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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024




Mittwoch, 12. Juni 17:50
Ich glaube, dass ich bereits einmal an dieser Stelle darauf hingewiesen habe, aber es scheint, als wäre ganz dringend ein weiterer Hinweis diesbezüglich von Nöten!
Wenn folgendes sogar auf Ö1 geschieht, also dort, wo man doch erwarten könnte, dass der Umgang mit der Sprache eine gewisse Professionalität aufweist, dann ist Feuer am Dach.

Worum geht es?
Es geht um den – gesprochenen – Gender-Gap. Also die Pause zwischen der männlichen und weiblichen Form. Wie halt zum Beispiel bei: Politiker*innen.
(Wobei ich bei der schriftlichen Form das Binnen-I bevorzuge, also: PolitikerInnen)

Gesprochen wird dies aber bitte genau so, wie es geschrieben wird, also Politiker*Innen.
Wie halt ein paar Politiker, die sich innen aufhalten.

Was ich aber immer wieder hören kann, ist: Politiker rinnen. Inzwischen ist das bereits so oft zu hören, das man fürchten muss, dass sich dies bald als korrekt herausstellen wird.
Wenn aber Politiker rinnen, dann sind sie nicht ganz dicht.
Was aber auch irgendwie stimmt, oder so...


Dienstag, 11. Juni 18:10
Die neuen Apple-Smartphones werden, so war es heute im Mittagsjournal zu hören, mit integrierter KI ausgeliefert: »Apple Intelligence« wird sich das nennen. Also bitte nicht verwechseln: Ja, schon heute kann man mit Siri sprechen oder auch die App von ChatGPT auf seinem Handy laufen lassen. Das ist damit nicht gemeint. Es ist so gemeint, dass diese (neue) KI ein integraler Bestandteil des Betriebssystems sein soll. Das Handy an sich soll also intelligent werden. Man kann sich also nicht mehr aussuchen ob man KI auf seinem Handy verwenden will oder auch nicht, die künstliche Intelligenz ist immer dabei. Und aus.

Im Mittagsjournal wurden bereits erste Bedenken laut, dass es dabei vermutlich zu einem, naja, zumindest fragwürdigen Umgang mit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen der EU kommen würde. Man ist diesbezüglich von Apple ja schon einiges gewohnt. Wenn dort also behauptet wird: »Nein nein, wir sammeln keine Daten, wir verwenden diese nur dazu, damit unsere Kunden smartere Geräte bekommen!!« – dann weiß man bereits ganz genau, was davon zu halten ist.

Außerdem meine ich, diese Bedenken sind leider völlig umsonst. In Wahrheit sind diese Geräte für die User derartige Statussymbole, dass diese den Menschen von Apple aus den Händen gerissen werden, wie die warmen Semmeln. Nicht um sonst ist der Verkaufsstart einer neuen Generation von Apple-Smartphones jedes Mal ein weltweiter Event, bei dem man sehen kann, wie sich Leute um Handys prügeln. Ob mit oder ohne KI, das ist da völlig primär!


Montag, 10. Juni 17:20
Einen sehr netten Spruch habe ich auf Fäsbuck gelesen, der anlässlich des Ausscheidens von Wolfgang Sobotka aus der heimischen Politik gepostet wurde. Auf dem Account von »Academy-Die Werbeagentur mit Bar« stand unter dem Hashtag #sobotka zu lesen:

SOBOTKA GEHT.
EIN KLEINER SCHRITT FÜR IHN,

EIN GROSSER
SCHRITT FÜR DIE
MENSCHHEIT.


Sonntag, 09. Juni 18:20

Samstag, 08. Juni 19:40
Regenbogen-Parade und Sopherl-Rad-Tour...

Hier die Route

Freitag, 07. Juni 20:00
Die gute und richtige Ernährung ist sehr wichtig. Ich achte immer darauf. Und so habe ich heute meine Idee eines ernährungsphysiologisch unvergleichlich wertvollen Abendessens umgesetzt...

Donnerstag, 06. Juni 17:30
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, was im Kopf eines Menschen vorgehen mag, der sich durch so einen Betrugsversuch tatsächlich dazu bewegen lässt, in Aktion zu treten.

Weil aber so etwas wirklich immer wieder passiert, hier ein paar wirklich ernst gemeinte Tipps, um solche Betrugsversuche erkennen zu können:

  • Sollte tatsächlich etwas gegen mich vorliegen, kämme die Polizei bei mir vorbei, oder würde mir eine Vorladung zustellen.
  • Würde die Zustellung von der Post zugestellt, dann per Einschreiben.
  • Würde mich die Polizei kontaktieren, dann immer mit meinem vollen Namen, diesen kennt sie.
  • Ja, bei unserer Polizei sind eher nicht die wahren Grammatik-Helden unterwegs – aber Texte in behördlichen Schriftstücken ergeben durchaus Sinn.
  • Eine Verteidigung per Email gibt es nicht.
  • Ein Portrait sowie Kontaktdaten dürfen – selbst bei einem verurteilten Straftäter – nicht zur Veröffentlichung weitergeleitet werden.
  • Die Polizei unterzeichnet ein Schreiben sicher nicht mit »Sie werden gewarnt,«.
  • Man kann kein Gegenstand von Strafverfahren sein, maximal Beschuldigter oder Zeuge.
Das sind jetzt nur ein paar wenige Punkte – würde man sich das noch etwas länger überlegen, würden wahrscheinlich Dutzende Punkte auffallen, an denen die betrügerische Absicht hinter Schreiben dieser Art erkannt werden kann. Grundsätzlich gilt: Weder die Polizei noch sonst eine Behörde wird Dich auf diese Art kontaktieren – das geht gar nicht, weil sie keinen behördlichen Beweis dafür hat, wem Deine Email-Adresse gehört. Die einzige Behörde, die mich (regelmäßig) per Email kontaktiert, ist unsere Finanzbehörde. Und die darf das auch nur deshalb, weil ich in einem – wirklich ziemlich aufwändigen Verfahren – ihr meine Email-Adresse bekannt gegeben und danach auch noch die Bewilligung für etwaige Kontaktaufnahmen erteilt habe.

Fazit: Es ist relativ einfach. Solche Schreiben gibt es nicht...!


Mittwoch, 05. Juni 17:40
NEU +22% MEHR INHALT*
So ist neuerdings das Standard-Klopapier bei Hofer ausgelobt. Das ist doch gar nicht schlecht, oder? Seit Beginn der Teuerung kostet Klopapier nun rund das Doppelte – dafür gibt es aber immerhin auch mehr Inhalt!

Dass das ganze einen Haken hat – ja praktisch haben muss – ist jedem gelernten Konsumenten glasklar. Wenn etwas teurer wird, dann wird es teurer. Punkt.
Und so dauert es nicht lange, bis ich des Rätsels Lösung bemerke: Das Format des einzelnen Abrisses hat sich doch geändert, oder? Und ja, beim genaueren Betrachten des Papiers steht es fest: Das einzelne Papier ist kleiner geworden.
Und damit sich die Firma keinem Shitstorm aussetzen muss, oder gar eine Klage riskiert, hat man auch im Kleingedruckten sozusagen Farbe bekannt. Denn neben der Ankündigung gibt es ja den bei solchen Tricksereien obligaten Stern (*) – und dieser bekennt dann auch:
(* bezogen auf die Blattanzahl)


Dienstag, 04. Juni 17:50
In einer demokratischen Gesellschaft – und die USA dürfen trotz einem antiquiertem Wahlrecht und Turbo-Kapitalismus immer noch als solche bezeichnet werden – spricht nicht die amthabende und/oder politische Macht Urteile aus, sondern die Justiz. Und das ist gut so. Dennoch habe ich so meine Bedenken, dass beim zuletzt gefällten Urteil gegen Donald Trump auch etwas Gutes dabei herauskommen wird. Ja, er ist daran Schuld, einem Pornostar Schweigegeld gezahlt zu haben. Das ist in Amerika allerdings nicht verboten. Dass er dieses Geld als irgendwelche Ausgaben verbucht hat, das ist verboten. Und so hat man mit Onkel Donald nun also den ersten amerikanischen Präsidenten, der von der unabhängigen Justiz verurteilt wurde.

Dass dieses Urteil kein Fehlurteil ist, davon darf man bei diesem Mann schon ausgehen. Herr You-can-grab-her-by-the-pussy hat oft genug bewiesen, dass ihm solche Dinge wie Wahrheit oder auch Moral doch eher fremd sind. Da ist höchstwahrscheinlich eine Zahlung von Schweigegeld an einen Pornostar doch eher eine (sehr) kleinere Sache.

Und warum sollten wir nun nicht froh darüber sein, dass Trump dieser Tage verurteilt wurde?
Ganz einfach: Er kann diese Verurteilung für sich selbst nutzen. Nur er kann, wie fast niemand sonst, selbst solche Vorfälle, wo andere Menschen verzweifeln würden, dafür nutzen, noch mehr Erfolg zu haben. Das liegt einerseits an seiner Person, wie auch an seinen Anhängern. Die sagen entweder »ist mir egal, was er getan hat, das machen eh alle!« oder »die anderen (Bösen) wollen Trump nicht als Präsidenten, dabei ist er unschuldig!« – was auch immer, gewählt wird er von diesen Menschen.

Das meine Vermutung nicht so falsch ist, stellt sich heute heraus. In den 24 Stunden nach seiner Verurteilung kam es zu einem neuen Spendenrekord für Trumps Wahlkampf: innerhalb dieser Zeit trudelten über 50 Millionen Dollar in seiner Wahlkampfkasse ein! Man kann über Trump sagen, was man will, aber leider ist er irgendwie doch (in seiner Art) genial...!


Montag, 03. Juni 17:10
Ich bin – und das ist doch einigermaßen bemerkenswert – ein ziemlicher Verfechter der Grammatik unserer Schrift und Sprache. Bemerkenswert schon deshalb, da ich in der Schule, als es um Grammatik ging, alles andere als ein guter Schüler war. Damals stand ich in der Beurteilung immer zwischen 4 und 5. Erst, als ich in die HTL wechselte, und es fortan in Deutsch mehr um die geschriebenen Aufsätze ging, war meine Note in Deutsch stets zwischen 1 uns 2. Das Seltsame daran: Obwohl ich – bis heute – die Regeln und Normen der deutschen Sprache kaum benennen kann, gelingt es mir dennoch, die richtigen Regeln und Normen zu verwenden. Doch ziemlich seltsam...

So schüttelte es mich doch ein wenig durcheinander, als ich auf Ö1 den folgenden Satz hörte:
»Eine Reihe von einigen ausländischen Firmen haben sich zurückgezogen.«

Dieser Satz ist meiner Meinung nach, wie man so schön sagt, ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
behmisch. (Damit ist im Prinzip ein etwas missglücktes, weil böhmisches, Deutsch gemeint.

Viel mehr müsste es heißen:
»Eine Reihe von einigen ausländischen Firmen hat sich zurückgezogen.«

Warum? Es sind zwar einige ausländische Firmen, also ja, ein Plural, aber wer hat sich denn zurückgezogen? Ganz klar: eine Reihe, also Singular.

Danke.
Bitte.


Sonntag, 02. Juni 17:50

Samstag, 01. Juni 23:55
Schöne Wanderung mit fast schönem Wetter und Bruder sowie Neffen...

Hier die Route, da ein paar verregnete Fotos.


(C) mArtin, im Juni 2024.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!