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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019
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Samstag, 21. September 18:30

Freitag, 20. September 17:30
I hau mi o!

Von meiner Aktion mit dem »verstreuten Samen« habe ich Dir ja bereits erzählt.
Heute fahre ich an der Stelle vorbei, wo mir die Tatsache aufgefallen ist, dass meine Hose ein Loch hat – und: siehe da, binnen einer Woche haben die Samen mit ihrer Arbeit begonnen. Na die haben's aber eilig!
Jetzt mache ich mir doch ein wenig Sorgen. Ich hoffe nicht, dass im kommenden Jahr die komplette Fahrt auf die Sopherl nur mehr mit Tagetes zugewachsen ist...


Donnerstag, 19. September 19:10
Im Studio baue ich wieder einmal – mehr oder weniger – komplett um. Einige alte Geräte werden verkauft, weil sie ohnehin nur platzraubende Staubmagnete sind – und ich sie, wenn ich genau nachdenke, nicht wirklich oft verwendet habe. Dennoch konnte ich mich nie davon trennen. Aber jetzt doch: Endlich weg mit dem Ballast. Vom Erlös würde ich mir gerne ein neues Mischpult kaufen – und bin noch sehr am überlegen. Es gibt da in meiner Preisklasse nämlich zwei Anwärter.

1.) Den ZOOM LiveTrak L-20.
Die Firma kenne ich bereits lange, immerhin habe ich den H2, den Q4 und derzeit noch den R16 – und alle arbeiten wirklich hervorragend. Der LiveTrak L-20 wäre tatsächlich ein kleiner Wunderwutzi, mit allen Features, die ich benötige. Einen Minuspunkt gibt es allerdings. Der Mischer ist natürlich digital – und irgendwie habe ich von den digitalen Mischpulten schon länger die Nase voll.

Genau deshalb habe ich mich da ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
verliebt. Und zwar in den...

2.) TASCAM Model 24.
Uiiiii, da kommen schon wieder viel eher musikalische Gefühle auf. Natürlich sind die Seitenteile nicht wirklich aus Holz, aber alleine die Tatsache, dass es auf einem Mischpult wieder Knöpfe in normal zu greifender Größe gibt und man nicht auf ein blödes Display schauen muss, damit man weiß, was man einstellt – alleine diese Tatsache lässt mein Herz schon ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
höher schlagen. Außerdem ist dem Model 24 die digitale Welt nicht ganz verschlossen – immerhin werden 24 Kanäle intern gewandelt und an den Computer übertragen.


Ich habe ja noch genug Zeit für genauere Überlegungen – möglicherweise wird es ja auch ein ganz anderes Pult.
Aber wieder einmal ein analoges Teil wäre halt schon sehr nett...


Mittwoch, 18. September 19:20
Vor zwei Tagen hätte B. B. King seinen 94. Geburtstag gefeiert, wäre er nicht im Frühling 2015 gestorben.
Guckl hat diesen Tag mit einem Guckl-Dudl über das bewegte Leben von B. B. King gefeiert – welches Dir vielleicht gefallen könnte...


Dienstag, 17. September 18:20
Falls Du Dich über die Wahl informieren möchtest:


(Copyright BSVÖ)

Diese Audiodatei hat eine kleine Nebengeschichte.
Es war sehr wichtig, die Aufnahme möglichst schnell fertigzustellen, damit das Innenministerium dieselbe auch rechtzeitig auf seiner Homepage veröffentlichen kann.
Um ja keine Probleme zu verursachen, habe ich die Aufnahme noch an jenem Tag um zwei Uhr Nachts gemacht, wo ich den Text erhalten habe. Die Nacharbeit geschah gleich am Tag darauf – alle haben brav, gut und schnell gearbeitet, damit das Innenministerium möglichst zeitnah handeln kann.

Fazit: Im Innenministerium konnte – aus welchen Gründen auch immer – die Datei nicht heruntergeladen werden (obwohl WeTransfer verwendet wurde) und man hat sich mit einem verweisenden Link auf die Seite des BSVÖ begnügt.
Das finde ich an sich schon ganz nett.

Aber noch besser finde ich:
Vor etwa zwei Wochen wurde ich von einem Meinungsforschungsinstitut zu einer Umfrage angerufen, welche das Innenministerium in Auftrag gegeben hat.
Man wollte von mir wissen, wie ich mich verhalte, wenn mir Internet-Kriminalität begegnet. Ich habe wahrheitsgemäß angegeben, dass ich Freunde und Verwandte warne und sonst nichts mache.
Auf die Frage, warum ich solche Taten nicht anzeigen würde, antwortete ich, dass ich bereits vor längerer Zeit Kontakt mit der Meldestelle für Internetkriminalität hatte – und dort am Telefon jemand saß, der praktisch nichts von der Materie verstand. Daher würde ich solche Anzeigen für »vergebene Liebesmüh'« halten.

Es hat sich also im Innenministerium seit meinem letzten Kontakt kaum etwas geändert...


Montag, 16. September 19:50
Heute, am Badestrand.
Zwei Buben (um die sechs Jahre herum) spielen am Steg. Ein Mädchen (so um die vier) kommt hinzu. Nach etwa einer halben Stunde schreien die Buben mehrmals laut auf, das Mädchen beginnt bitterlich zu weinen, eine junge Frau (vermutlich eine Mutter) eilt herbei. Die Schreie und das Weinen sind nicht von der Art, dass man denkt, es gäbe einen Notfall und man müsse helfen – aber doch so, dass man weiß, etwas ziemlich Emotionelles ist geschehen.

Was ist also los?

Die zwei Buben haben sich aus einer am Strand gefundenen Schnur, einem kleinen Ast und und einem Draht eine Angel mit Haken gebastelt. Sie haben diese ins Wasser gehängt und – es hat tatsächlich ein Fisch angebissen. Dieser etwa 12-15 Zentimeter lange Fisch liegt dann zappelnd am Steg und niemand weiß, was jetzt zu tun wäre. Die Mutter ruft den Buben an, er solle den Fisch zurück ins Wasser werfen. Der Bub antwortet: »...aber ich möchte ihn essen!«. Dann ruft die Mutter, dass er den Fisch aber auch umbringen müsse. Das kleine Mädchen weint noch lauter. Die Mutter blickt hilfesuchend in die Gegend und fragt den ersten Mann in ihrer Nähe: »... können Sie den Fisch töten?« Der Mann steht auf und geht auf den Steg. Der andere Bub, das Mädchen und die Mutter verlassen rasch den Steg. Es sind nur noch der angelnde Bub und der Mann am Steg. Beim Weggehen höre ich die Mutter zu dem kleinen Mädchen, dass sie in den Arm genommen hat, sagen: »...aber Du isst doch auch so gerne Fisch...?!!«

Ich habe den Mann genau beobachtet. Auch er konnte den Fisch nicht töten. Er hat mit dem Jungen einfach so lange geredet, bis der Fisch von alleine starb. Und ganz wohl war ihm dabei eindeutig nicht.
Der Bub war danach ganz stolz, stieg auf sein Rad und rief noch im Fahren: »...dann gibt es heute endlich einmal was gutes zum Essen...«

Ich glaube, genau solche Geschichten sind dazu gemacht, um uns vielleicht doch ein wenig zu denken zu geben.


Sonntag, 15. September 17:20

Samstag, 14. September 23:55

Freitag, 13. September 20:20
Das habe ich bereits vor der Schule, schon als ganz kleines Kind gelernt: »Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not...« – oder so ähnlich.


Stimmt. Nämlich: Oder so ähnlich...


Donnerstag, 12. September 18:00
Zugegeben, es war ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
eine mArtin-Aktion...

Mir ist von vorigem Jahr noch ziemlich viel Samen für meine Lieblingsblumen – Tagetes, die Studentenblume – übrig geblieben. Die Veranda ist voll, diese türkischen Nelken sind ja sehr einfach und unempfindlich in der Haltung. Den Samen fürs kommende Jahr habe ich bereits geerntet (sicher auch wieder viel zu viel) – aber ich möchte den Samen vom Vorjahr nicht einfach wegwerfen.

Meine Idee: Ich nehme den Rest vom Vorjahr mit auf den Berg und verstreue dort die Samen. Was wahrscheinlich total verboten ist und – im Falle des Falls – mit 14 Jahren Zuchthaus bestraft würde.
Also stopfe ich die paar Hand voll Samen in die Gesäßtasche meiner kurzen Trainingshose und fahre auf den Berg.

Mitten auf der stärksten Steigung sticht es plötzlich vehement am Arsch. Wie Hunderte kleine Nadeln fühlt es sich an.
Was ich leider weder gesehen noch bedacht habe: Diese Tasche in der Hose ist keine echte Tasche, das Innenfutter der Tasche ist nur so eine Art Netz – daher haben sich die Blumensamen in der ganzen Hose verteilt und gestochen.

Ich bin jetzt schon ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
neugierig, wo kommendes Jahr entlang meiner Tour überall Tagetes blühen werden...


Mittwoch, 11. September 20:20
Heute etwas, was wirklich gemein ist...
Höre Dir die folgenden 17 Sekunden gut und genau an:


(Copyright: Thomann.de – der Musikinstrumentenhändler meines Vertrauens)

Und,... hast Du es gehört?
Ich meine, den Unterschied.
Also, den Unterschied!!

Es handelt sich dabei nämlich um einen Zusammenschnitt, den ich gemacht habe. Wenn man genauer hinhört, kann man den Schnitt an der unterschiedlichen Intonation erkennen.
Aber eigentlich sollte man den Unterschied nicht an der unterschiedlichen Intonation erkennen, sondern an den verschiedenen Mikrofonen. Hör vielleicht noch einmal hin...?!

Immer noch nichts? Kein Qualitätsunterschied?
Dann geht es Dir so ähnlich, wie mir.

Wohl höre ich einen Unterschied. Aber sicherlich keinen, der folgenden Fakt auch nur ansatzweise rechtfertigt: Eines der beiden Mikrofone kostet 27,- Euro. Das andere Mikro kostet 9.999,- Euro.

Und, hörst Du jetzt den Unterschied?

PS: Jetzt habe ich echt vergessen, welcher Teil mit welchem Mikro aufgenommen wurde...


Dienstag, 10. September 19:40
Es mutet schon merkwürdig an, immer wieder kreuzen Maulwürfe meinen Weg – also eigentlich Tiere solcher Art, die man unter normalen Umständen ziemlich selten zu Gesicht bekommt.
Gestern, auf dem Heimweg vom Studio, liegt plötzlich ein kleines, sich strampelnd bewegendes Fellbemmerl vor mir auf dem Betonboden des Wiental-Radwegs. Ich bleibe stehen und hebe das Wutzerl auf – es ist ein Maulwurfbaby, etwa zwei Zentimeter groß. Wie das an diesen Ort kommt, ist mir ein Rätsel. Es gibt da nicht unbedingt viel Wiese in der Gegend – links die alte Mauer vom Wientalbecken, rechts wohl ein wenig Gras aber kein einziger Maulwurfshügel zu sehen. Ich nehme das kleine Ding in die Hand, wo es sich gleich in der Wärme zusammenrollt und ein wenig schläft. Zu Hause angekommen gebe ich es in eine kleine Schachtel und lese im Netz nach, was man mit einem Maulwurfbaby machen soll. Die Aussichten sind eher nicht so rosig. Abgesehen davon, dass Maulwürfe natürlich geschützt sind und dass man Maulwurfbabys nur schwer ohne Muttertier am Leben erhalten kann, finden sich nicht viele Informationen. Ich füttere es mit ein wenig gewässerter Sojamilch, die es auch tatsächlich annimmt, danach muss ich eine Entscheidung treffen, was zu tun ist.

Ich fahre mit dem Baby in der Hand wieder zu der Stelle, wo ich es gefunden habe. Abermals kann ich weder einen Maulwurfshügel entdecken, noch sonst eine Stelle, wo man einen Bau oder eine Höhle vermuten könnte. Also entschließe ich mich dazu, mit dem Wutzerl auf den Berg zu fahren. Dort kenne ich eine große Wiese beim Rosskopf, auf der immer 20 bis 30 große Maulwurfshügel zu sehen sind. Die einhändige Fahrt ist ziemlich anstrengend und das Baby in der anderen, geschlossenen Hand beginnt auch schon zu fiepen, wahrscheinlich nach seiner Mutter.

Endlich bei der großen Wiese angekommen, gehe ich zu einem der Hügel, die ganz frisch aussehen, grabe eine kleine Grube in den Hügel und lege das fiepende Maulwurfsbaby hinein. Ich weiß natürlich nicht, wie sich Maulwürfe verhalten, wenn sie ein fremdes Baby vor der Haustüre sehen – aber die Hoffnung, dass mein Plan funktionieren würde, ist groß. Das Weggehen fällt mir einigermaßen schwer, das Kleine schreit und weint immer noch – aber vielleicht ist es ja gerade dieses Schreien, das ihm das Leben retten könnte...

Heute fahre ich an der gleichen Stelle vorbei. Mir ist schon klar, dass ich nicht sehen werde, wie ein glückliches Maulwurfsbaby von einer Maulwurfsmutti gepflegt wird – dennoch erhoffe ich mir irgendein Zeichen, durch welches ich zumindest vermuten kann, dass es ihm gut geht.

Und tatsächlich: Alle Maulwurfshügel sind seit gestern unverändert. Die Erde ist bereits ein wenig dunkler und ausgetrocknet. Nur genau der Hügel, auf den ich das Kleine gelegt habe, wurde einmal von unten geöffnet, ein wenig herumgebuddelt, und wieder geschlossen. Das muss natürlich nicht unbedingt das Allerbeste bedeuten aber in meiner Vorstellung gibt es jetzt da am Rosskopf eine kleine Maulwurf-Patchwork-Familie, die sich ganz groß über ihren unverhofften Neuzugang freut!


Montag, 09. September 19:30
Und wieder ein Musik-Tipp. Wer Heavy-Blues mag, der wird mit der seltsam gespielten Gitarre seine Freude haben. »Smokin' Joe Kubek & Bnois King« spielen den Titel »Worst Heartache«. Vor etwas mehr als einem Jahr wurde der Song auf YouTube gestellt und bis heute haben sich diesen nicht einmal 100 Leute angehört. Irgendwas läuft da falsch...


Sonntag, 08. September 19:10

Samstag, 07. September 17:10

Freitag, 06. September 22:00
Das Publikum klatscht zwar ein wenig neben dem Takt aber es hat wahrlich Grund zum Klatschen: Der heutige Musiktipp kommt von Jean-Jacques Milteau, einem französischen Blues-Musiker, der Gitarre und Mundharmonika genau so spielt, wie man es sich vorstellt...


Donnerstag, 05. September 15:40
Kennst Du das Spiel »Jenga«?
Vielleicht nicht vom Namen her – aber ich vermute, Dir wird die Wiki-Dings-Erklärungs-Seite zum Spiel sofort die Augen öffnen. Es ist ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem man aus einem aus Holzstäbchen aufgebauten Turm nacheinander Stäbchen herauszieht, bis der Turm zusammenfällt. Wobei selbstverständlich der Spieler, nach dessen Aktion der Turm fällt, verloren hat.

Jenga gibt es in ein paar verschiedenen Versionen, jedoch die mit Abstand schwierigste Version ist das »Hofer-Jenga«.
Besonders in der Getränkeabteilung ist es eine knifflige Sache:
Man weiß ja, dass bei Hofer immer verschiedene Ausführungen (oder Geschmacksrichtungen) eines Produkts zusammen präsentiert und aufgebaut sind.
Leider verhält es sich recht oft so, dass die Konsumenten aber lediglich eines dieser zusammen angebotenen Produkte wirklich mögen. Diese werden dann immer ausgesucht, der Rest bleibt über und verstellt zunehmend genau jene Produkte, die man eigentlich will. Ein gutes Beispiel: Die Bio-Soja-Milch von Hofer. Die Geschmacksrichtung Natur schmeckt nach Teppich oder älterem Zeitungspapier, Schoko geht – ist aber nicht unbedingt der Renner. Vanille ist der Clou, alle wollen nur Vanille! Und so gibt es immer mehr als genug von Natur und Schoko – aber für Vanille muss man schon ein wenig Jenga spielen.

Oder das Hofer-Riesen-Jenga. Dabei handelt es sich um Bitter-Lemon. Das ist ihnen so gut gelungen, dass es praktisch nie da ist, wenn man es sich doch einmal kaufen möchte.
Hier ist wirklich extremes Fingerspitzengefühl gefragt, wenn man nicht möchte, dass ein 180 kg Getränke-Turm plötzlich nachgibt und Dich unter Litern von Limo begräbt...


Mittwoch, 04. September 23:55
Alles Gute zum Geburtstag!


Dienstag, 03. September 21:20
Eigentlich war es nur ein Werbeblatt, welches ich zum Altpapier getragen habe. Solche Werbeblätter funktionieren bei mir im Prinzip nie. Ich verwende sie als Putzpapier für Fensterglas, als Unterlage beim Streichen, als Fidibus beim Anzünden des Ofens, als Dämm-Material für kalte Getränke und noch auf zig andere Arten aber garantiert nie in der Funktion als Werbeblatt.

Und tatsächlich heute hat eines dieser Werbeblätter bei mir funktioniert. Ein Produkt hat mir doch ein wenig den Mund wässrig gemacht. Natürlich weiß ich, dass ich das Produkt nicht brauche und auch nie kaufen werde, dass ich keinen Platz dafür hätte und es wahrscheinlich im Garten verrosten würde. Aber schön ist es halt irgendwie schon. Es sind vermutlich die Tim-Taylor-Gene, die in jedem von uns (Männern) ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
drinnen sind, wenn man solche Produkte einfach schön findet...


Montag, 02. September 21:50
Wahnsinn eigentlich, wie schnell die Zeit vergeht. So etwas oder so etwas ähnliches sagen immer die alten Leute. Insofern ist es also ganz richtig, dass ich das auch bemerke. Und ich fische jetzt auch nicht nach Komplimenten, wenn ich sage, dass ich alt werde und/oder alt bin. Das Kompliment nämlich, dass ich gar nicht alt aussehe, muss mir niemand machen,... das erledige ich schon selber.

Warum vergeht die Zeit schnell? Oder besser: Warum habe ich heute das Gefühl, dass die Zeit so schnell vergeht?
Mit kommt es vor, als sei es erst ein paar Tage her, dass ich an dieser Stelle bemerkt hätte, dass die Wahlkabine wieder geöffnet wäre und man sich dort guten Rat holen könne.
(Wenn ich es mir genauer überlege, dann ist es ja tatsächlich noch nicht so lange her, immerhin war ja erst vor kurzer Zeit die EU-Wahl – und da habe ich vermutlich tatsächlich... egal.)

Wenn Du also noch keine fixe Vorstellung davon hast, welcher Partei, Vereinigung, Fraktion, Strömung oder Liste Du in etwa vier Wochen Deine wertvolle Stimme geben möchtest, dann hast Du hier die beste Möglichkeit, Dir einen Überblick über Deine eigene Meinung zu verschaffen.

Ich war bereits in der Kabine und habe mein Ergebnis erhalten.
Passt im Prinzip ziemlich genau zu meinen Erwartungen. Es gibt für mich weiterhin keine Partei, von der ich auch wirklich die Hoffnung haben könnte, dass meine Wahl endlich einmal jenes Gewicht hat, welches notwendig ist, um ins Parlament einzuziehen. Immerhin kann ich mich dieses Mal entscheiden, ob ich einer Partei meine Stimme geben möchte, die mit 2,4% an der 4%-Hürde scheitert (KPÖ) oder mit 0,07% (WANDL).
Ist auch eine Art Wahl...


Sonntag, 01. September 11:20


(C) mArtin, im September 2019.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!