Freitag, 22. Februar 17:50
Angeblich sind sie ja bereits aufgehängt, die KK-Plakate vom kommenden Konzert. Leider habe ich noch immer keines sehen können – aber ich bewege mich ja auch nicht so oft in der Stadt, sondern viel mehr am Stadtrand – vielleicht werde ich ja bei meinem nächsten Ausflug in die Gegend innerhalb des Gürtels fündig.

Was ich dafür hier beim Bahnhof Hütteldorf entdeckt habe, ist dieses Plakat.
Selbstverständlich möchte ich dem Lukas Resetarits nicht das allseits beliebte Abkupfern für den Titel seines Programms unterschieben – falls es aber doch einen Beweis benötigen würde, dieses Plakat wäre von 2011!


PS: Kurtl, vielleicht schaust Du Dir sein Programm an. Halt nur für den Fall, dass er eventuell doch das ganze Programm von Dir...


Donnerstag, 21. Februar 18:20
Eine echte Schönheit ist mir heute begegnet. Ich fahre völlig gedankenversunken vor mich hin, auf ein Mal steht sie da – in ihrer ganzen Pracht.
Selbstverständlich habe ich sie sofort fotografiert. Leider war der Ort nicht gerade ideal zum Fotografieren, daher ist das Panoramafoto nicht wirklich hübsch – lieber würde ich sie einmal auf einer größeren Fläche, ganz im Freien fotografieren. Nicht so eingezwängt zwischen Zäunen von Kleingartenanlagen. Aber immerhin: Ich habe sie zum ersten Mal gesehen...!

Sie heißt Hannah, ist knapp 19 Meter lang, wiegt 86 Tonnen und hat 8700 PS.
Sozusagen der Gewinner in jedem Auto-Quartett...


Mittwoch, 20. Februar 19:30
Es ist wieder einmal soweit: Ein neues Bildformat möchte die Welt des Internets erobern. Ganz am Anfang, in der Steinzeit des Webs, da gab es BMP. Die Bitmap-Grafiken waren zwar ziemlich hübsch, doch sehr platzintensiv, da die Farb-Informationen für jedes einzelne Pixel separat abgespeichert werden. Da hat ein relativ kleines Foto rasch einmal mehrere Megabyte. Also stellte man um auf GIF. Gute Idee, denn hier war alles gleich ein wenig kleiner – allerdings mit dem großen Nachteil: Dasa GIF-Format ist indiziert, es gibt dort maximal 256 verschiedene Farben. Ein Foto sieht damit rasch ziemlich künstlich aus. (Was allerdings in der Anfangszeit des Netzes sowieso eher egal war, da viele Monitore gar nicht viel mehr Farben darstellen konnten.)

Wirklich in Fahrt kamen Bilder und Fotos im Netz erst mit den Formaten JPG und PNG. Das eine spezialisiert auf fotografische Abbildungen, das andere auf reine Grafik. Auf einmal können auch riesige Bilder von mehreren Millionen Pixel auf die Server geladen werden, ohne zu viel Platz zu benötigen. Natürlich haben auch diese beiden Formate ihre Nachteile (JPG z. B. die Komprimierung) aber grundsätzlich kommt man mit diesen beiden Formaten gut durch die Internet-Welt.

Es gibt ein Internet-Unternehmen, das eine andere Einstellung hat. Rate mal, wer...?!
Ja richtig, Guckl! Dort ist man nämlich der Meinung, dass ein neues Bildformat her muss. Von der Qualität soll es an JPG heranreichen, dabei aber wesentlich schlanker sein.

Na dann woll' ma' das mal testen:

Hier ein Foto als JPG mit der von mir stets verwendeten Qualitäts-Rate von 89%.

Hier das gleiche Foto als WEBP mit der gleichen Rate von 89%.

Es ist kein Unterschied erkennbar, dennoch hat die JPG-Version 100 KB, während die WEBP-Version nur 79 KB an Platz benötigt. Es klingt vielleicht nicht nach einem besonders großen Unterschied, aber bei vielen oder größeren Bildern macht das schon einiges aus. Guckl mein übrigens dazu: »Wir wollen damit beginnen, unsere Seiten nach Ladezeiten zu ranken, dabei wird das neue Format eine große Rolle spielen...«


Dienstag, 19. Februar 20:10
Unsere Montagswanderung findet diesmal eben an einem Dienstag statt. Geht in Ordnung, denn immerhin war ja der Wallen-Dienstag dieses Jahr eh auch ein Donnerstag.
Kurzum: Es waren über 26 Kilometer und über acht wunderbare Stunden in der bereits ziemlich starken Februar-Sonne. Hier ist die Runde im Detail zu sehen und hier findest Du die Bilder zu diesem feinen Tag...

Montag, 18. Februar 18:30
Schon seit längerer Zeit liegt hier bei mir eine ausrangierte Kamera herum, die mich bisher kaum gereizt hat. Ihr großes Manko: sie kann nicht in RAW fotografieren. Also jenes Format, welches man erst einmal entwickeln muss/darf/kann, bevor man die Bilder sieht. Und da bin ich sehr rigide: Eine Kamera muss einen echt manuellen Modus haben und in RAW fotografieren können, sonst macht sie für mich keinen Sinn.

Nun handelt es sich bei dieser Kamera (CANON Powershot S3 IS) aber um eine – zum Zeitpunkt der Veröffentlichung – ziemlich teure Angelegenheit. Rund 500,- Euro hat sie damals gekostet, das ist ja nicht gerade wenig. Also suche ich im Netz nach einem Firmwar-Update und werde tatsächlich fündig. CANON selber macht natürlich NICHTS für diese Kamera – die wollen ihre neuen Modelle verkaufen. Das interessiert sie wenig, wenn alte Kunden mit ihren alten Kameras zufrieden sein wollen. Aber es gibt eine Community, die sich um diese CANON-Kameras kümmert und ein alternatives Betriebssystem geschrieben haben, welches auf das vorhandene aufsetzt. CHDK nennt sich diese Sache und diese ist – nach einigen Tests von meiner Seite – rundherum empfehlenswert!

Die Kamera wird um einige Features ergänzt und kann mit dieser ergänzenden Firmware tatsächlich (man höre und staune nicht schlecht!) im RAW-Format fotografieren!
Was mich an der Kamera besonders begeistert: Sie ist wirklich sehr klein, hat ein leistungsstarkes – und vor allem optisches – Zoom-Objektiv und eine ebenso starke Makro-Funktion.

In den letzten Tagen habe ich alles mögliche ausprobiert, was mir halt so vor die Linse gekommen ist. Vor allem die Makro-Aufnahmen machen mir Freude, denn ein dafür passendes Objektiv hatte ich eigentlich noch nie. Bildschirmfüllende Schrauben und Muttern, das ist halt etwas, was dem Maschinenbauer Freude bereitet...


Sonntag, 17. Februar 17:30

Samstag, 16. Februar 18:30

Freitag, 15. Februar 19:00
Überall läuft man jetzt Gefahr, von Fake-News nur so überschwemmt zu werden. Wobei, ich denke, es war doch ohnehin schon immer so. Nur die Menge der Falschmeldungen hat sich aus verschiedenen Gründen (Globalisierung und Digitalisierung) erheblich verändert aber die Ziele derjenigen, die falsche Nachrichten (oder auch alternative Fakten) in Umlauf bringen, sind nicht wirklich neu. Früher hatte so etwas halt den Namen »Propaganda«.

Für mich hat sich nicht viel geändert. Da ich sowieso dazu neige, sehr wenig zu glauben und alles zu hinterfragen, hat sich einfach nur die Zahl meiner offenen Fragen der Zahl der Nachrichten angepasst. Es gibt nicht viele von den wirklich großartigen Schlagzeilen, die ich so ohne weiteres annehmen und ungeschaut verarbeiten würde. Da ist aber eine, die ich sofort glaube. Oder sind das am Ende vielleicht doch alternative Fakten...?


Donnerstag, 14. Februar 20:20
Es war ein Film, den ich in der gestrigen Nacht (eigentlich eher nicht) gesehen habe. Den Anfang konnte ich noch erleben – und der Film schien ausgesprochen gut zu sein – dennoch blieb ich nicht wach und schlief ein. Wie in solchen Situationen üblich, träume ich dann etwas, was ein wenig der Handlung des Films Folge leistet. Im gestrigen Fall kann ich mich nicht mehr an den Traum erinnern, ich weiß nur mehr, dass ich mit dem traurigsten Lied aufgewacht bin, das ich je gehört habe. Vielleicht ist traurig nicht ganz passend, melancholisch wäre wohl besser geeignet, diesen Song zu beschreiben.

Der Film hieß »Smoke«, nach einem Drehbuch von Paul Auster, aus dem Jahr 1995. Harvey Keitel und William Hurt – welche ich beide sehr schätze – spielen die Hauptrollen (ich habe ihn bereits bei Arte heruntergeladen, um ihn auch vollständig sehen zu können) und der Song war ganz am Ende, direkt vor dem Titel zum Nachspann zu hören.

Wenn Du also Lust auf eine gehörige Portion Traurigkeit haben solltest, dann empfehle ich Dir nun: Tom Waits – Innocent When You Dream


Mittwoch, 13. Februar 21:00
Im Postkasterl lag wieder einmal eine Ausgabe von Österreich, der etwas anderen Tageszeitung.
Grundsätzlich bin ich Zeitungen, die immer wieder gewisse Themen bedienen, welche ausschließlich dazu geeignet sind, Hass und Zwietracht zu schüren, gegenüber nicht besonders positiv eingestellt. Normalerweise wandern die zahlreich zugestellten Ausgaben von Österreich sofort zum Fidibus-Papier.

Diesmal verhält es sich jedoch ein wenig anders. Zunächst habe ich alle Seiten fotografiert:


Wahrscheinlich sind Dir die grauen Kästchen auf den Fotos aufgefallen. Dabei handelt es sich um jene Bereiche, die tatsächlich so etwas wie redaktionelle Inhalte darstellen, der Rest ist ausschließlich Werbung.
Bei dieser Ausgabe von Österreich würde man also für den Preis von -,90 Cent genau 67,80 % Werbung lesen. Abgesehen davon, dass auch diese Inhalte manchmal fragwürdigen Inhalts sein können... – in den üblichen Werbepostsendungen gibt es möglicherweise mehr Inhalt...

In Wahrheit glaube ich nicht, dass Österreich tatsächlich über so etwas wie eine bezahlende Leserschaft verfügt, man darf annehmen, dass die meisten Leser über die Gratis-Verteiler zu dem Papier kommen. Der echte Umsatz wird – wie deutlich zu erkennen ist – über Werbung gemacht.


Dienstag, 12. Februar 18:40
Zwei Wochen!
Das ist jener Zeitraum, für den man – laut einer Aussage der deutschen Kanzlerin Merkel von voriger Woche – unbedingt Vorräte zu Hause haben sollte. Zwei Wochen? Echt?
Sie redet hier nicht von einem Atomkrieg oder ähnlichen Schreckensszenarien, es geht um viel einfachere Dinge, wie zum Beispiel ein mehrtägiger Stromausfall. Das wäre schließlich schon schlimm genug. Aber noch mal: Zwei Wochen...?!

Ich habe meine Vorräte kurz durchgesehen, den Inhalt des Kühlschranks kurz überflogen und ein wenig nachgerechnet: Wenn ich mir einen Essensplan aufstellen würde, dann käme ich mit meinen Vorräten vermutlich so etwa eineinhalb Monate durch. Habe ich tatsächlich so viele Dinge zum Essen vorrätig?

Für mich wirkt das gar nicht so. Nach meiner Meinung ist das nichts, was ich als »Vorräte« bezeichnen würde...
Der Hintergrund: Ich kann ganz passabel kochen. Und ich kann ziemlich gut haushalten. (Das habe ich wohl meiner Mutti zu verdanken. )
Und wenn ich koche, dann meine ich damit nicht, dass ich eine Dose aufwärme und öffne oder eine Plastikschale in die Mikrowelle schiebe (die ich gar nicht besitze).
Daher habe ich immer genügend Gemüse zu Hause. Und auch Teigwaren und Mehl und Reis und Obst und Erdäpfel und... alles was man eben zum Kochen benötigt.

Aber Frau Merkel hat da wahrscheinlich die neuesten Statistiken der Deutschen gelesen. Demnach wird zu Hause immer weniger gekocht und immer mehr fertiges Essen gegessen. Ab und zu ist das ja ganz OK. Ich mag es selber auch, vielleicht ein Mal pro Monat. Aber die meiste Zeit wird gewaschen, geschnitten, geschält und gekocht. Und dafür benötigt man eben gewisse Vorräte.

Apropos: Baba, ich muss schnell in die Küche, da kocht sonst noch was über...


Montag, 11. Februar 19:10
Yuppieh! Die Heizsaison 2018/19 ist sozusagen geritzt – der Holzbedarf mehr als gedeckt. Noch am Samstag hatte ich auf der Baustelle meines Vertrauens wunderschöne Vollholz-Balken entdeckt, die mein Herz höher schlagen ließen. Sauberes und unbehandeltes Holz – eigentlich sogar zu schön, um es als Wärmequelle zu benutzen. Meine große Sorge war nun, dass jemand über das Wochenende hinweg das Holz einfach so – also ohne zu fragen – abholen würde. Heute, am frühen Nachmittag war es dann soweit: Ich konnte zur Baustelle fahren und ja, das Holz war noch da. Über 300 kg feinstes Brennholz, meine Affenschaukel hat dann doch ein wenig geächzt, den Wärmespeicher aber gut nach Hause befördert.

Ab sofort gibt es für diese Heizsaison keine Sparmaßnahmen mehr. Im Moment ist übrigens so eingeheizt, dass ich nackig durchs Haus laufe...


Sonntag, 10. Februar 18:00

Samstag, 09. Februar 20:00

Freitag, 08. Februar 19:00
Nur für den Fall, dass es jemanden so intensiv interessieren sollte, wie es mich interessiert.

Hier ein Foto von der Staumauer des Wienerwald-Stausees. Höchst interessant, das Stauziel dieses Sees ist also 130,30 m? Der See ist also über 130 Meter tief? Das kann ich einfach nicht glauben. So, wie das Tal dort aussieht, gehen sich da nicht mehr als ein paar Meter aus. (Wiki-Dings weiß es übrigens genauer: so zwischen zwei und drei Meter Tiefe sollen es sein.) Was sind also diese 130,30 m – worauf beziehen die sich?

Wie gesagt, diese Sache interessiert mich, seit ich das erste Mal diese Marke gesehen habe. Im Netz gab es nirgends die Lösung zu meiner Frage. Also rufe ich heute kurzerhand beim Wiener Wasser an, denn diese haben ja (ähnlich wie bei den Gebieten der Wiener Hochquellen-Wasserleitung) die Verantwortung dafür. Direkt in der Vermittlung möchte man mir gleich weiterhelfen aber die Frage ist dann doch etwas zu speziell, der freundliche Vermittler mein daher: »Aha, woaten's – ich verbind' Ihna zum Hernn Ingenieur...«

Und der Herr Ingenieur (mit Namen Elmayer oder so ähnlich) weiß tatsächlich die Antwort – auf die garantiert niemand kommen kann, der sich nicht mit Hydrologie beschäftigt. Diese Höhenangabe bezieht sich auf das sogenannte Wiener Null. Wien hat also ein eigenes Höhenbezugssystem, der Nullpunkt dieses Systems ist der Wasserspiegel vom Donaukanal beim Schwedenplatz. Und 130,30 Meter darüber ist das Stauziel des Sees bei Tullnerbach.

Genial. Und jetzt auch für mich nachvollziehbar. Da ja der Stausee früher einmal der Reserve-Trinkwasserspeicher für die Stadt Wien war, macht dies tatsächlich auch Sinn...


Donnerstag, 07. Februar 18:00
»Alle gehen arbeiten, nur ich nich'...!«
Oder auch: Apropos Rap.
Gestern noch einigermaßen über diese (Musik-)Richtung hergezogen, empfehle ich heute schon ein Video aus genau diesem Bereich. Wenn es aber so ist, dass sich mein großes Vorbild – und veritabler Held – Helge Schneider dieser Sache annimmt, dann – man möge es mir verzeihen – bin ich einfach vorbelastet und ungemein unkritisch. Ich finde einfach (fast) alles, was Helge macht, einfach nur gelungen. Und wenn er zusammen mit Sido (den man ja in Österreich unter anderem auch deshalb kennt, weil er den Dominik Heinzl niedergestreckt hat) zu einem feinen HipHop-Loop performt, dann ist das für mich Rap in Reinkultur. So, wie es sein soll. Oder eben: sein kann.

Man erwarte sich nicht zu viel, in jeglicher Hinsicht. Dennoch empfehle ich für alle Anhänger des Rap und jene, die es noch werden wollen: Sido feat. Helge Schneider - Arbeit


Mittwoch, 06. Februar 19:10
Rap und HipHop sind ja in der heutigen Zeit bei Musik-Konsumenten über 20 Jahren nicht so wirklich beliebt. Und das – meiner Meinung nach – oftmals zurecht.
Als der Sprechgesang noch von den Fantastischen Vieren oder den MC's der Jazzkantine kam und damit tatsächlich in höchstem Maße ausgefeilte Texte das Ohr des Hörers erreichten, da war die Welt noch in Ordnung. Wenn man aber die heutigen Texte liest, dann ahnt man: Das kann nur mehr einer relativ bildungsfernen Klientel gefallen.

Damit zum HipHop, also zu der Musik, über jene der Rap sprechgesungen wird.
Auch hier gilt: Es gab da einmal wirklich fähige Musiker und damit gute Musik in dieser Sparte. Gerade die im vorigen Absatz von mir angesprochene (Big)Band Jazzkantine besteht aus ziemlich hochkarätigen Jazzmusikern und ist mit Rapgesang tatsächlich auf einigen Jazzfestivals vertreten. Man merkt aber bereits: »Jazzfestival«... das ist also definitiv nicht mehr die Musik, welche von den Jugendlichen gehört – oder auf den Jugendsendern (=Ö3) gespielt wird.

Aktueller HipHop von aktuellen Künstlern ist ziemlich oft ganz gesampelte oder schlicht und einfach geklaute Musik. Und zwar immer dann, wenn man denkt: »Naja, die Musik ist aber gar nicht sooo schlecht...!«

Auf meinem Jazzsender sind mir in der letzten Zeit zwei alte Songs untergekommen, bei denen es in meinen Ohren nur so geschnackelt hat.
Dieses Beispiel ist ein Gangsta-Rap, den sich jeder noch kennt (aus der Zeit, wo Gangsta-Rap noch halbwegs hörbar war):
Coolio – Gangsta's Paradise aus dem Jahr 1995 mit über 121 Millionen aufrufen bei Youtube!

Ok, der Song ist wirklich nicht schlecht, aber seit voriger Woche kenne ich einen Song, der noch wesentlich besser ist, nämlich:
Stevie Wonder – Pastime Paradise aus dem Jahr 1976.

Es gibt wahrscheinlich unzählige Beispiele, wo wirklich geniale Songs aus früheren Zeiten zu HipHop verwurstet werden. Wann immer man diese findet, ist es eine echte Wohltat für die Ohren...!


Dienstag, 05. Februar 17:50
Jeder kennt die Szene – und wenn auch nur aus einem seichten Hollywood-Schinken: Man(n) fährt im Supermarkt mit seinem Einkaufswagerl ein wenig verstört herum und stößt dabei einen riesigen Stapel von sorgsam geschlichteten Eiern (Schokolade, Chips, Katzenfutter,...) um.

Es war vor etwa zehn Tagen, da fuhr ich den Gang bei der Zahnpaste entlang, als ich genau dieses Geräusch vernehmen konnte. Ein großer Stapel war umgestürzt. Ich schaute in die entsprechende Richtung und – ja, da war ein umgefallener Stapel von Schokokeksen aber kein Täter! Niemand, der den Stapel angefahren hätte, niemand, der sich nun leicht verwirrt darum bemühen würde, die Schachteln wieder auf einen Verkaufsberg zu schlichten.
Der Stapel war einfach so mies geschlichtet – und für die weichen Schachteln erkennbar zu hoch – dass er »einfach so...« ganz von alleine umgefallen ist.

Seither beobachte ich mich dabei, wie ich einen großen Bogen um die halbherzig geschlichteten Kekse mache.
Ich möchte echt nicht, dass – wenn dieser Stapel wieder einmal umfällt – gar jemand glaubt, ich hätte...!


Montag, 04. Februar 20:00
Na servus G'schäft, es war wirklich ein feiner Tag!
Aber: Ja, die heutige Wanderung war echt kein Kinderspaziergang mehr – nur ein paar Meter hätten noch auf die 30-Kilometer-Marke gefehlt.
Die wichtigsten Punkte (=Titel der Wanderung): Dehnepark, Silbersee, Satzberg, Jubiläumswarte, Gallitzinberg, Steinhofgründe, Baumgartner Höhe, Schottenhof, Dahaberg, Exelberg, Sophienalpe.

Hier geht's zu den Fotos und da zur Route...

Sonntag, 03. Februar 18:10

Samstag, 02. Februar 17:30

Freitag, 01. Februar 19:00
Meine GIS – ich liebe sie.
Um mich nicht falsch zu verstehen, ich liebe die GIS wirklich, also fast wirklich. Natürlich löst die Zahlung der GIS-Gebühr bei mir keinen seelischen Höheflug aus aber grundsätzlich zahle ich gerne für ein Programm, das ich gerne höre.
Jedoch ist mir da ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
was passiert. Die letzte GIS-Rechnung habe ich tatsächlich verschlafen. So etwas passiert mir nie. Also wirklich nie! Ich zahle meine Rechnungen stets korrekt, vergesse nie einen Erlagschein – bei mir passt immer alles. Aber um diese Regel zu bestätigen, benötigte es scheinbar diesen kleinen Aussetzer – welchen Grund auch immer er gehabt haben möge. Den letzten Zahlschein habe ich einfach irgendwie verschludert und um einige (etwa 20!) Tage zu spät gezahlt.

Zwei Tage nach meiner Einzahlung kam ein weiterer Zahlschein der GIS ins Haus geflattert. Eine Mahnung. Normalerweise steht ja in solchen ersten Mahnungen der Satz: »...falls sich unser Schreiben mit Ihrer Zahlung überschnitten hat, so betrachten Sie diese Aufforderung als gegenstandslos...« oder so ähnlich. Nicht so bei der GIS. Sie fordert mich auf, eine neuerliche Zahlung durchzuführen und zwar in der Höhe von 1,46 Euro Mahnspesen.

Ja, ich habe mich geärgert – aber ausschließlich über mich selbst. Mea culpa – es ist ganz klar meine Schuld, also habe ich die € 1,46 Strafe überwiesen.

Heute kommt der neue Zahlschein der GIS.
Seltsam, der Betrag ist verändert... hat unsere Politik gar die GIS-Gebühr gesenkt?
Nein, unter dem Posten »Zahlung aus Vorperioden« werden lediglich jene €1,46 von der GIS-Gebühr abgezogen, die ich als Strafe überwiesen habe.

Hallo liebe Leute von der GIS, ich kenne mich jetzt echt nicht mehr aus...!



(C) mArtin, im Februar 2019.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!