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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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Sonntag, 23. Februar 16:40

Samstag, 22. Februar 18:20

Freitag, 21. Februar 20:00
Keine besonderen Vorkommnisse.
(Was für ein Glück! )


Donnerstag, 20. Februar 19:40
Berlinale-Eröffnungsgala oder Opernball? Zwei Veranstaltungen, die heute Abend stattfinden – und ich darf beiden beiwohnen.
Ich muss mich noch fein machen und passend ankleiden, dann werde ich beiden Veranstaltungen folgen. Live, auf der Großleinwand, direkt vor meinem Bett.
Egal oder dann der Lugner spricht oder sich irgendein Star auf dem roten Teppich einen Faux pas leistet, ich bin voll dabei.

Außer, ich bin schon eingeschlafen...


Mittwoch, 19. Februar 18:50
Dem Corona-Virus gelingt das, was alle Politiker dieser Welt zusammen nicht und nicht schaffen: Das wirkliche Eindämmen unserer ausufernden Wirtschaft. Allerdings mit einem großen Nachteil (völlig abgesehen von den Virus-Opfern): Es kann sich niemand aussuchen, wie stark und in welcher Branche diese Rezession stattfindet. Es sind mehr oder weniger alle Branchen betroffen, die in China fertigen lassen. Darunter befinden sich natürlich auch solche, welche dazu geeignet sind, die Welt allgemein in größere Schwierigkeiten bringen kann – was nicht im Sinn der Weltbevölkerung sein kann. Als Beispiel: Weil wir ja danach trachten, Gewinne so hoch wie nur irgend möglich zu machen und dabei auch der allerletzte Cent zählt, haben wir auch fast die gesamte Produktion der Grundstoffe für Medikamente nach Asien – und da speziell nach China – ausgelagert. Und weil dort niemand mehr arbeiten gehen kann, könnte es da in so manchem Bereich knapp werden.

Das ist der Preis den man eben unter jenen Umständen zahlen muss, die man nicht bedacht hat und auch nicht beeinflussen kann.


Dienstag, 18. Februar 20:10
Wie lange hält eigentlich Marmelade?
Keine Sorge, das ist nur eine rein rhetorische Frage, denn ich weiß die Antwort: Praktisch ewig. Ich mache meine Marmeladen mit wesentlich weniger Zucker als empfohlen und daher wären sie eigentlich auch nicht so lange haltbar, wie gekaufte Marmelade. Noch dazu, wo in gekaufter Marmelade sicher noch einige Mittel zur Haltbarkeit drinnen sind, von denen man lieber gar nichts wissen möchte. Und dennoch ist gekaufte Marmelade mit wesentlich kürzeren Haltbarkeitszeiten gekennzeichnet wie meine selbst angefertigten Gläser. Die letzten der Marmeladen aus 2016 habe ich Anfang dieses Winters gegessen, derzeit sind die 2017er dran.
Verdorbene Marmelade hat es bei meinen eigenen Produkten dennoch noch nie gegeben...


Montag, 17. Februar 19:20
Es ist eine traurige wie auch gute Nachricht.
In Moers (Duisburg, Deutschland) haben zwei Männer vor etwa einem Jahr ein Autorennen ausgetragen. Mit ihren etwa 600 PS starken Fahrzeugen fuhren sie mit bis zu 167 km/h durch das Stadtgebiet. Während des Rennens fuhr einer der beiden Teilnehmer gegen den Kleinwagen einer unbeteiligten 42-jährigen Frau, die drei Tage nach diesem Unfall starb.

Was ist nun die gute Nachricht an diesem Fall?

Es ist die Sicht, die sich seit relativ kurzer Zeit auf Unfälle dieser Art geändert hat. Grundsätzlich ist ja das Auto in jeder Hinsicht geschützt. Es bekommt sowohl im ruhenden als auch im stehenden Verkehr mit Abstand den meisten Platz, darf ungestraft alles tun und lassen was der Fahrer möchte und zahlt noch immer nicht einmal annähernd jenen Preis, den es ökologisch gesehen an Kosten für die Gesellschaft verursacht. Immer mehr Menschen wissen, dass da etwas vollkommen falsch läuft aber tun möchte niemand etwas dagegen, da man in der Politik nur große Angst vor Verlust von Wählerstimmen hat.

Bei dem zu dieser Tat gehörenden Prozess blickt man allerdings endlich in eine andere – in die richtige Richtung. So ein Unfall hat nichts mehr mit einem Unfall zu tun. Der Fahrer nimmt billigend in Kauf, dass bei seiner Amokfahrt durch eine Stadt Menschen gefährdet oder gar getötet werden. Und damit ist es schlicht Mord. Der 22-jährige Raser hat für seine Tat also lebenslange Haft bekommen. Eine gute Sache.

Auch hier möchte ich hoffen, dass dieses inzwischen bereits zweite Urteil aus Deutschland mit der Anklage Mord bei einem illegalen Straßenrennen auch für Österreich richtungsweisend wird.


Sonntag, 16. Februar 16:40

Samstag, 15. Februar 18:30

Freitag, 14. Februar 19:10
Einmal mehr geht es um Fälschungen im Netz.
Dass wir dauernd der Gefahr ausgesetzt sind, einem Fake oder einer Falschnachricht im Netz aufzusitzen, ist uns allen – zumindest irgendwo im Hintergrund – bewusst. Nur, dass wir selten wissen wie, wo, wann, womit und warum es geschieht.
Und dass es viel einfacher ist als man vermuten würde, dies zeigte heute das 3SAT-Magazin nano mit einem, wie ich finde, sehr gelungenem Beitrag.

Vor etwa einem Monat erstellte die nano-Redaktion zwei neue Profile auf youtube und stellte auf jedes je ein Video hinauf. Diese Videos sind absolut ident und zeigen weiße Farbe auf einem hellbraunen Hintergrund beim Trocknen.
Grundsätzlich ist solch ein Video also nicht von besonderem Interesse und man wird damit kaum jemanden hinter dem Ofen hervorlocken.

Die Redaktionsmitarbeiter haben aber noch etwas gemacht: Für das Video auf einem Account haben sie im Netz für 200,- Dollar Videosichtungen und Likes gekauft.
Das Ergebnis: Mit dem Suchbegriff »Farbe beim Trocknen zuschauen« auf youtube kann man es sehen. Mit heutigem Stand hat das eine Video 313 Aufrufe – das andere, wo Interessenten zugekauft wurden, hat 109.424 Aufrufe. Youtube konnte also nicht unterscheiden, ob das Video von wirklichen Menschen angesehen wurde oder nur von solchen Leuten, die dafür bezahlt werden oder gar nur von Roboter-Rechnern.

Wenn man nun meint, dass dies ohnehin egal wäre, dann überlege man sich einmal, wie es um die Glaubhaftigkeit eines politischen Videos bestimmt ist.
Wenn so ein Video 313 Mal angesehen wurde, dann ist es naja... aber bei 109.424 Aufrufen, da schaut alles schon ganz anders aus...


Donnerstag, 13. Februar 20:10
Es war 1993 nicht wirklich der ultimative Hit, nur dunkel kann ich mich noch an den Song erinnern. Und richtig gut war er ebenfalls eher nicht.
Wenn aber die Marketing-Leute rund um die Truppe Nice Device gut auf Trab wären, dann könnten sie jetzt so richtig absahnen, denn woran ich mich dennoch ganz genau erinnern kann, ist eine einzelne Zeile aus dem Songtext.
Und die lautet: »Gimme a cool Corona!«
Wenn im vergangenen Sommer Ibiza von den Vengaboys aufgewärmt wurde, dann sollte das jetzt doch erst recht mit Cool Corona von Nice Device möglich sein...!


Mittwoch, 12. Februar 18:30
Marketing funktioniert. Bei (fast) jedem. Das ist Fakt. Und ich nehme mich dabei sicher nicht aus.
Dies ist auch der Grund, warum ich all jene Fernsehsender meide, wo Werbung zu sehen ist – wobei da außer 3SAT und Arte eben nicht mehr viel übrig bleibt.
Aber wer zu sich sagt: »Werbung ist mir egal, die wirkt bei mir nicht!«, belügt sich eben ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
selbst. Werbung wirkt auch dann, wenn man glaubt, dagegen immun zu sein. Denn, wenn man im Markt seines Vertrauens zu einem gewissen Produkt greift, dann denkt man ja nicht mehr daran, dass man dieses Produkt nur deshalb ausgewählt hat, weil man Tage zuvor den Namen des Produkts in einem Werbespot gehört hat. Vielleicht auch nur ganz nebenbei. Und das ist jetzt nur die Spitze des Marketing-Eisbergs.

Warum zum Beispiel interessiert mich Heute beim Hofer ein Produkt, das ich bereits in aller Vollständigkeit zu Hause habe?
Ganz einfach. Weil Marketing ganz genau weiß, wie man Männer glücklich machen kann. Eine hübsche Blisterverpackung als Drumherum genügt und schon bin ich verzückt...!


Dienstag, 11. Februar 19:40
Eine Zeitschrift war heute in meinem Postkasten. Nach einigem Überlegen folgen Erleuchtung wie Ernüchterung: »Ach ja, die ist offensichtlich wirklich für mich...«
Irgendwie muss ich mich erst daran gewöhnen, dass ab5zig eindeutig meine Altersklasse ist. Ob ich das möchte oder nicht. Also werde ich diese Zeitschrift ausnahmsweise einmal durchblättern und Nachschau halten, was ich ansonsten mit Postwurf-Zeitschriften eher nicht tue. In diesem Magazin erfahre ich ja immerhin, wofür ich mich denn so interessieren soll. Zumindest laut den Machern dieses Magazins für mehr Lebensfreude.

Hier also ein kleiner Themenauszug, der mich ab5zig interessieren soll:
* Seniorentaxi
* Gutes Benehmen
* Neue Rheumatherapie
* Bestattung
* ÖVP-Seniorenbund

Abgesehen davon, dass Thomas Schläfer-Edelmann auf dem Foto im Heftinneren einem 25-jährigen Mädchen die Hand leckt, findet sich kein Beitrag im Heft, der nicht irgendwie mit einem Werbeinserat zusammenhängt. Und man kann auffällig oft das Kürzel ÖVP lesen. In diesem Zusammenhang ist auch interessant, dass die Farbe des Logos am Deckblatt exakt jene ist, die der Welt jüngster Kanzler Sebastian Geilomobil Kurz für seine Liste verwendet.

Ach so, damit ist alles klar. Das Impressum von ab5zig zeigt, woher der Wind weht: Im Vorstand der Wiener Seniorenbunds sitzen ausschließlich Schwarze.

Na gut, so sieht Mehr Lebensfreude für ÖVP-Wähler über 50 aus.
Na ja, dann ist ja alles gut!


Montag, 10. Februar 19:30
Ein Zeitsprung ist es, den ich heute mache, ein sehr großer Zeitsprung. Und zwar in meine Kindheit.

Immer wieder erinnere ich mich an Songs, Lieder oder einfach nur gewisse Melodie-Fragmente, die fix in meinem Kopf eingebrannt scheinen, bei denen ich aber nie weiß, woher sie kommen oder um welche Lieder es sich dabei handelt. Diesbezügliche Suchen im Netz sind relativ schwierig. Guckl hat ja – zumindest auf seinem Android-Betriebssystem für das Smartphone – einen Dienst, der Musik erkennen können soll. Leider aber ist dieser Dienst in Wahrheit ziemlich dumm. Da ist noch lange keine Rede von KI (= die viel zu viel gepriesene »Künstliche Intelligenz«). Das ist einfach nur ein riesiger Speicher, wo Guckl Vergleichsdaten zu allen möglichen Songs gespeichert hat. Das bedeutet also, Guckl kann nur dann einen Song erkennen oder Dir verraten, um welchen Song es sich handelt, wenn man ihm exakt diesen Song vorspielt.

Wenn man, so wie ich es versucht habe, Guckl einen Song mit eigener Stimme vorsingt, dann erkennt es rein gar nichts. Guckl ist also, wie bereits oben erwähnt, relativ dumm. Außer einer riesigen Musiksammlung, mit der es halt sehr schnell vergleichen kann, ist da nichts.

Dennoch ist mir heute doch wieder einmal ein Treffer gelungen. Einfach nur, weil ich lange und mit ziemlich guten Suchbegriffen gesucht habe.

Es ist ein Song, den unsere Nachbarin, die Frau Reither, gerne gehört hat. Wenn dieser Song lief, hat sie manchmal ihr Radio etwas lauter gedreht. So habe ich den Song auch mitbekommen. Ich meine, ich war damals etwa zehn Jahre alt. Seitdem geistert dieser Song in meinem Kopf umher. Nicht, dass er mir so besonders gut gefallen würde, er ist einfach nur da. Und erinnert mich eben an meine Kindheit. Wenn ich damals gewusst hätte, dass man diese Musik(richtung) eines Tages ziemlich respektlos mit »Fahrstuhlmusik« titulieren würde... hätte mich das wahrscheinlich auch nicht davon abgehalten, mir diesen Titel über so lange Zeit zu merken, ohne zu wissen, worum es sich dabei handelt.

Wenn Du zumindest so um die 50 Jahre bist, dann wird Dich dieser Titel ebenfalls in Deine Kindheit oder Jugend zurück transportieren, da bin ich mir sicher.
Aber Achtung: Die ersten 17 Sekunden kennt man eher nicht, die wurden damals im Radio wahrscheinlich immer abgeschnitten – doch ab Sekunde 18 wirst Du garantiert ausrufen: »Ah ja!!«


Sonntag, 09. Februar 18:00

Samstag, 08. Februar 18:50

Freitag, 07. Februar 19:00
Ein weiteres Wind-Opfer habe ich auf der heutigen Fahrt auf einem Seegrundstück entdeckt.
Die haben in ihrem Klo jetzt wahrscheinlich Gacksi an der Wand...


Donnerstag, 06. Februar 19:30
Ich weiß jetzt nicht ganz genau, ob ich bereits darüber geschrieben habe oder doch nicht. Aber egal, es ist für die Techniker unter uns auf jeden Fall interessant.

Folgendes ist mir im letzten Sommer untergekommen: Ich fahre mit dem Fahrrad beim Bahnhof Unterpurkersdorf vorbei, wo genau zu diesem Zeitpunkt eine E-Lok abfährt. Da der Bahnhof etwa zehn Meter über mir liegt, kann ich nicht sehen, welche Lok da fährt – aber: hören kann ich sie, und wie! Sie singt. Während die hörbar schwere Lok anfährt, summt sie lauthals vor sich hin – und zwar: ganz exakt eine chromatische Tonleiter!

Ich bin verblüfft. Mein Gehör läßt zwar mit meinem fortschreitenden Alter ein wenig nach aber in Punkto Tonempfinden ist das Gegenteil der Fall. Meine Fähigkeiten, musikalisch zu hören wurden mit den Jahren immer besser und mehr. Diese Tonleiter war klar hörbar und ohne Fehler. Eine Oktave. Eine klar und sauber gesungene Oktave.
Zu Hause angekommen habe ich sofort in Guckl nachgesehen, ob ich da was finden könnte. Leider ohne Erfolg.

Gestern fahre ich auf der Strecke direkt neben den Abstellgleisen der Firma Plasser & Theurer. Dort steht öfters ein geparkter Zug – in etwa sieben Metern Abstand von meinem Weg. Und als ich direkt auf Höhe der Lok bin, fährt dieser Zug ab. Und wieder: Die Lok singt diese wunderschöne, exakte Tonleiter. Diesmal kann ich die Lok auch sehen: Es ist eine Siemens Taurus, die wohl schönste (und vor allem stärkste) E-Lok aus Serienproduktion.

Diesmal bin ich bei der Suche erfolgreich.

Und ein Techniker (Danke an Thomas Rieder) liefert bei den Kommentaren auch gleich die Erklärung: »Das Geräusch, das beim Anfahren aus dem Leerlauf entsteht, erinnert an eine auf einem Saxophon gespielte Tonleiter. Es entsteht in den Fahrmotoren durch die Ansteuerung aus den Traktionswechselrichtern und ist in etwa in der doppelten Frequenz zum Strom. Die Frequenz änderst sich dabei in Halb- und Ganztonschritten von d bis d" über zwei Oktaven. Das gilt nur für die Baureihen 182, 1016 und 1116; die Dreistrom-Varianten können nicht mehr "singen".«


Mittwoch, 05. Februar 19:20
Bezugnehmend auf den gestrigen Eintrag lautete der Kommentar von Vati: »Purkersdorf hat reiche Einwohner die weans scho richtn.«

Da ich bei diesen Verhältnissen zumeist die Winterroute um den See fahre, komme ich heute nicht umhin, diese Vermutung einwandfrei zu bestätigen.

PS: Dass es so schnell geht, hätte ich nicht vermutet...


Dienstag, 04. Februar 20:10
Der Wintersturm, der uns seit einigen Tagen beglückt, hat bereits seine Opfer. Ganz in der Nähe meiner Bleibe hat er einen großen Baum quer über die Straße gelegt, zum Glück scheint dort sonst nichts weiter geschehen zu sein. Überall liegen kleinere und größere Äste umher, einige Plakatwände, Aufsteller, Hinweistafeln und Bauzäune stehen nicht mehr dort, wo sie ursprünglich standen.

Ein weiteres Opfer einer stärkeren Böe liegt direkt an meiner Winterroute hinaus an den See. Dieses Schild konnte dem Sturm nicht widerstehen.
Oder besser gesagt, die Aufhängung (im Bild rechts unten zu sehen) konnte dem Sturm nicht widerstehen. Und das halte ich schon für ziemlich bemerkenswert. Die Aufhängung ist aus einer recht stabilen Alu-Legierung und sicher nicht zu schwach ausgelegt. Die Kräfte, die bei so einem Sturm-Angriff auftreten sind also definitiv nicht zu unterschätzen...


Montag, 03. Februar 19:20
Wie sieht so ein Virus aus, der meinen Rechner zerstört? Kann man den ansehen oder ist dann der Rechner gleich kaputt?
Ja, natürlich kann man einen Virus ansehen. Und nein, der Rechner ist dann nicht kaputt. Denn ganz entgegen der Meinung der meisten User kann ein Virus nur dann Schaden anrichten, wenn er auch aktiviert also gestartet wird. Und das geschieht immer vom User selbst. Der Startvorgang ist dann natürlich nicht so, dass man das Programm mit der Bezeichnung »Virus« mit einem Doppelklick gestartet hat aber die Aktion, die den Virus aktiviert hat, hat man in der Regel selbst verursacht.

Wenn das nicht geschieht, dann ist so ein Virus eine ganz harmlose Sache. Solange ich ihn nicht starte, kann ich mit ihm machen, was ich möchte.
Zum Beispiel auch ein Foto...


Sonntag, 02. Februar 18:40

Samstag, 01. Februar 17:30
Ich gestehe, wenn sich die Klimaänderung dadurch bemerkbar machen sollte, dass es am ersten Tag des Februar etwa um die 20 Grad Celsius bei wunderbarem Sonnenschein hat, dann fällt es unglaublich schwer, darüber richtig enttäuscht zu sein.



(C) mArtin, im Februar 2020.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!