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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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Montag, 11. November 19:20
Heute war ein großer Tag für alle Astronomen. Der Grund: Es gab einen sogenannten Merkurtransit. Dies bedeutet, dass der Merkur sich für eine gewisse Zeit (etwas mehr als fünf Stunden) vor der Sonne vorbei schleicht. Zu meinem großen Glück war ich direkt während dieser sensationellen Begebenheit auf dem Gipfel des Rosskopfs und konnte so ein nicht minder sensationelles Foto machen. Der nächste Merkurtransit wird – wenn sich unser Universum an alle Vorgaben hält – erst wieder 2032 stattfinden. Somit kann ich froh sein, heute die echte Kamera dabei gehabt zu haben.


PS: Nur eine kleine Randbemerkung. Das zu sehende Foto ist ein Fake. Der Merkurtransit ist in Wahrheit derart unspektakulär, dass einem das Gähnen kommt. Merkur ist nämlich so klein, dass er mit freiem Auge nicht zu sehen ist. Aber so sieht es viel cooler aus. Und darauf kommt es doch schließlich an, oder...?


Sonntag, 10. November 17:10

Samstag, 09. November 18:50

Freitag, 08. November 20:30
Zwei Selfies hätte ich heute zu bieten. Allerdings keine ganz alltäglichen. Was mich am Herbst so fasziniert, ist der Stand der Sonne, wenn sie scheint. Damit lassen sich feine Fotos machen. Zum Beispiel nette Gegenlichtaufnahmen. Die funktionieren so eigentlich nur im Herbst. Also habe ich gestern und vorgestern diese zwei speziellen Selfies probiert: Ein Stöckchen an den Wiesenrand legen, die Kamera darauf ausrichten und einstellen, den Selbstauslöser auf 12 Sekunden stellen, die Kamera auf einen Baumstamm legen, zum Stöckchen gehen und währenddessen bis 12 zählen – und dann genau vor die Sonne springen. Mit ein bisschen Übung geht es sich dann auch wirklich aus.

Und gestern dann das passende Gegenstück zu dem Selfie von Vorgestern. Wobei es tatsächlich schwieriger ist, mit den Beinen exakt die Sonne zu verdecken...


Donnerstag, 07. November 19:00
Heute wieder eine Youtube-Entdeckung. Für alle, die Elektronik und/oder Physik mögen, gibt es auch auf diesem Gebiet wahrlich sensationelle Youtube-Kanäle. Den von Mehdi Sadaghar möchte ich heute vorstellen. Mehdi ist ein in Kanada lebender, iranischer Kabarettist mit universitären Abschlüssen in Elektrotechnik, sowohl im Iran als auch in Kanada. Ich war auf der Suche nach selbstoszillierenden Schaltungen, als ich seinen Youtube-Kanal entdeckte. Und dieser ist wirklich ein Leckerbissen!

Ich mag Videos nicht, die ausschließlich davon leben, dass irgendwelche Leute irgendwelche Videos zusammenschneiden, wo irgendwelchen anderen Leuten grauenvolle Missgeschicke passieren. Das ist weder schön, noch lustig. Mir tut so etwas rein menschlich einfach nur weh.

Ganz etwas anderes ist es aber, wenn jemand ein Video zusammenschneidet, wo ihm selber solche Sachen passieren. Mehdi macht genau das. Er inszeniert elektrotechnische Situationen, in denen ihm genau das passiert, wovor er warnen möchte. Die Situationen mögen zum Teil gestellt sein aber die Auswirkungen sind echt. Das ist immer wieder deutlich zu sehen.

Wer also gerne Punkto Elektrotechnik etwas dazulernen möchte, dem würde ich den Youtube-Kanal »ELECTROBOOM« wirklich ans Herz legen. Ganz nebenbei ist Mehdi auch ein supersympathischer Kerl und es macht wirklich Freude, ihm zuzusehen: Mehdi Sadaghar von ELECTROBOOM...!


Mittwoch, 06. November 19:10
Es ist nicht wirklich offiziell, und ich habe auch noch keine medialen Berichte darüber lesen können, aber es scheint, als ob 3SAT das Geoblocking aufgegeben hat...?!

Hintergrund: Ich sehe als »Live-Programm« praktisch ausschließlich 3SAT per Internet. Da war es bisher immer so, dass die deutschen Informationssendungen – Heute (ZDF) und Tagesschau (ARD) – mir nicht gezeigt wurden, da ich mich in Österreich befinde (diesen Umstand kann man an meiner IP-Adresse sehen) und es keine Rechte für österreichische Zuseher gibt. Soweit ich mich erinnern kann, ist das beim terrestrischen Empfang (per DVB-T2) ebenfalls so. Lediglich wenn man per Satellit 3SAT ansieht, kann man alles sehen, da hier keine geographische Ortung stattfinden kann.

Wenn ich also »Heute« oder die »Tagesschau« sehen möchte, dann muss ich immer auf die Original-Sender umschalten (ZDF bzw. ARD), denn da gibt es kein Geoblocking. Aus welchen Gründen auch immer.
Aber seit Gestern – und ich werde das jetzt besser nicht zu laut schreiben, denn sonst ist es vielleicht auch gleich wieder vorbei – kann man beide Sendeformate ganz normal auf 3SAT sehen, die Sendungen werden nicht mehr unterbrochen.

Sehr interessant! Ob das auch so bleibt oder es eben doch nur ein Fehler im Sendesystem ist, werde ich ja noch sehen...!


Dienstag, 05. November 18:30
mArtin und die wilden Tiere.
Es gibt – laut einer vor kurzem von mir konsumierten Dokumentation – einen weiteren Anzeiger für ein halbwegs intaktes Ökosystem: Den Feuersalamander. Wenn er weg ist, ist oftmals ein spezieller Pilz (Chytrid-Pilz) dafür verantwortlich, der sich nur dann entwickelt, wenn das Gleichgewicht der Natur gestört ist. Und so gibt es in Deutschland eben Gebiete, wo der Feuersalamander (= geschützte, und gefährdete Spezies!) komplett verschwunden ist. Auf meiner Berg-Tour begegnet mir immer wieder mal einer, leider auch manchmal ein überfahrener. Ob das dann ein Auto war oder ein wilder Mountainbiker, lässt sich im Nachhinein nicht mehr feststellen. Wäre auch egal: Überfahren ist überfahren.

Heute sind mir gleich zwei Exemplare begegnet. Auf ihrem Weg zum Winterquartier mussten sie die Forststraße überqueren. Also bin ich stehen geblieben und habe den Schülerlotsen gespielt...


Montag, 04. November 21:00
Operation gelungen – Patient frisch belebt!
Da ja alte Instrumente (genauer: Synthesizer der 90er Jahre ) praktisch nichts mehr wert sind, braucht es verkaufsfördernde Maßnahmen, damit man so ein Ding überhaupt loswerden kann. Diese Instrumente der Dieter-Bohlen-Ära haben alle einmal zwischen 20.000,- und 40.000,- Schilling gekostet und sind heute im Grunde um die 130,- Euro wert. Einige davon nicht einmal mehr das. Noch schlimmer ist es bei den Heimorgeln. Da bekommt man viele Modelle bereits geschenkt.

Damit man also einen Synthesizer der 90er überhaupt noch halbwegs gut verkaufen kann, braucht es den Anschluss ins 21. Jahrhundert – und der heißt USB. Ein Synthi mit USB anstatt einer Floppy-Disc – das könnte gerade noch gehen. Das Laufwerk habe ich schon länger da liegen, nur über den relativ umfangreichen Einbau habe ich mich bis jetzt noch nicht drübergetraut. Dabei geht es nicht um die mechanische Aktion, die wäre in 20 Minuten erledigt. Es geht um die Firmware des Laufwerks. Da sind einige Hürden zu nehmen. Mehr als zwei Tage harte Arbeit hat es gekostet, aber seit wenigen Stunden ist es vollbracht. Dort, wo die letzten 30 Jahre immer ein Floppy-Disc-Laufwerk verbaut war, gibt es nun einen USB-Stick. Auf diesen passt der Inhalt von 1.000 Disketten. Wenn das keinen zusätzlichen Verkaufswert hat, dann gar nichts mehr...


Sonntag, 03. November 17:00

Samstag, 02. November 17:40

Freitag, 01. November 18:30
Tatsächlich weiß ich jetzt nicht, ob ich darüber bereits geschrieben habe oder nicht. Der Hinweis darauf ist noch in meiner Hinweis-Kartei, was bedeuten würde, dass ich darüber noch schreiben müsste. Irgendwie habe ich aber das Gefühl, bereits darüber geschrieben zu haben... Egal. Im allerschlimmsten Fall stünde es jetzt doppelt auf dieser Seite. Was schlussendlich auch kein Beinbruch wäre.

Die Vorgeschichte: Ich habe einmal mehr auf einem meiner Jazz-Sender einen Song gehört, der mir besonders gefallen hat. Die große (und leider bereits verstorbene) Heavy-Blues-Legende Johnny Winter hat noch einen kleinen Bruder, von dem ich nichts wusste, und der ebenfalls Musiker ist. Nämlich Edgar Winter. Und dieser hast den Song »Where Would I Be« im Jahr 1971 aufgenommen, ein Gospel-Song von einem Weißen (einem sehr weißen Weißen, da er ebenso wie sein Bruder Johnny an Albinismus leidet) gesungen, der sich allerdings gar nicht vor so vielen anderen Gospel-Songs zu verstecken braucht: Edgar Winter's White Trast – Where Would I Be.

Den Link zu diesem Song habe ich auch an Sandra gesendet, die mir umgehend geantwortet hat. Der Song hat ihr ganz gut gefallen, was ihr aber noch viel mehr aufgefallen ist, war das Cover der LP. So schrieb sie in etwa: »...das Cover kenne ich doch...?!«

Dies ist also der ein wenig typische Österreich-Teil der Geschichte. Hier siehst Du das Cover von Edgar Winter's White Trash – jene LP, auf der dieser Song zu finden ist. Die Platte kam im Jahr 1971 heraus.

Im Jahr 1977 wurde das Album »World Of Today« von unserem obersten Funk-Berater Kurt Hauenstein (leider auch schon tot – und sicher eher bekannt unter dem Namen: Supermax) irgendwo in Deutschland aufgenommen.
Ich kann es mir so richtig lebhaft vorstellen, wie die Marketing-Leute von Atlantic-Deutschland beisammen sitzen, ein paar Bierchen heben und meinen, dass man dem Kurtl unbedingt ein internationales Flair verpassen muss, denn die Platte eines Funk-Spezialisten aus Wien möchte wahrscheinlich eher niemand kaufen.

Und genau daran hatte Sandra sich erinnert gefühlt, als ich ihr den Link zu Edgar Winter's White Trash gesendet habe – denn hier siehst Du das Cover der Platte »World Of Today« von Supermax...
Naja, war wahrscheinlich reiner Zufall...



(C) mArtin, im November 2019.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!