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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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Mittwoch, 08. Dezember 19:50
Heute würde Jim Morrison, der Frontman der Band »The Doors« seinen 78 Geburtstag feiern, wäre er nicht bereits 1971 an einer Überdosis Heroin gestorben. Ich weiß das allerdings auch nur aus WikiDings. Das einzige, was ich von Jim Morrison weiß, ist, dass eine Freundin, die ich mit etwa 17 hatte, nur mit mir zusammen war, weil ich damals Jim Morrison ähnlich gesehen haben soll. Ob das wirklich so ist, kannst Du hier nachsehen.
Zu diesem Geburtstag von Jim erzählte eine Radiomoderatorin heute eine sehr herzige Geschichte, die sie per WhatsApp bekommen haben soll.

Eine Schulklasse ist im Rahmen einer Frankreich-Woche zu Besuch in Paris. Die Klasse sagt zur Lehrerin, dass sie unbedingt auf den Pariser Friedhof Cimetière du Père-Lachaise gehen möchte, um das Grab von Monet sehen zu können. Die Lehrerin freut sich ungemein über das kulturelle Interesse ihrer Klasse und stimmt dem Ausflug zu.

Dort angekommen stellt sich dann heraus, dass dieses Grab rein zufällig ganz in der Nähe des Grabes von Jim Morrison liegt.
Ob die Lehrerin mitbekommen hat, dass sie da doch ein wenig überrumpelt wurde, ist nicht bekannt...


Dienstag, 07. Dezember 18:40
Und wieder eine Bestellung und ein Paket. Ein paar Teile fürs Fahrrad waren es, die heute geliefert wurden. Diesmal nicht mit der Post, sondern, weil bei Amazon bestellt, auch mit deren Paketboten.
Und was soll ich dazu sagen oder bemerken? Abgesehen davon, dass immer wieder betont wird, Amazon würde es allen anderen Händlern schwer machen, zu überleben...?

Alles hat vollkommen reibungslos funktioniert. Im Gegenteil zu Bestellungen bei anderen Händlern. Das Paket wurde rechtzeitig angekündigt. Im Gegenteil zu Bestellungen bei anderen Händlern. Die Rechnung muss ich erst am Ende des Jahres zahlen. Im Gegenteil zu Bestellungen bei anderen Händlern. Etwa eine Stunde vor der Anlieferung konnte ich bereits sehen, wo sich der Paketbote befindet. Im Gegenteil zu Bestellungen bei anderen Händlern. Die Lieferung kam auf die Minute genau an. Im Gegenteil zu Bestellungen bei anderen Händlern. Der Bote war ein gut gelaunter Brite und übergab das Paket ohne weitere Aktion, wie zum Beispiel das Unterschreiben. Im Gegenteil zu Bestellungen bei anderen Händlern.

Fazit: Ich habe grundsätzlich kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich bei Amazon einkaufe. Meine Erfahrungen mit niedergelassenen Händlern sind derart schlecht, dass ich es nicht für das Schlechteste halte, wenn sich dort die Spreu vom Weizen trennt. Unser Leben hat sich definitiv geändert. Und wenn der größte Händler der Welt einen besseren Service zur Verfügung stellt als die meisten anderen Händler, dann kaufe ich genau dort ein. Schade aber so ist es eben.


Montag, 06. Dezember 20:30
Jeder, der mit Holz heizt, kennt das wahrscheinlich: Man verbrennt sich immer wieder einmal die Finger. Nicht so, dass es schmerzt. Nein, eher so, dass man es vorerst einmal gar nicht bemerkt.
Zum Vorschein kommt das erst dann, wenn man sich zum Beispiel die Hände wäscht und es an den Fingerkuppen so eine glatte Stelle gibt.
Oder man merkt es daran, dass man sein Handy nicht mehr entsperren kann, weil es den eigenen Fingerabdruck nicht mehr erkennt.

Wie gut, dass ich auch den Abdruck meiner linken Zeigezehe eingespeichert habe...


Sonntag, 05. Dezember 18:00

Samstag, 04. Dezember 18:00

Freitag, 03. Dezember 23:55
Was ich nicht ganz verstehe: Wieso muss der Bildungsminister auch gehen? Dass alle Buberln und Mäderln von der Kurz-Partie gehen sollen, scheint recht plausibel – aber warum der Faßmann? Der war für doch in dieser Regierung der einzige Politiker, den man als Mensch schätzen konnte. Meiner Einschätzung nach wird er aber gar nicht so böse sein über diesen Wechsel. Ich wünsche ihm für seinen weiteren Weg alles Gute!


Donnerstag, 02. Dezember 20:20
Mit dem heutigen Tag ist also der jüngste Kanzler Europas endgültig Geschichte. Dass Ex-Kanzler Kurz, so wie bereits kurz nachdem die Meldung die Öffentlichkeit erreichte, eine deutsche Zeitung berichtete, wieder in die Politik zurück kehrt, ist zwar theoretisch möglich, dann aber doch nicht so wahrscheinlich. Egal, wie man zu ihm stehen mag, Talent zum modernen Politiker hatte er. Was allerdings kein besonders gutes Licht auf die moderne Politik wirft.

Was mich dann ziemlich verwundert hat, ist eine Aussage, die rund um seinen endgültigen Rücktritt zu lesen war. Er verlässt die Politik und geht in die Privatwirtschaft. Klar, was soll er sonst machen. Aber wohin er eventuell gehen möchte, das hat mich dann doch ziemlich verwundert. Er ginge angeblich zu einer NGO, also zu einer Nicht-Regierungs-Organisation. Wirklich?!?

Sehen wir uns die größten oder wichtigsten NGOs in Österreich an: Global 2000, Armutskonferenz, Attac, Rotes Kreuz, Caritas, Ärzte ohne Grenzen, SOS-Kinderdorf, und noch einige mehr...

Was haben alle diese Organisationen allerdings mehr oder weniger gemeinsam? Sie sind entweder politisch links zu verorten oder verfolgen zumindest Ziele, welche man ohne Probleme als links bezeichnen kann. Alle diese Organisationen haben sich im Lauf der politischen Karriere des jungen Kanzlers gegen ihn, bzw. gegen seine Ziele und/oder Aussagen gestellt. Selbst die nicht-wirklich-linke Caritas.

Welche dieser Organisationen möchte also einen Ex-Politiker als leitenden Mitarbeiter, (in der Poststelle wird er wohl nicht arbeiten) der nicht unbedingt für Menschlichkeit, Gefühl oder gar humanitäres Verhalten bekannt ist?
Ich kann mir das nicht vorstellen. Aber wahrscheinlich liege ich da vollkommen falsch. In der heutigen Zeit ist eine NGO auch nicht mehr eine NGO von gestern. Das sind keine Menschen, die für Ideen brennen sondern ganz normale Manager, wie in jeder anderen Firma auch. Und als solcher ist man eben austauschbar. Wer weiß, vielleicht hört man bald von dem neuen CEO Kurz von Amnesty International...


Mittwoch, 01. Dezember 18:00
Es war eine Frage in einer Quiz-Show, welche mich zu diesem Eintrag brachte. Direkt vor dem Gebäude der Börse in Mailand steht eine Statue oder besser ein Werk des Künstlers Maurizio Cattelan. Der Name war mir bereits bekannt, aus welchem Grund auch immer. Die Statue, beziehungsweise das Kunstwerk, denn eine Statue zeigt ja doch eher einen  g a n z e n  Menschen, habe ich so noch nicht wahrgenommen.

Maurizio Cattelan ist bekannt für seine teils recht skurrilen Werke – so auch jenes vor der Mailänder Börse. Dort sieht man tatsächlich nur eine Hand. Diese zeigt einen Finger aber einen ganz bestimmten Finger – den Mittelfinger.
Sehr wichtig ist allerdings dabei die Ausrichtung dieser Hand. Der Finger wird ja demjenigen gezeigt, der den Handrücken zu sehen bekommt. Und das sind in diesem Fall die Menschen, die vor der Börse flanieren.
Insofern kann man das Kunstwerk also durchaus so verstehen, dass die Leute in der Börse den Leuten vor der Börse, also dem Volk, den Finger zeigen. Frei nach dem Motto: »Eure Armut kotzt uns an!«

Mir gefällt das schon ausgesprochen gut, dass Cattelan mit seinem Werk den Bankern diese Worte sozusagen in den Mund legt, genau das Gefühl hat man ja, wenn man über die Börsen dieser Welt nachdenkt und seine Schlüsse daraus zieht...



(C) mArtin, im Dezember 2021.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!