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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021




Samstag, 25. Juli 18:00

Samstag, 24. Juli 23:55

Freitag, 23. Juli 19:50
Heute etwas Spezielles aus dem Reich des Betriebssystems Linux. Eigentlich a bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
fad, aber muss auch sein. Da im Netz dieser spezielle Fehler nirgends so bearbeitet oder beantwortet wird, schreibe ich das eben hier auf. Jemand, der das sucht, wird das auch finden.

Es warat also folgendes: Beim Start von Linux kann es vorkommen, dass der Bottvorgang hängen bleibt und nur mehr die Meldung: »Kernel Panic – not syncing« mit einem entsprechenden Fehlercode lesbar ist. Und bei mir war das ein ganz spezieller Code, auf den bei praktisch keiner Seite näher eingegangen wird, nämlich: 0x00000009

Das ganz Spezielle an dieser Sache: Ich versuche Linux Mint vom USB-Stick zu starten und habe da zwei Rechner, die exakt gleich sind – nein, falsch: Es sind exakt die selben Rechner. Beide HP Microtower dc5800. Gleiche Hardware nur unterschiedlich viel Hauptspeicher. Auf dem einen Rechner startet das System ganz normal, auf dem andern immer wieder: Kernel Panic...

Die Lösung hat mich viel Nerven gekostet. Alle ata-devices abgehängt, einzeln wieder dran. Alle USB-Ports ausprobiert, sogar die BIOS-Einstellungen habe ich von dem einen Rechner auf den anderen kopiert. Nichts. Der eine Rechner startet, der andere nicht.

Nach einem Tag war es dann soweit. Der zündende Gedanke. Die Rechner sind zwar identisch – aber habe ich auch bei beiden das gleiche BIOS?
Auf der Seite von HP habe ich sofort das BIOS-Update gefunden, auf den Rechner hinaufgespielt, und...

Ja, genau das war's auch. Der Rechner startet nun ebenfalls ganz normal – und ziemlich schnell – das neue Linux Mint.


Donnerstag, 22. Juli 20:00
Moralische Ansprüche, die man an die Gesellschaft oder auch einzelne Personen stellt, sind halt so eine Sache. Schneller als man denkt, läuft man da Gefahr, über Fakten und Verhältnisse zu urteilen, die man selber gar nicht einschätzen kann.
Nur so als Beispiel: Es ist ziemlich einfach, einen Politiker dafür zu verurteilen, dass er sich beim Organisieren von FFP2-Masken selber mit 100.000,- Euro belohnt hat. Man kennt die genauen Umstände nicht, wie der Deal zustande gekommen ist – und außerdem: Wer von uns war bereits in einer solchen Situation und hat dann die 100.000,- Euro abgelehnt?
Es ist eben so eine Sache...

Ich lese derzeit ein besonders interessantes Buch: »Virus« von Matthias Eckoldt. Natürlich kommt auch das Coronavirus in diesem Buch vor aber eigentlich handelt es sich um die Geschichte der Viren ganz allgemein, von ihrer ersten Entdeckung bis in die heutige Zeit. Und da komme ich auch schon wieder zurück zu der Moral.

Vor ungefähr 60 Jahren wütete ein ganz spezielles Virus in der Welt, welches eine furchtbare Krankheit auslösen konnte: die Poliomyelitis, eher bekannt unter dem Namen Kinderlähmung. Hunderttausende Menschen, vor allem Kinder, verstarben an diesem Virus. Zwei Forscherteams nahmen sich dieses Virus an und entwickelten Impfungen dagegen. Nach schlimmen Fehlschlägen mit noch mehr Toten gelang beiden Gruppen unabhängig voneinander die Entwicklung eines Vakzins.

Eigentlich war die Entwicklung des Impfstoffes von dem Team um den amerikanischen Arzt und Wissenschaftler Jonas Salk nur die Nummer Zwei – aber seine extreme Wirksamkeit und auch die Darreichungsform als Schluckimpfung trat einen unglaublichen Siegeszug um die ganze Welt an. Durch diesen Impfstoff konnte die Kinderlähmung in großen Teilen der Welt praktisch ausgerottet werden. Und Jonathan Salk war mit einem Schlag auf der Forbes-Liste der 100 reichsten Menschen der Welt.

Das zumindest würde man denken, spielte diese Geschichte in der heutigen Zeit. Alleine, die Wahrheit sieht ein wenig anders aus...

Jonathan Salk ließ sich seine Entwicklung absichtlich nicht patentieren, damit jedes Kind auf der ganzen Welt in den Genuss seines Werks kommen könne – was ja auch mehr oder weniger so geschah.
Dieser Mann hat also tatsächlich auf Milliarden von Dollar verzichtet, damit es der Menschheit besser geht. In einem Interview nach dem Patent auf die Polio-Schluckimpfung gefragt hat er (in etwa) geantwortet: »Nein, ich habe kein Patent darauf, die Impfung gehört den Menschen... Könnte man denn die Sonne patentieren?«

Man stelle sich zum Vergleich nur einmal die heutigen Forscher der Pharmakonzerne vor...
Die moralische Einstellung dieses Mannes kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden!


Mittwoch, 21. Juli 20:40
Etwas, was mir schon lange ein wenig aufstößt, findet langsam den Weg in die Öffentlichkeit. Fotos, welche mit dem Smartphone gemacht werden, sind eigentlich keine Fotos.
Als jemand, der den Blick durch eine Spiegelreflex-Kamera – und auf deren Fotos – gewöhnt ist, fallen mir die diversen Fotos auf Fäsbuck usw. immer mehr unangenehm auf. Es gibt dort praktisch keine unbearbeiteten Fotos mehr. Schmeichelweiche Portraits, blitzend extreme Farben bei Landschaftsfotos, Aufnahmen, die vom ersten Zentimeter bis in 20 Kilometer Entfernung absolut scharf sind – alles immer ein wenig so, als ob eine Retusche der Abbildungen ein wenig aus dem Ruder gelaufen wäre.

Doch mein Eindruck, dass sich die Leute neuerdings so viel Mühe mit ihren Fotos geben würden, der täuscht. Die Handy-Kameras machen das von selbst! Sie fotografieren Dinge, wie sie gar nicht sind. Während man sich bei den DSLR von Canon und Nikon über einen relativen Rot- oder Grünstich streitet, rechnen die Handycams mit Hilfe ihrer starken Prozessoren ganz einfach neue Wirklichkeiten aus.

Wie gesagt, bei den Fotos auf den diversen Social-Media-Seiten ist es mir zuerst aufgefallen. Und zum ersten Mal habe ich mir die technische Seite meiner eigenen Handy-Kamera einmal genauer angesehen. Um ein Foto zu machen, das wirklich nur ein Foto ist, also eine möglichst unverfälschte Abbildung der Tatsachen, muss man sich schon ziemlich ins Menü einlesen und einmischen. Normalerweise sind sämtliche Funktionen so eingeschalten, damit ein möglichst schönes Foto entsteht. Und das entspricht ja eher nicht der Realität.

Und das perfide daran: In Wahrheit fällt das niemanden so wirklich auf – und langsam gewöhnt man sich an diese Art der Darstellung.
Und reagiert dann nicht mehr auf ein Foto, das die eigentliche Wahrheit zeigt...


Dienstag, 20. Juli 18:30
Apropos »Umweltschutz«. Wir sind ja europaweit gesehen die absolute Nummer 1 bei der Flächenversiegelung. Das bedeutet also, dass wir das meiste Land zubetonieren. Dass dies keine besondere Leistung ist, scheint klar – meiner Meinung nach allerdings nicht für alle Menschen.

Die Flächenversiegelung hat mehrere negative Auswirkungen. Die zwei wichtigsten dabei sind, dass Regen nicht mehr so versickern kann, wie er eigentlich sollte und – auch sehr wichtig: Das fehlende Grün heizt die Umgebung im Sommer zusätzlich auf.

Ich fahre derzeit an sehr vielen Baustellen von sogenannten »Häuselbauern« vorbei. Egal, wie die geplanten Häuser auch aussehen, die Baustellen haben grundsätzlich eines gemeinsam: Echtes Grün möchte niemand mehr in seinem Garten haben. Beton ist da wesentlich pflegeleichter.

Natürlich sollte jeder genau das bauen dürfen, was sie/er will. Dennoch meine ich, dass da irgendwas ein wenig falsch läuft. Ich bin der Meinung, dass man, sobald man ein eigenes Grundstück hat, auch gewisse Verpflichtungen eingeht. Umweltschutz gehört meiner Meinung nach dazu...


Montag, 19. Juli 23:55

Sonntag, 18. Juli 23:55
Und heute war die Tour nicht knapp 28 km sondern knapp über 40 km, weil Tommy dabei war!


Samstag, 17. Juli 23:55

Freitag, 16. Juli 23:55
Einen längeren Abend-Spaziergang haben wir absolviert, eigentlich schon eine kleine Abend-Wanderung, weil ja über zehn Kilometer. Und einen schönen Abendhimmel haben wir auch gesehen...


Donnerstag, 15. Juli 20:00
Es sollte eigentlich eine gute Nachricht sein, die gestern im Mittagsjournal zu hören war: Die Österreichische Gesundheitskasse hat für das Jahr 2020 ein positives Ergebnis in der Höhe von 12,4 Millionen Euro gemacht. Erwartet wurde auf Grund der Pandemie eigentlich ein sattes Minus.
Und nun jubeln alle. Wahrscheinlich ganz besonders der Finanzminister.

Denkt man genauer darüber nach, dann gibt es da eigentlich keinen Grund zum Jubeln.

Dass die Krankenkasse (ich mag die Greenwashing-Bezeichnung Gesundheitskasse nicht) eine positive Bilanz mit schwarzen Zahlen aufweisen kann, hat ja einen Grund. Es wurde weniger ausbezahlt als eingenommen.
Schon alleine dieser Umstand ist zu hinterfragen.

Ist weniger ausbezahlt worden, weil die Menschen weniger zum Arzt gegangen sind?
Ist weniger ausbezahlt worden, weil weniger Leistungen bewilligt werden?
Ist weniger ausbezahlt worden, weil auch die Krankenkasse jetzt ein Unternehmen ist, das Gewinn machen soll?

»Weniger Staat, mehr privat!« ist ein Spruch, den wir einem Ex-Finanzminister verdanken, der seit Jahren vor Gericht steht. Und dieser Slogan gilt auch für die Krankenkasse.
Nur, dass sich dies einmal rächen kann. Bei der Gesundheit eines Volkes sparen, das hat noch keinem Staat wirklich gut getan...


Mittwoch, 14. Juli 19:40
Die letzten Gläser brauchen noch ihre korrekte Beschriftung (2021, M. mit) aber im Prinzip kann ich damit die Saison der Marillen-Marmelade als positiv erledigt betrachten. Jetzt kommen Dir möglicherweise zwei Fragen in den Sinn.

Die erste: Was heißt »M. mit«?
Das »M.« ist relativ logisch, es steht für Marille. Obgleich mir die Farbe bereits verrät, was drinnen ist, neige ich dazu, dies noch einmal drauf zu schreiben. Nur, um ganz sicher zu gehen. Beim »mit« ist es schon nicht mehr so ganz logisch. Es bedeutet, dass in der Marmelade Rum enthalten ist. Und zwar 1/10 Liter pro 1,5 kg Marmelade. Dass es auch »M. ohne« gibt, ist lediglich meiner Vergesslichkeit zuzuschreiben. Da der Rum erst im allerletzten Moment in die Marmelade kommt, neige ich doch manchmal dazu, darauf zu vergessen. Heuer immerhin nur bei 1/4 der Gläser.

Die zweite Frage, die Dir sicherlich auf den Lippen brennt: Wie viel Marmelade wurde es?
Nun, es war heuer in der Tat ein gutes Jahr für die Marille. Die Ernte war mehr als in den letzten drei Jahren zusammen genommen. Pro Glas sind exakt 200 g Marmelade drinnen. In Summe habe ich also 5,6 kg Marmelade fabriziert. Das ist sicher genug für den nächsten Winter. Obgleich ja gerade die Marillenmarmelade am schnellsten verbraucht wird, ist sie ja doch irgendwie die Königin der Marmelade. Zumindest bei mir.

Die dritte Frage, die allerdings nur ich mir stelle: Wie viel Geld habe ich mir erspart?
Die Stromkosten für das Kochen und das heiße Wasser werden in Summe unter einem Euro sein, also eigentlich vernachlässigbar. Die Arbeit hat mir Freude bereitet, dafür veranschlage ich ebenfalls nichts. Und die Marillen sind vom eigenen Baum.

Vergleichbar ist meine Marmelade durchaus mit der »Staud's Reine Frucht Marille«. Da möchte ich mich festlegen. Von dieser kostet 1 kg etwa 16,- Euro. Ich habe also 89,- Euro gespart.
Gar nicht so übel...!


Dienstag, 13. Juli 20:30
Normalerweise, so würde man denken, braucht es einen politischen Gegenspieler, um eine Partei zu desavouieren. Aus der Erfahrung lernen wir allerdings, dass dies nicht unbedingt so sein muss. Wenn man auf die FPÖ vor etwa 19 Jahren blickt, dann weiß man, dass es auch viel einfacher und schneller innerhalb der eigenen Reihen geht. »Knittelfeld« ist ja nicht nur ein mäßig hübscher Ort in der Steiermark, sondern auch das Synonym für Parteispaltung schlechthin.

Eine Partei, die dieser Tag zwar nicht direkt am Abgrund aber schon ziemlich in der Nähe davon steht, versucht sich nun in ähnlicher Weise. Die Sozialdemokratie, die ja eh schon aus einem der letzten Löcher pfeift, macht sich in Form der Vorsitzenden Rendi Wagner und dem burgenländischen Landeshauptmann Doskozil drauf und dran, der FPÖ in Sachen interner Streit den Rang abzulaufen. Was die Kontrahenten dabei vergessen: In so einem Streit kann es eigentlich nur Verlierer geben. Es gab eine Zeit, in der ich Doskozil tatsächlich mehr zugetraut hätte als den Landeshauptmann für das schwächste Bundesland zu geben. Die ist eindeutig vorbei. Und Rendi Wagner wollte ich einfach ein wenig Zeit geben, damit sie sich doch in den Job einleben könnte. Auch das ist vorbei.

So ein Streit zeigt lediglich ganz genau auf, wie ekelig es sein kann, wenn sich Menschen nicht mehr um eine Sache streiten, sondern um persönliche Befindlichkeiten. Die SPÖ ist schon seit längerer Zeit angekratzt und sie hat den Wechsel in eine moderne Partei komplett verschlafen. Egal, was man von den Schwarzen (pardon: Türkisen) hält, sie haben es geschafft, der Partei ein neues Gesicht zu verleihen.

Auch wenn es uns die ganze Zeit nur hämisch an- und auslacht...


Montag, 12. Juli 18:30
Heute das, was man auch einen »Insider-SchmähSchmäh


Ojegerl. Das ist wieder einmal schwer zu erklären.

Ein Schmäh ist einerseits eine Lüge - andererseits vielleicht auch ein kleiner Spass. Wenn man einen »guten Schmäh« macht, dann ist man der Held. Wenn man »keinen Schmäh« hat, dann ist man ein echter Verlierer.
« für IT-Leute nennen könnte.

Frage: Wo leben die meisten schlechten Programmierer von Österreich?
Antwort: Vermutlich hier, im 14 Bezirk...



Sonntag, 11. Juli 18:30
Eine Radtour mit meinem lieben Bruder stand Heute am Programm. Das Ziel: Der Punkt Null der Insel. Wobei es den laut den km-Angaben am Weg gar nicht gibt. Hier also das Foto vom Beginn der Insel, direkt bei km 0,5.
Und hier die Aufzeichnung der Tour. Eigentlich ziemlich brav...!

Samstag, 10. Juli 20:00

Freitag, 09. Juli 21:00
Marillenmarmelade, die Zweite.
Tatsächlich war ich so brav und habe heute die zweite Charge Marillen geputzt, geschnitten und eingekocht. Und – das gab es noch nie – Morgen kommt noch eine dritte dazu. Das sollte dann genügend Marmelade für den kommenden Winter sein...


Donnerstag, 08. Juli 20:30
Es ist nicht unbedingt der beste Sommer für Früchte aus dem Garten aber dennoch um einiges besser wie der Sommer voriges Jahr. Kirschen konnte ich schon essen, zum Einkochen hat es nicht gereicht. Dafür sind die Marillen heuer endlich wieder einmal so viel, dass ich wahrscheinlich zwei Mal frische Marmelade einkochen kann. Heute war bereits das erste Mal und es sieht recht gut aus für eine zweite Ladung.

Das ist dann wieder eine süße Freude für den einen oder anderen kalten Winterabend...


Mittwoch, 07. Juli 20:00
In den letzten Tagen habe ich einen bestimmten Song zufälliger Weise öfters gehört. Ein weiteres Mal handelt es sich um einen Song, den Du sicher kennst, weil es ein relativ großer Hit in den 90er Jahren war: »All I wanna do« von der Country-Rock-Musikerin Sheryl Crow.

Dabei ist mir folgendes aufgefallen: Der ganze Song, vom ersten bis zum letzten Takt, wird am Rhodes-Piano mit einem Akkord in unterschiedlichen Spielweisen auf einem einzigen Ton begleitet: nämlich einem E.
Die Tonart des Songs wechselt zwar immer wieder, aber das E bleibt stets in jedem Akkord erhalten.

Wenn man also Pianist mit Hang zum Alkohol ist, dann ist dies ein sehr empfehlenswerter Song zum Nachspielen – den begleitet man am Rhodes auch mit über 2 Promille...


Dienstag, 06. Juli 20:40
Es ist einfach zu heiß, um schwere Gedanken zu wälzen. Ich denke, ich werde heute Nacht einmal in die Tonne steigen um ein wenig abzukühlen...


Montag, 05. Juli 18:20
Heute gibt es hier und vom meiner Seite einen flammenden Appell für: AMAZON.

Aber von Beginn weg:
Der PC einer lieben Freundin ist defekt. Ich habe das Gerät abgeholt und die erste Diagnose zeigt, dass die verbaute Festplatte bereits kurz vor ihrem Ableben ist. Das ist grundsätzlich nicht so schlimm, da dieser PC ohnehin bereits sein zweites Leben, also nach seinem eigentlichen Ende, bestreitet – dass die Festplatte nach Jahren des braven Dienstes einmal nicht mehr funktioniert, ist völlig normal.
Da ich den PC so schnell wie möglich reparieren möchte, suche ich nicht im Internet nach einer passenden Platte, sondern gehe zu einem Fachhändler in meiner Nähe (NRE) und nehme an, dass dieser ausschließlich Qualitätsware verkauft. Schließlich sind ja auch die Preise im Vergleich zu AMAZON dementsprechend (viel) höher.

Ich kaufe also eine passende Platte von TOSHIBA, radle nach Hause, nur um dort festzustellen, dass man diese Platte definitiv nicht in einem normalen Desktop-PC verwenden kann. Sie ist im normalen Betrieb derartig laut, dass ein Arbeiten mit diesem PC einfach keine Freude mehr bereiten würde.

Also fahre ich zwei Stunden nach meinem Kauf zurück zu NRE – wo allerdings, was ja eigentlich das gute Recht dieser Firma ist, der Umtausch der Festplatte verweigert wird. Sie sei nicht zu laut und vollkommen OK. Und: Gekauft ist gekauft!
Im Netz sieht die Sache allerdings ein wenig anders aus. Sucht man dort nach dieser Festplatte, so stellt man rasch fest, dass einige User mit dieser Platte das Problem der Lautstärke haben. Dieser Umstand ist also bereits bekannt.

Und da kommt eben AMAZON ins Spiel: Hätte ich diese Festplatte bei AMAZON gekauft, so wäre es nach meinen Erfahrungen kein Problem, von diesem Kauf zurückzutreten. Was passieren kann, ist, dass man einen Abzug für Wertminderung zahlen muss, da die Festplatte nicht mehr originalverpackt wäre. Aber damit wäre die Sache erledigt. Bei dem stationären Händler, in diesem Fall eben NRE, bin ich ohne jegliche Handlungsmöglichkeit. Der sagt eben zu Recht: Gekauft ist gekauft.

Dass AMAZON Probleme bei seinen Angestellten und Lieferanten hat, ist mir bekannt. Aber streng genommen ist das nicht meine Sache. Dafür wählen wir nämlich Politiker, die genau solche Gesetze schaffen sollen und müssen, welche Ausbeutung und Handlungen gegen die Umwelt ganz allgemein nicht zulassen. Eben solche Gesetze, welche ein moralisch unbedenkliches Handeln der Unternehmen fördern und fordern.

Was habe ich also gemacht?
Ich habe dieses Gerät zusammen mit einem erklärenden Brief einfach an den Geschäftsführer von TOSHIBA Deutschland gesandt. Das kostet mich zwar abermals zehn Euro und ich weiß, dass es im Grunde absolut nichts bringt – aber ich bin dieses traurige Gerät los und fühle mich einfach ein wenig besser.

Und die neue Festplatte habe ich soeben per AMAZON bestellt...


Sonntag, 04. Juli 19:40

Samstag, 03. Juli 21:30

Freitag, 02. Juli 19:50
Wenn Dich Dein Computer ausspioniert...
Ich habe im Computer einen (sehr) alten Mac stehen, der ist – das kann ich ruhig sagen – der beste Studio-Computer, mit dem ich je gearbeitet habe. Ich würde diesen nicht einmal gegen einen neuen Computer tauschen wollen. Abgesehen davon, dass den eh niemand wollte.

Aber – und das ist eben der Clou, der diesen Computer derart leistungsfähig macht – nicht mit dem Apple-Betriebssystem, welches früher auf diesem Rechner war, sondern mit Windows 7. Das Beste aus beiden Welten sozusagen.
Die MAC-Hardware ist wahrscheinlich nach wie vor unerreicht gut. Da muss man schon lange suchen, bis man derart hochwertige Komponenten für einen Rechner findet, die so gut zusammen arbeiten.
Und WIN 7 ist – nicht nur meiner Meinung nach – das beste Betriebssystem weit und breit. Sehr kompakt, ungemein schnell und niemals Abstürze. Noch nie war das Produzieren von Musik für mich derart friktionslos.

Wie gut ich es da habe, wurde mir heute wieder einmal klar.
Ich habe gestern eine neue, zusätzliche Festplatte in diesen MAC eingebaut. Dazu benötigte ich einen kurzen Start in das alte MAC-Betriebssystem, um die Platte einzurichten. Der MAC-Rechner hat extrem zäh gestartet, mich dann begrüßt und gesagt, dass ich für die Pro-Tools-Software des Rechners (den ich ja nie verwende) ein Update machen sollte. Ich habe das natürlich nicht gemacht – wozu auch?! – und habe nach der Installation der Platte weiter mit Windows gearbeitet.

Als ich dann heute Morgen meinen Büro-Rechner starte, bekomme ich doch glatt eine Email von Pro-Tools! 2018 habe ich dieses Programm installiert, ein Mal benutzt, und dann nur mehr mit WIN gearbeitet.
Dieses Mac-Betriebssystem leitet also jede einzelne Bewegung weiter, die man auf diesem Rechner ausführt. Danke. Aber: Danke, nein!

Man muss sich nichts vormachen: WIN 10 läuft ebenfalls in diese Richtung. Die Hersteller möchten alles wissen. Am liebsten auch noch, wann man scheißen geht. Und welches Klopapier man benutzt.
Daher werde ich weiterhin bei dem Betriebssystem bleiben, wo ich bestimmen kann, wer, was, wann erfährt oder eben auch nicht...


Donnerstag, 01. Juli 20:00
Was für ein Tier es wirklich ist, weiß ich nicht – nach meiner Schätzung ist es ein Nachtfalter. Auf jeden Fall habe ich so einen Schmetterling – auch in so einer Größe – noch nie gesehen. Und, zugegeben, das Tier wirkt ein wenig spooky.

Nach einer kurzen Suche bei einer Suchmaschine meiner Wahl habe ich des Rätsels Lösung: Es ist ein Weidenbohrer. Und damit klärt sich auch einiges auf. In meiner kleinen Birke, welche in einem Blumentopf wächst und etwa zwei Meter groß ist, hat sich heuer irgend eine gemeine Raube ein Loch gebohrt, welches so groß war, dass ich schon Sorge um den Baum haben musste. Die Birke steht zwar noch aber der große Falter in der Wiese scheint das Ergebnis dieser Raupe zu sein. Jetzt kann ich nur hoffen, dass dieser Nachtfalter, der ein Weibchen zu sein scheint, nicht neue Eier in meiner Birke ablegt, oder so...



(C) mArtin, im Juli 2021.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!