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»Das zynische Tagebuch von mArtin«.

Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen.

Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott.

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mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019
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Montag, 20. Mai 19:00
Ramba Zamba – Halleluja!
Ich denke, zum derzeitigen Polit-Skandal muss man rein inhaltlich nicht mehr Stellung nehmen. Strache hat geredet und ist zurückgetreten, Gudenus ebenfalls. Es ist eigentlich alles gesagt, Wir haben unser Ibiza-Gate, und dieses wird sich lückenlos in die feine Liste der politischen Skandale Österreichs einreihen. Moment, ich merke gerade: Nein. Wie man sehen kann, hat die Causa unter dem Namen »Ibiza-Affäre« bereits Eintrag in die heiligen Hallen der WikiDingsia gefunden.

Dort steht H. C. Strache nun neben klingenden Namen wie Hannes Androsch, Hilmar Kabas, KHG, Erwin Pröll, Waldheim und noch viele weitere. Er hat sich seinen Stern am »Walk Of Fame« der österreichischen Skandale ehrlich verdient.
Und Strache hat auch etwas geschafft, wofür man sonst teuer bezahlte IT-Spezialisten engagieren muss: Er hat binnen Stunden die Guckl-Suche auf den Kopf gestellt.
Sucht man in Google jetzt nämlich nach Ibiza, dann findet man keinen Reisebericht der lustigen Insel, keine Hotel-Angebote, keinen Song von den Vengaboys oder Ibo, sondern ausschließlich Texte und Bilder zu der Person H. C. Strache.
Hut ab!

PS: »zack, zack, zack...«



Sonntag, 19. Mai 17:50

Samstag, 18. Mai 19:00

Freitag, 17. Mai 14:50
Auf diesem Foto siehst Du... Bananen. An sich nichts besonderes – diese jedoch schon. Sie sind auf dem Foto nämlich bereits über zwei Wochen alt. Und beim Kauf waren sie auch nicht mehr ganz grün...!

SapperlotSapperlot


Ausdruck des Erstaunens - bis hin zum blanken Entsetzen. Ein etwas lauter gerufenes »Sapperlot« kann durchaus bedeuten: »Um Gottes Willen - dies ist ja so gewaltig, dass ich es eigentlich gar nicht fassen kann!!« - ganz speziell dann, wenn als Vorwort noch ein »no« dazukommt.
, wie geht denn das? Die müssten doch schon komplett braun sein, oder?
Stimmt, es gibt da jedoch einen kleinen Trick: Bananen atmen an der Schnittstelle zum Strunk hin Ethylen-Gas aus. Das ist ein Reifegas, welches übrigens auch einige andere Obstsorten schneller reifen lässt. Was also in der Nähe von Bananen liegt, wird auch schneller reif. Wenn man aber das Ende dicht umwickelt, dann verhindert/verlangsamt man diesen Prozess. Ich verwende dafür immer eine Verpackungsfolie von anderem Obst oder Gemüse und ein Gummiringerl.

Übrigens ist der Tipp von einer dieser öffentlich-rechtlichen Vorabend-Quiz-Shows. Hat also doch einen tieferen Sinn, so eine Show...


Donnerstag, 16. Mai 18:50
Auch wenn es derzeit vielleicht nicht so aussehen mag, sie kommt wieder, sie kommt sogar garantiert! Die Grillsaison nämlich. Bisher ist sie noch jedes Jahr gekommen, einmal früher, einmal später. Heuer wird es eben ein wenig später sein.
Für mich bedeutet Grillen an sich nichts besonderes. Anstatt mein Essen in der Küche anzufertigen, kann ich es im Garten tun – an einer Feuerstelle. Ja, das hat schon was. Dass ich dafür aber spezielle Gerätschaft benötigen würde, mit diesem Gedanken konnte ich mich noch nie anfreunden. Tatsächlich gibt es aber Griller (die man wahrscheinlich nicht so nennen darf), auch um 500,- bis 1.000,- Euro. Wahrscheinlich sogar noch mehr. Was diese dann zusätzlich können, kann ich nicht sagen – und es interessiert mich auch nicht so besonders.

Bei Hofer ist man auch gut auf die Grillsaison vorbereitet. Alle möglichen Beilagen, Saucen und Gerätschaften gibt es da. Kürzlich habe ich sogar ein Grill-Thermometer entdeckt. Aber kein normales Grill-Thermometer, es handelt sich dabei um ein Funk-Grill-Thermometer. Ideal für Alkoholiker! Wenn man sich nämlich während des Grillvorgangs lieber im Weinkeller aufhält, um dort nach dem Rechten zu sehen, dann hat man dennoch die Grillerei an sich bestens im Griff. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die nächste Entwicklung dieser Firma ein WLAN-Funk-Grill-Thermometer mit zugehöriger APP sein wird, dann hat man den Braten auch im Auge, wenn man zur Tankstelle fährt, um für Nachschub zu sorgen. Was wären wir ohne die Technik!


Mittwoch, 15. Mai 20:30
Ich glaube, ich kenne ein paar Leute, bei denen eine »Entrüpelung« durchaus Sinn machen würde – nicht nur Präsident Trump wäre da ein geeigneter Kandidat dafür. Bei einer »Endsorgung« weiß ich allerdings nicht mehr, was ich davon halten soll. Da wäre ich bei einem diesbezüglichen Auftrag schon ein wenig vorsichtig...


Dienstag, 14. Mai 20:40
Dann erst ist wirklich Wahl, wenn die Dreieck-Ständer wieder erblühen. An allen Ecken und Enden von Stadt und Land schauen uns wieder die müden G'sichter an und versichern uns, dass sie es in Brüssel richten werden, oder so ähnlich. Da schaut zum Beispiel der Vizekanzler von einem Plakat herunter, und zwar mit einem Blick, dass man schon ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
Angst bekommen kann. Dazu fordert er mich auf: »Steh auf für unsere Heimat«.
Also 1.) ist er ja Vizekanzler und geht daher (leider) nicht nach Brüssel. Und 2.) glaube ich nicht, dass viele Menschen mit dem Satz wirklich etwas anfangen können.

Da machen es die Sozen schon viel besser. Sie haben denjenigen als Spitzenkandidaten für die EU vorgeschlagen, der ihnen hier im Land alles ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
kaputt macht. Sie folgen also treu dem Prinzip, nach dem es heißt, für die EU-Wahl werden immer nur die zweiten oder dritten Kader aufgestellt. Damit man sie eben loswerden kann. Die Fragen auf den Plakaten der SPÖ sind zwar wirklich relevant aber jeder, der sich mit der roten Politik der letzten Jahre – vor allem jener mit Regierungsbeteiligung – beschäftigt, weiß genau, dass diese Partei keine Antworten darauf hat – weil sie sich gar nicht traut. Zum Beispiel: Die SPÖ gegen die Konzerne. Nicht einmal mit 3 Promille könnte man sich das vorstellen. Da wirkt die Dame mit dem Amazon-Paket echt ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
verloren und man kennt die (recht stille) Antwort der Sozen: Konzern.

Möchte man also wirklich etwas für die soziale Gerechtigkeit in Europa tun, dann wird es bei der kommenden Wahl gar nicht so einfach...


Montag, 13. Mai 17:50
Heute gibt es eine traurige Nachricht: Doris Day ist gestorben. Immerhin wurde sie 97 Jahre alt, es ist also ein recht schönes Alter, welches sie erreicht hat. Dennoch gibt es Menschen, deren Abgang einen traurig werden lässt und solche, wo das eher nicht der Fall ist. Und Doris Day war eine Person der ersten Kategorie. Es gibt genug Kritiker, die ihr vorwerfen, dass sie immer so sauber, so edel, langweilig und spießig in ihren Rollen war. Ich habe das ganz und gar nicht nicht so aufgefasst, denn zum Ersten kann ich wohl unterscheiden zwischen einem Film und der Realität, zum Zweiten hat sie mich auch in ernsten Rollen (wie zum Beispiel dem Thriller »Mitternachtsspitzen« oder »Der Mann, der zu viel wusste«) sehr wohl überzeugt.

Das, was an ihren Rollen teilweise kritisiert wird, ist eben Teil einer Art von Filmen, die so heute nicht mehr gedreht werden. Das Bild, das da gezeigt wird, ist anachronistisch und wirkt damit – in der heutigen Zeit – ein wenig weltfremd. Aber genau das ist es vermutlich, dass ich, wenn irgendwo ein älterer Film (mit Doris Day) gezeigt wird, diesen doch recht gerne – auch zum 26. Mal – sehe und mich daran erfreuen kann. Was mir bei vielen aktuellen Filmen nicht so richtig gelingen mag (schon gar nicht zum 26. Mal – da reicht oft nicht einmal ein ganzes Mal...).

Wer Doris Day noch einmal in ihrer wahrscheinlich bekanntesten Rolle sehen möchte, der soll sich noch einmal an diesen zwei Minuten erfreuen: Alles Gute, liebe Doris Day!


Sonntag, 12. Mai 15:10
Migränetag

Samstag, 11. Mai 16:30

Freitag, 10. Mai 18:30
Über die Impfpflicht wird seit Wochen praktisch täglich gererdet. Sowohl in Deutschland als auch hier in Österreich gibt es Bestrebungen, gewisse Impfungen zur Pflicht zu machen. Abgesehen davon, dass man damit die Impfgegner nur noch rabiater machen würde, wird – Stand derzeit – daraus ohnehin nichts.

Grundsätzlich halte ich das Impfen für eine gute Sache – aber ich gebe zu, dass bei mir bisher auch alle Impfungen sehr gut funktioniert haben. Einen – wie auch immer gearteten – Impfschaden habe ich nicht davongetragen. Oder ich weiß halt nix davon... vielleicht wäre ich ohne Schluckimpfung doch ein Nobelpreisträger geworden?

Was mir aber in der ganzen Diskussion wieder einmal fehlt, sind die Fakten – und die sind rein von den Zahlen her leider ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
ein Argument für die Impfgegner (damit sie nicht dauern die Impfschäden bemühen müssen).
Ich habe mir die Daten für das Jahr 2017 angesehen.
Es gab in diesem Jahr in Österreich 95 gemeldete Masernfälle. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es zu meiner Zeit weit mehr waren, dazu konnte ich aber keine Zahlen finden.
An Masern verstorben ist im Jahr 2017 in Österreich allerdings niemand. Europaweit sind 35 Menschen an Masern gestorben – 32 davon allerdings in Rumänien, was in Wahrheit ein wirklich schlechtes Licht auf uns wirft.

Ich verstehe nun die ganze Aufregung nicht. Es sollten doch die Emotionen aus dem Spiel bleiben, sowohl bei Impf-Befürwortern wie Gegnern.
Daher halte ich also fest: Es ist im Jahr 2017 niemand in Österreich an Masern gestorben.
Im gleichen Zeitraum/Jahr sind in Österreich allerdings 413 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet worden.
Und da auch noch immer mehr Unbeteiligte...

Das ist, wenn man ganz sachlich darüber nachdenkt, eine signifikant höhere Zahl.
Gut, dagegen kann man halt nichts machen. Oder vielleicht doch...?


Donnerstag, 09. Mai 20:20
Eine spezielle Sache ist mir aufgefallen. Und zwar während eines Interviews mit unserem Bundeskanzler Kurz. Kurzs Stimme klingt ja zuweilen – ich möchte es ein wenig vorsichtig ausdrücken – doch ziemlich jugendlich. Nun ja, er ist ja auch nicht unbedingt der älteste Kanzler in Europa, da darf die Stimme schon einmal etwas jünger klingen.

Kurz hatte also gestern ein Gastspiel im Mittagsjournal, er wurde etwas zur Inlandspolitik gefragt. Heute war er abermals zu hören, diesmal ging es um die Europawahl und um die Vorwürfe von der UNO gegen Österreich bezüglich der Migrationspolitik. Und bei beiden Interviews geschah folgendes: Jedes Mal, wenn ich mir bei einer Antwort dachte »na ja, das stimmt so aber nicht so wirklich«, da hat sich die Stimme von Kurz ein wenig überschlagen. So, wie wenn eben ein Jugendlicher im Stimmbruch ist. Gleich danach war die Stimme wieder normal. Dann die nächste Antwort im typischen Polit-Sprech (= viel geredet, nichts gesagt) und prompt überschlägt sich seine Stimme schon wieder. Und jedes Mal, wenn mir die kleine Ausrede unseres Kanzlers noch abstruser scheint, überschlägt sich die Stimme ein wenig mehr.

Es gibt ja so eine Wissenschaft, wo man Lügner an Hand von kleinsten Regungen in der Mimik, welche nicht bewusst steuerbar sind, überführen kann.
Seine Mimik hat unser Kanzler fest in der Hand, da gibt's nichts zu rütteln. Aber könnte es vielleicht sein, dass die Achillesferse unseres Kanzlers eher seine Stimme ist...?


Mittwoch, 08. Mai 18:30
Weil die Wahl ja schon vor der Tür steht, habe ich auch noch die deutsche Version der Wahl-Entscheidung ausprobiert. Immerhin hege ich ja doch noch den Traum, dass man irgendwann einmal, wenn man als EU-Bürger wählen geht, auch eine beliebige Partei innerhalb der EU wählen kann. Denn nur damit wäre es wirklich gerecht. Warum?

Wenn ich eine kleine, sehr kleine Partei wählen möchte (hier als Beispiel die KPÖ), dann ist es ziemlich fraglich, ob sie überhaupt die 4 %-Hürde knacken. Es ist doch relativ wahrscheinlich, dass nicht.
In Wahrheit möchte ich aber gar nicht die KPÖ wählen, ich würde viel lieber die LINKE wählen. Das ist eine ziemlich gute Partei mit den richtigen Zielen und sehr guten Leuten. Doch derzeit darf ich als Österreicher keine Deutsche Partei wählen, obwohl es ja doch die EU-Fraktion wäre.

Wähle ich also die KPÖ, dann geht meine Stimme für das Europaparlament höchstwahrscheinlich verloren. Würde ich die LINKE wählen dürfen, würde meine Stimme zählen. Obwohl beide Parteien im gleichen Parteizusammenschluss sitzen (würden). Das finde ich unfair.

Zurück zum Ausgangspunkt. Ich habe also den Wahl-o-mat bemüht und folgendes Ergebnis erhalten.
Na bitte. Ist ja eh kaum ein Unterschied zu meinem österreichischen Ergebnis...


Dienstag, 07. Mai 17:50
Aus der Not geboren...

Wirklich genau weiß ich es nicht aber seit zwei oder drei (vielleicht auch länger) Jahren schlafe ich nicht mehr sehr gut. Das hat sich ziemlich rasch verändert. Den Grund dafür habe ich eigentlich immer geahnt, wollte ihn aber nicht wahrhaben: Ich schlafe mit dem Fernsehprogramm ein. Manchmal läuft er sogar durch, weil ich so zumindest ein bisschen dösen kann. Oder besser: konnte.

Vor zwei Tagen habe ich den Fernseher entfernt. Kalter Entzug, komplett ohne Methadon-Programm. Einfach weg.
Ich gebe zu, meine Angst vor der ersten Nacht war nicht zu klein. In Wahrheit aber ist der Körper – wie die Seele wahrscheinlich auch – doch ein ziemlich dankbarer Geselle. Schon in er ersten Nacht habe ich auffallend gut geschlafen, in der zweiten noch besser. Also gut, eine kleine Ersatzdroge gibt es schon. Bücher. Die letzten Minuten vor dem Einschlafen verbringe ich noch mit ein paar Seiten – und dann wollen sich die Augen ohnehin nicht mehr offen halten.

Zusätzlich ist ohne dem doch ziemlich großen Fernseher ziemlich viel Platz frei geworden. Also schnell ein wenig umgekramt – da gab's doch was – ein wenig geputzt, gelötet und eine Kleinigkeit repariert – und...
...Trara! Der Ausflug in meine Jugend ist perfekt!


Montag, 06. Mai 19:10
Es ist der derzeit größte Skandal im Bereich Unterhaltung, den wir haben. Auf einer Veranstaltung zum 1. Mai hatte in Graz eine Coverband aufgespielt. Engagiert und bezahlt von der Grazer SPÖ. Im Voraus wurde vereinbart, dass keine Songs von dem österreichischen Schlagersänger Andreas Gabalier gespielt werden – was ich aus mehreren Gründen sehr gut verstehen könnte. Als die Band das dann dennoch tat, distanzierte man sich von Seiten der SPÖ auf der Bühne von den Songs von Gabalier.

Im Moment reden alle ziemlich wirr daher, Gabalier selbst nennt den Vorfall in einem Posting einen Skandal und spricht von Zensur und Faschismus. Einige geben der SPÖ recht, andere dem Gabalier. Das Wichtigste hat man aber eigentlich vergessen:

Eine Coverband ist ein Dienstleister! Sie spielen Musik, und zwar genau jene Musik, die vom Veranstalter gewünscht wird. Eine Coverband macht auf der Bühne keine Kunst, sie hat lediglich für möglichst gute Unterhaltung zu sorgen. Wenn ich also eine Coverband für meinen Event engagiere, und ich sage denen, dass ich nicht möchte, dass der Vogerltanz gespielt wird, dann haben sie den schlicht und einfach nicht zu spielen. Punkt. Hier gilt nämlich der Leitsatz: Wer zahlt, schafft an.

Dass die SPÖ bei einer ihrer Veranstaltungen keine Musik von einem durch und durch blauen Musiker hören möchte, ist vollkommen legitim. Dass man dies der Tanzband vorher mitgeteilt hat, ist ebenfalls OK. Dass die Band dann trotzdem einen Song von Gabalier spielt, ist der eigentliche Skandal...


Sonntag, 05. Mai 17:10

Samstag, 04. Mai 17:40

Freitag, 03. Mai 19:00
Ein Skandal.
Der Vorsitzende der deutschen Jungsozialisten – Kevin Kühnert – hat etwas ziemlich ungeniert ausgesprochen, was man eigentlich nicht sagen darf: »Der Kapitalismus ist in zu viele Lebensbereiche vorgedrungen, das darf nicht sein. Es ist nicht OK, wenn jemand damit Geld macht, dass er anderen das Geld mit überteuerten Wohnungen aus den Taschen zieht. Man sollte durchaus überlegen, ob man solche Leute nicht enteignen darf...«. In etwa das waren seine Worte. So ähnlich hat er sich auch über große Unternehmen geäußert – als Beispiel meinte er, dass man BMW ja auch verstaatlichen oder als Kollektiv betreiben könnte.

Der Aufschrei ist sehr groß. Aber warum eigentlich? Eigentlich hat er doch nur Dinge gesagt, die man sich von einem echten Sozialdemokraten erwarten würde. Er hat die Dinge gesagt, für die man allgemeinhin Sozialdemokraten wählt. Er hat vielleicht sogar endlich jene Dinge gesagt, welche Leute wieder dazu bringen könnten, sozialdemokratisch zu wählen. Und dabei kommt ein guter Teil der Schelte für Kühnert von der eigenen Partei. Mit den Reichen möchte man es sich dort nämlich nicht verscherzen.

»Dem Markt stärkere Regeln geben« ist eine Forderung, die seit Jahrzehnten besteht und ebenso lange bereits missachtet wird. Das ist auch einer der Gründe dafür, dass sich die Wähler nach den anderen Parteien umsehen. Dann genügt es schon, wenn Rechtspopulisten auch nur behaupten, sie würden es reparieren. Wahrscheinlich wird ohnehin nichts in der Richtung geschehen, dazu sind die Politiker derzeit zu gut gebettet und die Lobbyisten zu stark. Wenn sich aber die Krise aus dem Jahr 2008 in irgend einer Form wiederholt – wonach es ein wenig aussieht – dann könnten Ideen solcher Art auf fruchtbaren Boden fallen...


Donnerstag, 02. Mai 20:10
Ein kleiner, feiner Nachmittags-Spaziergang durch tiefen Wald...


Mittwoch, 01. Mai 18:30


(C) mArtin, im Mai 2019.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!