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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019
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Donnerstag, 18. Juli 21:00
Immer wieder habe ich mich gefragt, wann es denn endlich soweit ist, dass irgendein Sender die Serie »Die Straßen von San Francisco« wiederholt. Alles aus den 70ern wurde inzwischen gezeigt, nur Karl Malden mit seinem Juniorpartner Michael Douglas (Lt. Mike Stone & Insp. Steve (K)Heller) flimmerten nie und nimmer auf keinem einzigen Sender nicht. Und inzwischen habe ich ja nicht einmal mehr einen Fernseher, da wäre es dann eh auch schon ganz wurscht.

Aber: Ramba Zamba, juppieduuuu!
Ich weiß nicht warum, doch ganz zufällig habe ich bei YouTube wieder einmal nach der Serie gesucht – und wurde fündig: Es hat sich jemand die Mühe gemacht, die kompletten fünf Staffeln hochzuladen. Weit über 100 Folgen von »Die Straßen von San Francisco« sind da jetzt online. Wenn Du also aus jedem Montag-Abend einen US-Krimi-Abend machen möchtest, hast Du für gute zwei Jahre Fernseh-Futter!

Wer sich keine Mühe machen will, für den habe ich hier die Links zu den Staffeln herausgesucht (es beginnt jeweils automatisch die erste Folge der jeweiligen Staffel):

Staffel 1

Staffel 2

Staffel 3

Staffel 4

Staffel 5

Ich wünsche fröhliches Binge-Watching...


Mittwoch, 17. Juli 20:00
Zwischen den Fotos liegen ungefähr zehn Jahre – und trotzdem hat sich in dieser Zeit politisch gesehen kaum etwas geändert. Matteo Salvini, der italienische Innenminister, für den sich das halbe Volk schämt (eben jene Hälfte, die nicht die Lega (knapp 35%) oder eine andere rechte Partei gewählt hat) macht da ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
auf H.C. Passt eh. Es ist die gleiche Partei, es sind die gleichen Inhalte, die gleiche Rhetorik, nur halt in Italien. Und auch dort hat man das gleiche Ziel: Groben Unfrieden ins Volk zu bringen um sich selber ein wenig bereichern zu können und die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Dass dies funktioniert, ist für mich aber doch irgendwie verwunderlich. Unter anderem gerade mit Religion gegen religiöse Eiferer vorzugehen mag doch auch dem einfachsten Wähler zumindest als ein wenig seltsam erscheinen. Offenbar aber nicht. Es funktioniert. Bei uns und in Italien. Wie auch im Rest von Europa. So stark wie derzeit waren die Rechten das letzte Mal in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Zumindest dieser Umstand sollte uns zu denken geben.

Tut es aber auch nicht...


Dienstag, 16. Juli 19:40
Es kann jedem passieren, dass die Organisation des eigenen Budgets nicht funktioniert. Ich bin weit davon entfernt, solche Menschen zu verurteilen oder für dumm zu halten, die in finanzielle Schwierigkeiten kommen. Es genügt ein größeres, unerwartetes Ereignis und schon hat man Probleme damit, die eigenen Finanzen zu regeln.

Gestern wurde das Parlament und weitere offizielle Stellen vom Innenministerium vor gefährlichen Postsendungen gewarnt. An mehrere Firmen in Wien, Oberösterreich und dem Burgenland wurden in den vergangenen Wochen Päckchen mit ätzenden Flüssigkeiten in Röhrchen versandt, weitere Sendungen konnten nicht ausgeschlossen werden.
Das LKA Burgenland gab heute – sozusagen – Entwarnung: Fünf Firmen haben solche Pakete erhalten, ein Mann wurde ausfindig gemacht, der mit all diesen fünf Firmen in geschäftlichem Kontakt steht – genauer gesagt: er hat bei all diesen Firmen – vermutlich nicht unerhebliche – Schulden.

Jetzt meine ich aber durchaus, der Meinung sein zu dürfen, dass es sich bei dem Täter um einen nicht so wirklich besonders klugen Menschen handelt.
Frage: Welchen Gedankengang hatte der Täter bei dieser Tat? Würde eine Firma, die ein Säureattentat übersteht, dem Täter zum Dank die Schulden streichen? Oder würde eine Firma, die durch ein Säureattentat zu Schaden kommt, dem Täter aus Angst die Schulden streichen? Und hat der Täter tatsächlich geglaubt, diese Firmen würden nach solch einem Angriff nicht zur Polizei gehen?

Genauere Fakten zu diesem Fall gibt es bisher nicht, ich habe diese Meldung lediglich aus dem Abendjournal. Wirklich gut, dass nichts passiert ist.
Dennoch würden mich die Beweggründe dieses Mannes ziemlich interessieren...


Montag, 15. Juli 20:20
Es handelt sich dabei um eine Zusammenarbeit der Bahn mit dem Unternehmen Spar. Groß sind die Logos beider Firmen zu sehen. Wo? Da, auf den neuen Interspar-Abholboxen, die nun auch bei einigen Stationen der ÖBB zu finden sind.
Die Idee dahinter ist ja nicht so schlecht: Du sitzt im Büro und da fällt Dir ein, dass Du gerne eine Pizza und zwei Bier zum Abendessen hättest – jedoch ist nichts davon zu Hause und Du kommst erst gegen 20:00 Uhr aus der Bude, somit kannst Du die Sachen auch nicht am Heimweg besorgen. Was tun?

Ganz einfach. Du gehst auf die Webseite von Interspar, bestellst Dein Abendessen zum Abholen bei Deiner Bahnstation und der Abend ist gerettet!

Wie gesagt, die Idee ist nicht schlecht, es mangelt jedoch ein wenig an der Umsetzung.

1.) Einkaufen kannst Du auf der Seite nur, wenn Du alle Deine Daten eingibst. Und damit meine ich wirklich: Alle! Name, Adresse, Telefon, Kontonummer, Alter... dass sie Deine Schuhgröße nicht wissen wollen, ist schon ein großes Entgegenkommen. (Oder sie wissen sie eh schon...)

2.) Es gibt einen Mindestbestellwert. Es wird also schon das teuerste Bier und ein paar Pizzen sein müssen, damit Du die geforderten 25,- Euro erreichst.

3.) Punkt 1.) und 2.) reichen für mich bereits, um diesen Service sicher nicht zu nutzen.

Ich glaube auch sonst nicht daran, dass sich dieser Service von Spar durchsetzen wird. 25,- Euro sind kein Nebenbei-Einkauf mehr. Da fährt der Durchschnitts-Österreicher bereits mit dem SUVSUV


Super-Ungutes-Vahrzeug.

Wenn des Mannes Würstchen-Länge ein wenig zu wünschen übrig lässt, oder sich die Potenz nicht mehr so gebärdet wie mit 18, dann scheint dies (vermeintlicher Weise) oft die letzte Rettung.

Daher fahren auch sehr viele dieser Consumer-Panzer in Wien umher.
zum Spar.
Eine ziemlich gute Idee wäre also ein Drive-In-Spar mit extra breiter Spur...


Sonntag, 14. Juli 18:30

Samstag, 13. Juli 17:00

Freitag, 12. Juli 18:30
Grundsätzlich halte ich nicht wirklich viel von einer Gesundenuntersuchung, da stehe ich auf dem Standpunkt, dass ich lieber lerne, auf meinen Körper zu achten und zu hören, dann wird er mir schon mitteilen, was los ist und was er möchte. Vorsorgeuntersuchungen aller Art sind ja tatsächlich immer mehr umstritten (selbst unter den Schulmedizinern) – da halte ich es lieber mit dem Spruch: »Wer krank sein will, der geht zum Arzt«. Meiner Meinung nach bin ich körperlich komplett gesund und mache alles (oder vieles) so, wie mein Körper das von mir haben möchte. Auch, wenn es manchmal nicht so wirklich nett ist und ich es aus Bequemlichkeit heraus lieber nicht machen möchte.

Aber wie es der Zufall will, habe ich diese Woche sozusagen die §57a Überprüfung für meinen Körper durchführen lassen – was da heißt: Blut und LuluLulu


Normalerweise eine Person, welche man ohne der Hilfe dieser Bezeichnung als nicht besonders durchsetzungsstark beschreiben würde.

Abnormalerweise auch »Urin«.
abgeben. Den Befund dafür (schon das Wort alleine besitzt die Kraft, einen extrem krank werden zu lassen) habe ich heute erhalten, und es verhält sich genau so, wie ich es mir vorgestellt habe: Alle Werte sind nicht nur im Rahmen, sondern mehr oder weniger optimal. Ich habe also ein neues Pickerl erhalten.

Ich habe auch noch extra nachgefragt, ob sich irgendwelche Mängel aus dem großen Blutbild herauslesen ließen, die auf meinen seit 25 Jahren geänderten Lebensstil als Vegetarier hinweisen würden. Nein. Keine Mängel, kein nix.
»Aber wenn man wirklich etwas finden wollte...« meinte die Ärztin schlussendlich »...dann sehe ich an zwei Werten in der Blutchemie, dass sie ein wenig zu wenig trinken.«

Ich war mir eigentlich immer sehr sicher, dass ich viel Wasser trinke – manchmal direkt nach der Fahrt einen bis eineinhalb Liter Wasser. Aber ja, es stimmt. Wenn ich es genau überlege, so gibt es auch Tage, wo ich praktisch nichts extra – also zusätzlich – trinke. Gut. Ab sofort wird mein Krug jeden Morgen gefüllt und wenn er nicht bereits gegen Mittag wieder nachgefüllt werden muss, dann weiß ich, dass es zu wenig ist...


Donnerstag, 11. Juli 15:50

Mittwoch, 10. Juli 21:00
Was ich schon seit längerer Zeit in meiner Werkstatt benötigen würde, ist ein Schleifbock. Bohrer mit der Trennscheibe zu schärfen ist eine – dezent ausgedrückt – nicht besonders genaue Angelegenheit. Mit den Zehen die Maschine festhalten und einschalten und dann den Bohrer noch im richtigen Winkel an die Scheibe zu halten zeigt nur selten ein wirklich befriedigendes Ergebnis.

Bei meiner vorletzten Einkaufstour durch die Altmetall-Container an meiner Wald-Strecke dann die große Überraschung: Ein schwerer Schleifbock mit zwei Scheiben (für Nass- und Trockenschliff) liegt im Container. Sofort eingekauft, nach Hause geschleppt und begutachtet. Der alte Besitzer hat zwar das Kabel direkt am Gerät abgetrennt, aber ist der Bock wirklich hinüber?

Nach dem Zerlegen zeigt sich der Fehler sofort: Der schwere Schleifbock scheint heruntergefallen zu sein, dadurch hat sich eine der Scheiben im Schutzblech verfangen und blockiert. Damit hat im Inneren ein wackelig aufgesteckter Kontakt einen Funken gezogen und ist in weiterer Folge verschmort. Der große Elko scheint jedoch noch in Ordnung zu sein. Die Elektrik habe ich ausgewechselt und repariert, die Schutzbleche abmontiert, neu ausgeklopft und zum Winkel gerichtet, das Getriebe für die Nassscheibe eingefettet und mit einer passenden Beilagscheibe versehen und schon schnurrt er wieder wie eh und je. Ich gebe zu, eine Augenweide ist er nicht – er hat sicher schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel – aber für die Arbeit zum Schleifen ist er nun wieder bestens geeignet.

Von nun an ist meine Werkstatt also um einen echt guten Schleifbock erweitert...


Dienstag, 09. Juli 20:40
Anfang Juli gab es in Kentucky (das echte Kentucky, in den USA) einen – mehr oder weniger – nationalen Notstand: In einer Lagerhalle von Jim Beam war ein Feuer ausgebrochen. 45.000 Fässer Bourbon (das ist angeblich »relativ junger« Whiskey) sind verbrannt. Das Feuer wurde laut den amerikanischen Berichten höchstwahrscheinlich durch einen Blitzschlag verursacht. Soweit zu den Fakten.

In Teilen der Bevölkerung sind nach der Verlautbarung dieser Fakten gewisse Ängste entstanden, sodass sich die Firmenleitung zu folgender Klarstellung veranlasst sah: »Es sind nur etwas weniger als 1% der Bestände vernichtet – wir bestätigen hiermit, dass die Versorgung selbstverständlich gesichert bleibt!«

Was für ein Glück...


Montag, 08. Juli 20:30
Ein Foto aus dem Frühjahr ist mir heute in die Quere gekommen. Es gibt ja verschiedene Arten von Grenzen. Die »Grundstücksgrenze« ist vermutlich jene, an die man nicht ganz zuerst denken wird. In den Medien ist da von ganz anderen Grenzen die Rede. Aber ich hätte da noch eine Grenze, an die höchstwahrscheinlich gar niemand beim Wort »Grenze« denken wird: Die »Streugrenze«.

Was ist eine Streugrenze – und wo könnte die liegen?
Ich weiß es seit einigen Monaten ganz genau. Nämlich da.

Es handelt sich dabei um ein Relikt aus einer Zeit weit vor der Digitalisierung, als die Mitarbeiter der MA 48 noch völlig auf sich gestellt die Gehsteige von Schnee und Eis befreien und säubern mussten. Bis wohin sollte gestreut werden, ab welcher Stelle wäre nicht mehr die MA 48 für den Gehsteig verantwortlich? Heute hat wahrscheinlich jeder Mitarbeiter die MA 48-App am Handy, die ihm auf den Meter genau anzeigt, ob er an der Stelle, an der er sich befindet, noch streuen muss oder nicht. Damals gab es nur den Befehl: »...Du streust bis zur Streugrenze – und keinen Millimeter weiter!« Das Schild steht übrigens genau hier, etwa 100 Meter vor der Ortseinfahrt nach Purkersdorf auf der B1...


Sonntag, 07. Juli 18:30

Samstag, 06. Juli 17:50

Freitag, 05. Juli 15:30

Donnerstag, 04. Juli 20:50
Geplant waren ganz andere Zahlen...

Unsere letzte Regierung hat ja extrem steigende Zahlen beim Radverkehr in ihren Umweltplan mit eingerechnet – und ist (nicht nur damit) eklatant gescheitert. Ist auch klar warum: Beim Radverkehr verhält es sich nicht anders wie beim Autoverkehr – nur eine reichhaltige Infrastruktur vermag wirklich mehr Verkehr zu lukrieren. Zu Deutsch: Mehr Radverkehr gibt es nur mit mehr Radwegen. Und diese möchte man unter keinen Umständen bauen, da der Autofahrer den Platz benötigt und bereits jetzt von – seiner Meinung nach – viel zu vielen Radfahrern genervt ist (...ich hab' ja nix gegen, aber...). Damit lässt man sich auf typisch wienerische Pseudo-Lösungen ein, die in diversen 80 cm schmalen Todesstreifen direkt zwischen parkenden Fahrzeugen und der Fahrbahn für KFZ münden. Und die werden – was Politiker wie Autofahrer wundert – von den Radfahrern praktisch nicht angenommen.

Im Rest der Welt hat man diese Zeichen bereits deuten können und weiß guten Rat: Mehr Radverkehr funktioniert ausschließlich auf Kosten des Platzes für den Autoverkehr. In Österreich wird man bis zu so einer fundamentalen Erkenntnis noch etwa 15 bis 20 Jahre warten müssen. Inzwischen behilft man sich mit diversen gesetzlichen Regularien, die zumindest am Papier so aussehen, als würden sie für den Radverkehr gemacht. Wie zum Beispiel, dass ein öffentlich zugängliches Einkaufszentrum auch über eine geeignete Anlage zum Abstellen von Rädern verfügen muss.

Na bitte.
Frage: Und warum bitte stellt dann eine Radfahrerin vor mir ihr Fahrrad einfach mitten am Gehsteig an einer Wand ab...?


Antwort: Weil sie bereits ein wenig älter ist und die Zufahrt zur Radabstellanlage – ich drücke es jetzt ganz vorsichtig aus – nicht wirklich zu 100 % durchdacht ist...


Mittwoch, 03. Juli 21:30
Aus dem heutigen Mittagsjournal: Die Polizei hat über mangelnde und zum Teil auch zu schlechte Ausrüstung geklagt. Daraufhin wurden für die Polizisten 27.000 neue iPhones und 300 neue Tablets angeschafft.
Bis zu 20% der Polizisten benutzen aber das neue iPhone nicht, weil sie Angst vor Überwachung haben und/oder Angst vor der technischen Herausforderung, die ein iPhone stellt. Dies waren die Angaben eines Polizeigewerkschafters.


Daher meine Frage: Wenn 20% der Polizisten Angst davor haben, von ihrem Arbeitgeber (also dem Staat) ausspioniert zu werden, wie möchte man dann dem normalen Bürger einreden, dass er eh ganz sicher nicht ausspioniert wird...?


Dienstag, 02. Juli 20:40
In der letzten Zeit sind einige Menschen gestorben, die in Sport, Kunst und Kultur einen gewissen Bekanntheits- wie Beliebtheitsgrad hatten. Traurig – aber so ist das Leben.
Einer, den es am vergangenen Samstag getroffen hat, war jemand, dessen Werk ich immer mochte – dabei hatte ich ihn selber nie zu Gesicht bekommen: Mordillo.

Schon in frühester Jugend fand ich die Mordillo-Manderln sehr lustig. Dass diese nach einem Mann, nämlich dem Zeichner der netten Figuren benannt waren, wurde mir eigentlich erst letzten Samstag klar.
Daher möchte ich mich herzlich bei Guillermo Mordillo für seine ganz speziellen Zeichnungen, deren Betrachten mir immer wieder Freude bereiten kann, bedanken.

Übrigens: Heute habe ich im Radio gehört, dass seine Zeichnungen ohne Worte nur als Zwischenlösung geplant waren, da er in den 60er Jahren von New York nach Paris zog und kein Französisch beherrschte. Und aus dieser Not wurde das geboren, was wir heute als sein Werk kennen und lieben...


Montag, 01. Juli 20:10
Heute beim Hofer entdeckt und derart begeistert, dass ich komplett darauf vergaß, auf den Preis zu sehen.
Da ich ja immer noch einen Käfer besitze, gehöre ich sicherlich auch zu jenen Leuten, die das kaufen dürften.

Aber ich werde das Bettzeug nicht kaufen.
Nachdem VW bei den Abgaswerten die ganze Welt massiv belogen hat, wer weiß da schon, auf welche Ideen sie beim Bettzeug gekommen sind...?!



(C) mArtin, im Juli 2019.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!