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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024




Mittwoch, 21. Februar 18:30
Der Fall der Joggerin, die durch drei (Kampf-)Hunde getötet wurde, kommt nun endlich vor Gericht. Da ich selber immer wieder von Hunden angegangen werde, verfolge ich diesen Fall natürlich mit großem Interesse. In den Nachrichten kann man schon hören, wie die Hundebesitzerin durch Lügen und Ausreden versucht, sich dem Urteil zu entziehen. Drei Jahre Maximalstrafe stehen ihr bevor, wer aber die Hundeliebe von den österreichischen Gerichten kennt, weiß allerdings: Es wird wahrscheinlich nur eine bedingte Strafe für die Hundehalterin geben. Was weder gerecht, noch ein deutliches Zeichen für Österreichs Hundehalter ist.

In Österreich ist vieles gut und ausführlich reglementiert, in manchen Dingen vielleicht zu viel, in anderen wiederum zu wenig. Bei den Hunden ist genau das der Fall. Jeder Vollidiot kann sich einen Hund kaufen, und diesen dann völlig falsch erziehen. Was die meisten Vollidioten natürlich auch machen. Das ist schließlich Programm bei einem Vollidioten. Da lässt sich nicht viel machen. Alleine in meiner Gegend leben rund ein Dutzend solcher Vollidioten, die absolut keine Ahnung von Hunden haben, sich aber dessen ungeachtet so eine Plage zulegten. Wir Nachbarn dürfen diese Suppe auslöffeln. Allerdings: Hunde, die nächtelang bellen und die Gegend zuscheißen sind ja ein vergleichsweise geringes Übel. Bis zum nächsten Vorfall...


Dienstag, 20. Februar 18:20
Einfach genial. Die SPÖ weiß immer wieder, wie man sich beim eigentlichen Klientel unbeliebt macht. Heute im Morgenjournal höre ich einen SPÖ-Mandatar mit der Aussage, dass man doch jenen, die ohnehin schon genug Geld haben, um ein Haus zu bauen, 100.000,- Euro schenken sollte.
Zuerst denke ich noch, ich habe mich verhört, und es spricht ein Vertreter jener Partei, die laut Eigendefinition »die Nutte der Reichen« ist, aber nein, es stimmt. Josef Muchitsch, NR-Abgeordneter der SPÖ hatte da diesen ganz speziellen Sprechdurchfall.

Ich weiß nicht, welchen Plan die SPÖ da hat, aber nach SPÖ-Vertretern, die sich bei Grundstücks-Umwidmungen bereichern, ist ein Gewerkschaftsvorsitzender, der um Geschenke für die Reichen bettelt eher ein Schuss ins Knie.
Was wirklich angesagt wäre, ist der Ausbau des sozialen Wohnbaus – teure Wohnungen gibt es genug, ja sogar zu viele. Aber das sagt der Rote erst auf die zweite oder dritte Nachfrage. Ekelhaft.
Eigentlich kein Wunder, dass die Umfragen die Sozen derzeit nicht wirklich vorne sehen...


Montag, 19. Februar 18:30
Dass die meisten Versuche, mittels krimineller Energie zu Geld zu kommen, inzwischen per Internet stattfinden, ist höchstwahrscheinlich Fakt. Dabei sind die verschiedenen Methoden der TäterInnen (obwohl vermutlich zumeist Männer) ziemlich bunt. Von normalen SPAM-Emails mit unverlangt zugesandter Werbung bis zur jenen Emails mit dem Inhalt: räuberische Erpressung ist da alles dabei.

SPAM wird von mir ziemlich zeitnah gelöscht, sobald ich solche Email erkenne. Ich bin da mein eigener SPAM-Filter. (Der übrigens absolut keine Fehler beim Erkennen solcher Emails macht.)
Die einzigen Emails, die ich aufhebe, sind solche, wo der Täter den Code seiner digitalen Geldbörse mitsendet. Irgendwann könnte es ja sein, dass man dadurch doch noch den Inhaber solch eines Wallets belangen kann.
Diese Art von Erpressung – der Täter prahlt damit, dass er Zugriff auf den eigenen Computer, und Videos vom Masturbieren vor dem Computer aufgenommen hätte – wird zumeist von Menschen ausgeführt, die kaum über Computerwissen verfügen. Praktisch alles, was sie in ihren Zusendungen behaupten, ist technisch nicht oder kaum möglich – sie sind also darauf angewiesen, dass der Empfänger der Email noch weniger Ahnung hat, als er selber.

Genau so ein Täter hat mich die letzten Tage vollgemailt. 87 Emails mit dem gleichen Inhalt habe ich erhalten und das innerhalb von etwas mehr als 24 Stunden. Ich habe soeben nachgesehen, seine Geldbörse hat noch immer keine Überweisung erhalten, und steht damit auf genau 0,- Dollar, was doch ein wenig Freude bereitet. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass er für seine Erpressungs-Emails Geld im Darknet zahlen musste. Denn so einfach ist das Kapern eines Email-Servers gar nicht. Da müsste man schon ziemlich Ahnung haben – und die hat der Täter, wie schon erwähnt, sicher nicht.

Also eine gute Sache, dass er bisher zwar recht viel Geld investiert hat, sich seine Investition aber offenbar nicht wirklich rentiert!


Sonntag, 18. Februar 18:20

Samstag, 17. Februar 17:50

Freitag, 16. Februar 18:50
Olga hat mir heute geschrieben!
Hello,
I am a young teacher. I am living in a small city in Russia. I am philatelist and I collect mail stamps and I have a small request -can you send me two or three used stamps from Austria?
It exhausting to acquire it in our province.
I will be happy to send you stamps and postcard from our small city!
Please stay Safe and Healthy!!
Olga.
Olga lebt also als junge Lehrerin in Russland, sammelt Briefmarken und möchte welche aus Österreich haben. Dafür würde sie mir welche aus ihrer kleinen Stadt senden. Sie wünscht mir außerdem Gesundheit und Sicherheit.
Hallo Olga!
Das ist ja recht nett von Dir, aber ich habe kein Interesse an Briefmarken mit Putin drauf. Und bei uns gibt es außerdem fast keine Briefmarken mehr.

Bezüglich Deines Wunsches an mich von Gesundheit und Sicherheit hätte ich eine große Bitte: Könntet Ihr vielleicht von 15. bis 17 März jemand anderen als Putin wählen? Ich weiß, dass es vorerst keinen großen Unterschied macht, wenn Putin nicht mehr gewählt wird, aber es wäre zumindest ein tolles Zeichen für uns im – von Putin so gehassten – Westen. Und wer weiß, vielleicht ändert das ja doch etwas an Eurer Situation?

Ich wünsche Dir auch Gesundheit und Sicherheit!
mArtin


Donnerstag, 15. Februar 17:40
Meinen Fotoapparat, also die echte, die Spiegelreflex-Kamera NIKON D60 , mit welcher sich auch wirklich qualitätsvolle Fotos machen lassen, den habe ich seit etwas mehr als 15 Jahren. Über 12.500 Fotos hat sie mich sehr brav begleitet. Doch leider stoße ich immer wieder an die technischen Grenzen dieser Kamera. Mit 10, 2 Megapixel muss ich bei den Fotos für die Plakate immer wieder ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
was tricksen, damit die Auflösung der Fotos auch reicht. Sonst ist sie wirklich meine Traum-Kamera. Klein und leicht. Aber halt: zu geringe Auflösung.

Daher habe ich seit einigen Wochen die Augen offen gehalten, um eine neue Kamera zu finden. Sie sollte ganz einfach genau so sein, wie die D60, nur eben mit etwa doppelt so hoher Auflösung. Dann wäre alles wieder paletti.
Es scheint, als hätte ich Glück.

Derzeit kaufen sich wohl alle Menschen die neuen Kamera-Modelle. Und gehen dabei dem allgemeinen Trend nach Spiegellosen Kameras nach. Das bedeutet also, dass die gebrauchten NIKONs mit Spiegel so günstig sind, wie noch nie. Ich habe doch tatsächlich eine D3200 (24 Megapixel) um 140,- (inkl. Versandkosten) in gutem Zustand (nur 4.500 Fotos!) gefunden. Und das mit 1-jähriger Garantie.

Bestellt ist sie schon – jetzt warte ich und bin neugierig, ob die Angaben tatsächlich stimmen und diese D3200 meine nächste Kamera wird...!


Mittwoch, 14. Februar 23:55

Dienstag, 13. Februar 20:50

Montag, 12. Februar 18:20
Brückengländer sind nicht einfach nur Geländer. Gut, ja, manche freilich schon. Oder sogar die meisten. Aber einige andere wiederum nicht. So ein »anderes« Brückengeländer gibt es an der Strecke meiner täglichen Tour. Dort haben die einzelnen Streben des Geländers jeweils oben und unten ein Loch. Wozu eigentlich?

Ab hier ist es nur meine Vermutung, die da angestellt wird: Es ist nicht wirklich einfach, Rohre derart zusammen zu schweißen, dass sie absolut wasserdicht sind. Im Prinzip kann Wasser nahezu jede Schweißnaht (bei Eisen und Stahl) durchdringen – dieses Problem hat man (fast) immer. Und dann würde das Rohr von innen her anfangen zu rosten. Daher gibt es unten einfach ein Loch in dem Rohr, damit eventuell eintretendes Wasser auch wieder möglichst schnell ausfließen kann. Soweit zum unteren Loch.

Das Loch oben ist dazu da, dass im Sommer, wenn das Rohr heiß wird, sich nicht die warme Feuchtigkeit am Rohinneren anlegt und dann ebenfalls die Oxidation, also das Rosten, begünstigt. Durch das obere Loch tritt die warme Luft mitsamt dem Wasser(-dampf) aus. So ist solch eine Konstruktion sicher wesentlich längere Zeit von heftigem Rost geschützt.
Aber, wie gesagt, das ist lediglich meine Vermutung.

Diese Löcher haben aber auch noch eine andere Auswirkung: Wenn nämlich ein starker Wind weht, so wie es die letzten Tage und Wochen war und immer zum Teil noch ist, dann fangen diese Rohre zu singen an. Sie verhalten sich fast wie Orgelpfeifen, aber alle im gleichen Grundton. Da aber diese Rohre nicht gleich lang sind (plus/minus etwa ein Zentimeter) tönt das in einem wunderbaren Chorus. Ich wollte dieses schöne Geräusch aufnehmen, dazu müsste ich aber mit Studio-Mikros ausrücken, da die Rohre nur dann gut klingen, wenn der Wind auch richtig stark ist. Und dann hört man auf der Aufnahme natürlich nichts mehr. Vielleicht gelingt es mir einmal, mit einem geeigneterem Mikrophon dort vorbei zu gehen, wenn der Wind weht...


Sonntag, 11. Februar 18:50

Samstag, 10. Februar 17:20

Freitag, 09. Februar 18:50
Es ist schon wieder ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
früh für diese Temperaturen. Im Februar sollte es eigentlich eisig kalt sein. Die Wiese neben dem Lager der MA28 sieht schon fast so aus, als ob es Mitte März wäre. Und wenn wir auch heuer wieder Pech haben, kommt es nach dieser zu frühen Wärme zu genau der miesen Kälte, die alle Blüten von den Obstbäumen räumt...


Donnerstag, 08. Februar 18:50
Meine Computer für Büro und Fernsehen sind schon etwa 15 Jahre alt. Der fürs Büro ist – auch von der Geschwindigkeit her – eh ganz OK, manche Dinge wie die Bildbearbeitung bei größeren Bildern ist vielleicht noch verbesserungswürdig. Der PC fürs Fernsehen hat eigentlich auch so halbwegs gut funktioniert, nur bei echten HD-Videos hat er im Streaming manchmal ein wenig geruckelt. Daher bin ich doch ziemlich hellhörig, als mir der Chef der HB-Studios mitteilt, dass dort drei alte Computer ausgemustert würden – ich weiß, dass diese Rechenknechte um einiges jünger sind, wie meine.

Heute nach der Arbeit im Studio fahre ich noch einmal hin, diesmal mit dem Auto, um die Rechner abzuholen.
Ich bin gerade unten im Verleih, um die Rechner abzuholen und einzuladen, als mich der Chef der EDV (der liebe Stefan) darauf aufmerksam macht, dass ich einen der drei Rechner nicht mitnehmen soll, da dieser kaputt wäre.
Eigentlich wollte ich tatsächlich nur die zwei Geräte mitnehmen, die in Ordnung sind, aber mit dieser Bemerkung hat Stefan in meinem Technikerherz einen Schalter gedrückt. Nämlich den »Na-das-werma-oba-erst-sehn-ob-der-wirklich-hin-is-Schalter«. Mein Reparatur-Ehrgeiz war damit geweckt – und selbstverständlich habe ich alle drei Computer eingepackt.

Zu Hause angekommen zerlege ich gleich den kaputten Rechner komplett. Tatsächlich, die Hardware ist um Lichtjahre jünger, wie die aller meiner Rechner. Und der Fehler ist auch relativ schnell gefunden: Im oberen der beiden DVD-Laufwerke ist ein Elko geplatzt, dieser hat einen Kurzschluss erzeugt und damit die Hauptplatine des Netzteils verschmort. Das Netzteil habe ich zerlegt, es ist ohne entsprechende Sicherung – und daher wirklich endgültig hinüber. Es wirkt aber nicht so, als hätte das Motherboard Schaden genommen. Ein Ersatz-Netzteil muss also her.

Leider sind die Netzteile aus meinen alten Computern zu alt, die Anschlüsse passen nicht ganz. Daher zerlege ich auch dieses, messe es durch, löte neue Verbindungen, schraube ein wenig – nach etwa zwei Stunden bin ich fertig. Der Rechner steht komplett ausgesaugt und mit neuem (altem) Netzteil vor mir. Das Betriebssystem auf der alten Laptop-Festplatte ist LINUX, es muss also nichts installiert werden.

Alles anstecken, Strom einschalten und ... er läuft tatsächlich! Und wie!!
Der Prozessor ist halt doch um Jahre jünger und schneller, auf einmal laufen auch Videos in Full-HD-Auflösung total schnell und vollkommen ruckelfrei. Ein völlig neues Fernseh-Feeling!
Ganz lieben Dank an die Leute des Studios!


Mittwoch, 07. Februar 17:50
Holloderooo! Es ist das allererste Mal, dass ich so etwas beim Hofer sehe: Meine Ohne-Fleisch-Extrawurst (und viele andere vegane Spezialitäten) ist in Aktion. Und teilweise sogar in solch einer, die länger dauern soll...!
Es ist vielleicht nicht weithin bekannt, dass die veganen Wurst- und Fleischspezialitäten wesentlich billiger in der Herstellung sind, wie die fleischlichen Pendants. Trotzdem kosten sie allgemein deutlich mehr – weil ja Veganer und Vegetarier Bobos sind, und über mehr Geld verfügen. So die marketingtechnischen Vorurteile, denen ich mich fügen muss.

Die heutige Aktion habe ich natürlich gleich genutzt, zum Abendessen gibt es – völlig ungesund (und daher eh nicht oft) – Wurstsemmeln mit Käse und Gurkerl!
Da kommt Freude auf!


Dienstag, 06. Februar 18:50
Seit Anfang des Jahres muss ich ja auch für das ORF-Fernsehen bezahlen – bisher hatte ich die GIS nur für Radio bezahlt, und daher auch keinen Fernseher.
Aber wenn ich schon bezahlen muss, dann möchte ich natürlich auch etwas dafür haben: Daher habe ich seit einigen Tagen eine Settop-Box, die am Monitor hängt, also im Prinzip ein Fernsehgerät.
Für den Empfang braucht es allerdings noch eine Antenne, also am besten bei AMAZON eine original DVBT2-Antenne um 30 Euro bestellen, oder...?

(Eh klar: Ich habe mich für oder entschieden...)


Montag, 05. Februar 17:40
Ich bin echt ein Depperl. Nur selten wird mir das derart klar, wie dieser Tage.
In den letzten Wochen ist es mir zweimal passiert, dass es Tiefdruck gab, der so stark war, dass der Rauch meines Ofens am Anfang nicht abziehen konnte, und damit die komplette Wohnung gefüllt hat. Das ist nicht so schlimm, dann muss man eben alle (also wirklich alle!) Fenster öffnen und warten, bis sich der Rauch wieder verzogen hat. Das dauert, falls es Windstill ist, etwa zwei Stunden. Danach habe ich in der Wohnung die gleiche Temperatur, wie draußen – also so etwa um die Null Grad. Auch nicht so wild, ich komme damit zurecht.

Trotzdem ist das nicht so unbedingt eine feine Sache, außerdem riechen dann alle Sachen ein wenig gsöcht (also: geselcht) und es gibt – alles in Allem – sicher Schöneres.
Immer wieder bin ich in Gedanken durchgegangen, was daran die Schuld haben könnte. Was mir klar war: Der Abzug ist zu kalt, denn Wärme würde aufsteigen und den Rauch mitnehmen. Aber am Beginn des Einheizens ist der Abzug immer kalt, und so gibt es auch immer ein wenig Rauch, der (noch) nicht abzieht.

Dann kommt mir eine Idee: Was, wenn ich den Ofen nicht, wie bisher immer, unten anzünde, sondern oben? Dann müsste doch die Flamme zuerst den Rauchfang wärmen und so gleich den Rauch abziehen, oder?!
Ja, genau so ist es. Seit Jahren schon heize ich meinen Ofen falsch ein. Oben das Feuer anzünden ist wohl die beste Idee, die man bei längeren Rohren haben kann. Es gibt jetzt gar keinen Rauch mehr in meiner Wohnung, und der Kamin zieht von der ersten Minute an.

Es ist halt doch, wie Vati immer gesagt hat: (Nur) durch Schaden wird man klug!


Sonntag, 04. Februar 16:10

Samstag, 03. Februar 17:30

Freitag, 02. Februar 18:20
Für relativ lange Zeit war ja die Email mit den Informationen zur Penisverlängerung die SPAM-Mail schlechthin. Ich glaube auch, dass dies eine der ersten Emails war, die unverlangt an praktisch alle Besitzer einer Email-Adresse gesandt wurden, wenn nicht sogar die erste!

Inzwischen dürften sich alle Männer ihren Penis verlängert haben, mit solchen Emails kann man wahrscheinlich keine guten Geschäfte mehr machen. Daher haben ganz findige SPAM-Fachleute nun den Spieß umgedreht – jetzt kommen solche SPAM-Nachrichten...


Donnerstag, 01. Februar 18:20
Am Morgen um 06:30, als ich das Haus verlasse um zur Arbeit zu radeln, liegt ein über den Zaun geworfenes AMAZON-Paket auf dem Weg. Ich habe nichts bestellt und rechne daher auch nicht mit einem Paket – aber ich habe keine Zeit, um das Paket anzusehen, also lege ich es auf die Veranda und fahre ins Studio.
Zu Mittag, beim Heimkehren, kann ich mir das Paket, beziehungsweise den Adress-Aufkleber am Paket, genauer ansehen: Es ist an eine Frau gerichtet, deren Namen ich nicht kenne. Die Straße stimmt wohl, aber ...

Da leuchtet es mir ein, warum der Paketbote das Paket bei mir eingeworfen hat: Die Hausnummer ist mit 48 angegeben, aber die letzte Hausnummer, die man in der Straße gut sehen kann, ist 43. Die Zahlen darüber gibt es nicht. Also zumindest die ungeraden Zahlen. Die geraden Zahlen gehen ja bis 52, das ist nämlich meine Nummer – aber die kann man in der Dunkelheit nur schwer sehen. So hat sich der Zusteller eben gedacht, er wirft das Paket bei mir ein, es wird schon sein Ziel finden.

Das ist allerdings gar nicht so einfach. Den Namen kenne ich nicht. Im Internet gibt es zu dem Namen keine Adresse, lediglich eine Email-Adresse auf der Uni. Diese schreibe ich an – und bekomme vom Server die Antwort, dass es die Adresse nicht (mehr) gibt. Dann noch eine Telefonnummer bei der RTR (Telekom-Regulierungsbehörde. Die rufe ich noch an, ich möchte das Paket schließlich loswerden. Nachdem ich meine Nachricht bei einer Sekretärin hinterlassen habe, werde ich von der vermeintlichen Empfängerin zurückgerufen und ... bingo. Sie ist tatsächlich die, die das Paket erhalten sollte.
Und, sie ist: die Nachbarin meines Nachbarn. Also nur einen Garten weiter.
Na schau, neue Nachbarn gefunden...



(C) mArtin, im Februar 2024.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!