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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019
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Samstag, 17. August 20:20

Freitag, 16. August 19:50
Einen nicht so besonders guten Song habe ich heute gehört. Ein Rapper mit Künstlernamen »Jamestown« rapt über einen typischen 90er-Jahre-Beat und Jocelyn Brown (die an sich eine ziemlich gute Soul-Sängerin ist) singt darüber. Weder der Beat noch der Rap sind wirklich überwältigend, es ist eben eine durchschnittliche Nummer aus den 90er Jahren.

Dennoch könnte man doch ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
genauer hinhören – um etwas zu entdecken.
Weißt Du, was...?


Donnerstag, 15. August 21:00
Migräne-Tag

Mittwoch, 14. August 14:50

Dienstag, 13. August 19:40
Ein Gefahrguttransport. Das ist etwas, was jeder von uns mehr oder weniger kennen wird. Gefährliche Flüssigkeiten, entzündbare Stoffe, u. v. m. Hier eine kleine Übersicht im Rahmen der österreichischen Gesetze.
Es leuchtet mir zum Beispiel ein, dass ein LKW, der hochexplosive Stoffe befördert, unter Umständen nicht durch einen Tunnel mit Gegenfahrbahn fahren darf. Da wäre das Gefährdungspotenzial doch relativ hoch.

Allerdings habe ich in einem Radio-Beitrag vor einiger Zeit etwas gehört, was mich aufhören ließ: Gefahrguttransporte gibt es auch dort, wo ich eher nicht damit gerechnet hätte. Wie etwa in der Seefahrt. Dort gibt es ein ganz spezielles Gefahrgut, nämlich: nasses Heu. Das frisch gemähte Gras darf auf hoher See nicht in den großen Schiffen transportiert werden.

Jetzt darfst Du raten, warum das so ist.


Und wenn Dir das Rätseln und Raten dann doch zu mühsam ist, hier gibt's die Lösung...


Montag, 12. August 23:00
Hurra, wir leben noch!

Und das meine ich genau, wie ich es sage. Ich hatte heute einen – im wahrsten Sinn des Wortes – merkwürdigen Unfall. Auf dem Weg zum Badestrand in Greifenstein kam mir in einer langgezogenen Kurve viel zu weit auf meiner Seite der Fahrbahn ein Wagen entgegen. Ich wollte ja schon immer wissen, was man in so einem Fall eigentlich tun kann oder soll. Antwort: Wenn Du dort mit dem üblichen Tempo unterwegs bist (also 80 bis 100 km/h), dann bleibt Dir nur noch: Beten. Kurz und kräftig beten. Du darfst mir jetzt glauben, Du hast – ganz einfach ausgedrückt – für nix mehr Zeit. Gar nix. Nach »Lieber Go...« wäre bereits Schluss.

Wenn man aber so ein Fahrer ist, der nie sportlich oder flüssig oder gut oder zügig oder sonst wie männlich unterwegs ist, sondern einfach immer nur viel zu langsam fährt, so langsam, dass er dafür von der Polizei angehalten und ermahnt wird, dann, ja dann machst Du einfach eine Vollbremsung, bleibst knapp an der rechten Seite stehen und an Deinem Wagen wird lediglich der Außenspiegel abgerissen. Das war's auch schon.

Ja, es kling schon ein wenig nach Klugscheißer und Spaßbremse, eh klar. Aber wenn ich heute, an dieser Stelle im Wald, wenn ich da genauso gefahren wäre, wie all jene FahrerInnen, die mich auf dieser Strecke stets überholen, dann gäbe es diesen Eintrag eher nicht. Vielleicht wären wir nicht tot, lägen aber zumindest auf einer Station in einem UKH, wo man dem Tod unter Umständen schon etwas näher kommen darf.

Insofern: Ich bleibe dabei und fahre weiterhin so, dass ich Gefahr laufe, von der Polizei wegen zu langsamen Fahrens angehalten und bestraft zu werden.

Sonntag, 11. August 19:00

Samstag, 10. August 19:50

Freitag, 09. August 22:40
Ein Badetag in Greifenstein...

Donnerstag, 08. August 20:30
Alles – oder fast alles – entwickelt sich weiter. Nicht immer zum Guten. Aber oftmals dann doch. Als ich begonnen habe, mit der Programmiersprache PHP Webseiten zu entwickeln, da gab es gewisse Probleme, die nur sehr schwer lösbar waren. Wenn es zum Beispiel um das Aussehen einer Webseite ging, dann war man mit CSS zwar schon recht gut bestückt aber in Wahrheit steckte es noch ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
in den Kinderschuhen. Immer wieder schlichen sich da Fehler ein, immer wieder musste man bei der Formatierung einer Seite auf etwas unglückliche HTML-Konstrukte zurückgreifen, die zwar funktioniert haben, dafür aber ziemlich komplex waren.

In letzter Zeit hat sich da viel geändert. Ein einziger Befehl (nämlich: display:flex;) ersetzt zig Zeilen von ehemaligen CSS-Code – und das macht viele Programmierer doch ein wenig glücklich...
Die Aufteilung in den Boxen, die Du zum Beispiel da darunter sehen kannst, hätte früher etliche Stunden des Programmierens gekostet – und das Ergebnis wäre lange nicht so gut geworden:

Bisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublic
Solche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch
ordnen. Das ist aber mit flex echt geil!ordnen. Das ist aber mit flex echt geil!ordnen. Das ist aber mit flex echt geil!ordnen. Das ist aber mit flex echt geil!ordnen. Das ist aber mit flex echt geil!ordnen. Das ist aber mit flex echt geil!ordnen. Das ist aber mit flex echt geil!ordnen. Das ist aber mit flex echt geil!ordnen. Das ist aber mit flex echt geil!ordnen. Das ist aber mit flex echt geil!ordnen. D
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Bisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublich schwierigBisher war es unglaublic
Solche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebe
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Solche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander zuSolche Boxen hübsch nebeneinander
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Oder auch einfache Bewegung auf einer Seite. Ohne Javascript hat sich früher gar nichts bewegt – und dann auch oft nur zuckend und ratternd (was zum Teil natürlich auch den mangelnden Rechnerleistungen geschuldet war), heute sind das nur mehr ein paar CSS-Befehle (allerdings halt die richtigen und an der richtigen Stelle ) – und alles bewegt sich flüssig dahin:

Berühr mich doch...?!
....mich auch!!
So etwas war vor gar nicht so langer Zeit eine mittlere Katastrophe für jeden Programmierer.
Jetzt sind es 20 Minuten Tipperei.
Es scheint also, als ob bei den Entwicklungen nun doch die Programmierer etwas mitzureden haben...


Mittwoch, 07. August 21:00
Ich weiß, wie schwierig es sein kann, Software zu entwickeln, Programme zu schreiben. Man kämpft durchaus tagelang mit einem gewissen Problem, dessen Lösung dann zu guter Letzt binnen knappen fünf Minuten in die Tastatur geklopft wird. War die Arbeitszeit dafür nun eher ein paar Tage oder eher fünf Minuten? Natürlich nur die fünf Minuten an der Tastatur, sonst wären wir bei der Digitalisierung erst am Stand von 1984, da sich niemand die Programmierer leisten könnte. Zudem ist Software etwas, was der User nur in einem (quasi) perfekten Zustand kennt, er kann sich also absolut nicht vorstellen, dass so etwas auch nicht funktionieren kann. Und ein Fehler ist prinzipiell stets nur eine Kleinigkeit...

Weil ich das alles genau weiß, habe ich mich zu einem folgenschweren Schritt entschlossen: Obgleich es gar nicht notwendig wäre und ich mir das Geld – von dem ich ohnehin eher nicht zu viel habe – durchaus sparen könnte, werde ich eine Kopie vom besten Programm der Welt (und das meine ich tatsächlich so) offiziell auf mich registrieren lassen. Grundsätzlich darf man IrfanView als Privatperson ja kostenlos und einfach so – ohne Registrierung verwenden. Aber zum Ersten verdiene ich ja trotzdem mein Brötchen mit dem Computer und zum Zweiten ist dieses Bildbetrachtungsprogramm in seiner Zunft ja tatsächlich unerreicht.

Irfan Skiljan, der sympathische Programmierer aus Wr. Neustadt (ich habe irgendwann bereits einmal über ihn geschrieben) hat mit diesem Programm den weltweit meistgenutzten Bildbetrachter geschaffen. Und er widersteht nach mehr als 20 Jahren immer noch dem totalen Trend, Software unglaublich hübsch (und dafür unglaublich aufgeblasen und träge) zu programmieren. IrfanView ist klein, schnell, ressourcenschonend, ganz einfach in jeder Hinsicht sparsam. Es produziert keine ungewollten Schweinereien in den Untiefen Deines Computers – wie so viel andere Software – und macht nur das, was man gemacht haben möchte. Das dafür aber schnell und sauber. So etwas ist ganz nach meiner Art. Für all die aufgezählten Punkte werde ich Morgen ein Kuvert an Irfan Skiljan zur Post tragen mit einem netten Brief drinnen und 10,- Euro. Denn nur so wenig kostet die Registrierung dieses wunderbaren Programms!
Danke!


Dienstag, 06. August 21:00
Und wieder einmal war ich einkaufen in den Altmetall-Containern. Was diesmal im Einkaufswagerl landet, gibt mir doch ein wenig zu denken: Es ist etwas, was ich bereits ein paar Mal gut hätte gebrauchen können, damals aber nicht hatte (Tommy und August werden sich auch daran erinnern): Diese Steigeisen.

Nun, diese sind vielleicht etwas übertrieben – das sind tatsächlich bereits Steigeisen zum Eisklettern aber ich denke, ich werde sie auch auf den normalen Berg mitnehmen. Sobald der Weg eisig ist, werden sie schon nicht falsch sein. Und damals (wie gesagt, Tommy und August wissen, was ich meine...), damals wären sie genau richtig gewesen...


Montag, 05. August 20:00
Einiges passiert, heute. Der Reihe nach:
Meine Kaffeemaschine ist bereits seit ein paar Wochen leicht defekt: Es gibt keine Crema mehr (Espresso ohne Crema ist wie ein Fahrrad ohne Pedale) und sie ludelt bei jeder Kaffee-Zubereitung die ganze Umgebung an. Also habe ich mir heute vorgenommen, sie zu zerlegen. Tatsächlich, in der Brühgruppe sind die Dichtung zum Siebträger wie auch das Brühsieb ziemlich hinüber.

(Da in letzter Zeit immer mehr Besucher bei meinem Blog vorbeikommen, hoffe ich, es ist kein Kaffeemaschinenmechaniker dabei. Und wenn doch, dann bitte jetzt wegsehen...)

Ich zerlege alles, säubere die Teile, schneide aus einem alten Fahrradschlauch einen Teil der Dichtung neu aus, vulkanisiere beide Seiten und klebe den gereinigten Fahrradschlauch auf die Brühdichtung.
Nach dem Zusammenbau der erste Test mit meinem Abend-Kaffee: Ja, sie ludelt jetzt viel weniger, doch die Crema ist immer noch nicht wirklich zufriedenstellend. Dafür aber hat der Kaffee eine neue Geschmacksnote: Schlauchboot.
OK. Das war echt keine 1A-Reparatur – eher was aus der russischen Abteilung.

Da entsinne ich mich, dass ich heute mit der Post die neue Bankomatkarte bekommen habe. Diese nennt sich ab sofort Debit-Card (nicht: Deppatdeppat


Jemand, der nicht besonders intelligent zu sein scheint, wird mit diesem Attribut belegt. Vielleicht aber auch nur jemand, der eine nicht so besonders kluge Handlung vollzogen hat.

Man kann sich aber auch zu einem »Deppen« machen (lassen). Dann ist man ein »W«. Jede weitere Erklärung würde ab diesem Punkt einfach zu weit führen. Finden Sie sich daher damit ab.

Moment: noch was! Manchmal wird »deppat« sogar im Rahmen des Ausdrucks von ungläubigem Erstaunen verwendet - wie z.B.: »Heast, bist Du deppat!«
-Card
) und ist – ob man das nun möchte oder nicht (ich eigentlich nicht) – eine Kreditkarte. Mit dem einzigen Unterschied, dass der bezahlte Betrag sofort vom Konto abgebucht wird.

Daher gehe ich sofort ins Netz und suche nach diesen Ersatzteilen. Das ist wirklich keine einfache Suche, für eine Saeco aus den 90ern hat kaum jemand noch Ersatzteile lagernd. Doch dann werde ich tatsächlich fündig. In einem Internet-Shop in den Niederlanden gibt es beide Teile (jeweils nur mehr zwei Stück davon) am Lager. Bei der Bestellnummer gibt es ein kleines Problem – es ist nicht klar ersichtlich, ob das die exakten Teile für meine Maschine sind. Also öffne ich den Shop in einem anderen Browser und suche die Teile abermals. Da staune ich nicht schlecht: Ja, die Teile sind passend aber etwas ist anders...

Während in einem Browser (PaleMoon) die Bestellung ohne Versand 16,88 Euro kosten würde, beträgt die Summe im anderen Browser (K-Meleon) lediglich 13,88 Euro.
Ich habe schon von solchen Vorgängen gehört und gelesen aber selber betroffen war ich noch nie. Fast 20% Unterschied beim gleichen Vorgang in zwei unterschiedlichen Browsern, das ist schon ein wenig seltsam...

Also bestelle ich im Billig-Browser und gebe nach meinen Daten die neue Kreditkartennummer mit Sicherheitscode ein. Tatsächlich funktioniert alles auf Anhieb und bei Fiyo meint man, dass man bereits ins Lager läuft und meine Bestellung bearbeitet.
Ob das alles wirklich gut geht, zeigt sich erst dann, wenn von meinem Konto nichts falsch abgebucht wird, die Lieferung tatsächlich ankommt, die Teile passen und ich endlich wieder meine Crema habe!
Ohne Schlauchboot-Geschmack...


Sonntag, 04. August 22:00

Samstag, 03. August 20:50

Freitag, 02. August 20:20
Das erste Mal war es in einem Video irgend eines (Spitzen-)Kochs, wo ich sie gesehen habe. Der hat Kohl in kleine Fetzchen geschnitten. Es hat für mich ein wenig ekelig ausgesehen aber grundsätzlich gibt es da eigentlich eh nix zu meckern. Durch einen Zu- oder eher Unfall habe ich jetzt auch welche...

Wahrscheinlich denkst Du jetzt: »Und wos mant ea jetz', bitte...?«
Es geht um Handschuhe. Und zwar – man möge mir die ökologische Katastrophe verzeihen – um Einweghandschuhe.
Lange habe ich die verschiedensten Möglichkeiten probiert aber es nutzt nix. Entweder man hat durch die Arbeitshandschuhe null Gefühl in den Fingern oder die Hände werden unglaublich dreckig. Und ein echter Bastel-Dreck zieht so richtig tief in die Haut ein – wie eine pflegende Emulsion für die Haut ab 50. Den Dreck habe ich trotz eifrigsten Schruppens (bis größere Hautfetzchen abgescheuert werden) immer mehrere Wochen an den Pfoten. »Ah,... wieder Fahrrad repariert?« wird da zum Beispiel in meiner Arbeitsstelle mit fragendem Unterton festgestellt.

Der ökologische Fingerabdruck der Einmal-Pfoten-Schützer ist aber gar nicht so elendiglich, wenn ich genauer nachdenke, denn:
  1. Benutze ich die Handschuhe so oft, bis sie reißen (das ist etwa 2-3 Mal).
  2. Muss ich nach der Bastelei nicht mehr so extrem und vor allem auch oft Händewaschen, wie ohne ihnen.
  3. Spare ich mir nach jeder Reparatur die Behandlung meiner Hände mit allerlei bösen Lösungsmittel.
Alles zusammen gerechnet macht die Einweg-Handschuhe vermutlich – rein ökologisch gesehen – gar nicht mehr so schlimm. Und man hat bei der Führung der Werkzeuge wirklich noch das Gefühl in den Fingerspitzen. Gute Sache!
Was hat also in dem Video des Kochs ein wenig ekelig ausgesehen? Es war die Farbe der Handschuhe, sie waren nämlich schwarz. Und das macht in der Küche irgendwie einen seltsamen Anblick. Da weiß man einfach nicht, welcher Dreck jetzt auf den Händen klebt, weil man ihn ohnehin nicht sehen kann.

Aber ich muss sagen, beim Basteln und Reparieren, da ... da sieht das einfach echt cool aus.


Donnerstag, 01. August 20:40
Dixi-Klo Betriebsrats-Versammlung auf der Sophienalpe. Kann aber durchaus auch ein Betriebsausflug gewesen sein...



(C) mArtin, im August 2019.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!