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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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Dienstag, 14. Juli 19:20
Die Renovierung meines Büros ist zu 4/5 abgeschlossen. Dabei ist das letzte Fünftel das weitaus schwierigste und kommt ganz am Schluss, also Morgen dran. Da werde ich dann einen halben Tag lang nicht online sein, da im letzten Fünftel nämlich alle Computer-Dinge stehen. Unerreichbar für die moderne Welt. Klingt gar nicht so schlecht. Heute ist es mir zumindest gelungen, die hässliche Mehrfachsteckdose vom Schreibtisch zu entfernen, an der immer die Händys aufgeladen werden. Ich bin von der neuen Lösung begeistert!

Wenn also am morgigen Tag alles so läuft wie geplant, dann wird der nächste Eintrag bereits unter dem Eindruck eines völlig neuen Raumgefühls entstehen. Mal sehen ob mir das Glück weiterhin zugewendet ist...


Montag, 13. Juli 21:00
Ich habe mich in meiner Jugendzeit nicht mit ihm beschäftigt, auch in meiner Zeit als Musiker empfand ich nichts für seine Musik – erst nachdem ich mein erstes Hörbuch produziert habe, welches von ihm geschrieben wurde, habe ich mich etwas mehr mit ihm beschäftigt: Jimi Hendrix.

Da auf meinem Blues-Sender Voodoo Child und vor allem auch eine sehr schöne Version von Little Wing öfters zu hören sind, habe ich mich immer wieder einmal mit ihm beschäftigt. Und was ich heute eher zufällig entdeckt habe, sind zwei nicht minder wichtige Fakten:

1.) Jimi hat einen Bruder, Leon Hendrix. Eigentlich ein armer Kerl. Der Bruder vom größten Gitarristen aller Zeiten – und dem Anführer im Club 27 – zu sein, ist sicher nicht leicht.
2.) Ein weiblicher Fan und Künstlerin hat einen Abdruck aus Gips von Jimi Hendrix Penis angefertigt. Dieser steht immer wieder im Zentrum von verschiedenen Ausstellungen.

So, jetzt weißt Du alles über Jimi Hendrix.

PS: Genauer betrachtet war Jimi Hendrix eigentlich gar nicht so groß...


Sonntag, 12. Juli 18:30

Samstag, 11. Juli 20:20

Freitag, 10. Juli 21:40
Und zum Ende der Woche oder zum Beginn des Wochenendes, weil das so auch viel schöner klingt, noch einen Blues. Einen, der mich heute begeistert hat. Zu hören ist Muddy Waters, der diesen Namen angeblich von seiner Großmutter bekommen hat. In seiner Kindheit lebten sie in der Nähe des Mississippi, wo er immer zum Spielen war. Danach kam er regelmäßig schmutzig nach Hause zurück. Daher nannte ihn seine Großmutter eben Muddy Waters – was so viel heißt, wie »gatschiges Wasser«.

Der Song, den ich heute empfehle, stellt sozusagen eine Besonderheit des Blues unter Beweis. Der Blues ist nämlich jene Musikrichtung, bei der ursprünglich der Inhalt wesentlich mehr zählt als die Form. Gerade bei der heute populären Musik ist das schlicht undenkbar – da verhält es sich exakt umgekehrt: Die Form ist alles, der Inhalt mehr oder weniger unwichtig.

Bei dem kommenden Song kennt man nach 15 Sekunden im Prinzip den ganzen Song. Es ändert sich nichts mehr. Kein B-Teil, keine Bridge, keine andere Stufe, nichts. Der Song besteht aus einem einzigen Takt, und der wird immer wieder wiederholt. Und dennoch ist es ein packender Blues: Muddy Waters, »Manish Boy«.


Donnerstag, 09. Juli 21:10
Wie bereits geschrieben: Unser Billa ist weg. Seit etwa einer Woche herrscht auf dem Grundstück wieder rege Bautätigkeit. Aber was das einmal werden soll, ist irgendwie nicht erkennbar. Nach einem Haus sieht es jedenfalls nicht aus...


Mittwoch, 08. Juli 20:50
Wie viele große Sänger aus dem Bereich Blues/Jazz/Funk fielen Dir ein, würdest Du danach gefragt?
Vorausgesetzt, Du magst diese Art von Musik, werden es wohl einige sein. Diese drei Musikrichtungen gehen ja sozusagen nahtlos ineinander über, da ist man schnell von einem Charles Mingus über einen Ray Charles bei James Brown. Oder so.

Gleiche Frage, anderes Geschlecht – und los geht's!
Oh, da sieht es schon ein wenig magerer aus. Klar, Ella wird jedem einfallen, und vielleicht noch Bessie Smith oder wahrscheinlich auch Aretha Franklin. Aber zumindest beim Funk wird es dann ganz dünn mit der Erinnerung. Gab es denn in den 70ern gar keine Sängerinnen mit Funk in der Stimme?

Ja, es stimmt. Auch in Der Musik wurden und sind Frauen benachteiligt. So mancher musikliebhabende Mann möchte da (immer wieder) gerne einwerfen: »Na ja, wenn eben lieber die Platten der Männer gekauft werden...« aber so einfach ist das nicht.

Die Musikindustrie wurde immer schon von den Männern dominiert. Männer im Studio, Männer als Produzenten, Männer in den höheren Posten des Marketings, Männer als Aufsichtsräte der Plattenindustrie. Und diese Männer hatten klare Vorlieben. Eine Frau, die singt, singt so, dass es den Männern gefällt. Gefällt und schmeichelt. Ich habe wirklich nichts gegen Marilyn Monroe und manche ihrer Songs sind wirklich herzig. Aber so, wie sie das Bild der Frau aus den 50ern und 60ern repräsentiert, geht das mir manchmal schein ein wenig auf den Geist. Überhaupt musikalisch gesehen.

Was für ein Glück, dass ich da meinen Blues-Sender habe. Klar hört man auch dort gerade im Blues und Funk der 60er und 70er mehr Männer als Frauen. Einfach, weil in dieser Zeit durch oben genannte Tatsachen wesentlich mehr Männer als Frauen produziert wurden. Aber man vergisst dort nicht auf die Frauen.
Auch nicht auf jene, die sich musikalisch so präsentieren, wie es den Plattenbossen der 60er und 70er wahrscheinlich nicht so sehr gefallen hat.

Da passt der heute empfohlene Titel ganz besonders: »Ich brauche niemanden, der mir erzählt, wie ich meinen Mann behandeln soll!« singt da Etta James.
Für mich ein eindeutiger Funk-Titel aus der ganz frühen Zeit, mit einer röhrenden Stimme, die besser nicht sein könnte.

Etta James, »(I don't need nobody to tell me) how to treat my man.« Viel Freude damit!


Dienstag, 07. Juli 22:30
Auf dem Berg wäre eigentlich bereits die Zeit reif für das Mähen der Wiese. Dazu scheint der Bauer allerdings keine Lust zu haben. War voriges Jahr auch so, er hat erst dann, alls es fast schon zu spät war, das Heu eingefahren. Daher steht derzeit der halbe Berg in Blüte. Darunter auch einige, die ich noch nicht gesehen habe, wie zum Beispiel diese hier. Ist leider nur ein Händi-Foto. Weiß trotzdem wer, was das für eine Blume ist?


Montag, 06. Juli 20:10
Heute Morgen, 06 Uhr 28, da bekomme ich ganz lieben Besuch. Sie wollte nur einmal kurz vorbeischauen, ob da auch alles in Ordnung ist. Sie hat sich die Küche, den Gang und das Schlafzimmer angesehen – wahrscheinlich, ob da auch zusammengeräumt ist, hat sich eine kleine Knabberei abgeholt und ist dann wieder gegangen. Du darfst gerne wieder vorbeikommen...!


Sonntag, 05. Juli 18:00

Samstag, 04. Juli 18:00
Bei der heutigen Tour durfte ich Tommy und Moritz begleiten. Daher gibt es nicht nur das »Gipfelfoto«, sondern auch noch zwei Selfies, nämlich dieses und jenes...


Freitag, 03. Juli 20:10
Ich habe schon einige Male an dieser Stelle bemerkt, dass mich bei meiner täglichen Runde mit dem Rad gerne und immer die eine oder andere mathematische Aufgabe beschäftigt.
Genau so geht es mir auch Heute – und das Ergebnis ist folgendes Mathe-Rätsel:

Ich fahre mit dem Rad eine Gesamtstrecke von 27 Kilometern.
Ich mache bei der Fahrt eine Pause.
Wenn ich nach der Pause noch ein halbes Drittel weiter fahre, dann habe ich genau die Hälfte der Tour erreicht.
Bei welchem Kilometer findet die Pause statt?

Viel Spass beim Knobeln!


Donnerstag, 02. Juli 21:10
Ich kann nicht einmal mit Sicherheit sagen, welche Sendung es war... Aber von Anfang an.

Es sind manchmal doch die ganz trivialen Dinge, die einem das Leben versüßen. So ein Ding gibt es heute, eine allgemeine Information aus dem Bereich der Musik, die mir doch eine gewisse Freude bereitet hat.
Du kennst sicher den Song »Roxanne« von The Police. Geschrieben und gesungen von Sting, ein Klassiker der Pop/Rock-Geschichte. Es gibt wahrscheinlich keinen Radiosender in diesem Bereich auf der ganzen Welt, der diesen Song nicht spielt. Und das sicherlich zurecht. Der Song ist einfach unglaublich gut. Und damit auch gleich zur Geschichte:

Hör Dir die ersten Takte des Songs genau an.

Du hörst die Gitarre auf den Vierteln schlagen,
die Hi-Hat spielt auf den Achteln,
und ganz kurz bevor die Bass Drum und die Snare einsetzen, da passiert es!

Man hört einen völlig unpassenden Akkord auf einem Klavier und kurz danach lacht jemand in den Raum hinein.

Die Wahrheit hinter diesen Seltsamen Geräuschen am Anfang von Roxanne: Sting hat am Tag vor der Aufnahme zu viel getrunken und kommt müde ins Studio. Der Schlagzeuger und der Gitarrist beginnen zu spielen, da setzt sich Sting auf das Pianino, weil er denkt, der Deckel sei geschlossen, was er aber nicht ist. Er spielt also mit seinem Po diesen Akkord, daher muss er auch lachen.
Ich war und bin begeistert!

Ich habe das in einer Show gesehen, als ich mitten in der Nacht aufgewacht bin – daher weiß ich nicht einmal genau, was für eine Sendung das war. Ich glaube es war eine Quiz-Sendung, vielleicht diese mit Elton...


Mittwoch, 01. Juli 20:20
Begonnen hat sie heute Vormittag so gegen 10:00 Uhr, beendet wurde sie (vorerst) jetzt so gegen 20:00 Uhr. Tele2, dass ja nun Drei heißt, hat mir somit die am längsten andauernde, durchgehende Störung von Festnetztelefonie und Internet beschert, die ich je erlebt habe. Zehn Stunden ohne Email – was leicht verkraftbar wäre – aber auch, was mich wirklich ziemlich nervös gemacht hat, gänzlich ohne jede Möglichkeit zur Arbeit.

Jetzt erst ist mir klar, wie sehr ich eigentlich bei meinen Arbeiten (sowohl im Studio als auch beim Programmieren) vom Internet abhängig bin. So genau habe ich das noch nie betrachtet. Im Studio sind es eher Kleinigkeiten, die ich mit Hilfe des Netzes zu machen habe, beim Programmieren ist de facto ohne Netz rein gar nichts möglich.

Im Prinzip wäre so eine enorme Störung nicht ganz so schlimm, wenn man sich darauf einstellen könnte. Dazu müsste man allerdings ungefähr wissen, was los ist und wie lange es noch dauern könnte.
Dazu aber wäre wiederum nötig, dass die Unternehmen über solche Störungen auch kommunizieren. Solche Störungen werden aber von den jeweiligen Unternehmen eher totgeschwiegen, denn kommuniziert.
Sie stehen eben auf dem Standpunkt, dass niemand von solchen Fehlern wissen darf, da man sonst annehmen könnte, es handle sich um ein schlechtes Unternehmen
Dabei ist wahrscheinlich eher das Gegenteil der Fall. Wer offen über Probleme redet, wird sicher Zuspruch bei seinen Kunden finden. Aber diese Einstellung muss sich erst durchsetzen...



(C) mArtin, im Juli 2020.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!