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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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Sonntag, 07. August 18:10

Samstag, 06. August 16:30

Freitag, 05. August 18:50
In der Sendung Punkt.eins war heute »Persönlichkeit« das Thema. Wer man denn so ist oder vielleicht besser: wie man denn so ist. Ich glaube, ich weiß doch relativ genau, wer und wie ich bin. Obwohl es – meiner Meinung nach – gar nicht so einfach ist, das herauszufinden. Ganz entgegen der Volksmeinung, wo man eher der Ansicht ist, dass das ohnehin klar wäre.

Die Sendung war heute nur mäßig interessant aber immerhin kommt so ungefähr in der Mitte der Hinweis auf eine Art von »Persönlichkeits-Status«, der derzeit in aller Munde sein soll. Zumindest in den sozialen Netzwerken fahren angeblich alle total darauf ab. Der damit verbundene Test nennt sich MBTI, nach dem Erfinder Myers Briggs. Nach seinen Ausführungen gibt es 16 verschiedene Persönlichkeitstypen.

Nach den Ausführungen der im Studio anwesenden Psychologen und Wissenschaftler allerdings ist dieser Test, wenn man es zusammenfassend und prägnant ausdrücken möchte, komplette Scheiße. Noch viel schlimmer als alle anderen möglichen Tests. WikiDings ist übrigens einer ganz ähnlichen Meinung.

Wenn das kein Aufruf ist, den Test sofort zu absolvieren!

Er besteht aus (ich glaube 60) Fragen, die man möglichst schnell beantworten sollte. Habe ich gemacht – ohne all zu lange nachzudenken. Denn der Test sollte in etwa 10 Minuten erledigt sein.
Das Ergebnis: Ich bin also angeblich ein Advokat. Beim Durchlesen der Beschreibung finde ich einige Aussagen, die auf mich zutreffen, andere wieder weniger. Wie bei den meisten anderen Tests eben auch...


Donnerstag, 04. August 20:20
Die Basketball-Spielerin Brittney Griner aus den USA ist heute in Moskau zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren verurteilt worden. Der Grund dafür ist Drogenschmuggel. Sie wurde bei der Einreise dabei erwischt, wie sie ein Fläschchen mit Cannabisöl im Gepäck hatte. Dieser Vorfall wird nun von den Medien groß als politisch motivierter Fall aufgemacht, um zu zeigen, wie schlimm es um die Justiz von Russland steht.
Ja, um die Justiz von Russland steht es sicherlich schlimm, sehr schlimm. Und ja, die Russen sind sicherlich glücklich darüber, eine Amerikanerin verknacken zu können. Das dies aber so hoch gespielt wird, macht auf mich einen eher lächerlichen Eindruck.

Jeder halbwegs normale Mensch weiß, dass man nie nmit Drogen im Gepäck in ein anderes Land reist. Schon gar nicht nach Russland. Viele Länder verstehen in Bezug auf Drogen bei der Einreise so gar keinen Spaß – das sollte wirklich jedem erwachsenen Menschen klar sein. Und eines von diesen Ländern ist eben auch genau das Land, aus dem zu diesem Fall die lautesten Rufe kommen, nämlich die USA selbst. Wenn man bei der Einreise in die USA mit Drogen erwischt wird, so kommt man möglicherweise nicht mit neun Jahren davon. Dort sitzen (vor allem farbige) Menschen wegen wesentlich kleineren Drogendelikten für wesentlich längere Zeit hinter Gittern.

Wenn man Russland mit solchen Vorwürfen eine schmutzige Weste andichten will, dann schmälert das meiner Meinung nach die wirklichen und schweren Schandtaten, die Russland derzeit begeht.


Mittwoch, 03. August 19:30
Ich weiß nicht, ob ich diesen Satz hier schon einmal geschrieben habe, vermutlich eher nicht: »Heute bin ich wirklich stolz auf mich.«

Ursprung dieses Stolzes ist die Tatsache, dass ich heute wirklich an meinem körperlichen Limit war – und nicht aufgegeben habe. Eigentlich wollte ich nur über die Donauinsel nach Korneuburg und Greifenstein fahren, um ein wenig im Donau-Altarm zu planschen. Auf der Rückfahrt kam mir allerdings eine Idee: Ich könnte ja auch über den Kahlenberg nach Hause fahren. Gedacht, getan. Grundsätzlich sind ja 80 Kilometer nicht so schlimm, das bin ich schon öfters gefahren. Aber über 80 km mit weit über 1200 Meter Höhendifferenz, das ist definitiv eine ganz andere Sache. Und der Clou am Rande: Nur mit drei Liter Wasser, komplett ohne Essen. Lediglich einen kalten Kaffee zur Stärkung hatte ich dabei. Kein Frühstück, keine Jause, kein Mittagessen, nix.

Auf den letzten 15 Kilometern durch die zahllosen Steigungen war nur mehr der Hunger die treibende Kraft. Der linke Oberschenkel hat zeitweise fast aufgegeben, es ging nur mit viel gutem Zureden. Jetzt, wo ich das Erdäpfelgulasch bereits aus der Küche riechen kann, geht es mir schon wesentlich besser. Mahlzeit... und gute Nacht!

Ach ja: Hier die Route und hier die Fotos...

Dienstag, 02. August 19:30
Gestern erst war es, dass ich etwas über Home-Office geschrieben habe. Dabei durfte ich feststellen, dass Microsoft mit dem Begriff Home-Office nichts anfangen kann. Dabei kann man Microsoft eine gewisse Portion von schrägem Humor nicht absprechen. Immerhin hat es mit folgende Ausbesserungsvorschläge angeboten. Sicher nicht ganz political correct, aber immerhin...


Montag, 01. August 17:30
Schon seit dem gestrigen Tag gibt es zahllose Meldungen zum Thema der Quarantäne. Diese ist ja ab heute mehr oder weniger aufgehoben. Oder so. So wirklich ganz genau kennt sich da ja niemand aus – was seit 2019, also dem Ausbruch der Covid-10-Pandemie ja mehr oder weniger systemimmanent ist. Wer kennt sich schon so richtig aus? Für mich ist es relativ einfach: So bald ich mich in fremden Bereichen (indoor) befinde, setze ich die Maske auf. So einfach, so gut.

Was heute in den Nachrichten beleuchtet wird, ist allerdings nicht ganz von der Hand zu weisen. Da die Maske nun nicht mehr vorgeschrieben ist, tragen auch immer weniger Menschen dieselbe. Weil es nun aber keine Quarantäne mehr für Träger des Covid-19-Virus gibt und sich Covid-19-positive Menschen nahezu überall – allerdings nur mit Maske! – bewegen dürfen, könnte es eventuell sein, dass man als negativer Masken-Träger in Zukunft etwaigen Problemen ausgesetzt ist. Wer möchte schon etwas mit einem Covid-19-positiven Menschen was zu tun haben? Ich denke, das kann noch heiter werden.

Auch eine sehr interessante Aussage war heute im Mittagsjournal zu hören. Die Supermarkt-Ketten und Diskonter wurden gefragt, ob sie denn, so wie es ab nun erlaubt sei, symptomlose Covid-19-positive Mitarbeiter in ihren Läden beschäftigen werden. Bei Spar und Rewe sagte man, dass man es sich derzeit nicht leisten könne, auch Mitarbeiter zu verzichten. Was also ein »Ja« bedeutet. Bei Hofer gab man tatsächlich die Auskunft, dass man es auch so ähnlich sähe aber man werde versuchen, die positiven Leute im Home-Office zu beschäftigen!

Aha. Haben die dann zu Hause ein Regal mit allerhand Lebensmitteln, dass sie aus-, ein- und umräumen?



(C) mArtin, im August 2022.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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