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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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Montag, 19. Oktober 19:20
In so einer Zeit, wo sich alles, oder fast alles um schlechte Nachrichten handelt, ist es schon gut, wenn man sich vermehrt um die guten, die feinen Dinge im Leben kümmert. Wie zum Beispiel: um die Musik.
Auf youtube habe ich heute ein paar Aufnahmen einer Jazz-Sängerin entdeckt, die sich vor den ganz großen Stimmen dieser Welt wirklich nicht zu verstecken braucht: Dee Dee Bridgewater.
Aufgenommen wurde dieser Auftritt bereits im Jahr 1998, erst 2000 wurde daraus ein Live-Album mit dem Titel »Live at Yoshi's«.

Daraus empfehle ich heute den Track »Slow Boat To China«. Und wer mehr davon möchte, der folge einfach den Empfehlungen von youtube...



Sonntag, 18. Oktober 18:00

Samstag, 17. Oktober 11:40

Freitag, 16. Oktober 21:40
Heute ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
was zum Lachen. Oder zum Weinen. Je nach dem, wie man es betrachtet. Es ist ja nur ein 35 Jahre alter Ausschnitt aus einer Zeitung. Und trotzdem kann man sich einfach nicht mehr daran erinnern, dass die Worte darauf wirklich einmal wahr waren...



Donnerstag, 15. Oktober 20:20
Gestern wollte ich wissen, wo sich in meinem Wahlsprengel die anderen zwei (drei) Menschen verstecken, welche ebenfalls die Partei LINKS gewählt haben. Ein nicht so einfaches Unterfangen bei 782 wahlberechtigten Menschen in meiner direkten Umgebung. Ich könnte ein Plakat an meinem Haus befestigen: »Freibier für alle Genossen – Eingang hier!«. Ein Pech halt, wenn das Weintrinker wären.
Ich könnte auch beim Rasenmähen immer die Internationale singen und sehen, wer in den Garten schaut. Viele Möglichkeiten habe ich sonst nicht.

Natürlich könnte ich auch von Haus zu Haus gehen, anläuten und fragen, ob man LINKS gewählt hat.
Immerhin habe ich bei der heutigen Fahrt ein Haus gefunden, wo ich sicher nicht anläuten muss...



Mittwoch, 14. Oktober 21:00
Die Wahl ist ausgezählt, das Ergebnis steht – mehr oder weniger – fest. Man kann sich die genauen Zahlen bereits hier ansehen, was ich immer wieder sehr gerne tue. Also, nach einer Wahl eben.
Es werden an der verlinkten Stelle wirklich alle Zahlen gezeigt, man kann dort also sowohl für die Gemeinderats- als auch die Bezirksvertretungswahl die exakten Zahlen pro Wahlsprengel sehen.

Und da gibt es, von diesem Wahlerfolg darf man durchaus berichten, eine enorme Steigerung. Gegenüber der letzten Gemeinderatswahl hat jene Partei, die ich wähle – LINKS (vormals die KPÖ) – um satte 50% zugelegt. Von solchen Wahlgewinnen können die großen Parteien nur träumen. Aber es stimmt. Waren wir bei der letzten Gemeinderatswahl lediglich zwei Personen, sind es heuer bereits drei Leute, die LINKS gewählt haben. Täterätäää!
Noch mehr Anlass zum Jubel gibt es bei der Bezirksvertretungswahl, da sind wir bereits Vier.

Eigentlich würde ich jetzt nur zu gerne wissen, wer die anderen drei Leute sind, die am vergangenen Sonntag LINKS gewählt haben...



Dienstag, 13. Oktober 19:30
Mehr oder weniger den ganzen Tag hat es geregnet – und es regnet weiterhin. Wollte man eine Metapher oder Redewendung für das heutige Wetter bemühen, so wären es wohl die »Hunde und Katzen«, die dafür herhalten müssten. Ich warte also mit meiner Rad-Runde, bis es ein wenig weniger schüttet oder sich zumindest ein Wetterloch ankündigt – aber vergebens. Es bleibt, wie es ist: extrem nass.

So hält sich auch meine Lust, die heutige Fahrt tatsächlich auszuführen, in engen Grenzen. Ich kenne das. Nach 15 Minuten Fahrt ist alles nass, nach 30 Minuten rinnt das Wasser von oben in die Schuhe, und nach der Fahrt gibt es keine einzige trockene Stelle mehr. Aber die Fahrt nur wegen Regen abzusagen, das liegt mir ein wenig im Magen. Eine Lösung muss her...!

Und so ergibt sich das neue Symbol, welches unter dem heutigen Eintrag zu sehen ist. Eine Runde zu Fuss. Der Name der Runde lautet: HaWei-Runde, sie führt bis an den Ortsanfang von Purkersdorf, ist 7,1 km lang und ich benötige für diese Runde im schnellen Schritt etwa 1¼ Stunden.

So wirklich trocken komme ich zwar nicht zu Hause an aber der Wasserschaden hält sich in Grenzen. Kein Vergleich zu einer Runde mit dem Rad.
Sie wird also in die Reihe der möglichen Tagesrunden aufgenommen, die HaWei-Runde...



Montag, 12. Oktober 20:00
Es ist noch nicht so lange her, da habe ich von dem Biber berichtet, der einen Baum angeknabbert hat. Er sollte mit einem Zaun um den Baum davon abgehalten werden – was den Zaun-Befestigern allerdings nicht so gut gelungen ist. Der Biber war klug genug, den Zaun wieder runterzuziehen.

Heute bin ich auf meiner Tour wieder an diesem Baum vorbeigekommen. Ich war natürlich ziemlich neugierig, wer da nun den nächsten Schritt gesetzt hat: Der Biber oder doch die Stadtgemeinde Purkersdorf?
OK, es gibt einen neuen Zwischenstand: es steht 2:2 unentschieden, Herr Biber wird sich wieder etwas einfallen lassen müssen...



Sonntag, 11. Oktober 18:50
Wahlsonntag. Ich war nicht im Wahllokal und habe dennoch gewählt. So wie viele ÖstereicherInnen.
Und es gibt einen gewissen Wahlerfolg für mich: Die KPÖ hat immerhin meinen Tipp vom September 2015 angenommen, sich umbenannt und wird damit voraussichtlich 2,2% erhalten.
Ist ja auch was...



Samstag, 10. Oktober 17:10

Freitag, 09. Oktober 20:20
An der Auslage eines Kindergartens hängt dieses Schild.
Die Kunden eines Kindergartens sind – im Normalfall wahrscheinlich – Kinder. Also wird dort alles abgeschleppt, was kein Tretauto, Kinderfahrrad oder Dreirad ist...



Donnerstag, 08. Oktober 19:20
Und noch einmal Frau Prinzessin. Ihr vollständiger Name lautet eigentlich Frau Prinzessin Stinki. Wobei damit nicht ausgedrückt werden soll, dass sie etwa unangenehm riechen würde, ich verwende nur Stinki ganz gerne für herzige/liebenswerte Tiere.

Frau Prinzessin Stinki hat einen eigenen Teller für ihre Leckerlis. Sie bekommt aber keine wirklichen Portionen von mir und auch nicht einfach so – oder gar regelmäßig. Ich möchte ja nicht, dass sie glaubt, sie wohne hier. Und außerdem weiß ich, wie schwer das ist, wenn man eine Katze hat, die überall gefüttert wird. Sie kommt meist vollgefressen nach Hause, man weiß nicht ob sie noch Hunger hat, und sie wird noch dazu immer dicker und dicker.

Das möchte ich Frau Prinzessin nicht antun. Sie muss also zu mir kommen und anzeigen, dass sie ein paar Leckerlis haben möchte. Dann bekommt sie auch welche. Dazu hat sie ein kleines Schälchen mit Wasser daneben stehen, da man solche Trockenfutter-Leckerlis nicht ohne Wasser füttern soll. Sie trinkt auch brav nach dem kleinen Snack – jedoch nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt habe...



Mittwoch, 07. Oktober 20:00
Von meinem Versuch in Sachen Pflanzung am Berg habe ich schon ein paar Mal erzählt. Die bisherigen Ergebnisse waren eher nur so lala – als vollwertige Pflanze (die sich auch vermehren kann) lässt sich das wohl nicht bezeichnen. Diese Tage gab es in unserer Gegend – auch auf den Bergen – genau das richtige Wetter für eine späte Blüte: viel Sonne und viel Regen.

Und, wer sagt's denn: da sind sie endlich. Und wenn mich nicht alles täuscht, dann sind sie bereits stark genug, um auch im nächsten Jahr wieder zu kommen...!



Dienstag, 06. Oktober 20:30
Frau Prinzessin. Und obwohl sie eigentlich nicht hier wohnt, dreht sich – wenn sie da ist – alles um sie.



Montag, 05. Oktober 19:10
Die Pandemie in Österreich ist um eine neue Geschichte bereichert worden: Heute hat eine Tiroler Seilbahngesellschaft aus dem Skigebiet Axamer Lizum ein seltsam anmutendes Ansuchen an die Behörden gerichtet. Sie bitten darin, »von der Betriebspflicht befreit zu werden«. Der Hintergrund: Eine Seilbahn – selbst in einem Skigebiet – ist in Österreich grundsätzlich ein öffentliches Verkehrsmittel. Und eine Genehmigung für ein solches erhält man eben nur unter der Voraussetzung, dass man dasselbe dann auch zu den dafür vorgesehenen Zeiten betreibt. Da nun aber Reisewarnungen für Österreich bestehen und diverse andere Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise bereits beschlossen oder zumindest im Gespräch sind, fürchten die tourismusabhängigen Betriebe im ganzen Land nun das Fernbleiben von ausländischen Touristen und damit: um ihre Einnahmen.

Es ist dies meiner Meinung nach lediglich ein versteckter – und damit leicht plumper – Versuch, an diverse staatliche Förderungen und/oder Unterstützungen zu kommen. Drohungen, ob sie nun möglicherweise zu rettende Arbeitsplätze oder andere wirtschaftliche Situationen betreffen, sind ja an der Tagesordnung. Jeder möchte seine Schäfchen im Trockenen wissen.

Dem Einen mag das legitim erscheinen. Dem Anderen eher weniger. Zwischen den Öffis einer Stadt und den Seilbahnanlagen in einem Schigebiet ist ja doch noch ein gewisser Unterschied. Das eine ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Lebens von Tausenden Menschen, das andere befördert, wenn man es leicht zugespitzt betrachtet, lediglich Menschen ins sportliche Freizeitvergnügen oder zur Hütten-Gaudi.

Dass Menschen vom Tourismus abhängig sind, ist richtig. Da wäre es dann vielleicht an der Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, in welcher Form diese Abhängigkeiten bestehen und ob man diese nicht auch anders gestalten könnte. Ob eben zum Beispiel Skiorte wie Ischgl überhaupt eine Zukunft haben müssen? Ob es da nicht sinnvoller erscheint, andere Formen des (Winter-)Tourismus zu fördern?

Ein Aspekt ganz am Rande: Was der Seilbahnbetreiber wahrscheinlich nicht bedacht hat: Die letzten Gäste, auf die man in diesem Winter noch wirklich zählen hätte können, nämlich die Österreicher, die wissen jetzt, dass es nicht ratsam ist, jetzt einen Winterurlaub zu buchen, denn immerhin könnte ja sein, dass dann im gebuchten Ort gar keine Seilbahnen mehr fahren.

Also lieber später buchen.
Oder auch gar nicht...



Sonntag, 04. Oktober 18:50

Samstag, 03. Oktober 23:55

Freitag, 02. Oktober 19:50
Es ist lediglich eine Frage des Blickwinkels – oder vielleicht auch eine »Das Glas ist halb voll/leer«-Frage: Ein längerer Spaziergang oder eben eine kleine Wanderung durch den Lainzer Tiergarten stand heute am Porgramm. Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut!

Donnerstag, 01. Oktober 20:50
Gewählt habe ich bereits heute und das – selbstverständlich von mir eigenhändig unterschriebene – Kuvert muss ich nur noch absenden/einwerfen, dann ist rein wahltechnisch alles erledigt. Mir war schon seit langer Zeit klar, welche Partei ich wählen werde/würde, daher gab es beim Ausfüllen der zwei Wahlzettel keine großen Überlegungen.

Ich habe mich aber an ein nettes, kleines Ritual erinnert, welches ich doch vor jeder Wahl durchführe – die Wahlkabine. Eine meiner liebsten Webseiten.
Bevor ich mich mit großer Konzentration durch die 25 Fragen geklickt habe, hatte ich noch ein wenig die Vermutung, dass das Ergebnis vielleicht ein wenig anders sein könnte, als meine eigentliche Wahl – doch dann... dann kam es eben, das Ergebnis.

Und diesbezüglich kann ich sagen, dass ich in all den Jahren, in den ich die Wahlkabine besucht habe, noch nie ein Ergebnis erhalten habe, dass so exakt meine momentane Einstellung zur Politik widerspiegelte.
Hier also das Ergebnis. Und ja, mein Wahlzettel spiegelt dieses wider...




(C) mArtin, im Oktober 2020.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!