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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021




Dienstag, 11. Mai 17:40
Ein kleiner Held aus früheren Zeiten hatte – meines Wissen nach im März – Geburtstag. Pumuckl wurde 59 Jahre. Viele mag es interessieren, was er heute macht. Auch ich habe mich immer wieder gefragt, was ein Kobold im Fortgeschrittenen Alter eigentlich machen kann. Endlich hat es sich herausgestellt: Pumuckl wurde Influencer und hat ein paar Videos auf jutjub veröffentlicht.

Ein nicht ganz unwichtiges Video zum Lockdown ist hier zu sehen...


Montag, 10. Mai 19:30
Nazi-Schmierereien sind ziemlich grauslichgrauslich


Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten.

Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...«
. Zum Glück gibt es auf den Wegen, wo ich unterwegs bin, nicht wirklich viele davon – da ist das andere Ende des politischen Spektrums wesentlich öfter vertreten.
Aber auf meiner heutigen Fahrt ist mir da etwas aufgefallen: Ob sich die ÖBB dieser Ansicht bewusst ist?


Sonntag, 09. Mai 18:40
Auch wieder...

Samstag, 08. Mai 21:10

Freitag, 07. Mai 22:10
Wie schon öfters beschrieben, wurden allerorts ganz eifrig Bäume gefällt. Wir wissen: Niemand mag Bäume, es sei denn, sie stehen weit weg vom eigenen Grund. Was so ein Baum allerdings mit dem Mikroklima macht, sieht man erst, wenn er nicht mehr da ist, dann wird es nämlich dort, wo dann kein Baum mehr ist, im Sommer merkbar wärmer. Die Klimaregelung eines Baumes geschieht nicht nur durch den Schatten, den er spendet, sondern auch durch die Verdunstung von Wasser in seinen Blättern. Wie viel Wasser so ein Baum in die Blätter pumpt, sieht man sehr gut, wenn man sich einen frisch geschlagenen Baumstumpf ansieht...

Man kann ruhig sagen: Der Baum weint...


Donnerstag, 06. Mai 17:40
Heute ist ein ganz besonderer Tag. Ich selbst hätte es nicht gewusst aber Guckl hat mich darauf hingewiesen. Es ist nicht der Welt-Frauen- oder Welt-Männer- oder Welt-Menschen-Tag, nein, es ist der Welt-Passwort-Tag!
Es mag Dir jetzt vielleicht ein Lächeln in Dein Gesicht kommen aber wenn man es genau betrachtet, dann ist dieser Anlass durchaus ernst zu nehmen.

Ohne mich jetzt näher informiert zu haben, nehme ich einmal an, dass weiterhin »123456« zu den am meisten verwendeten Passwörtern weltweit gehört. Oder auch »qwertz«. Oder wenn man vom zu bedienenden Programm zu einem vermeintlich sicheren Passwort, welches Zahlen, Kleinbuchstaben, Großbuchstaben und mindestens ein Sonderzeichen enthalten muss, dann eben »123&ABC&def«.

Wie man ein wirklich sicheres Passwort generiert? Ganz einfach. Ich tippe da einfach nur so auf der Tastatur herum, wie es die Hacker in schlecht produzierten Filmen oft machen. Da entsteht dann zum Beispiel: »vBhßz9vÄ890z2v«, was schon ein ziemlich gutes Passwort darstellt. Laut einer Seite für Passwort-Sicherheit könnte man dieses Passwort mit einem herkömmlichen PC innerhalb von 16 Billionen Jahren knacken. Diese Angabe mag vielleicht ein wenig unrealistisch klingen, ist aber von der Wahrheit nicht so weit entfernt. In der Praxis kann man durchaus sagen: Dieses Passwort ist nicht zu knacken.

Außerdem auch ganz wichtig: Ich verwende niemals ein Passwort doppelt. Jeder Login, den ich irgendwo benötige, hat sein eigenes Passwort in diesem Stil. Und alle diese Passwörter (derzeit 283 Stück) stehen in einer verschlüsselten Datei, auf die ausschließlich ich Zugriff habe. Sollte diese Datei gestohlen werden, so ist sie für den Täter wertlos, weil sie nicht gelesen werden kann. So einfach ist das.

Dass diese Vorgehensweise nicht für jeden machbar ist, ist mir klar. Da gibt es verschiedene Wünsche und Anforderungen.
Was aber für uns alle gleich bleibt – und auch der Anlass für den heutigen Tag ist: Pass ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
besser auf Dein Passwort auf...



Mittwoch, 05. Mai 18:40
Der kleine Elektrotechniker oder auch: »Wenn das Messergebnis nicht das hergibt, was man gerne sehen möchte...«

Ich brauche im Studio eine zweite Tastatur. Also eine Klavier-Tastatur, nicht eine zum Schreiben. Meine Haupt-Tastatur ist eine schwer gewichtete, das heißt, sie ist genau so schwer zu spielen, wie ein echtes Klavier. Das ist grundsätzlich eine sehr gute Sache, nur gibt es Instrumente, wo man eine leicht gewichtete Tastatur benötigt, zum Beispiel beim Spielen von Synthesizern oder Schlagzeug-Sounds. Da ist die Gewichtung ziemlich kontraproduktiv.

Ich besitze ja eine zweite Tastatur, schon vor Jahren habe ich die bei Thomann gekauft. Die würde mir auch konvenieren, nur leider habe ich kein passendes Netzgerät dafür – 9,0 Volt DC, Pluspol innen – genau das würde ich dafür benötigen. Also auf in die Werkstatt und in den Elektro-Bastel-Teilen danach gesucht. 5 Volt, 7,5 Volt, 12Volt, sogar 24 Volt – alles ist dabei, nur ein dezidierter 9,0 Volt DC-Trafo ist nicht dabei. Dann ein Schachtelboden-Fund: Ein kleines, regelbares Netzteil mit Spannungen von 3 bis 20 Volt DC. Und die Polung ist ebenfalls schaltbar.

Weil ich den Angaben auf solchen Billig-Teilen grundsätzlich nicht traue, messe ich nach: Ja, es stimmt, der Schalter für die Polung funktioniert. Aber leider liefert das Netzteil in jeder Stellung des Spannungsschalters 21,2 Volt.
Also zerlege ich den Trafo, löte alle Punkte auf der Platine nach, putze die Platine und Kontakte, baue das Teil wieder zusammen und messe nach: Passt! Von 3,5 bis 21,2 Volt ist alles dabei – auch die von mir gewünschten 9,0 Volt.

Ich zerlege den Trafo also erneut, da ich jetzt den richtigen Gerätestecker einbauen muss. Der Stecker ist schnell gefunden, passend angelötet und das Gehäuse wieder verschraubt.
Und weil ich mir ja nicht so ganz traue, messe ich wieder nach: Geh bitte...! Abermals zeigt das Messgerät in jeder Stellung des Spannungsschalters 21,2 Volt. Mist!

Ein paar Mal habe ich das Teil zerlegt, geputzt, angeschaut, zusammengebaut – was auch immer ich versucht habe... 21,2 Volt!
Beim allerletzten Zerlegen kam endlich die Erleuchtung! Mit dem Schraubenzieher kam ich zufällig auf zwei Lötpunkten an – ein kleiner Blitz ließ mich kurz aufschrecken. Wie das? Der Trafo war ja selbstverständlich gar nicht eingesteckt?!

Dabei ist die Lösung so einfach: Für den Gleichrichter ist auch ein Kondensator im Gerät verbaut. Und dieser ist natürlich für so eine kleine Last, die beim Messen entsteht, viel zu groß – d. h. wenn einmal 21,2 Volt gewählt sind und keine echte Last am Trafo hängt, dann wird man bei jeder Stellung des Wahlschalters 21,2 Volt messen. So lange, bis eine echte Last angeschlossen wird – eh klar!

Also einfach den Trafo zusammengebaut, angesteckt und... spielt auch schon!

Ach ja: Die Freude des kleinen Mannes in solchen Zeiten...


Dienstag, 04. Mai 21:50
Ich lese ja beruflich – und das bereits seit Jahren – alle Ausgaben des KONSUMENT komplett durch. Daher bekomme ich auch alle Tests im Bereich von Lebensmitteln und Kosmetikprodukten sozusagen live mit. Und die Ergebnisse lassen sich so über die Zeit, auch wenn es vielleicht nicht die ganz feine Art ist, durchaus zusammenfassen. Retrospektiv betrachtet möchte ich da mit einem Vorurteil aufräumen, nämlich mit dem Satz: »Wer billig kauft, kauft schlecht!« Diesen Stehsatz hört man immer wieder, zumeist wahrscheinlich aus den Marketing- und Kommunikationsabteilungen der Hersteller von eher teuren Markenartikel.

Diesen Satz möchte ich heute neu umgestalten zu: »Wer billig kauft, kauft meistens gut!«
Klingt nicht so fein, entspricht aber viel eher den Tatsachen als der Satz im Original. Bei fast jedem Test in diesen Bereichen sind jene Produkte auf den obersten Plätzen, die uns in den Supermärkten und Diskontern als Eigenmarken präsentiert werden. Soeben erst muss ich wieder einen Test lesen, bei dem die Billigware die Nase meilenweit vorne hat.

Da ich die Ergebnisse aus dem KONSUMENT wegen des Copyrights nicht direkt hier abschreiben darf, erlaube ich mir eine Version in eigenen Worten.
Bei dem aktuellen Test handelt es sich um ein Kosmetikprodukt und zwar um eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor. Also keine eigentliche Sonnencreme, sondern um eine Tagescreme, die dann halt auch ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
vor der Sonne schützen kann.

Testsieger (Note: gut) ist eine Creme aus einer Drogeriemarkt-Kette, die jeder kennt. Es ist die Hausmarke dieser Kette und 100ml dieser Creme kosten 3,90.
Ein ziemlicher Verlierer (Note: nicht zufriedenstellend) ist die Creme eines elitären Kosmetik-Unternehmens mit Hauptsitz in New York. Verloren hat das Produkt auf Grund bedenklicher Inhaltsstoffe und der Tatsache, dass die Angaben zum Lichtschutzfaktor einfach nicht haltbar sind. 100ml dieser Creme kosten 103,90.

Wer also eine Tagescreme mit Sonnenschutz benötigt, kann auch hier wieder einmal mit sehr gutem Gewissen zum Billigprodukt greifen. Auf Platz zwei ist übrigens auch eine sehr bekannte Marke (in blauen Dosen – und kaum teurer wie der Testsieger)...


Montag, 03. Mai 22:00
Nicht alle Gebots- und Verbotsschilder sind unangenehm. Manche zeigen auch einen besonderen Freiraum an – für mich gibt es zum Beispiel kaum ein schöneres Verbotsschild wie dieses hier...!


Sonntag, 02. Mai 16:00

Samstag, 01. Mai 23:55


(C) mArtin, im Mai 2021.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!