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Freitag, 29. Juni 2007 08:50
Die Angst fährt mit. Als Autofahrer habe ich mich oft gefragt, wie sich denn der Radfahrer da draußen im Dschungel so fühlen mag?! Jetzt weiß ich es genauer. Seit mir mein Bruder sein straßentaugliches Eselchen vererbt hat, steht mein Auto still. Innerhalb Wien läßt sich nahezu jeder Weg fast gleich schnell erledigen - bzw. oft sogar schneller - und nebenbei wird der alternde Körper auf Vorderrad gebracht. Aber die Sache hat natürlich ihre Häken: vom Radfahren halten die verantwortlichen Tintenfurzer in den Beamtenburgen sehr wenig. Ja, es gibt sie vermutlich, die 100en Kilometer Radwege in Wien, aber als »Netz« darf man sie nicht bezeichnen. Ein Radweg hat, um für einen Beamten auch als solcher zu gelten, folgende Bedingungen zu erfüllen: 1.) er muß irgendwo beginnen und im Nirgendwo enden! 2.) es müssen so viel Menschen wie nur möglich gefährdet werden! 3.) nur ein toter Radfahrer ist auch ein wirklich guter Radfahrer! Sucht man dann im Netz nach Informationen für Radfahrer, findet man sehr lustige Seiten wie jene vom Wientalradweg, wo der Lainzer Tiergarten mit seinen feinen Radwegen empfohlen wird, was die Leute vom Lainzer Tiergarten vermutlich weniger freuen dürfte. Oder man kommt zum Wiener Radroutenplaner, der dann eine Route in den 7. Bezirk in dieser Form ausspuckt - (viel Spass damit, besonders beim Auffinden der »Unbenannten Verkehrsfläche«!). P.S.: eine augenscheinlich bessere Version dieses Un-Instruments lebt hier - das Ergebnis dürfte das Gleiche sein, aber es gibt eine hübschere Grafik und man kann auch zwischen »Sichere Route« und »Schneller Tod« auswählen...

Donnerstag, 28. Juni 2007 16:50
Das liebste Foto vom Wiener Schanigarten. Der Beliebtheitsgrad dieser vom ORF inszenierten Aktion dürfte sich direkt proportional zum derzeitigen Erfolg des Fernsehprogramms verhalten. Wer hat Mitleid und sendet das erste Bild ein?

Mittwoch, 27. Juni 2007 19:40
Hoppala. Da hat sich »der Leuchtturm« offensichtlich in der Garderobe ihrer 12-jährigen Tochter (so sie eine haben sollte) vergriffen. Oder es gibt innerhalb der ÖVP jetzt eine neue Maxime: »alles komplett wurscht - Hauptsache ur-cool!!« Die Zielrichtung ist dabei schon die Richtige. Clowns, DodelDodel


(besser noch: »Dodl«)
Ein solcher ist prinzipiell schon ein wenig mit dem kleinen Trottel verwandt. Aber dann doch wieder nicht so ganz. Zudem beinhaltet das Wort »Dodel« auch eine gewisse Liebenswürdigkeit. Wenn Sie sich also beim nächsten Streit mit einem Wiener in Ihrer Ansprache zwischen »Dodl« und »Trottel« zu entscheiden haben, so wählen sie tunlichst den »Dodl«. So besteht die große Möglichkeit, dass für Sie der Tag beim Heurigen mit 3 Schrammeln endet. Im anderen Fall eher im AKH mit 3 Schrammen.
n und Spaßmacher wirken auf Außenstehende ja immer eher sympathisch. Nur beim nächsten EU-Außenministertreffen würde ich dann doch wieder etwas in Richtung dunkle Pumps vorschlagen...

Dienstag, 26. Juni 2007 16:30
Je jal ai a sjd lk adioi s kjej err j iudfs z kjahdf! Jksuie u kjh kfjh ius okj lsehj ri as klasjd akjuoi drthkj ghk jx fh gih xdrkhksderh gy8e4 jkh i uhkhfdgku svyhi x4kjuhth kjb ku rh98. Xxd4hkjhkg jf jf diufh fgkjdfh ki sjioji s lidjf i ojifss8o d4vlk5ijh wlsijh gxu8 hbtwe k4jo ildj gl kfjhkigsjidos ie40985w s4u0eushiuh gv98 sz h9h4ikuhiur sdhiu gshiu hsdgihu sg ihuserhgfb8 7s 49hu 4ht98s ez b98szer t.wf 089s u43 08zwu45 9ouwh sk j hbkj svhd987 sei34uhz34hgiw3ue udigh fi gf7 sed7 8sdkufj hdrg kojh fo gv (haqrwhgpeghgh) ös hätwoih ögfuihsdriut zsrouizg ä fä lkjhdfg hpiu fg wefr b trkjb gf i ubfnbk yblk yjhpi yuwhrh isrehkuseh poigehr 5hjng sepiuhv iouh tiughdoiehg oi5suhr iihu g hv i ucrh9r 8htzoe iuh5k jnb kjnjxrdgniudxrh!! Skkjh dso d oiuad ja h kja sj kfd oiuzpser o ugers89s usku h kfjkfhk u uu f...

Montag, 25. Juni 2007 20:50
Das Donauinselfest 2007 - wir waren dabei. Echte Musik - kaum zu glauben, aber es gibt noch wirklich echte Musik! Gegen 17:00 spielt (wie jedes Jahr?!) Vickerl Adam mit seiner Company auf und lädt dazu die üblichen Verdächtigen ein. So kommen wir in den Genuß der Größen (von damals...?!), wie Helmut Bibl, Tini Kainrath, Andy Baum, Geri Schuller,... und eben auch Hansi Lang! Ein wirklich sehr gelungenes Konzert mit vielen Überraschungen und bester Musik - die mehr als 2 Stunden vergehen wie im Flug - ich war plötzlich wieder 20. Dass diese Art von Musik allerdings ausgedient haben dürfte, läßt sich an mehreren Faktoren erkennen: 1.) wir waren vermutlich die jüngsten Zuseher im Publikum 2.) es gab immer noch genug Platz, um keine Ängste zu generieren 3.) die langhaarigen Herren über 50 werden auch langsam glatzert. Nach einer netten Kaffeejause geht's noch zur Tschuschenkapelle (mit Feuerwerk!) und zu Herbie Smith um schließlich bei Fendrich dankend abzulehnen - das Gedränge ist hier definitiv zu groß. Fazit: ein im Gegensatz zum Vortag höchst erfreuender Konzertbesuch!

Freitag, 22. Juni 2007 25:30
Das Donausinselfest 2007 - wir waren dabei. Nachdem wir das heftige Gewitter zum großen Glück noch im Auto verbringen dürfen, geht es gleich danach auf die Insel - und diese präsentiert sich wie erwartet: 1000e glückliche Jugendliche saufen um die Wette. Dabei sind einige Musikbühnen relativ seltsamen Stahlkonstruktionen gewichen, wo die Kinder sich im Gerüst mit Techno beschallen lassen, um dabei kräftig zu schlucken. Das Un-Wort des Jahres 2007 kommt einem unweigerlich ins Gedächtnis, obgleich wir niemand entdecken können, der sich im Koma befindet. Wirkliche Musik gibt's nur an den beiden äußeren Enden der Insel und so gestaltet sich Tag 1 eher als Wandertag in der Masse. Eis und Langos werden damit brav abgearbeitet. Ein paar Impressionen vom ersten Tag...

Donnerstag, 21. Juni 2007 14:50
Soeben lese ich in einer halbwegs aktuellen Tageszeitung eine recht amüsante Geschichte. Während wir Österreicher uns nämlich immer noch darüber streiten, ob denn unser ehemaliger Bundespräsident Waldheim, der vor wenigen Tagen verstarb, eigentlich jemand oder niemand war, machen in weiter Ferne des Weltalls die Marsianer Bekanntschaft mit Waldheim. Nicht, weil ich bei einer obskuren Sekte bin, welche glaubt, dass die Menschen nach dem Tod in einer Art Zwischenstadium auf dem Mars auf neuerliche Aufgaben auf der Erde warten - nein - viel besser!! Die Marsianer haben vorige Woche eine der beiden Voyager Raumsonden heruntergefangen und zerlegen soeben deren Innereien. Und dabei befindet sich auch die sogenannte »golden record« - eine Schallplatte, auf der Waldheims Stimme zu hören ist... es lebe MARS ATTACKS!!
leider nix da

Mittwoch, 20. Juni 2007 22:40
Der Fernseher ist immer noch kaputt und der Ersatzapparat ebenfalls - trotz intensiver Innenreinigung und Gebets-Session. Er zeigt nur, was er auch selber will. Dazwischen macht er zackig weiße Großflächenstreifen mit leicht farbigen Applikationen. Aber zumindest ohne grauslichgrauslich


Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten.

Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...«
en Rauschen, denn der Ton fällt auch immer wieder aus. Was ich aber total interessant finde: manchmal glaubt er vermutlich, er sei ein Radio - denn dann fällt das Bild komplett aus und auf dem linken Kanal läuft Ö3, während am rechten Radio Wien zu hören ist. Vermulich sollte ich mit ihm zu einem Psychologen?! - das könnte teuer werden...

Dienstag, 19. Juni 2007 06:30
...damit folgt, was folgen muß. Der Computer braucht unbedingt einen Sound. Daher nehme man folgende Dinge: HDF - Platten aus dem Müll der Messe Wien, zwei 10cm Basslautsprecher + 4 Hochtöner 4028CP (Made in China) - ausgebaut aus zwei Belinea Monitorfüßen vom Computermüll einer Tageszeitung. Zwei 49µF Kondensatoren aus einer Freisprecheinrichtung (eigener Müll - Bestand) und zwei Profi-Lautsprecherklemmen (ausgebaut aus einem SEAT IBIZA CLX, wo die Hutablage als entfernbares TonBrett umgebaut war...) und 30 Faserplattenschrauben aus eigenen Beständen. Zusammen mit ein wenig Zeit und dem geeigneten Werkzeug geschieht dann folgendes:...

Montag, 18. Juni 2007 09:20
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft - so heißt es. Also gehe ich zum nächsten Fachgeschäft (geizig + geil, kein Blödmann oder Paaasst!) und sehe einmal nach, was denn so auf dem Sektor »Lautsprecher für Computer« angeboten wird. Das Angebot geht von EUR 4,99 bis weit über 100,--. Da meine Computer entweder im Studio stehen und so mit hochwertigstem Sound versorgt sind, oder durch Müll-Eigenbau-Kreationen ihre Töne an die Umwelt in recht passabler Qualität abgeben, bin ich über das weite Spektrum der Computer-Sound-Möglichkeiten nicht unbedingt auf neuestem Stand. Vorweg: es werden zwar Lautsprecher zu Hauf verkauft - zu hören gibt es aber nichts. Gar nichts. Mit enorm schlechtem Gewissen nötige ich einen Fachberater dazu, mir doch ein Paar von den wunderbar in coolem schwarz gestylten No-Names zu 14,99 vorzuführen. Er öffnet die Verpackung, wir stecken gemeinsam Spannungsversorgung und eigenen mp3-Player an und schon röhrt es. Oder besser: es fiept. Nein,... quäckt. Ja, quäkt. Es quäkt derart erbärmlich, dass sich meine unteren Geschlechtsmerkmale binnen Sekunden auf Erbsengröße zusammenziehen und das Würstchen fast abfällt. Mein Blick in die interessierten Verkäuferaugen scheint Bände zu sprechen: »... naja, die CREATIVE-Boxen klingen halt schon viel besser...!« Er drückte somit aus, was Sache war - und bewahrte mich damit vor einer herben Enttäuschung.?. Also glaube ich ihm und erstehe so ein feines Paar CREATIVE INSPIRE 265 with Deep Bass. Das ist mir Freundschaft doch wert! ... Um an dieser Stelle nicht besonders ausfällig zu werden, oder mich per Textzeile straffällig zu machen, beschreibe ich den Klang der nach der Geschenkübergabe gleich ausgetesteten CREATIVE - Boxen besser nicht genauer. Ich glaube aber grundsätzlich schon, dass ein Häufchen wässriger Hundekacke auch nicht viel schlecht klingen kann. Was Deep Bass in Zusammenhang mit dieser Tupperware bedeutet, kann ich leider nicht einmal erahnen. Zu meinem Glück ist der Verkäufer tags darauf so nett und nimmt den sorgfältig wiederverpackten Plastikmüll freundlich zurück...

Freitag, 15. Juni 2007 23:23
Bereit liegen sie da, zum Waschen und Putzen, im Küchensieb, damit das Wasser gut abtropfen kann. Aber dann halte ich inne. Das eine Schwammerl gefällt mir nicht. Gar nicht. Ist es noch ein Überbleibsel von Tschernobyl? Oder gar ein böser Vorbote auf Bohunice, Mochovce, oder wie die da alle heißen? Oder hat es sich beim Wachsen einfach nur gedacht: »...und ich glab', am Kopf - da brauch' ich einen zweiten Fuß...« Recht hat es. Ist ja auch besser so, mit zwei Standbeinen. Auch wenn eines immer nur in die Luft blickt. Komisch sieht es schon aus. Der Gedanke, ob ich es trotz allem essen soll, beschäftigt mich nur kurz. Na sowieso - das hat es sich einfach verdient!

Donnerstag, 14. Juni 2007 15:50
Es gibt da vom Verband der Zeitungsherausgeber oder so jemand ähnlichen eine Werbeaktion, welche mir doch relativ gut gefällt. Dabei mag man wohl herausarbeiten, dass das Lesen von Zeitungen bilden soll (na do schau her!) - eine Aussage, über welche sich auf jeden Fall streiten läßt. Für unbestreitbar gut halte ich jedoch die Werbeaktion an sich. Überall, wo ich so ein Plakat sehe, entlockt mir der zu lesende Text ein Lächeln - und diese Tatsache allein reicht mir schon. Jetzt hat es auch ein Gewinnspiel gegeben (welches ich leider versäumt habe - hätte ich doch 1000 und eine Idee(n) für solche Sprüche...), wovon ich zwei sehr gelungene Sujets hier zeigen möchte - siehe rechts und der hier würde so richtig gut auf mich passen...

Mittwoch, 13. Juni 2007 22:40
»Der hat auf ein Kind geschossen!« die Entrüstung ist in der Aussage meines Gegenübers deutlich spürbar. Da ich unbedingter Anhänger der Sicht von mehreren Seiten bin, meine ich: »es hat aber vielleicht auch was positives - die übrigen Kinder sind von jetzt an sicher um einiges leiser...« »Der hat auf ein Kind geschossen!!« »Ja, mir geht mein halbwüchsiger Nachbar auch ordentlich auf die Nerven, da wünschte ich auch manchmal...« »Derr hat auf ein Kind geschossen!!!!!« »Jaja, die Welt ist spröde - wir sprechen nicht mehr miteinander und die Gewalt herrscht in allen Belangen...« »...auf ein Kind!!!!!!!« und geht ab.

Dienstag, 12. Juni 2007 21:30
Es ist gar nicht einmal böse gemeint. Nicht sarkastisch und auch nicht zynisch. Ein wenig inneres Lächeln mag schon dabei sein, aber nur ein positives Lächeln. Vor mir fährt ein Mustang GT Cabrio. Keiner von 1965 oder 1967, den sich nur der wohlhabende Firmenbesitzer aus dem 19. Bezirk, bzw. sein Sohn leisten kann. Nein. Einer aus den 1980ern, der schon um einiges günstiger zu haben ist. Der Fahrer ist um die 50, hat eine große, goldene Sonnenbrille auf und trägt nackenlanges, blondes Haar und einen buschigen, ebenfalls blonden, Schnurrbart. Exakt so stelle ich sie mir vor, die vermögenderen unter ihnen fahren vielleicht eine Corvette, aber sonst passt alles. Und als ich näher komme, sehe ich sein zweites Nummernschild - sozusagen als Beweis dafür....

Montag, 11. Juni 2007 11:20
Welch eine Freude, wenn Dich Dein Computer mit einem Betriebssystem aus dem Ort Redmond mit selbsterstellter künstlerischer Gestaltung seiner Oberfläche erfreut. Doppelt schön, weil man dadruch am Arbeiten gehindert wird - solch ein Bild benötigt ja alles an Rechnerleistung. Wie heißt es so schön in jenem Liedchen?:
...was immer man tut - eine Pause tut gut - Microsoft Windows! *pling* *plang* *plung*

Freitag, 08. Juni 2007 20:15
Wer ebenfalls gerne in die Ötschergräben wandert, um vielleicht auch an diesem schönen Ort von diversen Felsen in das wunderbar belebende und kristallklare Wasser des Ötscherbachs zu springen, dem sei hier gesagt: man(n) springe nicht in unbekannte Gewässer! Gilt für mich also nicht. Ich kenne dieses Gewässer seit Jahren und springe dort auch seit Jahren. Was man aber tunlichst nicht vergessen sollte, lieber mArtin, ist folgendes: <Beginn Belehrung> das ist ein fließendes Gewässer, daher kann sich sein Zustand binnen kürzester Zeit ändern. Abstände und Tiefen, welche Du zu glauben kennst, sind in wenigen Monaten vielleicht komplett verändert! <Ende Belehrung>. Das hätte ich wirklich nicht gedacht, jetzt weiß ich's aber - nicht durch eine Belehrung, durch eine Erfahrung!

Mittwoch, 06. Juni 2007 18:20
Niemand, wirklich niemand sieht gerne Pornos. Pfui! Dies ist wieder einmal etwas, zu dem wir Männer von einer unbekannten Kraft gezwungen werden. Grauslichgrauslich


Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten.

Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...«
! Ist ziemlich verwandt mit dem ich-brauche-unbedingt-ein-starkes-Auto-oder-zumindest-einen-Forstinger-Auspuff - Phänomen. Nur darum werden Filme, Theaterstücke, etc... gemacht, wo dann unter dem Mäntelchen des »künstlerischen Anspruchs« deftige Szenen zu sehen sind, damit Männer sich auch der Hochkultur ein wenig öffnen. Der heutige Beitrag kommt aus dem Bereich Puppenspiel, genauer gesagt »Marionettentheater«. Wer sich bezüglich Sexualität weiterbilden möchte, der sollte sich aus dem Film »Team America« die folgende Szene nicht entgehen lassen: aber bitte erst ab 18 Jahren. Danke!

Dienstag, 05. Juni 2007 12:40
Ich weiß, immer wieder berichte ich über scheinbar gelungene Betreffzeilen von Spam-Emails. Damit setze ich mich natürlich unweigerlich der Kritik aus, ich wäre mit solcher Art von Belästigung irgendwie einverstanden, oder würde dies gar befürworten. Weit gefehlt. Hiermit stelle ich ein-für-alle-Mal fest: den Verfassern der diversen Büromöbel-, Pokerspiel-, Palmen-, Viagra-, Cialis-, und sonstnoch- Emails soll in diesem Moment ein bösartiger Juckreiz an den primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen befallen. Außerdem beginnen sie, sobald sie sich länger als 13 Minuten in öffentlicher Gesellschaft bewegen, ohne Vorwarnung heftigst zu schurzen. So, erledigt. Bleibt nur noch diese Betreff-Zeile übrig, welche mich heute dank ausreichender kindlicher Phantasie wieder ein klein wenig schmunzeln ließ - Wunderlich's Brief an mich

Montag, 04. Juni 2007 16:50
Kalt? Mir nie! Ob dieses hübsche Accessoire allerdings wirklich von der russischen DAMART-Division stammt, konnte ich trotz wirklich intensiver Nachforschungen leider nicht in Erfahrung bringen...

Freitag, 01. Juni 2007 14:20
Ich frage mein Liebes, was es denn derzeit an Grauslichgrauslich


Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten.

Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...«
keiten in der Welt gäbe, worüber man also hier schreiben könnte. Sie meint daraufhin, dass ich doch nicht immer über grindiggrindig


Sollte eigentlich im gesamt-deutschsprachigen Raum bekannt sein.
Ich denke, es begann vermutlich irgendwann einmal mit dem Hals. An solch einem sammelt sich nach Wochen der Hygiene-Enthaltsamkeit ein bisserl so ein Dreck an, den man dann doch recht gut sehen kann. Diese Patina nennt man u.a. auch »Grind«.

Mit dem Hals hat es inzwischen aber kaum noch was am Hut - die meisten Leute duschen schon mindestens 1x pro Woche - da hat's der echte »Grind« so richtig schwer.

Daher sind jetzt einfach ganze Personen oder Dinge »grindig«, wenn sie sehr unsympathisch sind. Kann auch gerne frei mit anderen Worten kombiniert werden, z.B.: Grindkind, Grindkoffer, grindige Drecksau, usw. usf...
e Sachen schreiben sollte, sondern auch einmal über etwas Feines. Danach frage ich sie, was es denn so feines gäbe - hier in unserer Welt?! Besonders viele Beispiele kommen nicht gerade, die schönen Blumen auf unserem Balkon zum Beispiel. Gut, da sind sie: fotografiert - auf Wasserfarbe getrimmt - mit Rahmen versehen - und ins Netz gestellt.


(C) mArtin, im Juni 2007.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!