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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025, 2026




Tagebuch
Montag, 19. Jänner 18:50
Schon ein bissi eine lustige Nachricht, die heute im Abendjournal zu hören ist: Immer mehr Bewerber um diverse Arbeitsstellen bewerben sich dort mit Bewerbungsschreiben, die sie von einer KI erstellen lassen – also nach dem Motto: »Heastheast


Sehr schwer zu beschreiben.
Prinzipiell kommt »heast« von »hörst Du?«. Verwendet wird es aber kaum in diesem Sinne. Seine Bedeutung liegt viel eher in einem entsetzten Ausruf des Missfallens - dargebracht mit einem langgezogenen und unterschwelligen Ton der Enttäuschung. Der Satz »...na geh heast!« zeigt dabei die so ziemlich stärkste mögliche Form des Unbehagens.
ChatGPT, schreib ma a kuhle Bewerbung, OidaOida


Kumpel, aber auch Fremder. Freund, aber auch Ehemann.
Zusätzlich aber auch noch ein Ausdruck des freudigen Erstaunens oder der enormen Enttäuschung.

Hängt eben alles nur von der Betonung ab und ist wirklich unheimlich kompliziert.
!
« Und dann das: Diese Schreiben werden dann in den diversen Firmen von KI ausgewertet – also nach dem Motto: »ChatGPT, finde uns bitte die geeignetsten Bewerber heraus!«. Wenn das nicht geil ist, was dann?!

Im Netz gibt es dann zahllose Tipps, wie man ein von KI erstelltes Schreiben in solcher Form manipuliert, dass es von der bewertenden KI als sehr gutes Bewerbungsschreiben identifiziert wird. Klar aber auch, dass diese Tipps natürlich auch von den Firmen gelesen werden und in die eigene KI eingepflegt wird. Es ist also immer ein bissi ein Katz-und-Maus-Spiel, welche KI gerade vor der anderen liegt. Im Prinzip führt also eine KI eine Art von Gespräch mit einer anderen KI – und dann bekommt irgendwer den Job. Das ist dann die oder der BewerberIn, die/der die neuesten Tipps zum Manipulieren der KI gefunden hat...


Sonntag, 18. Jänner 17:20

Samstag, 17. Jänner 23:55
Heute haben wir unsere Silvester-Feier mit originalem Silvester-Gulasch nachgeholt. Eine wahre Gaumenfreude...!


Freitag, 16. Jänner 19:00
Heute im Auhof-Center: Ah jo stimmt, kommt ja bald. Auch, wenn es sich derzeit nicht ganz so anfühlt...


Donnerstag, 15. Jänner 19:40
Bei meiner Tagestour zu Fuß (wenn es aus welchen Gründen auch immer nicht mit dem Rad geht, gehe ich eine große Runde) komme ich auch immer wieder auf einem vom Menschen total verlassenen Grundstück vorbei. Dort darf sich die Natur – bis auf ein Mal mähen pro Jahr – total austoben. Das Grundstück ist in der Nähe vom Auhof-Center und nur von einer Schnellstraße, beziehungsweise auf den zwei anderen Seiten von der Autobahn umgeben. Nennt man so etwas Autobahn-Dreieck? Keine Ahnung. Auf jeden Fall kann man das Stück Natur eigentlich nicht betreten, man muss dazu eine Autobahn-Abfahrt queren. Aber an der Stelle, wo ich hinüber gehe, habe ich sehr weite Einsicht zur Autobahn, es kann also nichts passieren.

Unter dem riesigen Bauwerk der Autobahn gibt es einen Kanal zur Entwässerung, zu dem ich immer wieder hingehe. Im Sommer ist mir dort einmal aufgefallen, dass ein kleiner, aber fest ausgetretener Trampelpfad von dem Loch des Kanals über die Böschung und eben diese Autobahn-Abfahrt in den gegenüber liegenden Wald an der Mauer des Lainzer Tiergartens führt. Für mich war das der Pfad eines Fuchses, der halt in der Kanal-Höhle wohnt und zum Jagen hinüber zu den Tieren im Tiergarten läuft.

Und heute dann der Beweis. Vor dem Kanal im Schnee der Abdruck von kleinen Fuchs-Pfoten im Schnee. Die sehen ein bissi wie die Spur einer Katze aus, nur halt mit Krallen. Er/sie scheint also noch immer dort zu wohnen – und dem doch recht starken Autoverkehr zu trotzen...


Mittwoch, 14. Jänner 18:30
Es war irgendwann im vergangenen Herbst, als mich mein Neffe ob meines ziemlich ramponierten Handys ein wenig bedauert hat – und andeutungsweise zu mir meinte, dass da das Christkind etwas machen würde. Voll und ganz habe ich seine Andeutung nicht verstanden, ich war der Meinung, dass ich vielleicht, so wie es bisher immer war, ein altes Handy von ihm haben könnte. Au contraire! Zu Weihnachten lag dann tatsächlich ein wirklich komplett neues Handy für mich unter dem Baum. Mit Hülle und Schutzgläsern.

Und weil ich mich ja vor so einem Unterfangen wie »den neuen Computer benützen« oder auch »das alte Handy auf das neue umsiedeln« gerne und erfolgreich drücke, habe ich erst heute mein nagelneues Handy endgültig in Besitz genommen. Die meisten Apps, die ich benutze, sind schon parat (viele sind das ohnehin nicht) und daran, dass ich das Handy jetzt ohne Probleme bedienen kann, habe ich mich auch schon ein wenig gewöhnt. Bei meinem alten Handy hatte nämlich der Touch-Screen im oberen Bereich nicht mehr funktioniert. Und es ist erstaunlich, wie man sich an die dadurch leicht erschwerte Bedienung – ich musste den Ein-Hand-Modus auswählen, durch den verkleinerten Bildschirm waren dann auch die oberen Bereiche tastbar – gewöhnen kann. Immer noch versuche ich manchmal den Modus zu ändern, bis mir mein Hirn sagt: »Ach ja, das muss ich ja jetzt gar nicht mehr...«

Ich gebe zu, es ist schon schön, einmal ein ganz neues Handy zu haben. Danke, lieber Moritz...!


Dienstag, 13. Jänner 18:50
Der heutige Eisregen war nicht ohne und hat mich auch daran erinnert, dass ich gestern ja tatsächlich am Eis war, aber: Auf dem Foto ist meine Spur erkennbar und im rechten oberen Eck auch die Boje, bei der ich damals war, als der See das letzte Mal zugefroren war. Mir fehlte also heuer der Mut, bis zu der Boje zu gehen. Ist das vielleicht auch eine Folge des Alters? Ich weiß ganz genau, dass der See so zugefroren ist, dass man mit einem PKW darauf fahren könnte – und trotzdem bringe ich es nicht fertig bis dorthin zu gehen. Ganz allgemein spüre ich, dass ich in den letzten Jahren vorsichtiger geworden bin. Einerseits mit gutem Grund: Wenn ich jetzt beispielsweise beim Radfahren stürze, so könnte dies gravierende Folgen haben. Also fahre ich vorsichtiger. Aber ich merke, dass ich auch bei Dingen, wo eine übertriebene Vorsicht nicht von Nöten wäre, zögere. Freilich war ich auch früher nicht der besonders mutige Typ war, aber manchmal kommt es mir doch so vor, als ob ich mich mit meiner Vorsicht so mancher Dinge beraube, die ich vielleicht doch ganz gerne machen würde.

Naja...


Montag, 12. Jänner 19:30
Es war dann doch so, wie von mir vorausgesagt: Ich habe die Verkühlung ignoriert und heute wieder das obligate Zirkel-Training absolviert. Und: alles gut. Die Trainingswerte sind fast gleich zu den Werten vor der Verkühlung. Dennoch, über drei Wochen lang verkühlt zu sein ist nicht so fein. Aber es wird wohl auch dies eine Sache des Alters sein. Da muss ich mich – wohl oder übel – daran gewöhnen...


Sonntag, 11. Jänner 18:20

Samstag, 10. Jänner 18:30

Freitag, 09. Jänner 18:30
In der Sitzung der Marketing-Abteilung einer Firma: »... wir brauchen einen neuen Firmennamen und eine der weltweit bekanntesten Marken ist LEGO. An denen sollten wir uns orientieren!«.

Das Ergebnis...


Donnerstag, 08. Jänner 19:30
Ich verstehe die Verkühlung, die ich mir heuer aufgerissen habe, so gar nicht. Jetzt bin ich seit fast drei Wochen bedient und es wird kaum besser. Früher hatte ich das – wenn überhaupt – zwei oder drei Tage, dann war alles erledigt. Eine richtige Grippe kann es nicht sein, dazu hatte ich zu wenig Fieber. Etwa drei tage hatte ich zwar ganz leicht erhöhte Temperatur, aber sicher kein Fieber. Ich habe also beschlossen, nach dem kommenden Wochenende alle Symptome zu ignorieren und wieder mein komplettes Sport-Programm zu beginnen. Da werden wir ja sehen, ob die Verkühlung dann noch da bleiben möchte...


Mittwoch, 07. Jänner 18:20
Es ist dies das erste Mal seit Jahren, dass der See wieder einmal komplett zugefroren ist. Wann genau das war, das müsste ich nachsehen – ich kann mich nur daran erinnern, dass ich damals bis zur Boje in der Mitte des Sees gegangen bin und von dort aus das Ufer fotografiert habe. Ich denke, derzeit ist das Eis zwischen 15 und 20 Zentimeter dick, es könnte also locker einen LKW tragen. Wann ich also wieder zur Boje gehen werde, ist nur noch eine Frage von Tagen...


Dienstag, 06. Jänner 17:10
Schönen Feiertag!


Montag, 05. Jänner 18:30
Das neue Jahr hat kaum begonnen, ein Faktum steht allerdings bereits jetzt fest: Die Deppen sterb'n net aus...


Sonntag, 04. Jänner 18:00

Samstag, 03. Jänner 17:30

Freitag, 02. Jänner 18:30
Es hat sich auf der Hinfahrt bei meiner heutigen Tour bereits abgezeichnet – ich hatte relativ starken, aber ziemlich gleichmäßigen Gegenwind. Und tatsächlich: auf langer Strecke der Rückfahrt hatte ich das wunderbare aber relativ unbeschreibliche Gefühl des »Fliegens«.

Der Rückenwind ist dabei genau so schnell, wie ich fahre, daher wird alles extrem ruhig um mich. Der Hauptteil der Geräusche beim Radfahren wird ja durch den Gegenwind erzeugt, der sich an den Ohren reibt. Das fällt völlig weg. Daher habe ich ein Gefühle des Schwebens und/oder Fliegens. Gleichzeitig drückt der Wind im Rücken in Fahrrichtung und macht daher eine Fahrt ohne jede Kraftanstrengung möglich. Das funktioniert aber nur bei einem stetigen Wind, der in genau der Geschwindigkeit bläst, wie man fährt. Daher kann man dieses – ich bin versucht zu sagen: Spektakel – nur höchst selten erleben. Und heute war es wieder einmal so weit. Wunderbar und genial...!


Donnerstag, 01. Jänner 17:00
Und wie war das Neujahrskonzert? Also für mich schon wieder ein wenig genießbarer, denn so einige davor. Der Tiefpunkt war – für mich als Kultur-Prolo – natürlich das Konzert mit unserem Franz Welser-Möst. Bis auf den Donauwalzer und den Radetzky-Marsch gab es kein einziges Stück, welches ich da gekannt hätte. Heute gab es bei den unbekannteren Stücken immerhin die eine oder andere Melodieführung, die einem nicht gänzlich unbekannt ist. Außerdem machte die besonders freundlich-heitere Art des Dirigenten Yannick Nézet-Séguin das eine oder andere Stück unbekannter Musik dann doch wieder ein wenig angenehmer. Insgesamt also sicher eines der besseren Konzerte, wenn es auch nicht an die Hitparade eines Riccardo Muti heran reicht...




(C) mArtin, im Jaenner 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!