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Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen. Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott. Falls Sie sich durch den Inhalt dieser Seite gestört, belästigt, verunglimpft oder in irgendeiner Art und Weise beeinträchtigt fühlen, dann entschuldige ich mich hiermit dafür und bitte Sie: nehmen Sie sich bitte die Zeit, mir eine kurze Nachricht zu schreiben, und ich werde mich in Ruhe mit Ihren Überlegungen und Gedanken beschäftigen - und gegebenen Falls geeignete Schritte unternehmen. Selbstverständlich bin ich nicht verantwortlich für die Inhalte fremder Seiten, welche durch die auf meiner Seite angebrachten Links aufrufbar sein können. Bitte vergessen Sie bei einer Kontaktaufnahme nicht auf den jeweiligen Backlink (direkt unter dem Beitrag), oder zumindest auf das genaue Datum des für Sie störenden Absatzes. Diese Webseite verwendet Google-Analytics. Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen im Voraus und ein wenig Freude, Nachdenklichkeit, oder auch Spaß beim Lesen wünscht ![]() mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025, 2026 |
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| Donnerstag, 12. März 17:40 | |
| Das Buch, welches ich derzeit im Studio einzulesen habe, hat den Titel »Hansi«, es ist die Autobiographie von Hansi Hinterseer. Das Buch hat mir von Anfang an gefallen, obwohl es keinen unbedingten literarischen Höhepunkt darstellt. Aber das Leben eines derart erfolgreichen Menschen ist durchaus interessant. Ich wusste ja eigentlich nur, dass er ein sehr erfolgreicher Skifahrer und danach auch Schauspieler und Schlagersänger ist. Aber die näheren Umstände waren mir bisher eher unbekannt, da er in einer Musikrichtung zugange ist, die ich kaum kenne. Gleich zum ersten Punkt, dem Skifahren. Es gibt einige Videos im Netz, die ihn dabei zeigen – sowohl in seiner aktiven Zeit als Profi, als auch danach. Und da gilt: Einfach unglaublich. Als jemand, der das Skifahren wie nur wenig anderes liebt, muss man konstatieren: der fährt, wie ein Gott. Schmachtend sehe ich die Ski-Szenen aus dem Video zum Ski-Twist,... a Waunsinn! Und nebenbei werde ich vielleicht auch gleich zum Schlager-Fan, weil der Song gefällt mir sogar... In dem Buch wird Hansi eigentlich im Großen und Ganzen so dargestellt, wie ich ihn einschätzen würde: als ziemlich authentisch. Diesen Eindruck scheint er auf alle Menschen zu machen, das ist sicher auch ein Teil seines Erfolges. Und eine Geschichte ist mir besonders aufgefallen. Er erzählt, dass es im Netz bereits mehrere Male die Meldung gegeben hätte, dass er gestorben sei. Das wollte ich natürlich auch nachvollziehen können – und tatsächlich: Guckl zeigt mir bei der Suchanfrage »Hansi Hinterseer« doch glatt diese Meldung. Für alle, die wissen wollen, warum jemand so etwas macht: Es geht ausschließlich ums Geld. Wenn man solch eine Schlagzeile produziert, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass viele Menschen darauf klicken um sich zu informieren. Und Klicks bedeuten in unserer Zeit schließlich Bares. Ein Umstand, den man bei einigen Meldungen im Internet beachten sollte... | |
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| Mittwoch, 11. März 17:40 | |
| Ich hatte ja gehofft, die 99.999 ganz genau zu erwischen – das ist aber gar nicht so einfach, schaut man ja beim Fahren selber nicht so wirklich oft auf den Tacho. Zumindest ist es sicher besser, tut man dies nicht zu häufig. Erwischt habe ich dann den da. Alles Gute zum Jubiläum – und weitere gute 100.000, lieber Fabia! | |
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| Dienstag, 10. März 18:10 | |
| Man weiß ja manchmal nicht so genau, was nun wissenschaftlich belegte Fakten sind und was nicht. Wenn es zum Beispiel Berichte darüber gibt, dass gewisse Unterschiede zwischen verschiedenen Ethnien bestehen, dann weiß ich nie so genau, ob das nicht vielleicht doch eher rassistische Ansichten sind. Wie zum Beispiel damals die Ansage in einer Dokumentation, dass ein gewisser Stamm aus einer afrikanischen Steppe einen Muskel mehr im Kniegelenk hätte, da sich dieser Stamm seit Jahrtausenden jeden Tag Dutzende Kilometer laufend zurücklegen würde. Daher hätte da die Evolution ein wenig eingegriffen. Ob das jetzt wirklich stimmt, oder eher die Erfindung eines Redakteurs ist, weiß ich bis heute nicht. In einer Sendung im Radio habe ich nun einen Bericht über ein Spezialgebiet der Archäologie gehört, und dass sich dort durch völlig neue Forschungsmethoden immer genauere und neue Fakten über unsere Urahnen (und damit auch über uns) ergeben würden. So weiß man nun durch Untersuchungen an versteinerter Kacke, dass Kuhmilch früher tatsächlich absolut nicht für den Menschen verträglich war. Diese Laktose-Verträglichkeit hat sich erst im Lauf der Jahrtausende entwickelt. Die ersten Menschen, die das Leckere an Kuhmilch entdeckt haben, hatten also zunächst einmal ziemlich viel Durchfall und Bauchweh. Dennoch haben sie offenbar das Trinken von Milch nicht aufgegeben, sonst könnten wir das heute nicht so ohne weiteres tun. Und wer das übrigens getan hat, das mit der Kuhmilch, das waren anatolische Ackerbauern. Und von denen stammen wir alle in Mitteleuropa ab. Daran könnte man vielleicht denken, wenn man das nächste Mal jemanden mit einem Schimpfwort bedenken möchte, in welchem das Wort Anatolien eine Rolle spielt. Es ist ja doch immerhin auch die eigene Vergangenheit... | |
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| Montag, 09. März 18:40 | |
| Ich komme soeben von einem sehr unguten Willhaben-Erlebnis zurück und mir stehen die Kabel senkrecht aus dem Hals. Es ist wirklich schwer, bei Erlebnissen dieser Art sachlich und/oder gut gelaunt zu bleiben. Ich wollte Ski kaufen und hatte halt so den Gedanken, dass der Einkauf so ähnlich würde, wie beim letzten Mal. Da gab es noch ein nettes Gespräch über das Skifahren und die Ski waren in wirklich gutem Zustand. Eine feine und sehr runde Sache eben. Heute das glatte Gegenteil – von jener Sorte, die einem Willhaben madig macht. Aber: Ich bin selber schuld. Mir hätte auffallen sollen, dass der Herr Dutzende Inserate geschalten hat, darunter etwa 12 paar Ski. Und das mit Beschreibungen, die nicht wirklich in Deutsch verfasst sind und auch kaum Auskunft zu den Skiern gibt. Sondern eher im Stil von »was-letzte-Preis?« Und von solchen Leuten sollte man sich bei Willhaben eher fern halten. Ich musste ihn bei der angegebenen Adresse anrufen, er kam dann daher mit irgend einem Paar Ski, die er ebenfalls im Angebot hat. Weil: Ski sind ja Ski. Oder so... Er war tatsächlich darüber erstaunt, dass ich nach jenen Brettern fragte, die auf dem Foto waren. Er meinte irgendwas von »die sind im Lager« und dass diese Ski ja auch sehr gut wären. Ski eben. Leider erst in diesem Moment wurde mir gänzlich klar, was da wirklich Sache ist. Meine Suche nach passenden Skiern geht also weiter. Diesmal aber mit genauerem Studium der Beschreibungen und – vor allem – der Anbieter! | |
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| Sonntag, 08. März 18:20 | |
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| Samstag, 07. März 18:10 | |
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| Freitag, 06. März 18:10 | |
| Ich schaffe es so im Durchschnitt vielleicht ein Mal pro Woche auf Fäsbuck. Und das nur etwa für maximal zehn Minuten. Der Algorithmus der sozialen Plattform schafft es offenbar nicht wirklich, mich zu begeistern. Heute war wieder so ein Tag, und der Grad meiner Verblüffung wieder einmal bei knapp 100. Da gab es das Foto einer Flasche Jägermeister und dazu die Worte (aus dem Gedächtnis zitiert): »Wegen Kreuz im Logo. Moslem verweigert den Genuss von Jägermeister!« Wie gesagt, ...oder so ähnlich. Ein recht passabler SchmähSchmäh Ojegerl. Das ist wieder einmal schwer zu erklären. Ein Schmäh ist einerseits eine Lüge - andererseits vielleicht auch ein kleiner Spass. Wenn man einen »guten Schmäh« macht, dann ist man der Held. Wenn man »keinen Schmäh« hat, dann ist man ein echter Verlierer. , ich lächle ein wenig und begehe danach den Kardinalfehler, mir die zugehörigen Kommentare anzusehen. Rambo Zambo, OidaOida Kumpel, aber auch Fremder. Freund, aber auch Ehemann. Zusätzlich aber auch noch ein Ausdruck des freudigen Erstaunens oder der enormen Enttäuschung. Hängt eben alles nur von der Betonung ab und ist wirklich unheimlich kompliziert. heastheast Sehr schwer zu beschreiben. Prinzipiell kommt »heast« von »hörst Du?«. Verwendet wird es aber kaum in diesem Sinne. Seine Bedeutung liegt viel eher in einem entsetzten Ausruf des Missfallens - dargebracht mit einem langgezogenen und unterschwelligen Ton der Enttäuschung. Der Satz »...na geh heast!« zeigt dabei die so ziemlich stärkste mögliche Form des Unbehagens. ! Ein rassistischer Kommentar nach dem nächsten. Da sind die schriftlichen Ergüsse von den wütendsten Wutbürgern ever zu lesen – mehr oder weniger alle mit den Aussagen: »Die sollen sich verpissen, wenn es ihnen in unserem schönen Deutschland da nicht gefällt!!1!« oder »Die trinken ja selber nur Kamelpisse!!1!« oder auch »Ein Moslem darf ja sowieso keinen Alkohol trinken!!1!« – und einiges mehr in dieser Diktion. (Die den Beiträgen eigentlich zugehörige Rechtschreibung habe ich jetzt im Sinne der Lesbarkeit nicht nachgemacht.) Rassisten im Netz stören mich jetzt nicht so besonders. Sie und die Aluhut-Träger sind da ja mehr oder weniger zu Hause. Was mich stört, ist die Tatsache, dass 90 % der Leser offenbar nicht fähig sind, Satire zu erkennen, wenn sie ihnen mit einem Stecken ins Aug' sticht. Was bitte läuft da falsch? Das zählt ja nicht einmal zum Gebiet der Digitalen Kompetenz, das ist bei solchen Veranlagungen dann auch im analogen Leben so. Sie können offensichtlich nicht erkennen, wann jemand etwas, wie und in welcher Form meint. SapperlotSapperlot Ausdruck des Erstaunens - bis hin zum blanken Entsetzen. Ein etwas lauter gerufenes »Sapperlot« kann durchaus bedeuten: »Um Gottes Willen - dies ist ja so gewaltig, dass ich es eigentlich gar nicht fassen kann!!« - ganz speziell dann, wenn als Vorwort noch ein »no« dazukommt. ! Was noch dazu kommt und dann erst so richtig bedenklich ist: Die sind alle wahlberechtigt... | |
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| Donnerstag, 05. März 18:40 | |
| Ich nehme es eher als schwere Zumutung für mich wahr, wenn ich wieder einmal den Satz: »Es gilt die Unschuldsvermutung.« höre. Insbesondere dann, wenn er (auch: wieder einmal) in Zusammenhang mit dem Prozess um die mögliche Tat eines Politikers ausgesprochen wird. Konkret heute wieder in Zusammenhang mit dem Prozess um August Wöginger. Von der Person Wöginger halte ich eigentlich, wenn man bedenkt, dass er von der Kurz-ÖVP kommt, gar nicht so wenig. Es mag schon sein, dass er im Rahmen der Koalition eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen mag. Dennoch sollte das eigentlich keine Rolle für den Prozess um die Bestellung des Finanzamts-Chef von Braunau spielen. Oder vielleicht doch? Was, wenn die Koalition ins Wanken gerät, falls Wöginger nun schuldig gesprochen wird? Und dann der Schrecken in Form vom VOKAKI auf uns zu rast? Eine recht(s) ungute Situation. Ja, die Unschuldsvermutung hat auch für Wöginger zu gelten, bis ein Gericht das Gegenteil beschließt. Auch, wenn das wirklich sehr, also wirklich sehr weh tut... | |
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| Mittwoch, 04. März 19:20 | |
| Es war ein wunderbarer Skitag. Das Wetter hat wirklich fein mitgespielt – erst, als wir gegen vier zum Auto kamen, hat es noch ein wenig Graupelschauer gegeben. Ansonsten war es teilweise ein wenig bewölkt aber auch immer wieder sehr sonnig. Eigentlich ist so ein einzelner Skitag für mich ein kleiner Urlaub. Das Hochkar ist rein landschaftlich gesehen noch ein wenig schöner wie das Stuhleck, man blickt dort halt schon in die Alpen hinein. Und es gibt auch die anspruchsvolleren Pisten. Dafür hat man am Stuhleck eine längere Abfahrt – es hat wirklich jedes der beiden Gebiete ein Plus für sich. Alles in Allem, wie gesagt, ein sehr schöner Tag mit meinem lieben Bruder...! Nachtrag am Donnerstag: Noch ein ziemlich wichtiges Detail, welches für das Hochkar spricht. Der Preis einer Tageskarte war etwas über 45,- Euro – eigentlich ein Wahnsinn. Der Preis kommt dadurch zustande, wenn man die Karte im Netz eben ein paar Tage früher kauft. (Es gibt da, wenn man noch früher kauft, sogar noch günstigere Preise!) Diese geniale Preisgestaltung gibt es beim Stuhleck nicht... | |
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| Dienstag, 03. März 17:40 | |
| Im Mittagsjournal war ein Bericht über folgende Situation: Es gibt ja nun dieses neue Kopftuch-Verbots-Gesetz an den Schulen. Über die Sinnhaftigkeit solch eines Gesetzes lässt sich ja trefflich streiten – darum geht es aber gar nicht. Im Bericht war vielmehr ein Lehrer-Gewerkschafter zu hören, der sich über die Tatsache aufregt, dass die LehrerInnen dieses Gesetz zu exekutieren hätten. Wenn also ein Mädchen mit Kopftuch in die Schule kommen würde, wäre es der/die LehrerIn, der die Schulleitung darauf aufmerksam zu machen hätte. Zudem mokierte sich der Gewerkschafter über die Art und Weise, wie das Ministerium dies formuliert hätte. Es stünde dort, dass » die Unterlassung einer unverzüglichen Meldung eines Verstoßes eine Dienstpflichtverletzung der jeweiligen Lehrkraft« darstellen würde. Dies sei – von mir zusammengefasst – einfach eine Frechheit. Gewerkschaften sind durchaus sinnvolle und wirklich wichtige Organisationen. Das steht fest. Aber manchmal halt... Wer soll bitteschön denn eine Meldung machen, wenn ein Mädchen mit Kopftuch in die Schule kommt, die Mitschüler? Andere Eltern? Passanten vor der Schule? Und es ist auch klar, dass ein Ministerium eine Art von Strafe formuliert, die dann eintritt, wenn man sich nicht adäquat verhält. Das muss jeder Bürger dieses Landes lesen, der das Schreiben einer offiziellen Stelle bekommt. Wie gesagt, ich glaube, dass die Aufregung der Lehrer eher daher rührt, dass sie dieses Gesetz nicht exekutieren wollen, da hier die Probleme mit den Eltern dieser Kinder vorprogrammiert sind. Und wie man weiß, Lehrer haben in unseren Tagen vor allem Angst vor den Eltern... | |
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| Montag, 02. März 19:10 | |
| Irgend ein Dolm hat wieder einmal eine meiner Email-Adressen (max.mustermann@...) verwendet. Nein, eine Dolmin. Sie wollte sich bei einem Fest-Treffen der FPÖ anmelden. Hatte aber offenbar nicht das Rückgrat, dies mit der eigenen Email-Adresse zu tun. Weil dann hätten ja die Rechten dieselbe. Nur, dass sie eben lediglich nur drei Zentimeter weit denken kann. (Wie für FPÖ-Wähler eben relativ üblich.) Denn die Anmeldung zu so einer Veranstaltung muss per Link in der Email bestätigt werden, sonst gilt das nicht. Die werte Frau konnte also bei dem Treffen nicht teilnehmen – diesen Gefallen habe ich ihr nicht gemacht.... | |
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| Sonntag, 01. März 17:50 | |
| Der Konsument ist fertig. Braver Bub... | |
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