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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025, 2026




Tagebuch
Freitag, 03. Juli 19:00
OK, wenn wir ganz ehrlich sind, so wäre es schon ein großes Wunder gewesen, hätten wir das gestrige Spiel gegen Spanien gewonnen. Dennoch finde ich, unsere Mannschaft hat sich gut geschlagen, die Spanier spielen einfach in einer anderen Liga. Aber die österreichische Mannschaft muss sich ob ihrer Leistung nicht verstecken.

Was mir beim Spiel ziemlich stark aufgefallen ist: Die Leistung des Kommentators auf Servus.tv. Es wäre schön, gäbe es fortan keine Spiele der Nationalmannschaft (Männer und/oder Frauen) mehr auf diesem Sender. Von Anfang an hat dieser Typ extrem unsympathisch über die Mannschaft geredet. Dass unsere Spieler nicht so gut sind, wie die der spanischen Mannschaft, kann man sehen. Da braucht man kein lakonisches oder zynisches Kommentar à la: »Na so funktioniert das nicht« – und zwar über die gesamte Dauer des Spiels. Das ist wirklich sehr verzichtenswert.

Insofern bin ich da ganz bei der Meinung einer großen Zahl deutschen TV-Zuseher: Der ORF bietet die Sportübertragungen mit den besten (und angenehmsten) Kommentatoren.


Donnerstag, 02. Juli 18:40
Mein liebes Auto hat heute ganz brav wieder einmal das Pickerl erhalten und ist somit endgültig ein Oldtimer. Ein paar Kleinigkeiten im Innenraum muss ich noch reparieren/basteln, dann ist es wieder zur Gänze einsatzbereit.

Aber das soll heute nicht das Thema sein – wo die Nationalmannschaft der Fußball-Männer ab 21:00 Uhr gegen Spanien spielt. War das überhaupt schon einmal der Fall, dass wir die Chance haben, weiter wie die Deutschen zu kommen? Wobei ich da sicher nicht zu jenen gehören, die besonders spöttisch gegen unsere Nachbarn reden. Mir tun die wirklich leid. Mir ist allerdings aufgefallen, dass deren Trainer, Jürgen Nagelsmann, auf mich einen nicht unbedingt positiven Eindruck macht – ganz im Gegenteil zu unserem Ralf Rangnick. Da hatte ich immer schon das Gefühl, dass dieser wirklich eine integrative Persönlichkeit hat, jemand, der es versteht, aus Sportlern wirklich das Beste herauszuholen.

Hoffentlich gelingt ihm das heute. Meine Daumen werden fest gehalten...!


Mittwoch, 01. Juli 18:50
Irgendwann ab Herbst ist das neue Gesetz für die Radfahrer, wonach dann für E-Mopeds neue Gesetze gelten, in Kraft. Die Frage ist nur: Was wird sich dadurch wirklich ändern?
Was ich damit meine: Die Gesellschaft hat sich geändert. Spätestens seit Corona ist die Zahl der Menschen, die auf Gesetze ganz allgemein scheißen, wesentlich größer geworden. So ist zum Beispiel das Blinken nicht mehr modern. Was zu unangenehmen Situationen führen kann, in welchen sich der Täter absolut keiner Schuld bewusst ist. Eine weitere, ziemlich gefährliche Sache sind die zahllosen E-Scooter-Fahrer. Heute ist mir auf einem Weg von etwa drei Meter breite ein E-Scooter-Fahrer mit Vollvisier-Helm begegnet, und das mit etwa 50-60 km/h. Es war reines Glück, dass wir in dieser Situation keinen Unfall hatten. Wie gesagt, es gibt bereits ein Gesetz, dass so ein E-Scooter ohne Zulassung in Österreich eine maximale Bauartgeschwindigkeit von 25 km/h haben darf. jede höhere Geschwindigkeit ist verboten. Wenn sich allerdings niemand daran hält, ist das Gesetz sinnlos.

Insofern wünsche ich dem Fahrer, der mir heute begegnet ist, er möge mir nie wieder begegnen. Wie er das dann zustande bringt, ist mir wirklich egal. Sollte es letal ausgehen: wirklich furchtbare Sache. Aber andererseits: schon auch ein Segen für die Gesellschaft...




(C) mArtin, im Juli 2026.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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