![]() |
Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen. Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott. Falls Sie sich durch den Inhalt dieser Seite gestört, belästigt, verunglimpft oder in irgendeiner Art und Weise beeinträchtigt fühlen, dann entschuldige ich mich hiermit dafür und bitte Sie: nehmen Sie sich bitte die Zeit, mir eine kurze Nachricht zu schreiben, und ich werde mich in Ruhe mit Ihren Überlegungen und Gedanken beschäftigen - und gegebenen Falls geeignete Schritte unternehmen. Selbstverständlich bin ich nicht verantwortlich für die Inhalte fremder Seiten, welche durch die auf meiner Seite angebrachten Links aufrufbar sein können. Bitte vergessen Sie bei einer Kontaktaufnahme nicht auf den jeweiligen Backlink (direkt unter dem Beitrag), oder zumindest auf das genaue Datum des für Sie störenden Absatzes. Diese Webseite verwendet Google-Analytics. Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen im Voraus und ein wenig Freude, Nachdenklichkeit, oder auch Spaß beim Lesen wünscht ![]() mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025 |
|
| Mittwoch, 10. Dezember 17:50 | |
| Nur für den Fall, dass jemand ein Auto bräuchte und dafür nicht wirklich viel Geld ausgeben möchte, da hätte ich eine passende Information. An genau der Stelle, wo immer wieder Autos abgestellt werden, steht derzeit tatsächlich wieder eines: Bei der Westeinfahrt. Das ist jene Stelle, wo viele Autofahrer meinen, die Autobahn sei noch nicht zu Ende. Ist sie aber doch, und daher passieren an genau dieser Stelle immer wieder Unfälle. Diesmal mit folgendem Beteiligten: Ein roter Peugeot, 4-Türer, Alu-Felgen. Und eben mit dem Zettel drinnen, dass der Wagen zu verschenken sei. Also, wenn man ein guter Zangler ist, dann wäre da schon was zu machen. Obwohl, ich glaube, die Zeit der großen Auto-Bastlerei ist heute generell eher vorbei... | |
|
| Dienstag, 09. Dezember 18:20 | |
| Vielleicht ist es Dir/Ihnen auch schon aufgefallen, wenn man Filme auf YouTube sieht, sind in manchen Streifen Szenen verpixelt. Dabei sehe ich praktisch keine Filme mit speziell expliziten Inhalten, für Pornographie gibt es geeignetere Plattformen und das Slasher-Genre mit überbordender Gewalt gibt mir rein gar nichts. Das letzte Mal, als mir das aufgefallen ist, war eine Badezimmer-Szene eines Hitchcock-Films, wo in einer Szene eine badende Frau (eventuell wäre die Hälfte einer nackten Brust zu sehen gewesen) und in einer weiteren das Blut einer Wunde verpixelt oder unscharf verzeichnet (blurred) waren. Für mich ein absolutes NoGo – in einem ernst zu nehmenden Film hat so etwas nichts verloren. Man darf den Menschen ruhig zumuten, dass sie das ihren Kindern erklären, falls sich diese dadurch verwirrt zeigen sollten. Was aber ohnehin kaum vorkommen dürfte. Heute kommt ja bekanntlich jedes Kind viel zu früh in Kontakt mit Pornographie, da die entsprechenden Plattformen allesamt über keine valide Alterskontrolle verfügen. Dass da ein wichtiges Werk eines wichtigen Regisseurs verstümmelt wird, trägt sicher nichts zur altersgerechten Erziehung von Heranwachsenden bei. Ob dieses puritanische Verständnis von Sexualität und/oder Gewalt von den Account-Inhabern in vorauseilendem Gehorsam gemacht – oder von einer YouTube-KI direkt beim Hinaufladen der Videos bewerkstelligt wird, weiß ich nicht. Wer bitte weiß denn schon was Genaueres von YouTube?! Daher: Danke, lieber Ozzy im Himmel, für diese kleine Freude für den weißen alten Mann, der sich über alles aufregt... | |
|
| Montag, 08. Dezember 18:20 | |
| | |
|
| Sonntag, 07. Dezember 19:10 | |
| | |
|
| Samstag, 06. Dezember 18:30 | |
| | |
|
| Freitag, 05. Dezember 19:20 | |
| Jetzt ist es endlich so weit – er hat ihn bekommen! Donald nämlich seinen Friedenspreis. Nun, so richtig echt ist es nicht, immerhin hätte sich Donald Trump den Friedensnobelpreis erwartet – es wurde der große Friedenspreis des Fußballs, verliehen von seinem Busenfreund Johnny Infantilo. Noch peinlicher kann solch eine Verleihung eigentlich gar nicht sein. Ich wollte ja eigentlich nur ein bissi der Auslosung für die kommende Fußball-WM beiwohnen. Also schauen, ob unser Team in eine Gruppe kommt, die es überstehen könnte. Ich habe mit ein paar Topferln und ein paar Kugerln und ein paar Kinder gerechnet, die aus den Topferln die Kugerln ziehen – und dann falle ich in eine riesige Show hinein, in welcher die großartigen Vorzüge des amerikanischen Präsidenten gepriesen werden und er den großen, schweren Preis des Fußballs für Frieden, oder so, bekommt. Und eineinhalb Stunden später weiß ich immer noch nicht, wer, wo, wann und gegen wen spielen wird. Wau! | |
|
| Donnerstag, 04. Dezember 18:20 | |
| Es kommt nun also das eine eine oder andere geplante Gesetz, das unter dem Thema »Bürokratie-Abbau« laufen soll, zum Vorschein. Unter anderem war dann im Mittagsjournal zu hören, dass die Regelungen zum Pickerl geändert werden sollen. Ich wollte mich gar nicht freuen, da mir irgendwie klar war, dass dies sicher nicht für 25 Jahre alte Autos gelten werde – da würden sicher alle Werkstätten Kopf stehen und mit allen Gliedmaßen heftigst strampeln. Und gut, dass ich mich nicht gefreut habe, denn genau so ist es. kaum waren die neuen Regelungen verlautbart (statt 3,2,1 Jahre – nun 4,2,2,2,1 Jahre Abstand), kommt auch schon ein Werkstätten-Dämlack-Fritz zum Vorschein, der darüber meckert: »Nein, das ist nicht gut, weil wir das in Österreich immer schon anders gemacht haben, wie in Deutschland oder der Schweiz, und das war immer gut so.« So war vom Prinzip her seine Aussage. Natürlich ist das für die typische Fake-Werkstätte (man nennt das auch: Vertragswerkstätte) schlecht. Wie sollen die sonst ihre Umsätze machen? Richtig reparieren kann man dort ja schon längst nicht mehr – man wird ja ausschließlich durch das Austauschen von Fahrzeugteilen reich. Das erinnert mich an einen Pickerl-Termin, wo ich das Auto in die Werkstatt gebracht hatte, aber mein Pickerl-Mann im Urlaub war. Die Werkstätte machte einen Kostenvoranschlag von 2.300,- Euro für das Pickerl. So viel war der Wagen damals ungefähr wert. Nachdem mein Pickerl-Mann wieder zurück war, gab es das Pickerl dann für etwa 200,- Euro. So ähnlich werden sicher auch die anderen Bürokratie-Abbau-Gesetze sein. Auf keine Fall jenen etwas wegnehmen, die sich ihre Pfründe vor langer Zeit gesichert haben... | |
|
| Mittwoch, 03. Dezember 17:20 | |
| Naja, es ist jetzt kein Vermögen, welches ich immer wieder auf der Straße finde, trotzdem freue ich mich über jeden Cent. Immerhin kam es auch schon so, dass ich eine 2-Cent-Münze, die ich vom Fahrrad aus gesehen habe, Tags darauf beim Einkaufen gut gebrauchen konnte, da die Rechnung hinter dem Komma nach 12 Cent verlangte. So etwas bereitet mir dann irgendwie auch eine kleine Freude. Wenn ich mir durch so einen Fund viereinhalb Kilo an Retourgeld im Börserl sparen kann. Vorige Woche wieder ein Geldfund auf der Straße, aber diesmal keine Münze, die ich beim nächsten Einkauf verwenden kann – es sei denn, mein nächster Einkauf würde in Amerika stattfinden, es handelt sich nämlich um einen Dime aus dem Jahr 2015, also eine 10-Cent-Münze der USA. Es würde mich schon ein bissi interessieren, wie diese Münze den Weg auf den Wolfersberg gefunden hat...?! | |
|
| Dienstag, 02. Dezember 18:00 | |
| Ein Bildschirmfoto von letztem Monat ließ – und lässt mich weiterhin – nachdenklich zurück. Der Inhalt: Eine Meldung über Bienen auf orf.at. Genauer gesagt ist es die Überschrift, die da sagt: »Zahl bedrohter Wildbienenarten stark gestiegen« – und deren Bedeutung. Mir ist schon klar (so zumindest meine Vermutung), was die/der AutorIn damit ausdrücken möchte: Es gibt eben sehr viele Wildbienenarten, welche bedroht sind. Aber könnte man diesen Satz nicht auch anders, mit mehr oder weniger komplett entgegengesetzter Aussage auffassen? Nämlich so, dass die Zahl der bedrohten Bienen doch endlich wieder stark im Steigen begriffen ist? Es also wieder mehr Bienen werden? Das ist für mich ein bissi so ein Gedanken-Karussell – immer, wenn ich denke, dass ich die Lösung habe, entdecke ich, dass dies doch wieder falsch ist. Ich komme auf keinen grünen Zweig. Fazit: ich denke, ich hätte die Überschrift anders formuliert. Zum Beispiel: »Immer mehr bedrohte Wildbienenarten in Europa«. Und gut warats gwesen... | |
|
| Montag, 01. Dezember 17:30 |
| Es ist ein ganz besonderer Moment bei der heutigen Tour. Ich möchte gerade die Wasserflasche bei der Quelle frisch befüllen, als mich ein Rascheln im Eck aufmerken lässt – und plötzlich kriecht ein Feuersalamander aus dem Laub. Aus der betonierten Grube der Quelle kommt dieser aus eigener Kraft nicht heraus, daher nehme ich das kleine Tier vorsichtig (vor allem auch, weil ich weiß, dass man sie angreifen darf!) und setze es oberhalb der Quelle ins hohe Laub. Dort sehe ich plötzlich noch zwei weitere Feuersalamander, beide auf dem Weg nach oben, in den tieferen Wald hinein. Also setze ich das Tier aus dem Loch daneben. Daraufhin bewegt er sich relativ schnell zu den anderen Zwei und kraxelt mit ihnen den Hang hinauf. Dann nehme ich meine Flasche um sie aufzufüllen, da bewegt sich auf der anderen Seite der Grube wieder das Laub und ein weiterer Feuersalamander schaut mich an. Ich nehme auch diesen und setze ihn zu den anderen Drei. Vier Feuersalamander auf dem Weg zum Winterquartier – wenn das kein schöner Tag ist, was dann? Noch dazu, weil ich weiß, dass Feuersalamander eine stark gefährdete Art sind, und sie durch einen speziellen Pilz, der sie töten kann, stark an Population verlieren. Dieser Pilz ist leicht zu erkennen, die Oberfläche des Tieres ist dann nicht so schön glatt und leuchtend. Und diese vier kleinen Tierchen waren – zumindest dem äußeren Anschein nach – völlig gesund... |
