vorab gezeigt. Der Film hatte in dieser Version noch keine echte Filmmusik. Das Ergebnis dieser Vorpremieren war für den Studioboss erschütternd: Die Leute lachten lauthals auf, als sie das Monster sahen – der Film wirkte auf sie alles andere als furchteinflössend.

Die Produzenten wendeten sich an Max Steiner. Der hatte die Idee, die Szenen in dem Film nicht nur mit irgendwelcher Musik zu untermalen (so, wie es damals üblich war) sondern schrieb für den Film eigene Musikstücke, die exakt auf Dialoge und Dramatik der Sequenzen abgestimmt waren. Das Lachen über den Film hatte ein Ende. Der Film ging damit in die Filmgeschichte ein und die Filmmusik – so, wie sie heute verstanden wird – war geboren.

Ein genialer Mensch...!


Montag, 17. Jänner 18:00
Eine Nachricht im Mittagsjournal hat mein Interesse geweckt. Ein Mann wurde heute zu einer 17-jährigen Haft verurteilt. Er hat im Frühling drei Raubüberfälle begangen, seine Beute ist allerdings relativ bescheiden und dürfte weit unter 5.000,- Euro liegen. Das Besondere an diesem Täter? Sein Alter: Er ist 70 und hat in Summe bereits 43 Jahre im Gefängnis gesessen. Hier die ganze Geschichte.

Es sind solche Geschichten, wo man sich denken mag: Wie geht das zusammen? Natürlich, ein Raubüberfall ist – vor allem für die Opfer – eine schlimme Sache. Kein Zweifel. Auch ich möchte so etwas nicht erleben.
Es sind auch solche Geschichten, wo man sich denken mag: Warum tut der das? Und warum geht er nicht einfach arbeiten?

Ich glaube, dass der Leitsatz »jeder ist seines eigenen Glückes Schmied« ein ziemlich schlechter Leitsatz ist. Es gibt, und da werde ich von der Wissenschaft mittlerweile bestätigt, viele Faktoren, die dazu beitragen (müssen), damit ein Leben ein gelungenes Leben wird. Offenbar hat dieser Mann ziemlich großes Pech bei diesen Faktoren gehabt. Er wird, wenn dieses Urteil umgesetzt wird, mehr als die Hälfte seines Lebens in Haft verbracht haben. Ein gelungenes Leben sieht freilich anders aus.

Was mich auch ein wenig stutzig macht, ist das Ausmaß der Strafe. Wenn man sich Strafen bei Taten ansieht, die der Gesellschaft wirklich – und zwar so richtig wirklich – schaden, dann gibt es dort eher niedrige Strafen, die oftmals mit der viel zitierten Fußfessel erledigt werden können. Dieser Täter hätte sich also lieber an den Leitsatz gehalten: Niemals einen Raubüberfall mit einer Waffe, da kommt nicht viel dabei heraus und man erhält eine große Strafe – lieber einen Raub mit Hilfe eines Computers, da gibt es ordentlich Knete und kaum eine Strafe...


Sonntag, 16. Jänner 18:00

Samstag, 15. Jänner 16:50

Freitag, 14. Jänner 18:10
Nur für jene, die das wirklich interessieren könnte: ORF III hat eine Dokumentation über den Ex-Kanzler Kurz und sein System des Erfolgs zusammengestellt, die in sehr anschaulicher Art und Weise mehr oder weniger den gesamten Aufstieg und Fall dieses außergewöhnlichen Menschen nachzeichnet. Es gibt darin zwar – bis auf einige Interviews mit Mitstreitern und/oder Gegenspielern – kein wirklich neues Material zu sehen, trotzdem halte ich diese Dokumentation für ziemlich gelungen. Sie zeichnet in etwa 45 Minuten ein ziemlich kompaktes Bild von Kurz und seinem Team und man hat so von diesem ehemaligen Zentrum der Macht einen recht guten Eindruck.

Manchmal vielleicht ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
grauslichgrauslich


Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten.

Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...«
aber trotzdem sehr empfehlenswert, meine ich...


Donnerstag, 13. Jänner 23:55
Die Qualität von Büchern ist seit Jahren im Abnehmen. Also nicht die schriftstellerische, sondern vielmehr die Qualität der technischen Ausführung und die des Lektorats. Für mich, der ich in meinem Job jedes Jahr Dutzende von Büchern lesen darf, ist das schon ziemlich auffällig. Wenn ich ein Buch in die Hand bekomme, das vielleicht schon in den 80ern oder 90ern gedruckt wurde, dann gibt es mit ziemlicher Sicherheit keinen einzigen Fehler auf 400 Seiten. In dem aktuell erschienenen Buch, welches ich gerade lese (»Böses Geld« von Cornelius Granig, Verlag K&S), gibt es so zirka auf jeder Doppelseite einen Fehler beliebiger Art. Die meisten sind von der Art, dass die/der SchriftsrtellerIn während des Schreibens eine Satzumstellung gemacht hat, und dabei einen Rest des alten Satzes vergessen hat.

Oder, auch ziemlich beliebt bei allen Verlagen – speziell im Eigenverlag bei BoD, aber nicht nur – folgender Fehler:

Die/der AutorIn möchte im Text eine Grafik einbauen. Dabei sollen einige Zeilen einer Tabelle farblich hervorgehoben werden. Was dabei allerdings nicht bedacht wird: Farbe, oder auch Graustufen, gibt es beim normalen Buchdruck nicht! Denn dieser ist – eben im Normalfall – ein Schwarz/Weiß-Druck. Rot wird also zu Schwarz. Blau wird zu Schwarz. Auch Grau wird zu Schwarz. Alles wird Schwarz. Lediglich Weiß bleibt Weiß. Normaler Buchdruck ist also binär. Eine Grafik lässt sich im Buchdruck also ausschließlich mit einem Punktraster darstellen – und dafür benötigt man schon ein wenig Erfahrung.

Hier also ein Beispiel einer solchen Grafik aus dem Buch, welches ich oben beschieben habe. Bitte lies mir die Werte für die Jahre 2004, 2006 und 2008 vor. Danke!


Mittwoch, 12. Jänner 17:50
Der Fall Novak D. ist doch irgendwie eine sehr feine Sache. Man kann sich entspannt zurücklehnen und einer politischen Farce ersten Ranges beiwohnen. Was der Supersportler getan oder gelassen hat, spielt da inzwischen lediglich eine untergeordnete Rolle. Denn, wäre ich ungeimpft, und hätte ich unter den gleichen Umständen versucht, in Australien einzureisen, wäre die Sachlage wohl klar. Ich würde in einem australischen Gefängnis in Quarantäne sitzen und auf meine Abschiebung warten. Und all das zu meinen Kosten. Ich hätte kaum eine echte Chance auf eine neuerliche Anhörung vor Gericht, schon gar nicht vor einem Höchstgericht.

So aber müssen sich höchste politische Kreise und Gremien mit dem Fall beschäftigen und eine, mehr oder weniger, politische Entscheidung treffen – und diese ist wahrlich keine einfache. Lässt man ihn spielen, dann ist das ein Schlag ins Gesicht von Tausenden von Menschen, die mit den Einreisebedingungen zu kämpfen haben. Und schließlich auch nicht zu vergessen sind die Bürger von Australien, die zum Teil unter den rigiden Bestimmungen leiden, die Australien im Rahmen der Pandemie erlassen hat. Und an welche sie sich, ganz im Gegensatz zu einem Sportler, zu halten haben.

Lässt man ihn aber nicht spielen, dann...
Ich denke, die möglichen Konsequenzen kann man sich gar nicht ausmalen. Es ist eben, wie so oft, ein Unterschied, ob etwas von Herrn D. aus Wien-Favoriten getan oder gelassen wird – oder von einem weltweit bekannten Spitzensportler.

Die Gleichheit vor dem Gesetz ist eben auch in Australien nur eine relative...


Dienstag, 11. Jänner 19:20
Eine medizinische Sensation gibt es heute zu vermelden. Ein Mann wartet seit längerer Zeit vergeblich auf ein zu transplantierendes Organ: ein Herz. Da sich seine Krankheit in einem Stadium befindet, wo kein weiteres Warten möglich wäre – und kein Herz als Spenderorgan zur Verfügung stand, hat man sich zu einem höchst bemerkenswerten Schritt entschieden: Ihm wurde das genmanipulierte Herz eines Schweins transplantiert. Die Operation verlief gut, der Mann ist angeblich wohlauf.

Grundsätzlich sicherlich eine tolle Leistung. Für mich ist eine Transplantation ohnehin nicht wirklich vorstellbar oder nachvollziehbar – was da geleistet wird, ist für mich in jedem Fall eine (kleine und/oder große) Sensation.
Auf der anderen Seite macht mich doch ein wenig der Umstand nachdenklich, dass wir einmal mehr den Menschen als solchen ohne mit der Wimper zu zucken über alles andere stellen. Das soll nicht heißen, dass ein kranker Mensch nicht geheilt werden soll, wenn das möglich ist – ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ich selber in einer entsprechenden Situation auch nicht »nein« zu dem transplantierten Organ aus einem Tier sagen würde.

Aber ohne parallel stattfindende Diskussion rund um dieses Thema ist es wohl nur ein weiterer Schritt in die Richtung, wo das Tierwohl eher nicht so wichtig scheint wie das des Menschen. Und das ist, auf Dauer gesehen, vielleicht auch für die Tierart Mensch nicht so ganz der richtige Weg...


Montag, 10. Jänner 19:20
Es ist ein Händler, bei dem ich tatsächlich Kunde bin. Also wirklich registrierter Kunde mit etwa acht bis zehn bisherigen Bestellungen. Ich kaufe dort vor allem die Bremsbacken für meine Fahrräder, die ich ja zu Dutzenden benötige. Dieser Händler liebt es, mehrmals pro Woche Emails auszusenden, um auf seine Angebote hinzuweisen. Da wäre auch nichts dagegen auszusetzen, ich habe ja dem Versenden des Newsletters zugestimmt, also hätte eigentlich alles seine Richtigkeit.

Vom Prinzip her stimmt also alles. Lediglich ist die Ausführung, etwas näher betrachtet, aus meiner Sicht ein wenig kontraproduktiv. Die Überschrift in der Betreffzeile ist praktisch immer gleich, oder zumindest sehr ähnlich. Sie beginnt nämlich stets mit: »Nur heute...!«.

Für mich ist das genau so lachhaft, wie der Aufsteller in der Fußgängerzone von Purkersdorf vor dem dort ansässigen Optiker: »Nur heute gratis Sehtest!« – und dieser Aufsteller steht immer den ganzen Sommer lang vor dem Geschäft.
Im Grunde genommen weiß man ja, dass Werbung lügt. Oder zumindest Teile der Wahrheit verschweigen muss, damit sie überhaupt irgendwie funktioniert. Aber wenn das so direkt rüberkommt, und ich 100 Emails pro Jahr erhalte, in denen mir »nur heute« eine versandkostenfreie Lieferung angekündigt wird, dann beginnt doch mein Unterbewusstsein mit der Zeit, diesen Händler als nicht besonders vertrauenswürdig einzustufen, oder...?


Sonntag, 09. Jänner 17:10

Samstag, 08. Jänner 17:20

Freitag, 07. Jänner 18:00
Liebes Ö1!
Ja, Du bist der Sender, den ich im Durchschnitt am liebsten höre. Sozusagen der Sender, für den ich die GIS bezahle, und das sogar gerne. Einzige wenn es etwas weniger Klassik und dafür etwas mehr Jazz oder gar Rock zu hören gäbe, damit könntest Du mich noch ein wenig glücklicher machen. Ansonsten bin ich ziemlich zufrieden mit Dir.

Obwohl, da gibt es doch etwas, was ich nicht so unglaublich super-cool an Dir finde. Da gibt es ModeratorInnen (speziell jene, die ungefähr in meinem Alter sind), die, wenn sie Studiogäste haben, sich einfach nicht zurückhalten können. Durch unablässiges (Dazwischen-)Reden möchten sie unbedingt klar stellen, dass sie mindestens genau so klug und intelligent sind, wie der Studiogast. Dadurch kommt dieser kaum zu Wort und/oder verliert seinen roten Faden. Das ist auf Dauer ziemlich nervig.

Wenn Du also diese zwei Punkte noch in den Griff bekommen könntest, dann wäre schon sehr viel gewonnen.
Danke!


Donnerstag, 06. Jänner 18:20

Mittwoch, 05. Jänner 19:10
Und wieder einmal ein purer Zufall, dass ich das überhaupt gesehen habe...
Seit einigen Wochen, eher Monaten wird in Radiomeldungen darauf hingewiesen, dass ab März dieses Jahres das Parkpickerl in ganz Wien gelten würde. In diesen Meldungen ist immer die Rede davon, in welchen Bezirken sich dabei etwas ändert. Mein Bezirk, der 14., wurde dabei nie genannt. Grundsätzlich soll die Parkraumbewirtschaftung ja in ganz Wien gelten also sollte vermutlich auch hier bei mir ab März...
Vor ein paar Stunden, beim Anzünden des Ofens dann die Erleuchtung. Das Altpapier, das ich immer als Fidibus verwende, öffnet mir ein wenig die Augen.

Ich weiß nicht, ob ich mich freuen soll oder eher doch nicht. Gut, ich würde mir alle zwei Jahre die 300,- Euro für das Pickerl sparen. Aber könnte es nicht auch sein, dass es bei mir – mit dem Parkpickerl – dann vielleicht ein wenig weniger Verkehr geben würde, weil all jene Autos wegfallen, die von außerhalb kommend den ganzen Bezirk nach Parkplätzen abfahren...?

Keine Ahnung. Mal schauen und abwarten. Ändern kann ich da sowieso nichts...


Dienstag, 04. Jänner 19:20
Was die so oft gepriesene KI (= Künstliche Intelligenz) für uns macht, ist uns zu großen Teilen gar nicht bewusst. Dass Guckl mit solchen Algorithmen, also den Programmen, arbeitet, weiß man – aber was diese alles tun und/oder nicht tun, das wissen wir eher nicht. Diesbezüglich sind wir auf die Angaben, die Guckl selber macht, angewiesen. Und dass diese Angaben eher rudimentär und höchstwahrscheinlich ziemlich oberflächlich sind, darf an dieser Stelle als gesichert angenommen werden.

Durch einen Zufall bei einer Guckl-Suche bin ich heute auf einen Umstand gestoßen: Es scheint, als ob Guckl von seiner KI die im Netz befindlichen Fotos doch ein wenig genauer untersuchen lässt, wie allgemein vermutet wird.
Bisher ist klar: Sucht man bei Guckl zum Beispiel mit dem Suchbegriff »blaues Kleid«, dann werden mir als Suchergebnis Hunderte blaue Kleider präsentiert.

Einerseits verhält es sich so, dass auf der Webseite, auf der sich ein Foto von einem blauen Kleid befindet, mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Beschreibung »blaues Kleid« zu finden ist. Das wird von Guckl also gefunden. Es werden aber auch Fotos gefunden, die nicht auf einer Webseite beschrieben werden – Guckl ist also in der Lage, Fotos richtig anzusehen und einzuordnen, und das übrigens schon seit Jahren.

Was mir dann heute begegnet ist, ist eigentlich eine logische Folge – mir war das aber nie so richtig bewusst. Guckl kann in Bildern auch lesen – und tut dies auch recht fleißig.
Wenn ich zum Beispiel nach dem Suchbegriff »RRF 98B« suche und Bilder dazu sehen möchte, dann gibt es dieses Ergebnis.

Gleich das erste Suchergebnis ist ein Foto, wo die Band »Frankie Goes to Hollywood« in London zu sehen ist.
Daneben, sozusagen als Statist, ein Sportwagen.
Und welches Kennzeichen hat dieser?


Montag, 03. Jänner 20:30
Man lernt nie aus. Eine Binsenweisheit, die aber durchaus ihre Richtigkeit hat. Und wieder einmal ist es Prof. Musalek, der mir in der Sendung »Auf eine Melange mit Musalek« etwas mitteilt, das ich so nicht gewusst habe.
Dass die eigene Haut atmet, ist mir doch bekannt. Das ist so eine Sache, die man durchaus im Hinterkopf hat, die allerdings nicht unbedingt im Vordergrund steht. Das über-die-Haut-atmen ist ja auch nicht unbedingt lebensnotwendig. Wahrscheinlich wird das halt nur so genannt.

Falsch! Sagt mir heute zumindest Herr Prof. Musalek. Er meint, es wäre in den 20er Jahren zu einem tödlichen Unfall gekommen, weil eine Kabarettistin auf ihrem ganzen Körper mit goldener Farbe bemalt worden wäre. Sie wäre sozusagen daran erstickt, weil eben ihre Haut nicht mehr atmen konnte.

Sucht man im Internet nach diesem Vorfall, findet man vor allem Hinweise darauf, dass man eben nicht daran sterben könnte, wenn die Haut komplett mit luftdichter Farbe bemalt wäre. Das sei ein Mythos, der durch eine Szene aus der James Bond-Folge Goldfinger in die Welt gesetzt worden sei.

Womit wir wieder so klug wären, wie zuvor...


Sonntag, 02. Jänner 17:10

Samstag, 01. Jänner 23:55
Prosit Neujahr!



(C) mArtin, im Jaenner 2022.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!