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Freitag, 30. November 2007 14:40
Frage: was braucht absolut jeder Haushalt unbedingt und ganz dringend?! Feuerlöscher? Alarmanlage? Gummipuppe? DVB-T - Kasterl? Mundgeruch? Alles ziemlich weit gefehlt! Heute war ich im Penny (oder auch »Penis«, wie ich ihn immer liebevoll nenne) und habe endlich erkannt, was wirklich jeder Haushalt (der etwas auf sich hält) und damit auch ich unbedingt und sehr dringend benötigt: die Wasserwaage mit Laserlicht! Ich weiß gar nicht, wie ich bisher ohne diese Errungenschaft der modernen Technik auskommen konnte. Ich bin sehr froh, endlich einer von jenen kleinen Handwerkern zu sein, der nie wieder einen Lichschalter, ein Bücherbrett, ein Kästchen oder auch die Bett - Rückenlehne für mein Baby windschief montieren wird. Ausserdem sehe ich jetzt endlich rot auf weiß, wie schief der Boden in meinem Haus wirklich ist...
P.S.: wenn Du Dich jetzt auch nicht mehr halten kannst... auf zum Penis, um nur 9,90 gehörst auch Du dazu!...

Donnerstag, 29. November 2007 19:50
Musik. Bestimmt sie auch Dein Leben? Und was sagt eigentlich Wikipedia dazu?:
»Musik (von griech. „Kunst der Musen“, über lat. [ars] musica, „Tonkunst“) ist die Kunst, Schall zu klanglichen Kunstwerken zusammenzufügen.« So meint zumindest eine doch relativ theoretische Aussage - besser ist jedenfalls die Praxis. Wer noch halbwegs gute Nerven besitzt, darf sich den singenden Helmut unter keinen Umständen entgehen lassen...

Mittwoch, 28. November 2007 13:30
Dass die heimische Politiker-Meute zu einem großen Teil aus selbstherrlichen, verlogenen, intriganten und sich selbst bereichernden Idioten besteht, weiß sie jeden neuen Tag eindrucksvoll zu bestätigen. Dass man zusätzlich aber auch noch aus der politischen Machtposition heraus gerne andere Menschen erniedrigt und beleidigt, dass gelingt vor allem immer wieder gern und gut den etwas rechteren Parteien. Der ÖVP Justizsprecher Heribert Donnerbauer will seine (nach schwerem Muru riechende) Meinung unbedingt ganz laut loswerden und schrei(b)t daher in die Politlandschaft folgendes: »...gleichgeschlechtliche Paare können also jetzt ihre Lebenspartnerschaft abschließen *Scheisse, Scheisse, Scheisse!!!* (dies entspricht in etwa seinen Gedanken dazu...),... aber bitte nicht am Standesamt und auf jeden Fall ohne Zeremonie!« In einem gestern Abend gesendeten Bericht über Schwarze (politisch!) und Schwule hört man wieder einmal diese Sache mit Gott anklingen - der (nämlich Gott!) will das ja nicht - das mit dem schwul sein. Und genau deshalb darf man sowas auch nicht am Standesamt feiern. Ich hätte da einen Vorschlag für die ÖVP - Leute: wäre die Sache mit dem Standesamt vielleicht dann OK für Euch, wenn Homosexuelle bei jedem erlebten Orgasmus drei Rosenkränze für Vergebung beten würden... oder sagen wir: ... vier?!

Dienstag, 27. November 2007 11:20
Es fällt mir (durchaus nicht ungut) auf, dass bei meinen ebay-Verkäufen stets jene Artikel furore (sprich: ordentlich Knödel = gorbachisiert: »properly dumpling«) machen, welche ich laut und deutlich als DEFEKT beschreibe. Egal ob das kaputte Philips DCC - Kassettendeck, oder die nicht funktionierende QUASIMIDI-PatchBay, diese Sachen bringen mehr ein, als schöne, gute und funktionierende Teile. Ich spiele bereits mit dem Gedanken, alle Dinge als DEFEKT zu verkaufen - aber ich möchte bei den Beschreibungen nicht lügen und selber mit Vorsatz etwas zerstören - das ist so gar nicht meine Sache... Ganz nebenbei: in der Tat gibt es bei ebay immer wieder ernsgemeinte Inserate, welche einem den einen oder anderen Lächler zu entlocken imstande sind. eine hübsche Auswahl findest du hier...

Montag, 26. November 2007 14:30
Immer wieder sorgen verbesserte Fotos im Internet für Aufsehen - Photoshop macht's möglich! Grundsätzlich ja eine feine Sache, dennoch sollte man genau aus diesem Grund immer mehr »auf der Hut« (=gorbachisiert: »on the hat!«) sein. Denn immer öfter sind die Schöpfer dieser feinen Fotos nicht mehr der junge Nachbar, der zum Geburtstag einen »PC mit Wahnsinnsspeicher« geschenkt bekommen hat, sondern wirkliche Photoshop-Freakitäten. Daher sind grundsätzliche Kenntnisse für die bessere Unterscheidungsmöglichkeit von Originalen und Fälschungen nie von Nachteil. Damit man im nächsten Mitarbeitermeeting nicht gleich nach Beginn desselben lauthals rausbrüllt: »...und übrigens, den Mann mit den vier Ohren und drei Penissen gibt's wirklich, ich habe ihn im Internet gesehen, ihr Vollidioten!!«

Freitag, 23. November 2007 23:50
Huch - man hat im ORF noch immer nicht genug von schlechten Formaten. Zum Glück ist meine Digi-Wixi-Knacksi-Set-Top-Box für ein paar Wochen im MediaMarkt-Service, da sie ja gleich in den ersten Tagen ihren Geist aufgegeben hat und stantepede nicht mehr digitalen Ton empfangen wollte - was ich Angesichts von so mancher Sendung auf ORF1 und/oder ORF2 nur zu gut verstehe. Auf jeden Fall habe ich soeben aus dem Internet erfahren, dass der links zu sehende junge Mann nicht auf Drogen einer älteren Dame das Handtascherl gerissen hat, sondern eben rausgeflogen ist!! Wobei? Das werde ich in den nächsten Tagen wohl feststellen - spätestens dann, wenn die geliebte Digi-Fotzi-Brunzi-Set-Topf-Box wieder im Haus ist. Vermutlich immer noch ohne Ton...

Donnerstag, 22. November 2007 15:10
Ganz darauf vergessen! Um der Nachwelt auch die glorreichen Leistungen unserer (Ex-)Politiker auf Dauer zu hinterlassen, ist es unvermeidbar deren schöpferische Werke auch in geeigneter Form zu präsentieren. Daher kommt hier der sensationelle Brief von Witz-Kanzler Hubsi Gorbach an seinen Intimfreund und britischen Finanzminister Ali-Star(!!) Darling in Originalform. Mister »I feel "the world in Vorarlberg is too small« war ja über die Veröffentlichung des Originalbriefs besonders erzürnt und hat jede Form der gerichtlichen Verfolgung versprochen. Wir dürfen gespannt sein, ob dabei auch something outcomes. Auf jeden Fall möchte ich dem armen Gorbach gerne under the shoulder seizen, damit er vielleicht but still a job becomes. Hier der Brief in Textform, falls jemand dieses perfekte Bewerbungsschreiben per Copy & Paste verwenden möchte...

Mittwoch, 21. November 2007 21:20
Kein passendes PlugIn - oder so...Wenn der Sprecher dieser Nachricht nicht aus Wien sein sollte, dann würde mich dies doch sehr wundern... (Anmerkung: die Datei wurde im Gegensatz zum Original aus dem Netz tontechnisch bearbeitet, um damit eine bessere Verständlichkeit zu ermöglichen)

Dienstag, 20. November 2007 16:30
Und wieder eine Terrordrohung. Ich frage mich schon seit ziemlich langer Zeit, wann endlich irgend ein Verantwortlicher erkennt, dass der Islam (zumindest hier in Österreich) lediglich eine Sekte darstellt und daher gesetzlich auch so behandelt gehört. Überall kann man Regelwerke nachlesen, wonach Sekten eigentlich zu beurteilen sind, beim Islam traut sich das aber niemand. Wenn hier zum Beispiel 6 von 8 zu überlegenden Punkten mehr als nur erfüllt sind und über einen weiteren durchaus gestritten werden kann, dann hat dies etwas auszusagen, worüber sich die Politik nicht hinwegsetzen sollte - dort sind aber alle froh, dass in Österreich der Islam die Position einer legalen Religion hat. Leider ist aber im Laufe der Zeit irgendetwas vollkommen falsch gelaufen - rascher Handlungsbedarf wäre angesagt. Dies traut sich jetzt aber niemand mehr. Wenn Theaterstücke aus Angst vor Terror abgesagt werden, wenn simple Illustrationen zu Terror führen,... das ist für eine Religion ja ganz normal.

Montag, 19. November 2007 19:10
Ein Verkehrsunfall mit einem Schwerverletzten. Schädelbasisbruch. Die Rettung wird gerufen. Sie benötigt sehr lange - der Rettungsfahrer kennt sich in dem Gebiet nicht aus - er kommt ja auch aus einer gänzlich anderen Gegend. Ein Navigationssystem gibt es an Bord des Rettungswagens nicht - dafür muß der Fahrer einen Einheimischen nach dem Weg fragen. Danach findet er doch noch zum Unfallsort.

In dieser relativ entlegenen Gegend von Mozambique kam dies um 1970 sehr wahrscheinlich öfter vor. Der geschilderte Vorfall geschah allerdings hier. In Wien. Ganz in meiner Nähe. Vorige Woche - im Jahr 2007. Aber es war eben kein Hr. Zilk, kein Hr. Maier, kein Hr. oder Fr. Prominent oder Reich das Opfer, sondern nur ein Mensch.

Freitag, 16. November 2007 16:30
Weihnachten ist wesentlich näher, als Du denkst! Darum habe ich mir die Mühe gemacht, aus einem (mehr oder weniger) aktuellen Hartlauer - Katalog ein paar schicke Geschenke für den Computerfreak herauszusuchen. Wie wäre es da zum Beispiel mit einem wunderbaren Computer Komplettsystem? Falls dies etwas zu teuer sein sollte, dann empfehle ich die ultimative Speichereinheit - aber auch die andere Peripherie wie etwa ein moderner Drucker und/oder auch ein preiswerter Monitor sollte nicht zu kurz kommen... Wer diese Preise auf heutiges Niveau umrechnet - der weiß, wieso unsere Inflationsrate nur auf 2,8% dahindümpelt... P.S.: die Angaben sind aber schon noch in der anderen Währung...!

Donnerstag, 15. November 2007 08:10
Die ganzen Weltverschwörer, Besserwisser, Umwelt-Klugscheisser und Vernichtungspropagierer werden heute ohne Schwimmwesten in die Donau zum Winterbade geschickt. Wieder einmal ist nichts mit Klimaerwärmung. Danke! Dort, wo's kein Mensch braucht, wird es wärmer und wärmer - in Wien hingegen kommt Mitte November schon der zweite Schnee. Die Saison beginnt am Hochkar und am Stuhleck so früh wie noch nie und ich darf das Schneewerkzeug ausgraben. Dabei war der vorige Winter so schön warm und schneelos - so wie ihn sich der kleine Umweltsünder seit Jahren brav herbeigearbeitet hat. Na gut, mach' ma das Beste d'raus und freuen wir uns auf einen echten Winter so gut es geht...!

Mittwoch, 14. November 2007 22:40
Ob für Burgenländer, Blondinen, Ostfriesen, oder Sonstige...

Dienstag, 13. November 2007 14:20
Er ist nicht mehr da! Mein lieber Postler, der eigentlich meinen einzigen positiven Kontakt zu einem mir ansonsten völlig unsympathischen Unternehmen darstellte, ist gegangen. Er hat sich versetzen lassen, da in seiner Abteilung ein neuer Chef einzog, der ziemlich ungustiös sein soll - wie auch sein Nachfolger deutlich vermerkte. Mein Postler arbeitet jetzt im 20. Bezirk, aber - und dabei vertraue ich den Worten seines Nachfolgers - nicht nur wir vermissen ihn, er soll auch uns vermissen. Also wünsche ich ihm auf diesen Weg alles Gute für seine Tätigkeit im neuen Bezirk... einige Tränen werden ihm hier nachgeweint...!

Montag, 12. November 2007 20:30
Es klingt zwar ein wenig nach Paranoia, ist aber nach näherer Betrachtung so gar keine... Früher einmal war es doch so: jeder erzählte brav das G'schichterl von irgendjemanden, den er/sie kannte, der bei der SCS - oder einem ähnlich großem Shoppingtempel - vom erledigten Einkauf zu seinem Auto kam und justament zwei Leute dabei erwischte, wie sie das Kennzeichen ummontierten, um mit dem Fahrzeug davonzurauschen. Klar, irgendjemanden ist dies vermutlich wirklich passiert - aber so oft, wie ich diese Geschichte aus dritter, vierter, oder 127. Hand gehört habe, kann dies rein statistisch gar nicht geschehen. Inzwischen - diese Geschichte hat gut ihre 15 Jahre auf dem Buckel - hat sich allerdings so einiges geändert. Ich kenne jetzt niemanden mehr in meinem näheren Bekanntenkreis, der nicht schon zumindest ein- bis zweimal das Opfer eines Verbrechens wurde. Die Häuser ohne Alarmanlage in meiner Umgebung kann man an einer halben Hand abzählen - aber die veröffentlichten Statistiken sagen uns was gänzlich anderes. Wie geht das? Vielleicht, weil viele Vorfälle gar nicht in den Statistiken aufscheinen, so wie z.B. Dieser: gestern war ich bei einem Betrugsversuch sozusagen live dabei - dieser geschah per Internet. Die näheren Umstände zu erklären würde hier und jetzt viel zu weit führen, folgende Daten sollten reichen: die Schadenssumme hätte etwa 5.000,-- Euro betragen (»hätte« deshalb, weil der Betrugsversuch zum Glück wirklich ein Versuch blieb, es fehlten aber lediglich sechs Stunden zum Gelingen...) und maßgeblich daran beteiligt war: ein Passwort! Daher kurz ein guter Tipp an alle, die das nicht am eigenen Körper (=Bildschirm) miterleben wollen, »Zumpfi«, »Sekret« oder »21.12.1959« eignen sich nicht als Passwörter...!

Freitag, 09. November 2007 21:10
In Zeiten wie Diesen... da ist es doch ziemlich wichtig zu wissen wer man ist, oder zumindest von wo man ist. Bei mir eigentlich gar nicht so einfach: diversen Nachforschungen zufolge bin ich ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
ein Jud', ein Tschusch und ein Piefke (sprich: »Bieffge«). Also grundsätzlich eigentlich eine gelungene Wiener Mischung. Wenn aber jetzt die Zeiten härter werden, dann muß ich mich vermutlich entscheiden. Spätestens dann, wenn ich vor meiner drohenden Ausweisung stehen sollte - wohin also dann? Mein Aussehen würde mich vermutlich am ehesten nach Ex-Jugoslawien führen - mein Handeln vermag für so manchen jüdisch angehaucht zu sein, meine Gründlichkeit und Kleinkariertheit halte ich selber manchmal für geradezu auffallend germanisch. Wo also hin, wenn Westi und Haider einmal so richtig auszucken? Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein habe ich schon einmal vorsorglich den großen Einwanderungstest für Deutschland absolviert und siehe da - ich wußte es schon immer - ich bin ja doch ein Pifferl...!

Donnerstag, 08. November 2007 09:10
Heute der Reisetipp für hängengebliebene 68er: besuchen sie Chania auf Kreta und nehmen sie viel leere Gepäcksstücke mit! Klingt jetzt nicht so wahnsinnig originell - und der wahre Sinn solch eines erholsamen Urlaubs offenbart sich eigentlich erst nach genauem Studium dieser aufschlussreichen Reiseführer-Lektüre...

Mittwoch, 07. November 2007 22:40
Ich meine - es ist wirklich kein besonders aufregender Streik. Es sind nicht die Bergleute in einer chinesischen Provinz, die mit höchstens 35 Jahren an ihrer Arbeit sterben - es sind nicht indische Kinder, die mit ihren kleinen Händen die Feuerwerkskörper für unser Silvesterfest zusammendrehen dürfen, es sind keine irischen Seeleute, die Dank weltweiter Überfischung schon seit Jahren lediglich Autoreifen in ihren Netzen finden. Nein, all das nicht. Es sind nur die Autoren von Hollywood. Aber gerade dies tut mir im Inneren besonders weh - führt es doch ganz real vor Augen, dass keiner der großen Stars so eine seiner gelungenen, luftig-leichten Pointen aus eigener Kraft in die Fernsehkamera schleudert. Hinter ihm sitzt ein Team von Autoren, die jede Zeile, jedes Wort, jeden Buchstaben mit Bedacht auswählen und in die wahre Reiehnfolge setzen, damit wir etwas zu Lachen haben. Ich glaube aber immer noch fest daran, dass dies bei unseren Großen nicht so ist! Bitte, Herr Dorfer, bitte schreiben sie mir, dass ich damit richtig liege...bitte!

Dienstag, 06. November 2007 10:30
Die Massenschlägerei in Favoriten ist in aller Munde. Originaltext einer deutschen Nachrichtenagentur: »...etwa 20 bis 30 Männer gingen mit Fäusten und Messern aufeinander los...«. Fazit: fünf Verletzte, davon zwei schwer durch tiefe Messerstiche, und vor allem aber jede Menge politisches Kleingeld. Am meisten interessiert hat mich allerdings die Tatsache, dass es sich bei der Auseinandersetzung nicht, wie vorerst angenommen, um eine politische zwischen Türken und Kurden handelte, sondern um einen »ganz normalen Streit unter Freunden« - wie der Lokalinhaber in der Quellenstrasse glaubhaft versicherte: »..die kennen sich doch alle und sind sonst die besten Freunde...«. Aha, und warum hat man bei einem Abend unter Freunden im Stammbeisl eigentlich Messer dabei? Ach ja, ist halt eine andere Kultur, dass muß man akzeptieren - und der Westenthaler freut sich einmal mehr...

Montag, 05. November 2007 20:20
»Benzinpreis Horror!« So ähnlich lauten die Schlagzeilen dieser Tage - mit denen ich mich so gar nicht anfreunden kann. Das private Kraftfahrzeug - für den Einzelnen bringt es praktisch nur Vorteile - für den Rest eher nur einschneidende Nachteile. Der Benzinpreis ist dabei derzeit der einzige Faktor, welcher uns ein wenig zum Nachdenken bringen könnte. Denn nur wenn es um unser Geld geht, sind wir tatsächlich auch bereit, etwas für Andere zu tun. Ich gebe ja zu, wäre Kraftstoff noch immer billig, ich würde auch nicht so viel mit dem Rad fahren - wäre das Parken in der Innenstadt noch kostenlos, so würde auch ich mit dem Auto zu meiner Freundin fahren. So aber lege ich den größten Teil meiner innerstädtisch zu erledigenden Wege mit dem Fahrrad zurück und meine Geldbörse (und mein Körper!) wissen diesen Umstand zu schätzen. Ich werde erst richtig zufrieden sein, wenn ein Liter Kraftstoff über zwei oder drei Euro kosten, dann erst wird die Masse der Leute umdenken müssen und die Lebensqualität in der Stadt wieder steigen... P.S.: auch eine Möglichkeit, Leute zum Nachdenken zu bewegen...

Freitag, 02. November 2007 06:30
Wenn in der Beschreibung der Voranzeige eines Fernsehfilms unter dem Titel (Familiendrama D, 2005) oder ähnliches steht, dann ist dieser Film grundsätzlich zu meiden. Dabei sind der Beschreibungstext und die Jahreszahl nahezu beliebig veränderbar. Es könnte auch heißen (Komödie D, 2004) oder (Liebesgeschichte D, 2006). In jedem Fall bleiben Geschichte und Darsteller für immer und ewig die Gleichen. Damit niemand in die Versuchung kommen muß, sich solch einen feuchten SchasSchas


Im Prinzip ein »Furz«. Meist jedoch wird damit eine Situation, ein Thema, eine Gegebenheit beschrieben. Z.B.: »Des is a Schas!« bedeutet soviel, wie: »Diese Sache ist nicht wirklich gut!«. Gerne wird »Schas« auch für »ein Nichts« verwandt.

Eine Steigerungsform von »Schas« wäre dann der »Schas im Wald«, was auf recht einprägsame Weise das tatsächliche, das echte »Nichts« zu beschreiben versucht.
auch anzusehen, hier eine prägnante Zusammenfassung des Inhalts dieser zweifelhaften Darbietungen: der mit brünetter Frau verheiratete Familienvater verschaut sich in das gachblonde Abschlußball-Luder, schnackselt dieses und verläßt seine Frau und die zwei Kinder (kleiner Bub und älteres Mädchen) um endlich doch Künstler zu werden - nach der Phase der Ernüchterung kehrt er zu seiner liebenden Ehefrau zurück und alle trinken Sekt. Gratulation, hiermit hast Du sämliche Filme aus Deutschland, produziert zwischen 1990 und 2007 gesehen. Für die Gesichter der Schauspieler stelle Dir einfach je ein männliches und ein weibliches Dutzendgesicht vor, es wird schon passen... So war es zumindest bis vorgestern, da ich deutsche Filme praktisch ausschließlich vom ORF her kenne - und der ist ja bekannt dafür, nur das einzukaufen was wirklich schlecht und billig ist. Vorgestern Abend wollte ich einen Film sehen - der ORF bot den üblichen Dreck und Fußball, damit mußte der SAT-Empfänger aktiviert werden. Gleich am ersten Sender blieb ich hängen (ARD oder so?!) - durch die inzwischen recht aufwendig gewordene Bedienung des Televisionscenters mit 27 Fernsteuerungen bereitet das Kanal-Surfen eindeutig keine Freude mehr - und ich war bis zur letzten Sekunde des Films wirklich gefesselt. »Das Schneckenhaus« war in der Tat ein höchst bereicherndes Element für meine Mittwoch-Abend-Gestaltung... Hopperla - die Deutschen können ja doch gute Filme machen!


(C) mArtin, im November 2007.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!