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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022




Montag, 28. November 17:40
Während dieser Tage hätte Jimi Hendrix seinen 80. Geburtstag gefeiert. Sogar in Ö1 hat man diesen Umstand entsprechend honoriert und zwei Sondersendungen dazu gestaltet und gesendet. Jetzt ist es nicht so, dass ich der ultimative Hendrix-Fan wäre – mit seiner Musik kann ich nicht so besonders viel anfangen. Was sicher auch ein wenig daran liegt, dass ich kein Gitarrist bin. Aber mir ist sehr wohl klar, dass man seinen unglaublichen Einfluss auf die heutige Populärmusik gar nicht groß genug einschätzen kann. Jeder Musiker – und da trifft es nicht nur die aus den Bereichen Rock, Blues, Jazz oder Funk – wandelt irgendwie auf den Spuren von Jimi Hendrix.

Für mich war Hendrix, rein musikalisch gesehen, nie von besonders großem Interesse. Ich habe ein Album von ihm, das allerdings kein offizielles Album ist, sondern eines dieser viel zu vielen Bootlegs-Alben, also illegal hergestellte Aufnahmen von irgendeinem Konzert in ziemlich minderwertiger (Ton-)qualität. Angeblich ist Hendrix jener Künstler, von dem es mit Abstand am meisten solcher Alben gibt. Er selber hätte einer Veröffentlichung dieses Albums sicher nie zugestimmt. Da darf man sich ziemlich sicher sein.

Dennoch möchte ich Jimi gedenken, bin ich ihm doch relativ nahe gekommen. Nicht persönlich, nur in Form seines Buches »Starting At Zero«, welches ja zu einem sehr großen Teil aus seinen eigenen Notizen besteht. Und dieses Buch war mein erstes Buch, welches ich zum Hörbuch machen durfte. Also meine Einstiegsdroge sozusagen. Daher verdanke ich auch Jimi irgendwie meinen Job, den ich doch ziemlich mag. Danke, Jimi. Und alles Gute zum Geburtstag...!


Sonntag, 27. November 17:40
Am Anfang der Tour gab es ja noch Sonnenschein. Aber nur bis zur Wildsau. Danach war es damit leider vorbei. Nur noch Gatsch und damit nur leicht gemäßigt Freude. Aber immerhin eine Trainingsausfahrt.

Hier die heutige Strecke und hier ein paar eher hässliche Fotos...

Samstag, 26. November 18:00

Freitag, 25. November 18:00
Ich war heute wieder einmal bei der Quelle im Wald, um meine Flasche zu füllen, da springt mir dieser kleine Zeitgenosse quasi in die Hand. Müsste der nicht schon länger im Winterschlaf sein? Aber wahrscheinlich ist die Außentemperatur eben doch noch zu warm, um dem kleinen Frosch anzuzeigen, dass die Zeit für die Winterstarre gekommen wäre.

Andererseits: Wenn man im Netz nachliest, wie Frösche das so machen, dann steht da, dass die sich vor der Winterstarre ordentlich anfressen müssen, um über den Winter ohne Fressen auskommen zu können. Und so richtig fett sieht der eher nicht aus. Vielleicht hat er es sich auch überlegt und versucht diesen Winter ohne Winterstarre auszukommen. Der Klimawandel käme ihm dabei ja entgegen...


Donnerstag, 24. November 18:00
Es war ein Beitrag im heutigen Mittagsjournal. Ich werde die ganzen Fakten hier nicht mehr vollkommen wiedergeben können, dazu habe ich mich zu sehr geärgert. Aber die Eckdaten sind wie folgt: Es gab heute eine Aussage im ÖVP-Korruptionsausschuss von jemanden, der mit der Auszahlung der Gelder im Rahmen der Covid-Hilfen betraut war. Es geht um 750.000,- Euro. Eine dreiviertel Million Euro.

Damit kein falsches Bild entsteht: Das ist nicht die Summe, die zu verteilen war, das ist nur das Gehalt jenes von der ÖVP eingesetzten Managers. 750.000,- Euro Verdienst im Jahr 2021 für die Leitung der COFAG, der Covid-19-Finanzierungsagentur des Bundes.

Und die Politiker fragen sich wirklich aller Orten, warum wir Menschen in diesem Land kein Vertrauen in die Politik haben? Die letzten Umfragen zum Vertrauen in die Politik in Österreich ganz allgemein bringen keine guten Daten. Das Vertrauen in die Demokratie ist seit Corona weiter gesunken. Was gar nicht so gut ist, denn in genau solchen Momenten wird der Ruf nach einer starken Hand immer etwas lauter. Und solch eine starke Hand hat noch nie etwas zum Besseren verändert.

Was in Österreich fehlt, ist eine echte Abgrenzung der ÖVP vom System Kurz. Die Schwarzen sollten sich von den Türkisen ein und für alle Mal trennen und alles wird wieder gut. Oder zumindest ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
besser...


Mittwoch, 23. November 17:40
Nachbarschaftshilfe. Im Radio war ein Beitrag zu hören, in welchem der Nutzen von freiwilliger und/oder nachbarschaftlicher Hilfe in unserem Staat thematisiert wurde. Dass eben unsere Gesellschaft ohne Freiwillige und deren Leistungen eigentlich gar nicht wirklich funktionieren würde, da der Staat in Ermangelung von Geld immer mehr der sozialen Hilfe auf Freiwillige und deren Tun auslagert.
Bis zu einem gewissen Grad kann man schon merken, dass dies nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Wenn Menschen sich die Ernährung der eigenen Familie trotz eines Jobs nicht mehr leisten können, dann läuft da etwas falsch. Wenn diese Menschen dann auf eine Tafel angewiesen sind, dann läuft da sogar doppelt was falsch. Aber das ist heute gar nicht mein Thema.

Viel mehr ist mir zu »Nachbarschaftshilfe« etwas eingefallen. Ich bin grundsätzlich bereit, meinen Nachbarn zu helfen und habe das auch schon öfters getan. Es wurde schon öfters meine Hilfe bei Gartenarbeiten oder bei Computerproblemen in Anspruch genommen – und jedes Mal habe ich das mehr oder weniger gern getan.
Nur ein einziges Mal ist mir das in ziemlich schlechter Erinnerung geblieben: Vor etwa 20 Jahren fragte mich eine ältere Dame über den Gartenzaun, ob ich ihr bei der Reinigung ihrer Dachrinnen helfen könnte. Sie sei schon zu alt, um auf die Leiter zu steigen und außerdem alleinstehend. Natürlich habe ich zugesagt und einen Termin vereinbart. Zu diesem Termin war ich ziemlich krank mit Fieber, wollte den Termin aber nicht verschieben – es war Spätherbst und das Wetter würde vor dem Winter sicher nicht mehr besser. Vati hat mir mit der Leiter geholfen und als ich im leichten Fieberwahn die Leiter hochsteige, sehe ich im Wohnzimmer die komplette Familie der Frau bei der Jause sitzen und mir zusehen. So richtig alleine war sie also nicht...

Dieses Erlebnis hat sich bei mir ziemlich fest verankert. Wenn mich fremde Leute um Hilfe bitten, bin ich lange nicht mehr so offen, wie früher. Ich habe erst viel später von dem Nachbarn dieser Frau erfahren, dass sie eine geizige und unangenehme Person gewesen wäre. Was an sich schon eine bemerkenswerte Aussage ist, denn dieser Nachbar hat selber den Ruf relativ »unangenehm« zu sein...


Dienstag, 22. November 18:20
Der folgende Vorfall ist schon drei bis vier Wochen her und beschäftigt mich immer noch ein wenig. Ein wenig gedankenversunken fahre ich durch die Stadt, in gemäßigten Tempo, hinter einem Radfahrer her. Dieser ist ein Speisen-Ausfahrer von Mjam. Während ich mir überlege, ob das nun ein guter oder doch eher ein weniger guter Job ist, fällt mir auf, dass hinten aus einer Ecke seines großen, quadratischen Rucksacks bei jedem Tritt in die Pedale Sauce oder Suppe ausläuft. Bei einer roten Ampel fahre ich vor und sage dem Fahrer – es scheint ein relativ junger Student zu sein – dass seine Fuhre leckt. Er bedankt sich, nimmt den Rucksack runter, öffnet ihn und sieht die Bescherung: Von einer asiatischen Miso-Suppe hat sich der schlecht sitzende Deckel heruntergeschoben und der ganze Rest der Speisen ist voll mit Suppe bekleckert. Die Freude des Fahrers hält sich begreiflicherweise in sehr engen Grenzen.

Hat er Probleme bekommen? Wurden ihm die Speisen ersetzt? Wurde ihm die verlorene Fahrt ersetzt? Also im Grunde: Wie hat Mjam sich zu so einem Vorfall verhalten?
Die Hinweise aus den sozialen Netzwerken und aus einigen Dokumentationen, die ich schon zu diesem Thema gesehen habe, lassen eher annehmen, dass er selber das Ganze wieder hinbiegen musste. Es ist anzunehmen, dass sich Mjam nicht die Mühe macht, so einen Vorfall überhaupt zu untersuchen. Wenn es dem Fahrer nicht passt, dann gibt es 100e andere, die so einen miesen Job haben möchten. So sieht bei den meisten Fahrradbotendiensten, egal für welche Ware sie auch fahren mögen, die Situation aus. Vielleicht ist Mjam ja anders. Wirklich glauben kann ich das allerdings nicht. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren...!


Montag, 21. November 18:10
Es ist im Prinzip eine recht einfache Frage: A, B, C oder D? Wobei intern – also tief in mir drinnen – bereits eine Vorentscheidung gefallen ist. Diese wird sich wahrscheinlich auch nicht ändern. Es sei denn, da kämen 100e von Einträgen mit einem anderen Buchstaben. Was ich allerdings nicht glaube. Also: A, B, C oder D?

Sonntag, 20. November 18:10

Samstag, 19. November 18:00

Freitag, 18. November 23:55
Und wieder ein ganzer Monat vorüber, den neue Konsument ist da, ich stehe im Studio...

Donnerstag, 17. November 17:50
Es ist ein Wort, das man derzeit immer öfter und überall hören kann. Und ich gebe es gerne zu, ich habe es nicht gekannt: woke (englisch ausgesprochen, also ungefähr »wouk«. Ich habe es bereits in der Tagesschau gehört, in einer Quiz-Sendung, und als es gestern in Ö1 gefallen war, war es schließlich so weit: Ich wusste, es wäre nun auch für mich an der Zeit, nach diesem Wort zu suchen.

Die Bedeutung von woke ist in Wahrheit nicht so besonders, das Wort ist auch gar nicht neu. Es kommt aus der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung der 40er Jahre, heißt »wach« und bedeutet soviel wie, dass man ein Bewusstsein für mangelnde soziale Gerechtigkeit und Rassismus – und in der heutigen Zeit auch Sexismus – hat. Also wirklich nichts Neues, lediglich eine Zusammenfassung jener Dinge in einem Wort, die für ein gedeihliches Miteinander von Vorteil sind.

Doch ganz so einfach ist es dann doch wieder nicht. Eben in der Tagesschau von gestern sehe ich Markus Söder (immerhin der Bayerische Ministerpräsident), wie er sich über Wokeness lustig macht und es als »illiberales Spießertum« bezeichnet. Er geht damit auf einen Vorfall ein, wo in einem Bierzelt der umstrittene Song Layla gespielt wurde, obwohl dieser für das Oktoberfest eigentlich verboten war.

Ja, man kann und soll darüber streiten, ob ein Song sexistisch ist oder nicht und ob man ihn spielen soll oder nicht aber wer hat was davon, wenn man dabei gleich über all jene Menschen herzieht, die sich durch so einen Song verletzt fühlen oder meinen, dass so ein Song einfach nicht gespielt werden sollte? Ich glaube, dass Söder da ein wenig über das Ziel hinausschießt. Er möchte sich wahrscheinlich bei den Wählern der AfD anbiedern – die ja der Meinung sind, dass woke Gutmenschen der Grund für alles Schlechte dieser Welt sind. Ob er damit allerdings der CDU/CSU nicht doch einen Bärendienst erweist, das wird sich noch herausstellen...


Mittwoch, 16. November 18:00
Und gestern wieder eine, aus dem reichen Füllhorn des Lebens stammende, Erfahrung gemacht, die einem selbiges – das Leben nämlich – so gerne bereitwillig machen lässt, ohne dass man auch nur ansatzweise darum bitten müsste. Und heute sogleich zu einem leicht merkbaren Sätzchen zusammengefügt:

»Die allergrößte Vorsicht walten lasse man beim Fahren mit dem Rade auf feuchtem Grase oder nassen Wurzeln,... weu do kaumma schnö purzeln!«


Dienstag, 15. November 18:20
Im Jänner des Jahres 2014 habe ich mich darüber ausgelassen, dass bei gewissen Radiostationen – namentlich Radio Wien – irgendetwas nicht so ganz in Ordnung sein muss. Ganz seltsame Titel, die kaum jemand kennt, wahrscheinlich auch kaum jemand hören will und eher nicht von heimischen Musikern sind, waren in der Playlist von Radio Wien (aus dem Jahr 2013) relativ oft vertreten. Die Titel aber, die für ein Stadtradio (denn mehr ist es nicht) wirklich wichtig wären, waren zum damaligen Zeitpunkt auf Radio Wien praktisch nicht vertreten. Austropop fand bei Radio Wien damals eher nicht statt.

Heute befinden wir uns neun Jahre nach meinem kleinen Aufsatz über Formatradio. Und drei Dinge haben sich seit damals signifikant geändert.
1.) Es gibt nun laufend bezahlte Beiträge im Programm. Man kann dort also nicht nur normale Radiowerbung schalten, die Firmen kaufen sich auch Werbezeit außerhalb der Werbeblöcke. Daher wird jede Stunde mit der Ansage gestartet, dass das Programm ausschließlich aus Werbung besteht.

2.) Auch bei dieser doch eher älteren Station sind die Moderatoren dazu angehalten, andauernd zu lachen. Selbst wenn es nichts zu lachen gibt. Was bei 88,6 begonnen hat, zieht sich wahrscheinlich langsam über alle Radiostationen.

3.) Die einzig positiv Entwicklung: Es gibt viel mehr Austropop. Rein zufällig habe ich sowohl Freitags als auch heute »Du entschuldige, i kenn di« gehört. Dieser Song, der im ganzen Jahr 2013 auf Radio Wien genau ein Mal gespielt wurde, scheint also in der Hotrotation zu sein.

Es steht damit also immerhin 1:2 gegen Radio Wien. Dennoch höre ich den Sender manchmal, weil die Musik auf Ö1 für mich in weiten Teilen nicht wirklich genießbar ist. Und einen Streamingdienst mit Austropop ohne Werbung habe ich noch nicht entdeckt...


Montag, 14. November 17:10
Am vergangenen Freitag fällt mir auf, dass ich bei meinem Berg-Rad vom Schutzring des vorderen Kettenblattes einen Teil verloren habe. Der Ring ist – vermutlich bei einem Ast oder so – zerbrochen und ein etwa 5 cm langes Bruchstück ist auf der Fahrt verloren gegangen. Da kamma haltkamma halt


ui-ui-ui ... Sehr beliebt in Wien (Österreich?)!

Die Formulierung »Da kamma halt nix machen« (oder auch ähnlich) bedeutet - so Sie diese von einem Wiener hören - dass:

1. Ihr Vorschlag in den Augen Ihres Gegenübers absolut Scheisse ist, sowie

2. dass er sich dennoch damit abgefunden hat, da Sie ihm schon so sehr auf die Nerven gehen, dass er einfach nichts mehr mit Ihnen zu tun haben will.

Wenn sich aber zwei Wiener miteinander unterhalten und sie hören als unbeteiligter Dritter zufällig diesen Satz, dann bedeutet dies nur, dass das Leben sowieso nur unangenehme Überraschungen bereithält.
nix machen...

Am Tag darauf, dem vergangenen Samstag, fahre ich die Troppberg-Runde. Bei meiner üblichen, kurzen Pause am Schutzengelberg lehne ich mein Fahrrad am Baum an – und was sehe ich da im Laub liegen? Genau diesen kleinen, schwarzen Teil, der aus dem Ring gebrochen ist. Schon wieder so ein enormer Zufall! Eigentlich geht das gar nicht, dass man so ein kleines Teil, das man irgendwo auf 60 Kilometer Strecke im Wald verloren hat, wieder findet. Ich scheine ja wirklich ein enormes Glückskind zu sein. Der Ring ist übrigens schon wieder geklebt und kommt morgen wieder an seine Stelle an meinem Rad...!


Sonntag, 13. November 17:40

Samstag, 12. November 18:10
Und wieder ein Tag mit viel Sonne. Eigentlich war gar keine spezielle Tour am Plan – aber ein Hinweis darauf, dass heute eigentlich tolles Rad-Wetter wäre (Dank an Mutti), hat mich dann doch auf die Troppberg-Strecke getrieben. Und das war gut so. Ein sehr feiner Tag!

Hier die heutige Strecke und hier die zugehörigen Fotos...

Freitag, 11. November 18:40
Faschingsbeginn. Angeblich. Mir ist das relativ egal und ich fahre wieder eine größere Runde. Die Babenberger-Strecke über die Insel bis zum Kraftwerk Freudenau und durch die Innenstadt nach Hause. Die Sonne ist nicht ganz so stark, wie erhofft aber Freude macht es dennoch.

Hier ist die genaue Strecke und hier die heutigen Fotos...

Donnerstag, 10. November 18:00
Es ist manchmal doch ein wenig erschreckend, wie schnell sich scheinbare Fakten, also wissenschaftlich mehr oder weniger belegte Annahmen, wandeln und dann schlussendlich doch mehr oder weniger als Unsinn herausstellen. Beispiele dafür gibt es zur Genüge. Ob Medizin, Umwelt, Technik oder wo auch immer, in nahezu allen Bereichen des Lebens gibt es für uns Leitlinien, die noch vor relativ kurzer Zeit ganz anders waren. Daher sollte man eigentlich stets überlegen – wenn man einen Standpunkt mit Vehemenz vertritt – ob sich denn dieser Standpunkt nicht in wenigen Monaten völlig anders darstellt und man eine Meinung vertritt, die ein wenig »aus dem Leben gefallen« scheint.

Eingefallen ist mir das heute kurz vor Mittag, als ich am Weg vom Aufnahmestudio nach Hause war und vor mir plötzlich ein Dienstkraftwagen des Wiener Magistrats stand. Der Wagen war relativ neu und noch besonders sauber, und hatte auf der Rückseite in grüner Farbe einen nicht unbekannten Spruch aufgebracht, der einen Gewissen Öko-Eindruck erwecken sollte: »ICH FAHR' MIT ERDGAS«.

Vor einigen Monaten wäre das sicher noch als ÖkoschmähSchmäh


Ojegerl. Das ist wieder einmal schwer zu erklären.

Ein Schmäh ist einerseits eine Lüge - andererseits vielleicht auch ein kleiner Spass. Wenn man einen »guten Schmäh« macht, dann ist man der Held. Wenn man »keinen Schmäh« hat, dann ist man ein echter Verlierer.
durchgegangen, heute kommt dieser Spruch nicht mehr so gut an. Abgesehen davon, dass die CO2-Bilanz von ergasgetriebenen KFZ nur um etwa 50% besser ist, bleibt die Tatsache übrig, dass man für Erdgas ungefähr genauso viel Zeit benötigt, um es herzustellen, wie bei den anderen Fossilen Energien, nämlich: ein paar Millionen Jahre. Nachhaltigkeit sieht dann doch anders aus.
Des weiteren kommt noch hinzu, dass uns inzwischen klar ist, dass das derzeit verwendete Erdgas zu großen Teilen immer noch aus Russland kam, man könnte also genauso gut auf die Rückseite der Autos schreiben: »ICH STEH' AUF PUTIN«.

So schnell ändern sich also scheinbar feststehende, wissenschaftlich bewiesene Fakten...


Mittwoch, 09. November 18:20
Ein Foto, welches doch recht bezeichnend für die letzten Tage ist, ist mir heute mit dem Handy gelungen. Müsste ich dem Foto einen Titel geben, so wäre dieser wohl: »Straße ins Nirgendwo...«

Dienstag, 08. November 18:10
An solchen Tagen wie heute ist der mögliche Anblick der Sonne schon eine ganz spezielle Sache. Der Nebel scheint ja im Spätherbst oftmals ziemlich undurchdringlich. Daher habe ich immer eine ganz spezielle Animation für meine Fahrt auf die Sophienalpe. Denn manchmal – aber wirklich sehr selten – entkomme ich bei meiner Fahrt auf den Gipfel des Rosskopfs dem Nebel ein wenig und kann die Sonne doch noch sehen. Wenn auch nur für ein paar Sekunden, so wie heute,


Montag, 07. November 18:40
Ich nehme an, dass die neue Kahlenberger-Tour über die Babenberger-Strecke meine neue Winter-Tour wird. Die Sonne scheint hier relativ viel und es gibt praktisch keine Straßen zu fahren. Sehr feine Sache!
Hier ist die genaue Strecke und hier wieder einmal ein paar sonnige Fotos...

Sonntag, 06. November 17:20
Es ist zwar ein relativ frischer Tag, dafür aber mit vollkommen blauem Himmel und Sonnenschein. Genau richtig für die Troppberg-Strecke.
Hier ist die heutige Strecke und hier ein paar sonnige Fotos...

Samstag, 05. November 18:10

Freitag, 04. November 18:10
Bankräuber sind halb so schlimm, wie Banken. Denn die machen das mit System. Und lassen sich nach dubiosen Geschäften vom Staat retten. Da sitzt der Bankräuber schon längst im Häfn.
Soeben gefunden habe ich eine »Kleinigkeit« auf meinem Konto, die einmal mehr eine ziemliche Frechheit darstellt. Anfang September hatte ich 3.000,- Euro auf mein Konto überwiesen. Mittels Selbstüberweisung beim Automaten. Hätte ich dieses Geld am gleichen Tag für eine Überweisung benötigt, dann hätte ich brav zahlen müssen, denn: Die Faktura für den direkt am 3. September eingezahlten Betrag erfolgte erst am 5. September. Die moralisch höchst verwerfliche Wochenend-Faktura ist in Zeiten der Digitalisierung eine echte Frechheit...


Donnerstag, 03. November 18:00
Die Entscheidung muss ziemlich schnell fallen, denn tatsächlich zeigt sich die Sonne am heutigen Tag – und ich bin am Vormittag noch im Studio. Gut, dann also die Tour um den Lainzer Tiergarten. Und weil die doch ein wenig kurz ist, noch einen Abstecher über die Dambach-Strecke hin zum Wienerwaldsee und dann nach Hause. Eine sehr empfehlenswerte Tour ist das. Ziemlich alleine auf der ganzen Strecke, mir begegnen drei Wanderer und vielleicht vier Radfahrer. Körperlich ist die Strecke auch relativ herausfordernd, immerhin ist die Lainzer-Runde eine schwarze Strecke. Alles in Allem eine sehr feine Tour!

Hier ist die genaue Strecke und hier abermals ein paar sonnige Fotos...

Mittwoch, 02. November 18:10
Neuer Monat, neue Tour. Die Babenberger-Strecke entspricht zur Hälfte der Abfahrt auf der Kahlenberg-Strecke von der Windischhütte zur Donau nach Klosterneuburg. Die andere Hälfte bringt mich ebenfalls von der Windischhütte zur Donau aber eben auf einem ganz neuen Weg. Also nichts wie hin und diesen Weg ausprobiert. Tatsächlich ist der Weg die wesentlich hübschere Variante zur Donau. Die Strecke führt nicht so steil bergab und ist landschaftlich viel reizvoller. Es wird wohl auf der Kahlenbergerdorf-Tour meine neue Lieblingsstrecke werden. Ein wirklich schöner Tag und eine feine Runde.

Hier die genaue Tour und hier ein paar sonnige Fotos...

Dienstag, 01. November 17:40


(C) mArtin, im November 2022.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!