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Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen. Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott. Falls Sie sich durch den Inhalt dieser Seite gestört, belästigt, verunglimpft oder in irgendeiner Art und Weise beeinträchtigt fühlen, dann entschuldige ich mich hiermit dafür und bitte Sie: nehmen Sie sich bitte die Zeit, mir eine kurze Nachricht zu schreiben, und ich werde mich in Ruhe mit Ihren Überlegungen und Gedanken beschäftigen - und gegebenen Falls geeignete Schritte unternehmen. Selbstverständlich bin ich nicht verantwortlich für die Inhalte fremder Seiten, welche durch die auf meiner Seite angebrachten Links aufrufbar sein können. Bitte vergessen Sie bei einer Kontaktaufnahme nicht auf den jeweiligen Backlink (direkt unter dem Beitrag), oder zumindest auf das genaue Datum des für Sie störenden Absatzes. Diese Webseite verwendet Google-Analytics. Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen im Voraus und ein wenig Freude, Nachdenklichkeit, oder auch Spaß beim Lesen wünscht ![]() mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025, 2026 |
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| Sonntag, 14. Juni 17:40 | |
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| Samstag, 13. Juni 17:40 | |
| Die heutige Ausfahrt war weder auf den Berg noch den den See. Es war die alljährliche Fahrt zur Regenbogenparade. Einmal im Jahr fahre ich gerne dort hin, einfach nur so, um zu sehen, ob unsere Demokratie eh noch halbwegs gesund ist. Denn wie wir genau wissen sind es genau solche Veranstaltungen, an denen es frühzeitig sichtbar wird, ob es Probleme mit der Gesellschaft gibt oder geben wird. Man muss nur schauen, wo überall eine Regenbogenparade verboten wird, um jene Länder identifizieren zu können, wo es um die Lage der Nation schlecht steht. Da freue ich mich wirklich riesig, wenn ich einen Polizisten sehe, dem hinten aus dem Cobra-Barett ein Dutzend kleine Dreadlocks hervorschauen...! PS: Ist wirklich wahr. Ich habe mich jedoch nicht getraut, ein Foto des Cobra-Kieberers zu machen... | |
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| Freitag, 12. Juni 17:10 | |
| Dieses Jahr ist wieder ein Schlangen-Jahr. Bei jeder zweiten oder dritten Ausfahrt treffe ich auf eine Schlange – vorausgesetzt, es scheint die Sonne. Denn da liegen die Schlangen und Schleichen wegen ihres Daseins als Wechselblüter gerne mitten auf der dunklen, warmen Fahrbahn. Was ihnen, vor allem dann, wenn sie nicht wirklich groß sind, sehr rasch zum Verhängnis werden kann. Von Autos oder Fahrrädern überfahrene, kleine Schlangen sind dann die Folge. Heute begegnet mir wieder eine ziemlich kleine Ringelnatter. Die dürfte erst heuer geschlüpft sein. Bei meinem Versuch der Annäherung lässt sie sich sogar ein wenig streicheln, was sonst bei dieser Art kaum möglich ist. Dann hat sie genug und zieht sich von der Straße zurück in den Wald. Bis zu ihrem nächsten Ausflug in die Wärme... | |
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| Donnerstag, 11. Juni 17:30 | |
| Eine Sache, die mir heute ein- und aufgefallen ist: Mein Verhalten auf einem WC, welches nicht mein eigenes WC ist. Da gibt es etwas, was ich vielleicht mit einem/einer PsychologInEn klären sollte. Aber der Reihe nach. Ich gehe nicht wirklich gerne auf fremde WCs. Wahrscheinlich gibt es nicht viele Personen, die das tun – oder vielleicht doch? Ich weiß es nicht. Ich selber bin der Prototyp des Heimscheissers. Am liebsten also zu Hause. Aber freilich geht das nicht immer - und da gibt es eben eine Sache, die mir bei der heutigen Fahrt zum See aufgefallen ist. Wenn ich nämlich auf ein WC komme, welches vom letzten Benutzer noch beschmutzt ist, dann muss ich das reinigen – nämlich, damit der nach mir kommende Benutzer nicht denken kann, dass ich das war. Das ist auch der Grund dafür, warum ich so ungern auf fremde Klos gehe. Weil ich eben Angst habe, dass das Klo dreckig ist. Dann habe ich wieder einmal die Scheißkarte gezogen. Eine Ausnahme ist ein öffentliches Klo. Die sind oftmals so dreckig, dass man genau weiß, dass nicht ein Mensch alleine das Klo derartig verdreckt hat. Da habe ich auch dann ein halbwegs gutes Gewissen, wenn ich das Häusl nicht reinige. Aber sonst... Obwohl es einem doch eigentlich egal sein könnte, was die nächste Person von einem denkt, wenn diese das Klo nach einem betritt. Beim Klo in meiner Arbeit zum Beispiel, da weiß ich ziemlich genau, wer das immer ein wenig desolat verlässt – und diese Person hat damit absolut kein Problem...! | |
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| Mittwoch, 10. Juni 18:10 | |
| Heute wurde der Grundstein für die Alleinregierung Kickl nach der nächsten Wahl gelegt. Finanzminister Marterbauer hat vor dem Parlament seine Budgetrede für das Doppelbudget 2027/28 gehalten. Dieses besteht im Grunde aus genau jenen Maßnahmen – so. wie es der Chef der Sozialdemokratie bereits angekündigt hat – nämlich: »Auf Sparmaßnahmen, die auf ganz breiten Schultern basieren«, sprich: Am Rücken jener, die eh nicht so viel haben. Bis auf eine ganz zarte Bankenabgabe gibt es darin nichts, was jene mit den wirklich breiten Schultern leisten müssen. Umverteilung sieht anders aus. Das ist allerdings auch kein Wunder bei einem Finanzminister aus der ÖVP. Obgleich er angeblich Parteigänger der Roten sein soll, gibt es da absolut keine soziale Handschrift. Insofern passt das schon. Noch einmal: Die Wirtschaft hat nichts mehr zu wirtschaften, wenn jene Leute, die für den Konsum verantwortlich sind, keine Produkte kaufen können. Und zusätzlich: Die Leute merken das auch selber. Und wehren sich dagegen bei der nächsten Wahl. Auch wenn es nicht so viele wirklich Rechte in Österreich gibt, ich kenne selber Leute, die einfach aus Frust ihr Kreuz bei den Blauen machen werden. Insofern: Gratulation, Herr Marterbauer, für den Rechtsruck in Österreich...! | |
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| Dienstag, 09. Juni 16:50 | |
| Im vorigen Jahr habe ich mich noch ein wenig über mein Kirschbäumchen beschwert. Dass die Ausbeute doch relativ gering wäre. Dies hat sich der liebe Obstbaum scheinbar zu Herzen genommen und sich dieses Jahr besonders angestrengt. Heute war Zeit zum Pflücken. Eine leckere Kirsch-Marmelade geht sich noch nicht ganz aus, aber fast. Ziemlich genau 750 Gramm Kirschen macht die Ernte aus. Das ist mehr, wie man von so einem kleinen Bäumchen erwarten kann. Langsam wird er also erwachsen... | |
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| Montag, 08. Juni 19:10 | |
| In einem Beitrag im Radio habe ich etwas erfahren, was mich für mein finanzielles Auskommen vielleicht in ein ganz anderes Fahrwasser geraten lässt. Zu Deutsch: Ich habe eine gute Geschäftsidee. Es gibt ja eine Galerie – ich vermute, die ist irgendwo im Parlament – wo alle Nationalratspräsidenten der Republik Österreich aufgehängt sind. Also deren Porträts. Und in dieser Galerie fehlt (angeblich) immer noch das Portrait vom derzeitigen Präsidenten Walter Rosenkranz. In dem Beitrag war also zu erfahren, dass für ein solches Portrait 30.000,- Euro an Kosten vorgesehen sind. Angeblich wurde noch kein passender Künstler gefunden. (Da nehme ich an, dass sich kein wirklich arrivierter Künstler dazu hinreißen lassen möchte, einen Rechten zu malen. Sehr geehrter Herr Rosenkranz. Ich kenne keine Berührungsängste mit Rechten und Rechtsrechten. Ich mach's! | |
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| Sonntag, 07. Juni 18:40 | |
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| Samstag, 06. Juni 16:30 | |
| Hecke geschnitten... | |
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| Freitag, 05. Juni 16:50 | |
| Wollen Sie eine kleine Schnecke sehen? Also eine wirklich kleine Schnecke?! Dieses Jahr scheint, obwohl es ja eigentlich an Regen fehlt, das Jahr der Schnecken (mit Häuschen) zu sein. Nacktschnecken gibt es ohnehin immer viel zu viele. Aber jene mit Haus gibt es, zumindest bei mir im Garten normalerweise nicht so enorm viele. Das ist, wie gesagt, heuer anders. Überall kann ich sie finden, an Sträuchern, Bäumen, am Boden, in der Wiese, an der Regentonne, usw. Und eben an der Regentonne habe ich heute eine Schnecke gefunden, die so klein war, dass es schon eine gewisse Herausforderung war, sie zu fotografieren. Bitte sehr, hier eine Baby-Schnecke mit Haus aus meinem Garten... | |
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| Donnerstag, 04. Juni 18:40 | |
| Alles Gute zum Geburtstag, lieber Bruder! | |
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| Mittwoch, 03. Juni 18:10 | |
| Heute ist »Europäischer Tag des Fahrrads«. Na schau, weit hat es das Fahrrad gebracht. Und wie steht es eigentlich um diesen Tag, beziehungsweise um das Fahrrad allgemein? Blickt man auf das Fahrrad als Sport- und Freizeitgerät, dann kann man durchaus sagen: der Status ist sehr gut! Blickt man allerdings auf das Fahrrad als allgemeines Fortbewegungsmittel, dann muss man durchaus sagen: der Status hat noch viel Luft nach oben! Woran mag das liegen? Wie wir spätestens seit unserem Kanzler-Kind Basti wissen, ist das Framing, also gewissermaßen die Aufladung der Aussage mit einer bestimmten Bedeutung doch ziemlich wichtig. Mit dem Wort alleine soll schon ein gewisses Mindset (eines der extrem grauslichgrauslich Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten. Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...« en neuen Worte) mit verkauft werden. Und da liegt schon ein bissi der Hase im Pfeffer. Sogar auf Ö1 – einem eigentlich als seriös zu bewertenden Sender – höre ich heute Morgen einen Satz zu diesem Feier-Tag, der das Wort »Drahtesel« beinhaltet. Ey, fuck you! Ich bin kein »Pedalritter« und fahre auch keinen »Drahtesel«. Solange solche Worte für RadfahrerInnen und deren Fahrräder verwendet werden, sollte man sich nicht wundern, wenn AutofahrerInnen nicht auf das Fahrrad steigen wollen. Wer fährt schon mit einem Drahtesel zum nächsten Meeting...?! | |
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| Dienstag, 02. Juni 20:40 | |
| Ich muss mich wieder einmal entschuldigen. Beim Universum, oder so. Oder vielleicht auch bei mir selber. Meine Einstellung den Leuten gegenüber, die auf Willhaben ihre Dinge verkaufen, ist von Vorurteilen geprägt. Von doch eher miesen Vorurteilen. Aber ich komme eben von einem Einkauf am anderen Ende der Stadt – da habe ich mir ein MIDI-Pad angeschaut, und auch gleich gekauft. Zum ersten war der Verkäufer-Typ wieder einmal sehr nett, zum Zweiten war das Gerät praktisch unbenutzt, das ist eindeutig erkennbar, und zum Dritten ist der Preis eine tatsächliche Okkasion. Knapp 70,- Euro kostet das Gerät bei AMAZON, er wollte 25,- Euro. Günstiger geht dann wirklich nicht. Selbst für den Fall, dass ich mit dem Gerät nicht so zurecht komme, wie ich mir das vorstelle, habe ich da definitiv keinen großen Fehler gemacht. Vor wenigen Tagen war übrigens auch ein Typ von Willhaben bei mir – diesmal als Käufer. Auch dieser Typ war ausgesprochen höflich und nett. Was also ist mein Fazit? Ich nehme mir einmal mehr vor, nicht so negativ den Leuten gegenüber eingestellt zu sein, vielleicht nutzt es ja diesmal was. PS: Wie ich im Studio mit dem MIDI-Pad zurecht komme, wird vielleicht hier noch zu lesen sein... | |
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| Montag, 01. Juni 17:40 |
| Eine Sache, die mich heute noch beschäftigt. Vor langer Zeit, nämlich, als ich Tonmeister im Ronacher war – also vor wirklich sehr langer Zeit – da hatten wir eine Show mit Spaniern. Eine ziemlich gute Show mit einer Flamenco-Tänzerin und Sängerin (sie hieß, glaube ich, Maria, und praktisch alle waren ein bisserlbisserl »a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. in sie verliebt) und mit vier oder fünf relativ jungen Musikern dazu. Diese Show hatten wir etwa drei Wochen im Haus und sie hat sich ziemlich gut verkauft. Eines Tages kurz vor der Show ruft mich mein Chef, der damalige technische Leiter (Achmed) zu sich. Er fragte mich, ob ich Hasch rauchen würde – denn ich sei am Dach gesehen worden, wie ich mit mehreren Männern einen Joint geraucht hätte...! Nur zur Klarstellung: Wie es heute im Theaterwesen so ausschaut, das weiß ich nicht. Damals war das Theater von den beteiligten Technikern her nichts anderes als Rock & Roll. Die Bühnenleute und Stage-Hands waren genau die gleichen, wie bei den Festivals. Also: klar wurde dort Gras geraucht. Immer und überall. Manchmal sogar während der Shows – oben beim Licht, weil die Rauchmelder dort während der Show immer abgedreht waren. Und ich habe auch geraucht. Nicht oft – und nie während der Show, das war mir zu heikel – aber doch ab und an. Und tatsächlich wollten die Spanier einmal das ganze Haus sehen. So habe ich sie an all die Orte geführt, die man sonst nicht sehen kann, weil da alle Türen versperrt sind, und nur wir Mitarbeiter die Schlüssel dafür hatten. Und so landeten wir auch am Dach des Ronacher, wo es einen schönen Ausblick über die Innenstadt gibt – und das war für die Spanier der geeignete Ort für einen Joint. Also zogen wir dort oben eine ordentliche Tüte durch. Meine Antwort an den Chef lautete also: »Nein, nein, um Gottes Willen, ich rauche doch kein Dope!« Bis heute möchte ich zu gerne wissen, wer mich da angeschwärzt hat. Vom Haus kann es eigentlich niemand gewesen sein, der Weg auf das Dach führt über den Dachboden – und da kann man nur gehen, wenn man sich auskennt. Außer uns Technikern war da nie jemand. Und von den Technikern war es sicher niemand. Also war es vielleicht jemand vom Haus gegenüber? Aber die würden mich ja nicht (er)kennen?! Zu gerne wüsste ich, wer da... |
