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Dienstag, 31. Juli 2007 08:40
Na toll. Bin ich jetzt etwa in die Illegalitätsfalle getappt? Ich hatte den typischen ebay-Rausch. Sehen, was da alles zu billig raus geht. Normalerweise liefern jene Angebote, welche nicht angenommen werden auch gleich den Grund dafür mit. Scheisse kann man eben nur selten zu Geld machen. Aber dann sehe ich es. Zwei Minuten vor Ablauf der Auktion. Ein Handy (wozu brauche ist das bitteschön?!!) - und nicht einmal ein besonders altes Teil. Nur Einer will es, er ist noch nicht besonders lange bei ebay und bietet 1,50 Euro. Es scheint so leicht zu sein. Abwarten... noch 10 Sekunden,... 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, »klick« und ein SonyEricsson T230 in TOP Zustand gehört um nur 3,50 Euro mir. Möglicherweise. Denn nach und nach kommen mir Zweifel. Der Anbieter firstclass2008 hat noch nichts verkauft, hat keine Originalfotos bei den Objekten, bietet fast nur Mobiltelefone an und kein einziges davon mit Ladegerät. Zudem ist das Abholen der ersteigerten Ware natürlich nicht möglich. Wenn einem dies seltsam vorkommen mag, so ist man sicher kein mit Vorurteilen belasteter Mensch - sondern lediglich vor- und weitsichtig. Ich bin neugierig: bekomme ich vielleicht gar kein Paket von der Post? Dafür hätte ich aber einen Namen mit gültiger Kontoverbindung (bei der BAWAG!). Kommt ein obskures Teil? Dann werde ich Nachforschungen anstellen. Oder ist alles ganz normal? Dann freue ich mich über ein feines Reservetelefon um 10,40...

Montag, 30. Juli 2007 23:10
Ich mag Ben Stiller - irgendwie. Daher habe ich mich doch ein wenig auf den Film am Samstag gefreut. Umsonst. Die Vorschau war wieder einmal sehr gut geschnitten. Es gab außer diesen 27,3 Sekunden keine weiteren halbwegs interessanten oder netten Szenen im Film. Typische DodelDodel


(besser noch: »Dodl«)
Ein solcher ist prinzipiell schon ein wenig mit dem kleinen Trottel verwandt. Aber dann doch wieder nicht so ganz. Zudem beinhaltet das Wort »Dodel« auch eine gewisse Liebenswürdigkeit. Wenn Sie sich also beim nächsten Streit mit einem Wiener in Ihrer Ansprache zwischen »Dodl« und »Trottel« zu entscheiden haben, so wählen sie tunlichst den »Dodl«. So besteht die große Möglichkeit, dass für Sie der Tag beim Heurigen mit 3 Schrammeln endet. Im anderen Fall eher im AKH mit 3 Schrammen.
wood - Filme müssten eben für Europa schon ein wenig mehr bieten, um tatsächlich der Entspannung zu dienen. Verrückt nach Mary ist so ein Beispiel, aber Voll auf die Nüsse konnte leider mit absolut nichts dergleichen aufwarten. Daher eher Verspannung denn Entspannung. Was mich dann aber Dank des gebotenem Amüsements doch wieder ein wenig versöhnlicher mit dem Amis stimmt: die wirkliche Existenz einer Nationalen Amateur Völkerball Vereinigung...

Freitag, 27. Juli 2007 18:20
Seit einigen Wochen geistert immer wieder ein für mich ganz besonderer Bericht durch die Medien. Der pensionierte slowenische Notar Viktor Zizek nimmt sein Recht wahr und blockiert regelmäßig einen Teil der südsteirischen Grenzlandstraße (L613), nämlich jene 738m2, welche sein Eigentum sind. In den Medien wird er dafür immer wieder als Querulant und alter Spinner hingestellt, doch meine uneingeschränkte Zuneigung, Hochachtung und Anerkennung hat er. Voll - und von ganzem Herzen!! Aus meinen eigenen Erfahrungen weiß ich nur zu gut, wie schnell österreichische Beamte für den so wichtigen Verkehr mit einer Grundstückenteignung sein können. Ich habe einiges an Grundfläche dem Staat schenken dürfen, dafür hat der Postbus jetzt genau 2,4m vom Kopfende meines Bettes seine Haltestelle und fährt mir bis in die Naht hinein übers Hirn. Ich bin in dieser Hinsicht etwas zu schwach um mich zur Wehr zu setzen, meine Nerven ertragen lieber die ständige Räderung. Genau deshalb halte ich Viktor alle meine Daumen. »Halte durch Viktor und lass Dir von den zwei Staaten ja nicht auf den Kopf scheissen!!«

Donnerstag, 26. Juli 2007 13:33
Liebe Politiker! Wie Ihr sicher alle wisst, wurde vor einer Eurer Arbeitsstätten in Wien die funktionierende Attrappe einer Rohrbombe platziert. Allerorts herrscht nun Aufregung um Eure Sicherheit, an allen faulen Ecken und kleinformatigen Enden liest man Berichte über die Unfunktionalität diverser Sicherheitsmaßnahmen. Darüber hinaus werden aber im ansonsten üblichen was-wäre-wenn-Stil der Österreicher eigentlich keine Spekulationen angestellt. Wie z.B.: was-wäre-wenn diese Bombe echt gewesen wäre? Oder auch: was-wäre-wenn sie tatsächlich explodierte? Oder was-wäre-wenn der Täter gar nicht krank wäre? Oder zumindest: wie wäre die allgemeine Reaktion der Bevölkerung? Die offizielle Reaktion in den Medien wäre klar - darüber muß man sich nicht den Kopf zerbrechen. Wie aber wäre die Inoffizielle? Wie wäre die Meinung an den Stammtischen, in der U-Bahn, im Beisl um's Eck, an den Schaltern eines Amtes? Ich kenne sie und die meisten Leute hier im Land ebenfalls. Nur Ihr, werte Politiker, scheint sie nicht zu kennen - sonst würdet Ihr in Euren Ämtern, Geschäftchen und Gschaftelhubereien ganz anders agieren. Aber leider kann ich diese inoffizielle Meinung hier nicht wiedergeben - ich bin finanziell nicht so besonders gesattelt, dass ich mir einen Prozess gegen Politiker leisten könnte...

Mittwoch, 25. Juli 2007 10:30
Ganz klar, dass die Leute von den Simpsons auf ihrer Seite zum neuen Film Dinge programmieren, die kleine Kinder magisch anziehen. Und so hänge auch ich wieder einmal ganze eineinhalb Stunden auf dieser dämlichen Seite fest. Wobei es mir ganz besonders der Punkt: »ERSTELLE DEINEN SIMPSONS AVATAR« angetan hat. Das Ding ist sicher gut dafür, um Tage vor dem Computer zu verbringen und alle Freunde und Bekannten als Simpsons nachzubilden. Bitte also wirklich nicht ausprobieren! P.S.: ein paar Kleinigkeiten fehlen aber, so gibt es für mAts Simpson z.B. keine kurze Hose und er kann auch nicht bloßfüßig durch Springfield gehen. Dafür mag er seine Freundin Schneckchen Simpson sehr gerne...

Nachtrag (am 26. Juli): na klar - natürlich habe ich Stunden um Stunden damit verbracht, wirklich gute Simpsons aus meiner Lieben und mir zu machen. Die Seite www.simpsonizeme.com wurde von mir in den letzten 2 Tagen an die 200 Mal besucht (weil sie auch nicht wirklich funktioniert...!) und als Belohnung für diese Qual gibt es endlich das Original mAts & Schneckchen Simpson Bild mit Maxi!

Dienstag, 24. Juli 2007 19:20
Eine Nachricht kommt vom Canon-Service: meine Digitalkamera (siehe den noch euphorischen Eintrag vom 3. September 2003) ist abholbereit. Zu bezahlen sind 18 Euro für's herumliegen, denn repariert wurde sie nicht, da die Reparatur den Warenwert weit übersteigen soll. Das geplante Ende eines Produkts also. Es war ja nicht ihre erste Reparatur - sie hat darin schon Erfahrung und kennt die Umgebung in dem Teletek - Servicecenter. Wie machen das die Leute der Herstellerfirmen eigentlich? Ich vermute, es gibt elektronische Bauteile, welche pünktlich nach Produktentwicklungs-Zeitplan versagen können. Danach wird einem nahegelegt, das jeweils neueste Produkt zu kaufen, weil die alte Kiste ohnehin schon seit längerer Zeit nicht mehr gut war... »also damit macht heute wirklich niemand mehr seine Fotos - hohoho (=spöttelndes Verkäufergelächter)...

Montag, 23. Juli 2007 18:50
Ich habe heute irgendwo gelesen, dass sich der hochverehrte Herr Helmut Zilk darüber mokiert hätte, dass der ebenso hochverehrte Herr Richard Lugner durch seine angeblich peinliche Medienpräsenz das wunderschöne Bild von Österreich (Land, nicht Zeitung!) ins Lächerliche ziehe. Abgesehen davon, dass man sehr wohl darüber streiten könnte, welches der beiden Paare Mörtel/Mausi - Zilk/Daggi, sobald sich eine Kamera in der Nähe befindet, peinlicher verhält, brachte mich der Artikel in einer völlig anderen Richtung zum Grübeln: wo waren eigentlich die »five minutes of fame« in meinem Leben? Auch nach langem Nachdenken fällt mir kaum was passendes ein. Traurig?... Doch, nach etwa 15 Minuten des angestrengten Nachdenkens kommt die Erleuchtung! Meine »five minutes of fame« waren in Wirklichkeit mehr als 90 Minuten. Und diese gestalteten sich im Jahr 1991 (oder 92) als Mittagessen in einem Londoner Nobelrestaurant, zusammen mit David Bristow, einem der Urväter der FM-Synthese und damit dem DX7 - und Alan Parsons, der dem älteren Leser der HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin durchaus bekannt sein könnte. Na bitte - immerhin ein Mal wirklich am Leben der Schönen und Reichen teilgenommen...! Moment, da fällt mir auch noch der Abend mit János Kóbor von Omega ein, aber...

Freitag, 20. Juli 2007 23:10
Mein Tele2 *autsch!* - Telefonanschluss hat so seine Macken. Neben den verrechnungs-technischen Übeln gibt es da ja auch noch die technisch-technischen. Während eines Gesprächs wird etwa alle fünf Minuten ein ohrenbetäubender Laut eingespielt der das Ohr bluten läßt - und meinem Apparat sind gleich zwei Telefonnummern zugeteilt: meine eigentliche Nummer und jene von irgend einer Art Verein für ausländische Mitbürger. So komme ich in letzter Zeit in den höchst zweifelhaften Genuß vieler Anrufe von diversen Leuten. Bis jetzt ist es mir noch nicht gelungen, den Anrufer dazu zu befragen wo er eigentlich anrufen wollte, damit ich dies auch Tele2 *autsch!* berichten könnte. Das Gespräch wird sofort abgebrochen, mehrere Male wurde ich beschimpft, diese Leute sind extrem unfreundlich und komplett ohne Manieren. Manieren und gutes Benehmen, war das nicht was für alte Leute? Ein dekadenter Luxus aus der früheren Zeit? Wenn ich allerdings abwäge, ob ich in meiner Situation der Tele2 *autsch!* - Telefon-Probleme lieber hören möchte: »Oh Entschuldigung, da habe ich mich scheinbar verwählt...!« oder »wieso hast du Arsch Nummer von mein Kumpel?!« dann merke ich, dass ich auf Luxus stehe. Oder auch ziemlich alt bin.

Donnerstag, 19. Juli 2007 16:50
Schas heastheast


Sehr schwer zu beschreiben.
Prinzipiell kommt »heast« von »hörst Du?«. Verwendet wird es aber kaum in diesem Sinne. Seine Bedeutung liegt viel eher in einem entsetzten Ausruf des Missfallens - dargebracht mit einem langgezogenen und unterschwelligen Ton der Enttäuschung. Der Satz »...na geh heast!« zeigt dabei die so ziemlich stärkste mögliche Form des Unbehagens.
!! Wieso bilden sich diese VI (=Vollidioten) von Politiker ein, dass auch nur irgend jemand in diesem grindiggrindig


Sollte eigentlich im gesamt-deutschsprachigen Raum bekannt sein.
Ich denke, es begann vermutlich irgendwann einmal mit dem Hals. An solch einem sammelt sich nach Wochen der Hygiene-Enthaltsamkeit ein bisserl so ein Dreck an, den man dann doch recht gut sehen kann. Diese Patina nennt man u.a. auch »Grind«.

Mit dem Hals hat es inzwischen aber kaum noch was am Hut - die meisten Leute duschen schon mindestens 1x pro Woche - da hat's der echte »Grind« so richtig schwer.

Daher sind jetzt einfach ganze Personen oder Dinge »grindig«, wenn sie sehr unsympathisch sind. Kann auch gerne frei mit anderen Worten kombiniert werden, z.B.: Grindkind, Grindkoffer, grindige Drecksau, usw. usf...
en Europa einen 500 Euro Schein benötigt? Wenn man mit diesem DKT - Geld bezahlt wird, dann haftet es an einem, wie ekeliger Hundsdreck - immer im Hinterkopf, dass man es so schnell wie möglich loswerden muss. Aber das geht nicht - nie und nimmer wird man so einen Schein los - absolut niemand will ihn haben. Auf jedem zweiten Popelgeschäft prangt ein unübersehbares Schild: »Bitte beachten Sie, dass wir keine 500 Euro Scheine entgegennehmen!!« Die Unternehmungen von heute akzeptieren maximal die 20 Euro Scheine - aber auch diese nur mit Bauchweh! Heute vormittag waren keine normalen Scheine mehr in meinem Börsel um die Rechnung von etwa 85 Euro zu bezahlen. Alleine das Herzeigen des 500ers löste eine mittlere Unternehmenskrise aus, die Buchhaltungsmeute strömte zusammen, man schrie, tobte, schlug die Hände vors Gesicht, weinte und verneinte. Niemand schien diesen Schein zu kennen, ein paar Leute berieten ob ich ein ausländischer Geldfälscher und Geiselnehmer wäre, man wollte eventuell die Polizei einschalten, zwei Leute brachen zusammen, eine Buchhalterin bekam einen epileptischen Anfall, eine andere saß mit geweiteten Augen in einer Ecke und konnte nur noch halblaut und gebrochen »nein,... nein,... nein,...« vor sich hin stammeln. Nachdem ich der Aufforderung, dieses Monster doch bei der nächsten Bank wechseln zu wollen, nachgekommen bin, deeskalierte die Situation. Acht Zehner und ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
Kleinscheiss machten aus dem Kundenbereich wieder eine Zone des Friedens und der Glückseligkeit... Scheiss 500er!!

Mittwoch, 18. Juli 2007 21:20
Wer in einer Suchmaschine "happy slapping" eingibt, erreicht locker 1.000.000 Treffer. Soeben gab es auch einen Bericht in help.tv, in welchem u.a. davon berichtet wurde. Wie der Beitrag genau war, kann ich nicht sagen, da ich dazwischen immer wieder andere Dinge zu tun habe, aber eine Aussage des Opfers ist mir im Gedächtnis geblieben: »es war am hellichten Tag, mitten auf der Straße und niemand hat mir geholfen!« Wie würde ich mich also verhalten? Ich habe schon als kleiner mArtin gelernt, dass man hilfsbereit sein soll. Eine Eigenschaft, welche sich ganz fein dafür nützen läßt, um besser mit anderen Mitmenschen auszukommen. Natürlich sind die langen Haare dabei ein kleines Hindernis, aber sobald die ältere Dame welcher ich bei der Überquerung der Fahrbahn behilflich bin bemerkt, dass ich doch auch Deutsch spreche, geht es so einigermaßen. Wie aber würde ich bei solch einem Vorfall reagieren? Dazu sei zunächst einmal erwähnt, dass ich offensichtlich ein Wickel-Radar eingebaut habe - echte Raufhandlungen habe ich eigentlich noch nie gesehen und werde dies nach Möglichkeit auch nicht nachholen. Potentiellen Wickel-Orten gehe ich scheinbar instinktiv aus dem Weg, mit Wickel-Menschen habe ich nie länger, als für max. 18 Sekunden zu tun und größere Ansammlungen von Jugendlichen meide ich ohnehin, wo es nur geht. Was also wäre meine Reaktion, würde ich einem "happy-slapping" - Event beiwohnen müssen? Hallo, wertes Opfer - es tut mir sehr leid - aber mehr, als die Polizei verständigen ist eindeutig nicht drin. Zu Gast bei help.tv war auch ein junges Mädchen, welches aus der Szene berichtet hat. Zwar klangen Ihre Aussagen etwas ausländerfeindlich - wenn man aber bedenkt, dass sie selber "Ausländerin" ist, wird alles wieder etwas relativiert. Wer diese Worte gehört hat, weiß was in so einem Fall zu tun ist: nur weg.

Dienstag, 17. Juli 2007 22:30
Gegen 10 Uhr am Vormittag. Stau auf der Triesterstraße stadteinwärts. Im Radio wird durchgesagt, dass die Hitze eventuell aggressiv machen könnte - Vorsicht sei jetzt angebracht. Genau da zuckt ein Motorradfahrer unmittelbar vor mir aus und versucht sich in einem halbherzigen Wheelie-Stunt. Dieser gelingt mäßig, das Kraftrad schlingert etwas - nur mit offensichtlich erkennbarer Mühe kann der Fahrer/die Fahrerin das Fahrzeug aufrecht halten. Jetzt interessiert mich natürlich brennend (für meine gut bestückte Vorurteilskiste): wie sieht denn eigentlich der typische Motorrad-Freak mit hormongesteuerten Fahreigenschaften aus?!! Da der Fahrer/die Fahrerin seine/ihre Fahrt (auf Grund von zu stark zitternder Knie?!) von nun an sehr verlangsamt, komme ich weiter oben noch einmal auf gleiche Höhe und werde sogleich belohnt: Schnauzer, Tschick und Wamperl hätte ich an dieser Stelle tatsächlich nicht vermutet. Eine Karteikarte aus dem Lager der Vorurteile gegenüber Jugendlichen muß wohl rasch umgeschrieben werden...

Montag, 16. Juli 2007 21:40
Wenn's heiß ist, springt der wohlhabende Mitbürger in seinen perfekt gestalteten Pool. Der nicht ganz so gestopfte Sack besucht entweder ein städtisches Bad (*bäh*), spielt intensiv mit dem Gardena-System (*naja*) oder baut sich seine eigene Nasslandschaft (siehe Fotostory von Juli 2006). Da sich Trends und Moden im Pool-Bereich schneller ändern, als man die buntgemachte Unterhose wechseln kann, ist für heuer eine neue Schwimmlandschaft angesagt. Was selbstverständlich einen neuen Bildbericht erforderlich macht...

Freitag, 13. Juli 2007 19:50
Der Bericht vom Dienstag dieser Woche kann vorerst leider als völliger Schwachsinn angesehen werden (wie eventuell mehrere Textstellen auf dieser HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
?!
). Nix geht mehr, oder »Diaröh növa blüh« - wie der Franzose zu sagen pflegt, denn die kleine Mistkröte von Verstärker mag den elektrischen Schmutz vom Computernetzgerät so gar nicht und brummt vor sich hin wie ein Einser. SchasSchas


Im Prinzip ein »Furz«. Meist jedoch wird damit eine Situation, ein Thema, eine Gegebenheit beschrieben. Z.B.: »Des is a Schas!« bedeutet soviel, wie: »Diese Sache ist nicht wirklich gut!«. Gerne wird »Schas« auch für »ein Nichts« verwandt.

Eine Steigerungsform von »Schas« wäre dann der »Schas im Wald«, was auf recht einprägsame Weise das tatsächliche, das echte »Nichts« zu beschreiben versucht.
!!!

Donnerstag, 12. Juli 2007 13:30
Ich habe einen Kriminalfall gelöst!! Heute, mit einem Schlag, da war mir plötzlich alles klar im Fall Helmut Elsner (...aber diebisch wäre doch die Elster?!) & Friends. Die können allesamt wirklich nichts dafür. Ich glaube viel eher, dass es folgendermaßen abgelaufen ist: eines lieben Tages klingelt bei H.Elsner der Posteingang seines Email-Programmes (OExpress 2.0). Er freut sich sehr, da er sonst eher selten Post bekommt (damals gab es noch nicht so viele Internetuser und wer wollte schon Kontakt zu Elsi haben?!). Bei dieser Email handelte es sich allerdings um den allerersten Versuchsballoon einer Gruppe von heute besonders umtriebigen Spammern. Die Betreffzeile mit dem Titel »Hot Investor Alert!!!« hat es Helmut schon sehr angetan und als im Inneren 480% Gewinn mit sonnigen Aktien versprochen werden - da wird Helmi wirklich ganz heiß. Der Rest der Geschichte ist bereits bekannt.

Mittwoch, 11. Juli 2007 21:20
Was für ein Verein von extremen Deppen in der Führung der katholischen Kirche beisammensitzt, wissen diese immer wieder eindrucksvoll unter Beweis zu stellen. Aus dem Vatikan kommt dieses Dokument, aus dessen kranken Worten man den Grund dafür entnehmen kann, warum die Katholischen jetzt eine wirkliche Kirche sind und die Evangelischen nicht mehr. Sehr gut. In Zeiten, wo Glaubensrichtungen immer mehr dafür verantwortlich zeichnen, das Menschen einander Böses wollen, muss man sich doch voneinander abgrenzen - anstatt aufeinander zuzugehen. So steht es sicher auch in der Bibel. Und im Koran. Im Siddur und mit Garantie auch in diversen anderen Richtlinien für Gläubige. Es ist schon fein, dass in unserer zunehmend verrohten Gesellschaft noch Menschen (?!) existieren, welche sich um die wichtigen Probleme dieser Welt annehmen.

Dienstag, 10. Juli 2007 08:40
Meine Vorliebe für »Müllbasteln« sollte schon hinreichend bekannt sein. Meiner Liebsten habe ich aus Brennholz, Computermüll, Messebau-Abfall, Elektronikschrott, einem Motherboard-Schnäppchen von ebay, jeder Menge Industriesperma (©August2005) und diversen anderen Kleinteilen den Holzi gefertigt um diesen nach einem enormen Reinfall mit gekauften Computerlautsprechern auch mit passendem Ton nachzurüsten. Die Lautsprecher (Messemüll + Elektronik-Schrottplatz-Teile) sind ja bereits angeschlossen, es fehlt jetzt nur noch der passende Verstärker. Wenn möglich im Computer eingebaut, damit nicht noch ein deppertdeppert


Einigermassen hochdeutsche Version von »deppat«.
Und ich mach' mir sicher nicht die elende Mühe, dies hier noch einmal aufzuschlüsseln. Schauen Sie doch selber nach. Hochachtungsvoll, mArtin.
Danke.
es Trum den Schreibtisch verstellt. Ich liebe das Internet - bis jetzt habe ich noch immer jede von mir gewünschte Information erhalten - so auch diesmal. Auf der Seite von Stefan Matlok finde ich genau, was ich immer schon gesucht habe: ein einfach zu bauender Verstärker mit Stückliste, genauer Beschreibung und Schaltplan. Die Bauteile besorgen war dabei der schwierigste Teil - immerhin 2 Wochen benötigt Technotronic für einen Keramikkondensator - aber bitte, Rom wurde ja auch nicht... Immerhin sind gestern alle Teile da und der Bau kann beginnen. Fehlt nur noch die endgültige Versorgung im Holzi und schon kann meine liebe Sandra ihrem Hobby mp3 nach belieben und bei bestem Sound nachgehen...

Montag, 09. Juli 2007 23:50
In halbwegs regelmäßigen Abständen versuche ich mich bei jenen Besuchern zu bedanken, welche meinem geistigen Abfall trotz aller Widrigkeiten immer noch die Treue halten. Wenn ich selber einmal nachlese, was da für seltsame Dinge zu Papier (=Mattscheibe) gebracht wurden, könnte ich es durchaus verstehen, wenn jemand sich weigert, meinen zuweilen verworrenen Gedankengängen weiterhin zu folgen. Und da freut es mich doppelt, wenn sich der eine oder andere Leser bei mir meldet (zwei sollen es laut Statistik immerhin sein...). Dies gilt dann als unwiderlegbarer Beweis dafür, das mein eigentherapeutisch angelegter Schreibdurchfall doch auch ein klein wenig Sinn macht. Ich will hier niemanden outen, aber ich habe heute (ganz ehrlich!) eine nette Email bekommen, dass jemand schon seit 1½ Jahren täglich auf mats.at vorbeischaut. Welches Bild man wohl von mir bekommt, wenn man mich durch mein Geschriebenes kennt? August, Tommy, Axl und Sandra kennen mich ja persönlich - aber was denkt sich jemand, der mich gar nicht kennt? Ob das entstandene Bild wohl ein furchtbares ist? Ob es sich mit der Zeit gewandelt hat (...zunächst ganz OK - aber dann schlimmer wurde - oder auch umgekehrt...)? Ganz werde ich es nie erfahren, und das ist vermutlich auch gut so. Also aus gegebenem Anlaß ein Hinweis in eigener Sache: auch wenn es manchmal nicht so wirken mag - eigentlich bin ich relativ umgänglich und verfüge, soweit man das selber beurteilen kann, über keine besonders ausgeprägten Haßgefühle oder sonstige Störungen. Möglicherweise trägt ja der Umstand, dass alle Anflüge von Ärger, Zorn und Hass hierher wandern, dazu bei, dass dem so ist. Ja, könnte so sein. Also nochmals herzlichen Dank an alle, die mir bis heute »treu« geblieben sind. Ich werde mich weiterhin bemühen :-)

Freitag, 06. Juli 2007 21:30
Die wichtigen Nachrichten, also die wirklich wichtigen Nachrichten, diese kann man nur in der Krone lesen, bzw. auf der Internetseite der Krone. Ich bin durch den heute gefundenen Bericht wahrlich extrem schockiert und werde mir geeignete Schritte überlegen. Solch ein skandalöses Verhalten darf nicht einfach hingenommen oder gar akzeptiert werden. Schließlich sind doch diese Leute die Vorbilder für zahllose Menschen in aller Welt. Geständnisse dieser Art dürfen einfach nicht dem breiten Publikum dargebracht werden, man hat sie zu hüten und zu verschweigen. Furchtbar.

Donnerstag, 05. Juli 2007 17:50
Heute feiern wir übrigens den Nationalfeiertag in Venezuela und einen weiteren, nicht ganz so wichtigen Feiertag in Tschechien. Da ich mit Welttierschutztag, Weltfriedentag, Welttag der Feuchtgebiete (2. Februar), Weltstaudammtag (14. März), Weltlachtag (erster Sonntag im Mai!!) und Welthurentag (gerade eben, am 2. Juni) nicht so firm bin, wie es vielleicht wünschenswert wäre, bin ich sehr froh darüber, dass mich Wikipedia ein weiteres Mal nicht dumm sterben läßt und auch für dieses Problem mit einer Lösung aufwartet. Der Welt-was-auch-immer-Tag - Kalender. Einfach hier nachlesen und nie mehr auf den Welttag des Stotterns (22. Oktober) vergessen...

Mittwoch, 04. Juli 2007 15:30
Ein wichtiger Hinweis in eigener Sache: auch wenn neben dem ungefähr passenden Alter ein (oder gar zwei) weiterer(e) Hinweis(e) auf mich deuten würde - ich sag's gleich: ich war's nicht!

Dienstag, 03. Juli 2007 18:20
Ich bin mir darüber schon seit längerer Zeit im Klaren: wir spinnen - und das ordentlich. Die Aufregung um ein neues Mobiltelefon treibt in aller Welt ganz seltsame Blüten. Als hätte jemand das Rad, das Feuer oder die Keule erfunden. Hier die wichtige Mitteilung an alle Menschen, die auch hier am alten Kontinent so sehnlich auf dieses Telefon warten: damit kann man telefonieren - und ein paar andere Dinge. Das Telefon ist seit langer Zeit erfunden. Für die anderen Dinge brauchts vielleicht einen Radio, eine Kamera oder ein TV-Gerät, oder einen Kalender, oder einfach nur Papier und Bleistift. Wer es aber dennoch nicht erwarten kann, der schaue hier...

Montag, 02. Juli 2007 22:40
Wie viel benötigt es eigentlich, um glücklich zu sein? Ich sitze heute morgen so gegen 08 Uhr an einem der hässlichsten Plätze von Wien. Es ist relativ ruhig in der Betonwüste um den Meiselmarkt und ich warte, da ein Geschäft welches ich aufsuchen möchte erst um halb neun öffnet. Ich sehe mich um, mache ein paar Fotos von den hässlichen Brunnen, welche vermutlich nur zur Eröffnung des neugestalteten Platzes einmal mit Wasser gefüllt waren. Nach etwa zehn Minuten kommt ein weißhaariger Jugoslave, der auf einer der Bänke gegenüber saß, auf mich zu und bittet mich um Geld: »Tschuldigung, bitte habn 5 Cent? Heute kostet Kaffee in Beisl nur 50 Cent - billig!« Gerne gebe ich ihm 10 Cent und während er schon zum eben erwähnten Beisl geht, dreht er sich noch einmal mit den Worten um: »bitte aufpassen auf mein Wein, waßt eh... is glei furt doda!« er lächelt und zeigt in Richtung seiner Bank. Dort sehe ich jetzt ein Tetrapak stehen und tippe auf Musketier vom Lidl um 49 Cent. Ich achte also auf seinen Wein und denke noch kurz nach, warum denn in den Brunnen kein Wasser wäre, da kommt er schon zurück, setzt sich auf seinen Platz und dreht sich zu mir um: »siehst, jetzta olles perfekt! I hob mein Wein, mein Tschick, mein Kaffe und gratis Zeitung Ästerreich - wos brauchst da Mensch mehr!?!«


(C) mArtin, im Juli 2007.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!