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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020




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Dienstag, 28. Jänner 19:00
Ver- und gekauft wird in Zeiten des ungezügelten Kapitalismus eigentlich alles. Da überrascht auch gar nicht jene Schlagzeile, die Heute auf orf.at zu lesen ist.
Das musste ich natürlich gleich im Netz überprüfen – und tatsächlich...!


Montag, 27. Jänner 18:30
Irgendwann habe ich schon einmal darüber geschrieben, dass es durchaus Probleme geben kann, wenn Deutsche Werbung machen, die auch in Österreich funktionieren soll.
Normalerweise bekomme ich ja zum Glück keine Werbung zu Gesicht, auf meinen Fernsehsendern gibt es keine. Aber das Kitzbühel-Wochenende im ORF hat dann doch den einen oder anderen Werbespot mit sich gebracht.
Darunter auch einen, den ich mir gemerkt habe. Aber nicht, um das beworbene Produkt zu kaufen – viel mehr, um sich zu fragen, ob die Firma das weiß, was sie da in ihrem Werbespot(t) sagt.

Es geht um ein Männer-Shampoo. Beworben wird es vor Sport-Sendungen, damit auch ja die Zielgruppe zusieht.
Der Text: »Alpecin. Doping für die Haare. Nur für die Haare.«

Ob die deutschen Werbetexter wissen, was bei uns »fia die Hoa...« bedeutet?

Ich hätte da noch einen Vorschlag: »Alpecin. Des kaunnst Dir in die Hoa schmiern!«


Sonntag, 26. Jänner 12:00

Samstag, 25. Jänner 17:30

Freitag, 24. Jänner 23:55
Laut einer Dokumentation ist der Macho wieder auf dem aufsteigenden Ast. Jenes leicht überwutzelte Männerbild, dass den Mann an sich an die Spitze der Menschheit stellt (und dann kommt laaaaange gar nix!), soll nach der Emanzipation der Frau – beginnend mit den frühen 70ern – nun wieder eine Renaissance erleben. Das entspricht ziemlich meinen Beobachtungen.
Hat denn da niemand dazugelernt? Jetzt, wo man praktisch live miterleben kann, wie sich Männer weltweit in den diversen Patriarchaten aufführen, wäre es doch so einfach, dies alles zu reflektieren. Aber anstatt die diversen Trumps, Erdogans, Putins, Bolsonaros und wie sie alle heißen, einfach nicht zu wählen, kommen sie in allen möglichen Konstellationen an die Spitze. Aus der Geschichte lernen wir also eher nicht.

Dazu passend ist mir bei der Handball WM, deren Spiele vor kurzem zu sehen waren, ein Detail aufgefallen. Bei der Bundeshymne hat kein einziger unserer Spieler die aktualisierte Hymne gesungen. Von der »Heimat großer Töchter und Söhne« wird demonstrativ Abstand genommen, frei nach Andreas Das-hab-ich-so-in-der-Schule-gelernt Gabalier.
Ist halt schon ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
grauslichgrauslich


Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten.

Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...«
...


Donnerstag, 23. Jänner 19:20
Ja! Das, was wir so dringend brauchen, wie etwa einen rostigen Nagel im Knie, wird bald Wirklichkeit: Es wird ein neues Bankinstitut geben. Die Österreichische Post (richtig gelesen!) wird ab 1. April auch zur Bank. »bank99« soll sich die dann nennen, da man mit dem Angebot 99% der Österreicher erreichen kann und wahrscheinlich auch ganz gerne möchte.
Die Post meint dazu, dass dort, wo viele Banken ihre Filialen schließen, die Post immer noch 1.800 bestehende Geschäftsstellen hat. Dadurch wäre man in der Lage ein einzigartiges und flächendeckendes Netz zu bieten. Außerdem verspricht man die besten Öffnungszeiten der Branche.

Diese Angaben sind deshalb recht interessant, da ja eigentlich die Post seit Jahren eher mit den Schließungen von weiteren Filialen in den Medien vertreten ist. Gab es 2009 immerhin noch 1.134 Postämter, waren es 2018 nur noch 423. Aha. Genau gegenläufig ist die Anzahl der Post-Partner. Von 418 im Jahr 2009 auf 1.368 im Jahr 2018. Wenn man die reinen Zahlen liest, dann ist ja die Anzahl der Post-Filialen eh gleich geblieben. Wenn man sich diese neuen Post-Filialen allerdings etwas genauer ansieht, dann habe ich bei einigen doch ein paar Zweifel, ob man da auch seine Bank-Geschäfte erledigen möchte...


Mittwoch, 22. Jänner 20:00

Dienstag, 21. Jänner 19:30
Ein kleiner Nachtrag zu Samstag: So sieht das aus, wenn man abermals nur das kleine, alte Händi mit dabei hat und damit ein Foto machen soll.
Die Hoffnung bleibt, dass die Fotos, welche mit dem neuen iPhone des Neffens gemacht wurden, doch ein wenig besser aussehen...


Montag, 20. Jänner 19:20
Das Auflesen des alten Buchs über das Internet (Darknet) habe ich heute beendet – das neue Buch mit großer Spannung erwartet und bekommen. Sein Titel: »Eine Impfung zum Schutz gegen das geisttötende Leben, wie es an der Westküste Schottlands praktiziert wird.« Der Autor ist David Keenan.

Schon der Titel klingt für mich verheißungsvoll, und noch mehr die Tatsache, dass es sich dabei um einen Roman aus der Musikszene der späten 70er, bis hinein in die 80er Jahre handeln soll. Keenans Stil soll vergnüglich und mit einer feinen Ironie – oder sogar Sarkasmus – unterlegt sein, je nach Rezensent eben. Genau meine Sache, ich freu' mich schon darauf!


Sonntag, 19. Jänner 17:30

Samstag, 18. Jänner 23:55
Palazzo,... sehr fein!


Freitag, 17. Jänner 19:20
Also, das ist doch...! Folgenden Beitrag habe ich heute auf orf.at gehört:



Was ist da geschehen? Ist das wirklich wahr?
Ja, ich habe diese Worte tatsächlich heute auf orf.at gehört. Wenn ich jetzt aber ganz richtig voll ehrlich sein soll, dann... waren es nicht wirklich  a u s s c h l i e ß l i c h  diese Worte – es waren schon noch ein paar mehr dabei. Ich habe sozusagen eine Zusammenfassung eines etwas längeren Beitrags geschnitten, um dadurch eine prägnantere Darstellung eines Sachverhalts zu erhalten. Hier gibt es den ungeschnittenen Beitrag auf orf.at.
Man könnte also auch sagen: Ich habe Fake-News produziert.

Was hier lediglich als Satire gemeint und angefertigt ist, läuft Dir aber den ganzen Tag über vor die Linse. Egal ob in der Zeitung, im Fernsehen oder in anderen Medien im Internet, Du solltest immer überlegen, woher der Wind weht. Welches Interesse könnte das Medium, der Journalist oder der Redakteur haben? Welche Ziele könnten mit einem Artikel oder einem Beitrag verfolgt werden? Ist das die ganze Wahrheit, die ich da lese, höre oder sehe?

Donald Trump ist bei weitem nicht der Einzige, der sich dieser Art Nachrichten bedient – seit es Medien gibt, gibt es auch Interessen, welche von den Nachrichten-Überbringern verfolgt werden könnten. Dies gilt, seit die erste Schlagzeile unter größter Mühe mit Keilschrift in eine Tontafel gespachtelt wurde.

Es ist also angesagt, die tolle Schlagzeile nicht sofort in das nächste Stammtischgespräch einfließen zu lassen, sondern zunächst einmal ein wenig zu recherchieren. Zu schnell könnte sich alles auflösen und in eine ganz andere Richtung zeigen...


Donnerstag, 16. Jänner 19:50
Frage: »Wie sieht eigentlich eine Email mit einem Virus aus?«
Meine Antwort: »So!«


Mittwoch, 15. Jänner 19:30
Apropos Gesundheit.

Alternative Heilmethoden haben ja grundsätzlich einen nicht so besonders guten Ruf, zumindest bei Schulmedizinern. Selbst in kabarettähnlichen Wissenschaftssendungen (wie z. B. Science Busters) wird stets über alle möglichen alternativen Methoden hergezogen. Dort gilt ja der Spruch: »Wer nichts weiß, muss alles glauben.«

Als Maschinenbauer und daher für Physik und Mechanik zumindest zum Teil wirklich bekennender wie brennender Mensch kann ich mich getrost zu den Skeptikern zählen. Mit einem kleinen Unterschied. Ich weiß, dass es mehr gibt, als die Physik. Und da gibt es auch Dinge, die physikalisch einfach nicht erklärbar sind. Wenn eine Frau, die ehemals schwer krank war, da sie schweren Krebs hatte, einen Supermarathon (280 km Distanz) läuft und auch gewinnt, dann darf man ruhig annehmen, dass hier ein wenig mehr im Spiel war, als reine Schulmedizin.

Zum Vergleich: Man nehme einen Verbrennungsmotor und gebe ihm Kraftstoff für eine Strecke von 200 km. Nach ebendiesen 200 km wird der Motor stehen bleiben. Ein Resultat der Physik. Mann kann aus einem System eben nicht mehr Leistung herausholen, wie man hineingesteckt hat, da immer der Energieerhaltungssatz gilt.
Wenn man einem Menschen die Energie für die gleiche Strecke gibt, so kann man ihm nach den 200 km zum Beispiel auch ein wenig gut zureden... in einigen Fällen wird das funktionieren. Physik und Chemie werden also überlistet?

Wer meint, dass die Schulmedizin alles weiß und alles kann, der irrt. Schön langsam geben das auch die Schulmediziner zu und fragen sich, was denn da vielleicht anders, vielleicht sogar besser laufen könnte, in unserem Gesundheitssystem. Schön langsam macht sich der Gedanke breit, dass der Satz »Wer nichts weiß, muss alles glauben.« vielleicht doch besser lauten sollte »Wer nichts glaubt, der weiß auch nichts.«

Diesbezüglich habe ich eine sehr interessante Dokumentation in 3SAT gesehen, die mich einmal mehr in meinen Annahmen bestätigt hat.


Dienstag, 14. Jänner 18:10
Ab heute ist WIN 7 veraltet. Der Support wurde mit dem heutigen Tag eingestellt. Wer also nicht auf WIN 10 umsteigen möchte, der sollte sich ab sofort bei jeder Seite, die er/sie im Netz aufruft, über mögliche Konsequenzen im Klaren sein. Wer nicht auf WIN 10 umsteigen möchte, der sollte sich bei jedem fremden USB-Stick, den er/sie an seinen Rechner anhängt, Gedanken darüber machen, ob dies sinnvoll ist. In einem Horror-Szenario auf orf.at wird allerdings wieder einmal etwas übertrieben. Ja, WIN 7 kann eine tickende Zeitbombe sein, wenn man sich nicht darüber bewusst ist, was man mit dem Aufruf einer Seite alles anstellen kann.

Die Wahrheit: Wenn man bis jetzt nie Probleme mit Viren oder Phishing-Angriffen hatte, dann wird dies auch in Zukunft so sein.
Denn eines gilt nach wie vor und für immer: Es gibt keinen Virus, der Deinen Rechner einfach so befällt – das funktioniert so nicht. Es ist immer der User, der den Virus startet. Mit dem Öffnen einer Email oder eines Email-Anhangs, mit dem Aufrufen einer kompromittierten Seite, mit dem Klick auf einen schlimmen Link, mit dem Einstecken eines fremden USB-Stick.

Natürlich, wenn der User das selber gar nicht merkt, dann mag für ihn/sie schon der Eindruck entstehen, der Virus wäre von alleine auf den Rechner gekommen.
Dies ist allerdings nur eine Vorstellung aus dem Land der feuchten Träume von Viren-Verbreitern...


Montag, 13. Jänner 19:20
Eine besonders interessante Geschichte. Insofern ist es eigentlich keine Geschichte, da sie wirklich geschehen ist.

Ein Medikament aus der Gruppe der Psychopharmaka soll neu zugelassen werden. Dazu benötigt es nach zahlreichen Tierversuchen auch die Versuche an Menschen. In – vom Ablauf her – festgelegten Studien werden Patienten mit diesem Medikament behandelt, um den Erfolg nachweisen zu können. In diesem Fall handelte es sich um ein Medikament gegen Depressionen.

Bei der Studie nimmt auch ein junger Mann teil, der an einer sehr schweren Depression leidet. Sein Leiden ist derart hoch, dass er in der Teilnahme die letzte Rettung sieht. Bei der Medikamenten-Ausgabe bekommt er die Ration für einen Monat. Er fährt nach Hause und hat dort einen starken Depressions-Schub mit Suizidgedanken. Er nimmt die komplette Ration des Mittels (als alle Pillen) in der Absicht, sich zu töten. Er wird schnell ohnmächtig und seine Vitalfunktionen nehmen zusehends ab. Er wird entdeckt und ins Krankenhaus auf die Intensivstation gebracht. Dort ist er dem Ende seines Lebens bereits sehr nahe.

Der Mann ist aber nicht mehr ansprechbar, daher kann niemand sagen, wodurch er vergiftet wurde und wie man vorgehen soll. Die Ärzte geben allerdings nicht auf. Da sie seinen Namen kennen, stellen sie bei ihren Nachforschungen fest, dass der junge Mann Teilnehmer bei ebendieser Studie des Medikaments ist. Sie fordern die passenden Unterlage an... und staunen nicht schlecht:

Ja, der Mann ist bei der Studie dabei. Ja, der Mann hat eine Ration für einen ganzen Monat bekommen und alle Pillen geschluckt.
Aber – und das ist wirklich erstaunlich – der junge Mann ist in der Kontrollgruppe! Das heißt, er hat eine Ration Milchpulver geschluckt. Er hat also etwa ein halbes Glas Milch zu sich genommen.

Es gelingt den Ärzten, den Mann aufzuwecken und ihm mitzuteilen, dass er nur Milchpulver geschluckt hat und daher nicht sterben kann.
Binnen Minuten normalisieren sich alle lebensnotwendigen Funktionen und der Mann ist physisch wieder ganz gesund.

Was kann uns das mitteilen?

Es ist genau das, was man schon länger vermutet aber kein Arzt wirklich zugeben möchte: Der Placebo- (»ja, das wird funktionieren!«) und der Nocebo-Effekt (»nein, das funktioniert sicher nicht!«) sind weit wichtiger als immer angenommen.
Wenn die Psyche aus irgendeinem Grund möchte, dass etwas (nicht) funktioniert, dann kann selbst die beste Chemie chancenlos sein. Wenn Du der Meinung bist, dass Dir ein Schmerzmittel nicht hilft, dann wird es Dir nicht helfen. Auch wenn alle Wissenschaftler der Meinung sind, dass dies nicht möglich ist.

Was kann uns dies weiter mitteilen?

Auch etwas, was wir schon lange ahnen aber ebenfalls niemand zugeben möchte: Nicht der Arzt ist der beste, der über alle Krankheiten und Medikamente Bescheid weiß, sondern der, der Dir zuhört. Zuhören wird allerdings in unserem Kassensystem nicht bezahlt. Wir glauben nicht an die Kraft der Psyche sondern ausschließlich an die Kraft der Chemie.

Schade eigentlich...


Sonntag, 12. Jänner 16:20

Samstag, 11. Jänner 13:30

Freitag, 10. Jänner 19:20
Oben bei der Sophienalpe stand für einige Tage ein Mini am Parkplatz. Kein ganz normaler Mini, sondern ein Leihwagen der Firma DriveNow.
Warum er so lange am gleichen Fleck stand, ist ziemlich klar, wenn man ihn gesehen hat.

An dieser Stelle einen Unfall bauen ist eher unmöglich – wenn man halbwegs normal mit dem Fahrzeug unterwegs ist. Es gibt praktisch keinen Verkehr, da die Straße vor dem Gasthaus keine wichtige Verbindungsstraße ist und die Kurve liegt in einer 30er-Zone. Bleibt eigentlich nur eine Möglichkeit: Der Unfall hat mit sehr sportlichem Fahren und stark überhöhter Geschwindigkeit – eventuell auch unter dem Einfluss von Drogen – zu tun.

Mein erster Gedanke: Wenn man gewisse Rallye-Ambitionen hat, kommt es wahrscheinlich günstiger, ein Leihauto zu verwenden. Kein Geschiss mit der kaputten Rostschüssel, keine Suche nach einer günstigen Werkstatt, kein Rutschen in den Malus. Die Leihgebühr und der Selbstbehalt sind alles, was man zu zahlen hat. Ideal für den (jugendlichen) Auto-Junkie...


Donnerstag, 09. Jänner 19:20
Es ist allgemein üblich, bei Bestellseiten im Netz auch die eine oder andere Empfehlung auszusprechen. Man kennt das unter anderem auch mit der Formulierung: »... Kunden die dieses Produkt bestellt haben, interessierten sich auch für...«.
Man kann das gutheißen oder auch nicht – ich halte es für mich so schlimm. Da gibt es wesentlich verwerflichere Dinge. Dezent angebrachte Kaufempfehlungen können einen auch an Produkte erinnern, die man sonst vielleicht wirklich vergessen hätte.
Wenn man zum Beispiel Saiten für die Gitarre kaufen möchte, ist es durchaus sinnvoll, wenn der Händler auf der gleichen Seite zum Mitbestellen auch Plektren anbietet.
Wenn man zum Beispiel neue Schuhbänder kaufen möchte, ist es durchaus sinnvoll, wenn der Händler auf der gleichen Seite zum Mitbestellen auch Schuhcreme anbietet.
Wenn man zum Beispiel Kaffeefilter kaufen möchte, ist es durchaus sinnvoll, wenn der Händler auf der gleichen Seite zum Mitbestellen auch Mittel zum Entkalken anbietet.

Soweit, so klar.

Was ich dann allerdings nicht so ganz verstehe:
Wenn man zum Beispiel einen Fahrradsattel kaufen möchte, ist es eher ein wenig seltsam, wenn der Händler auf der gleichen Seite zum Mitbestellen auch ein DVI-Anschlusskabel und einen Heizstrahler anbietet.


Mittwoch, 08. Jänner 20:30

Dienstag, 07. Jänner 17:50
Man kenn das ja. Die zweite Karriere eines (Spitzen-)Sportlers. Nachdem der Sport als Hauptberuf einem sehr eng definierten körperlichen Zustand unterworfen ist (ab 45 wird man höchstens noch Meister im Schachsport), beehrt uns der eine oder die andere SpitzensportlerIn nach der ersten Karriere mit einer zweiten. Ab und zu sind sie in der neu gefundenen Berufung auch wirklich gut – ab und zu eher mäßig bis schlecht. Man hat dann aber ein wenig Nachsicht mit diesen Menschen, immerhin haben sie uns Jahre davor so sehr mit ihren Leistungen verzaubert und sind zudem oft auch recht sympathisch. Da gibt es ein wenig einen Mitleidsbonus.

Zugegeben: Es ist auch sehr schwer. Spitzensport bedeutet oft auch die Aufgabe eines normalen Lebens. Alles, wirklich alles muss dem Sport untergeordnet sein. Da bleibt nicht viel Platz für den Plan B, der dann ab dem 30er oder 40er greifen soll.
Immer wieder freut es mich, wenn ich sehen kann, dass sich ein ehemaliger Spitzensportler mit seinem zweiten Leben gut arrangiert hat und etwas gefunden, dass ihn erfüllt und bereichert.

Eine Sache bietet allerdings immer wieder ein wenig Stoff fürs Fremdschämen: Wenn Spitzensportler in die Musik abwandern. Manager, die meinen, aus einem großen Namen noch etwas herausholen zu können, produzieren dann vermeintliche Hits, um eine Karriere zu starten, wo keine Karriere lauert. So viel zur ersten Erklärung.

Bernie Williams ist ein puertoricanischer Baseball-Spieler, der bei den New York Yankees einen Vertrag für 85 Millionen Dollar unterzeichnen durfte. Man kann ihn also – ohne mit der Wimper zu zucken – als echten Spitzensportler bezeichnen. So um 2007 herum hat er seine sportlerische Karriere beendet.

Seine zweite Karriere bestreitet der gute Bernie mit Musik. Aber nicht mit einem gebastelten Hit eines geldgeilen Produzenten sondern mit dem jazzigen Spiel der klassischen Gitarre.
Klassische Gitarre? Um da wirklich gut zu sein,... muss man schon sehr gut sein. Klingt seltsam, ist aber so.

Na und, wie spielt Bernie Williams nun Gitarre?
Am besten beurteilst Du das selber...


PS: Als ich den Titel auf CD gehört habe, hatte ich angenommen, dass es eine Einspielung mit Sequenzer-Gitarre (Computer-Schrott) sei – danach habe ich erst das Live-Video gefunden...!


Montag, 06. Jänner 16:10

Sonntag, 05. Jänner 18:00

Samstag, 04. Jänner 14:00

Freitag, 03. Jänner 20:00
Es ist wieder einer dieser Tage, wo uns der Nebel kaum aus seinen Klauen lässt. Gut zu wissen, dass diese Zeit langsam vorbei geht. Mitte Jänner beginnen ja die echten Wintertage, wo Zeiten dichten Nebels zusehends weniger werden.
Für mich scheint aber auch heute wieder die Sonne, wenn auch nur kurz und noch ein wenig versteckt.

Das war die eisig kalte Heimfahrt wirklich wert!


Donnerstag, 02. Jänner 19:10
Heute das Transkript eines kurzen Ausschnitts aus dem Programm »Rückspiegel« von Lukas Resetarits aus dem Jahr 2009, den ich gestern auf ORFIII gesehen habe (weil's so schon ist):

»Ich mag Hunde! In Österreich darf man nichts anderes sagen.... Ich mag Hunde! Am liebsten am Horizont... waunn sa sich von mir wegbewegen.
Do hob i's recht gern. Waunn ich sie so von hinten sehe, so schweifwedelnd am Horizont...

...oder im Maul eines Krokodiles verschwindend.
«


Lukas Resetarits fasst seine Erkenntnisse diesbezüglich in folgendem Satz zusammen: »Tierliebe ist Füttern und Naturliebe ist Rasenmähen – so schaut's aus in Österreich.«


Mittwoch, 01. Jänner 16:40


(C) mArtin, im Jaenner 2020.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!