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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019
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Samstag, 19. Oktober 18:50
War auch heute wieder Jäger und Sammler. Also mehr Sammler denn Jäger. Auf jeden Fall gibt's gleich abermals Schwammerln...


Freitag, 18. Oktober 20:30
Der Herbst ist die richtige Zeit für...? Wer errät es?
Es gibt natürlich viele Antworten. aber in diesem Fall nur eine richtige. Der Herbst ist heute nämlich die Zeit für Schwammerln. Und die sind ja nur dann wirklich gut, wenn sie nicht gekauft sind.
Was für ein Glück, dass ich diese Tage bei meiner Fahrt immer wieder auch durch die große Wiese am Gipfel gewandert bin, denn weit unten in dieser, dort wo nie jemand herumläuft, dort standen sie. Einige Kilo vom »Gemeinen Riesenschirmling« – bei mir besser bekannt als: »Parasol«. Und derart große Exemplare bekommt man nicht oft zu Gesicht.

Das letzte Mal – im vorigen Jahr – ist es mir nach dem Genuss der Parasol aus meinem Wald ja nicht so gut gegangen. Um genau zu ermitteln, ob dies tatsächlich an den Schwammerln gelegen hat, habe ich soeben eine große Portion frischer Parasol gebraten und verspeist. Völlig ohne Gewürze, nur scharf in Olivenöl angebraten. Es war ein wunderbares Geschmackserlebnis. Und wenn es mir Morgen tatsächlich wieder so mies gehen sollte, dann weiß ich wenigstens: Ich vertrage Parasol-Pilze wirklich nicht. Für diese lukullische Offenbarung hat es sich echt ausgezahlt!

PS: Ach ja, die Auflösung für das gestrige Quiz fehlt ja noch: Da... (man achte besonders auf Basslinie und Schlagzeug!)

PPS (am Samstag Morgen): Jetzt bin ich aber erleichtert. Tommy hat es auch gehört! Zum endgültigen Beweis (vor dem Urhebergericht) hier noch eine kleine Audio-Bastelei:
Links hört man das Original von Ph.C.u.Ph.B (1985) und rechts das Plagiat von Special EFX (1989) (Tonhöhe und Zeit angepasst).




Donnerstag, 17. Oktober 17:10
Gerade die wirklich großen Künstler sind nicht gefeit vor dem einen oder anderen kleinen Diebstahl.
Gleich hörst Du eine Komposition der relativ unbekannten Band »Special EFX« aus dem Jahr 1989. Doch gleich bei den ersten Takten dieses bisher erst rund 600 Mal angeklickten Songs bin ich mir sicher: Ein anderer – tatsächlich unglaublich berühmter – Musiker hat diesen Song bereits ein paar Jahre davor geschrieben und 1985 veröffentlicht.

Frage: Welchen Song haben die Kompositions-Spezialisten von EFX meiner Vermutung nach gehört?

PS: Ich bin mir zu 99,386% sicher, dass Du den Song, von dem die Rede ist, kennst!
PPS: Wenn Du die Antwort weißt, schreibe nur die ersten Buchstaben von Vor- und Nachname (oder des Songtitels). Die anderen sollen ja auch noch was zum Rätseln haben...


Mittwoch, 16. Oktober 20:30
Ich bin ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
dumm im Schädl
. Ein Tatsachenbericht.

Ja, eh klar: Das war ein Elfmeter mit Steilvorlage. Bevor Du also antwortest: »Jo, des wiss ma eh scho laung...« schränke ich die Aussage ein wenig ein. Ein Arzt möchte mir in den Kopf schauen, ob da was wäre, was nicht unbedingt sein soll. Und dazu benötigt er eine MRT meines Kopfes. Dies ist die berühmte Magnetresonanztomographie in der berüchtigten Röhre. Diese Röhre ist ziemlich teuer, der Betrieb derselben ebenfalls – daher genügt dafür nicht eine einfache Überweisung eines Arztes, sondern man benötigt eine zusätzliche Genehmigung dafür, denn eine MRT ist – was für eine wunderschöne Bezeichnung – chefarztpflichtig! (Laut Guckl kostet so eine Untersuchung übrigens um die 280,- Euro.)

Da ich bisher in meinem Leben kaum bei Ärzten war (und auch jetzt nicht wirklich damit anfangen werde), kenne ich mich mit diesen Gepflogenheiten nicht so richtig aus. Diese Sache mit dem Chefarzt mußte ich also erfragen. Ein wenig habe ich das bereits hinausgeschoben, da ich in einigen Dingen doch ein typischer Mann bin: Da wird halt prokrastiniert, was das Zeug hält.

So ist es bereits an der Zeit, mir diese Bewilligung zu holen, ansonsten die ganze Prozedur von vorne beginnen würde. Ab sieben Uhr hat die Geschäftsstelle der WGKK in Baumgarten geöffnet, also bin ich um Punkt siebenhundert vor Ort. Ich betrete die Halle, die eigentlich nur ein riesiges Wartezimmer ist, mit zwei sehr offiziell aussehenden Schaltern an der Breitseite, an denen zwei ebenfalls sehr offiziell aussende Schalterbeamtinnen sitzen. Wir sind also zu dritt in Godots Lieblingsraum.

Mein fragender Blick an die rechte der beiden Damen wird mit dem Satz quittiert: »Lesen Sie sich die Tafel durch, da steht alles drauf.«
Ich lese, und ich kann die Blicke der beiden Damen von der Seite förmlich spüren. Es ist nämlich nicht so warm heute und noch fast komplett dunkel. Es wirkt draußen eher wie ein nebeliger Novembertag. Trotzdem habe ich die kurze Hose an – sie ist einfach nocht nicht schmutzig genug, damit ich sie zur Wäsche geben kann.

Ich spüre also die Blicke an mir und kann mich nur schlecht konzentrieren, da lese ich endlich irgendwas mit Bewilligung. Ich drehe mich zur Dame (wieder die rechte der beiden) und will fragen, ob das, was ich benötige, denn eine Bewilligung sei..., da unterbricht sie mich bereits bevor ich noch mein erstes Wort formulieren kann und sagt: »Sie müssen eine Nummer ziehen!« Ich drücke den linken der beiden Knöpfe für die Nummern, der Automat spuckt eine Wartekarte aus. Sie trägt die Nummer: 001. Am Display des Automaten steht nun zu lesen: »Vor Ihnen befinden sich noch 000 Patienten.« Zugleich macht der Automat einen kurzen Summton, der ein wenig wie mein WhatsApp-Nachrichtenton klingt, daher bin ich noch mehr verwirrt.

Den Gipfel der Verwirrung allerdings erreiche ich, da etwa drei, maximal fünf Sekunden später ein weiterer Summton aus Richtung der beiden Damen kommt. Über ihnen hängt eine Anzeige, auf der meine Nummer erscheint: »001«. Wiederum die rechte der beiden Damen sagt: »Sie sind dran...«

Ich kann mich nur mehr schwer halten. Ich fühle mich wie in einer Mischung aus Loriot und Mit versteckter Kamera und kann kaum verstehen, dass die beiden Damen nicht laut loslachen müssen. Aber die machen ihren Job sehr gewissenhaft und bleiben absolut ernst. Die rechte Dame nimmt meine Unterlagen entgegen und sagt: »Bitte setzen Sie sich in den Wartebereich, sie werden namentlich aufgerufen.«

Ich setze mich ganz nach hinten an die Wand, was wohl ein Fehler ist, denn der Weg dorthin ist einfach zu weit. Ich habe extra das Händi mitgenommen, um ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
ORF-News zu lesen, doch leider bekomme ich es nicht einmal aus dem Rucksack, da höre ich einen lauten Ruf: »Hr. Ing. Nürnberger...?!«

Es ist wieder die rechte Dame. Ich rufe freundlich zurück: »Ja!« und versuche so schnell wie möglich zum Schalter zu gelangen, was aber kaum möglich ist, da ich ja noch mit dem Ausziehen und Auspacken der Sachen beschäftigt bin. »Ihre Überweisung wurde bewilligt.« sagt die Dame und gibt mir den großen Zettel zurück. Dieser ist nun um einen blauen und einen schwarzen Stempel und eine Unterschrift von Dr. Sarcevic reicher. »MRT zum Tarif« prangt schwarz und fett in der rechten unteren Ecke. Ich darf/muss also in die Röhre...



Der wirkliche Funfact am Rande – oder eher: Das wirklich Traurige an dieser Geschichte ist: In England herrschen bezüglich solcher Überweisungen sehr ähnliche Bedingungen, wie bei uns. Und dort wurden lange Studien und Berechnungen darüber angestellt. Diese haben ganz eindeutig ergeben: Würde man all diese Überprüfungen streichen, dann wäre das ganze System um einiges günstiger.
Aber das wäre dann ja zu einfach...


Dienstag, 15. Oktober 19:50
Ein wirklich sehr cooles Video habe ich heute für Dich!
Es ist wohl ein wenig traurig – aber dennoch unglaublich cool. Zu sehen ist: ein amerikanischer Präsident. Nein, nicht der amtierende, ein anderer. Einer, der sich genau so benimmt, wie man es sich von einem Präsidenten eben erwartet. Nur doch noch eine (ziemliche) Spur cooler, als alle anderen...


Montag, 14. Oktober 19:20
Ein wahres Schmuckstück aus der Welt der Musikvideos möchte ich heute präsentieren.

Es ist ja schon ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
so: Musikvideos sind mit der Zeit immer uninteressanter geworden. Also zumindest für die Menschen der gehobenen Altersklasse, wie mich. Ein modernes Musikvideo muss mit derart ungeheurem Aufwand produziert sein, dass es nur so kracht und hat daher öfters nur mehr wenig mit dem musikalischen Inhalt gemein – Hauptsache, irgendwas verkauft sich! Ob es nun die Musik des Protagonisten ist oder doch nur seine T-Shirts und Schultaschen, ist egal. Geld muss gemacht werden!

Daher bin ich immer wieder ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
freudig erregt, wenn ich wieder einmal ein älteres Musikvideo sehen kann, eines aus meiner Zeit, wo das Video noch ein unterstützender Teil der Musik sein sollte. Und vor allem: Es gab eine Zeit, wo das Musikvideo tatsächlich weniger gekostet hat als die Produktion der Musik. Dies wäre für die aktuelle Musik von heute nur schwer unvorstellbar.

Es ist also klar, Du siehst heute ein etwas älteres Musikvideo. Aber welches?
Es ist von einer Band, die nur zwei Jahre existiert hat und tatsächlich auch nur einen, eben diesen, bedeutenden Song. Und selbst dieser ist nur eine Cover-Nummer. Also die typische One-Hit-Wonder-Truppe.
Der Song hat es allerdings in sich – nie wieder war so eine geniale Version dieses Songs zu hören. Die Band nannte sich: »Ram Jam«. Vielleicht weißt Du bereits, um welchen Song es sich handelt – wenn nicht, dann hörst Du gleich den ersten Song, der mich auf Hard Rock aufmerksam gemacht hat. Und egal, ob Du Hard Rock magst oder nicht, ich weiß, dass Du den Song dennoch kennst und wahrscheinlich auch magst.

Noch kurz zum Video:
Die Band kommt aus den USA und das Video wurde auch da gedreht. Das Vorgespräch zu dem Dreh stelle ich mir (übersetzt) in etwa vor wie folgt:

»Heastheast


Sehr schwer zu beschreiben.
Prinzipiell kommt »heast« von »hörst Du?«. Verwendet wird es aber kaum in diesem Sinne. Seine Bedeutung liegt viel eher in einem entsetzten Ausruf des Missfallens - dargebracht mit einem langgezogenen und unterschwelligen Ton der Enttäuschung. Der Satz »...na geh heast!« zeigt dabei die so ziemlich stärkste mögliche Form des Unbehagens.
OidaOida


Kumpel, aber auch Fremder. Freund, aber auch Ehemann.
Zusätzlich aber auch noch ein Ausdruck des freudigen Erstaunens oder der enormen Enttäuschung.

Hängt eben alles nur von der Betonung ab und ist wirklich unheimlich kompliziert.
, wia brauchn a Video...
«
»Jo, eh.«
»Waunn moch ma des?«
»Muagn, am Nochmittog. Oba i hob nua a Stund Zeit.«
»Is guat.... Und sog,... wo moch ma des?«
»Bei mia im Goatn. I hob eh no genug Bier do.«
»Supa, passt. Daunn baba, bis Muagn...«

Und hier geht's zum genialen Video


Sonntag, 13. Oktober 17:50

Samstag, 12. Oktober 18:20

Freitag, 11. Oktober 19:20
Post bekommen! Ein mit echter Briefmarke frankierter Brief, mit edel wirkendem Font auf einem dickerem Papier – was könnte das bloß sein?

Es ist der sehr lustige Beweis dafür, dass die Sache mit den Daten, die angeblich alle Unternehmen über uns haben (sollen), doch nicht so super-gut funktioniert, wie uns immer wieder erzählt wird. Der Brief kommt nämlich von einem »faszinierenden und exklusiven neuen Car Club in Wien« und soll angeblich genau das Richtige sein »für einen Autoenthusiasten wie mich«. Auf den beigelegten Foto-Ausdrucken (die dann doch eher von ziemlich schlechter Qualität – und billig gemacht sind) sind dann noch ein paar Porsche, ein Ferrari und ein Mercedes zu sehen.

Irgendwie können einem Alexander Frank und sein Partner Arjun Ahluwalia fast leid tun – wenn sie lauter so höchst unpassende Adressen eingekauft haben, dann werden sie vermutlich bald pleite sein.
Und wirklich traurig wäre das wahrlich nicht...


Donnerstag, 10. Oktober 17:30
Nicht viele Unternehmen, eher sogar viel zu wenige oder praktisch gar keine, sagen in der Werbung die Wahrheit. Das alte Sprichwort: »Scheiße lässt sich nicht polieren« stimmt schon lange nicht mehr – und ob das geht! Mit der richtigen Werbung in den richtigen Kanälen lässt sich alles, wirklich alles verkaufen. Das ist der kleine Nachteil unseres Informationszeitalters.

Umso mehr begrüße ich da eine Firma, die in ihrer Werbung die absolute Wahrheit sagt. Auf diesem Plakat kannst Du den Mitarbeiter eines Baumarktes sehen, der ein Leiberl trägt, auf dem genau geschrieben steht, welchen Job er ausführt und vor allem auch wie er ihn ausführt, nämlich schlecht. Noch dazu wurde das englische Wort »planner« falsch geschrieben, nämlich nur mit einem »n«...

Aber egal. Hauptsache, die Wahrheit...


Mittwoch, 09. Oktober 20:00
Ja, die Platine aus den USA für meinen Sampler ist angekommen. Das Paket wurde geöffnet (da war der Zoll offenbar doch zu neugierig) und so ein wenig ramponiert. Aber grundsätzlich funktioniert die Elektronik. Grundsätzlich. Denn mit meinem Sampler zusammenarbeiten möchte sie noch nicht so wirklich. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass ich in Bälde einen recht positiven Eintrag schreiben werde können. Es sind nur die üblichen kleinen Krankheiten, wenn ein Computerteil mit einem anderen Computerteil partout nicht zusammenpassen möchte. Dann muss man viel im Netz stöbern, viel lesen, viel ausprobieren – und mit ein wenig Glück kommt ja nach Stunden der Arbeit das Erfolgserlebnis.

Bitte Daumen halten.
Danke!


Dienstag, 08. Oktober 19:40
Ich mache jeden Tag ein Selfie von mir (no na, von wem sollte man schon ein Selfie machen...?). Diese sind – mit Datum und Uhrzeit versehen – unter den jeweiligen Einträgen mit dem Link »Gipfelfoto...« zu sehen. Über 1.300 Fotos sind es bereits und täglich kommt eines dazu.
Warum? Irgendwie bin ich neugierig auf die Veränderungen, die ja, wenn man sich jeden Tag sieht, nicht wirklich groß erscheinen. Irgendwann wird zwangsweise der Tag kommen, wo ich die Unterschiede zwischen Foto Nummer eins und Foto Nummer ???? erkennen kann. Dann werde ich mein Alter tatsächlich anerkennen müssen. Bis dahin weigere ich mich, das zu tun.

Aber nur gut, dass ich gleich nach der Aufnahme jedes Foto auf dem Händi kontrolliere. Sonst wäre beim gestrigen Eintrag diese Aufnahme zu sehen: mArtin im Nebel.
Und so wurde es dann doch das...


Montag, 07. Oktober 20:10
Man lernt nie aus.
So heißt es. Und das ist ziemlich wahr, wenn auch uralt. Und was auch nicht unwichtig ist: Man lernt auch dort dazu, wo man es nicht vermuten würde. Wie zum Beispielt bei jener Sendung, die Sonntag-Vormittag im Radio läuft. Die einzige Sendung, für die ich bereit bin, von Ö1 auf Radio-Wien zu wechseln: WOW, mit der Radio-Ratte Rolf Rüdiger. In der Sendung geht es unter anderem um Fragen, welche von Kindern per Telefon an die zwei Moderatoren gestellt werden.
In der letzten Sendung wurde das Thema »Gacksi und LuluLulu


Normalerweise eine Person, welche man ohne der Hilfe dieser Bezeichnung als nicht besonders durchsetzungsstark beschreiben würde.

Abnormalerweise auch »Urin«.
« näher beleuchtet, was an sich bereits eine ziemliche Bereicherung für eine Kindersendung darstellt. Es hat schon was, wenn darüber sehr unverkrampft und absolut nicht obszön gesprochen und gewitzelt wird – Rolf Rüdiger ist da ein wahrer Meister des Fachs.

Und dann kam der Lerneffekt für mich, ein neues Wort. Und zwar: Geräuschprinzessin.
Kennst Du eine Geräuschprinzessin?

Es handelt sich dabei nicht um eine Erfindung von Rolf Rüdiger, sondern eine Erfindung aus Japan. Dort schämt man sich für die Geräusche, die jeder Mensch so am Klo erzeugt, derartig, dass man in den Halter für die Klopapierrolle eine Art mp3-Player oder Radio eingebaut hat, der dann, wenn es von Nöten ist, die entstehenden Geräusche übertönt. Genial!


Sonntag, 06. Oktober 17:50

Samstag, 05. Oktober 19:20

Freitag, 04. Oktober 19:30
Neue Website fertig programmiert...


Donnerstag, 03. Oktober 23:50
Wir haben zwar kein Selfie gemacht, waren aber trotzdem da. Und schön war's! Danke, lieber Tommy und BumA!


Mittwoch, 02. Oktober 19:10
Gestern entdeckt. Er ist nur für die wenigsten Menschen wirklich interessant – dann aber so richtig. Ein kleiner Bluetooth-Lautsprecher. Das ist also ein Lautsprecher mit eingebautem Verstärker, den Du mittels Funk mit Deinem Handy verbinden kannst, um dann laut Musik zu hören.

Gut. Bluetooth-Lautsprecher gibt es wie den sprichwörtlichen Sand am Meer – warum sollte da einer für manche Menschen besonders interessant sein?
Stell Dir vor, du bist Gitarrist. Stell Dir vor, du spielst Blues, Rock und Hard Rock. Dann ist es relativ wahrscheinlich, dass Du einen Verstärker einer speziellen Marke spielst. Nämlich den einzigen Verstärker, der auf dem Volume-Regler auch die Einstellung »11« (von 10 ) kennt. Richtig, einen Marshall-Amp.

Daher darf man annehmen, dass doch einige Gitarristen auf den herzigen Bluetooth-Lautsprecher anspringen werden, den ich gestern gesehen habe...

Dienstag, 01. Oktober 19:50
Es ist wahrscheinlich eines der letzten Fotos, das von diesem Haus gemacht wird – das Gasthaus auf der Sophienalpe sperrt kommenden Sonntag zu.
Es stand ja schon mehrere Jahre lang nicht so gut um diese Gaststätte – dadurch, dass ich jeden Tag da oben vorbei fahre, habe ich schon bemerkt, dass von Jahr zu Jahr, von Monat zu Monat die Gäste weniger und weniger wurden. Allerdings machte dieser Sommer dabei eine Ausnahme: Ich habe bemerkt, dass langsam wieder die Gäste kamen. Junge Familien mit Kindern, ein paar Hochzeitsgesellschaften, ein paar Clubbings am Abend und in der Nacht. Ja, ich hatte schon gedacht: »Jetzt kommen sie langsam über den Berg...!«

Falsch. Vorige Woche habe ich von der bevorstehenden Schließung erfahren und vergangenen Sonntag mit der Betreiberin gesprochen. Ende dieser Woche sperren sie zu. Für immer. Es geht sich doch nicht mehr aus – und dabei mitgeholfen haben die ÖBF. Den Bundesforsten war der erweiterte Betrieb offenbar ein Dorn im Auge. Laut der Betreiberin wurden die Auflagen der ÖBF derart strikt, dass es sich nicht mehr ausgezahlt hätte.

Die Bundesforste machen also auf Umweltschützer. Der Betrieb, der selber Dreck am (Umwelt-)Stecken hat, spielt sich da als Moralapostel auf.
Schade eigentlich...



(C) mArtin, im Oktober 2019.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!