| Donnerstag, 29. September 2006 05:40 | |
OK. Die letzte Runde der Konfrontationen zur NR-Wahl 06 ist geschlagen und wir kennen uns alle aus. Oder auch nicht. Der einzige Mensch am Tisch war einmal mehr Alexander Van der Bellen, Schüssel schaltete wie gewohnt den »Mr.-Staatsmann-smart-Gang« ein, Gusenbauer bestach mit dem Satz: »aber gehn's, Herr Strache!« und aus ebendiesem und und Westenthalers oberem Loch kamen einmal mehr deren altbekannten Lieblingsworte, wie Abschiebung und Nullzuwanderung. Was aber meiner Meinung nach das wichtigste Ereignis dieser Debatte war, geschah erst nach Schluß derselben. Im Getümmel der Presseleute konnte man deutlich den HC-Mann beobachten, wie er mit steifem Krawatterl an Ingrid Thurnhers Hand herumleckt. Womit bewiesen wäre: das Plakat war doch kein Werbegag! | |
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| Donnerstag, 28. September 2006 07:30 | |
Holla! Die Wahl steht vor der Tür und ich habe noch keinen Wahlzettel gestaltet?! Das kann so nicht sein. Für all jene, die also wieder zu Hause und ganz in Ruhe die Wahl vorbereiten wollen, gibt es auch bei dieser Wahl wieder die ultimative Hilfe zum Üben. Diesmal mit besonders großem Bereich zum persönlichen Austoben! Damit kann ich mich auch in der Wahlzelle endlich selbstverwirklichen - der eigentliche Sinn einer Demokratie...?! Hier die Word-Datei zum Herunterladen. | |
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| Mittwoch, 27. September 2006 22:50 | |
Anna, Laura, Karl Heinz und Jeff - sie haben alle etwas gemeinsam. Zusammen mit etwa 100 anderen Personen sind sie extrem besorgt um mich! Und sie lassen mich mit meinen enormen Problemen nicht alleine, nein - sie kümmern sich rührend um mich! Seltsam ist nur, dass sie alle exakt den gleichen Text schreiben, aber vermutlich sind sie so gleichgeschalten, dass dies eben passieren kann. Ihre Texte beginnen immer mit folgenden, durchaus rührenden, Worten: »Lass mich eins gleich klarstellen. Ich bin faul und arrogant. Mir ist alles egal, weil ich einfach viel zu Reich bin. Ich bin viel zu Reich, um überhaupt hier zu sitzen und diesen Text zu schreiben.« Aber schon ein paar Zeilen darunter melden sich Anna, Laura, Karl Heinz und Jeff und all die anderen lieben Menschen wieder mit den Worten: »Also wer bin ich? Ich bin der, der im Lamborghini an dir vorbeifährt und du denkst: "Was für ein arrogantes Arschloch!" Und weißt Du was? Du hat Recht. Und weißt Du was? Mich Interessiert das überhaupt nicht! Meinst Du, das mir Deine Meinung wichtig ist? Deine Meinung ist mir egal!« - und das tut mir dann doch ein bisschen weh. Also werde ich einige Exemplare ihres so günstig angebotenen Buches unter der angegebenen Adresse millioaer2006@yahoo.it bestellen, vielleicht sind sie dann ja etwas besser auf mich zu sprechen... | |
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| Dienstag, 26. September 2006 19:40 | |
Dass ich ein Linker sein soll, überrascht wohl niemanden so richtig - nur dass die SPÖ meine Partei darstellt, dies stimmt mich dann doch einigermassen nachdenklich. Viel lieber mag ich da schon die Nähe zur KPÖ - und die Tatsache, dass ich zur ÖVP und zum BZÖ nur negative Übereinstimmung genieße. Wahlzeit ist eben Qualzeit. Meine Vorstellung, durch aktives Nichtwählen die Politiker-Schweine zum Nachdenken zu bringen, stieß in meinem näheren Sozialkontakt - Umfeld eher nicht so wirklich auf die rasende Zustimmung. Obwohl, dies allein stellt natürlich noch keine echte Absage an das Nichtwählen dar, bzw. ist damit auch nicht gesagt, dass ich mich nicht doch im Recht befinde! Aber irgendwie habe ich selber ein wenig Lust dazu, zumindest wieder einmal schön ungültig zu wählen. Mir kam da z.B. in den Sinn, jede Menge Konfetti in die Wahltüte zu verfrachten, oder gar schlimmeres. Egal, was es auch wird - auf jeden Fall wird es dokumentiert - der Fotoapparat darf in der Wahlkabine nicht fehlen! Wenn Du übrigens auch den Wahltest machen willst - www.wahlkabine.at... | |
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| Montag, 25. September 2006 20:30 | |
Unsere Post läßt sich doch immer etwas besonders originelles einfallen, um an Geld zu kommen. Funktioniert das mit dem Aktienverkauf an der Börse nicht mehr ganz so gut, versucht man es eben auf einer anderen Schiene. Unter meine-marke.at darf der absolute Philatelie-Fan einen Bogen (oder gerne auch mehrere) seines selbst gestalteten Kunstwerks erwerben. Eine feine Sache (besonders das Ausprobieren auf der Bestellseite!!). Wenn man allerdings weiterliest, dann erfährt man, dass für 100 Stück 69 Cent Marken insgesamt EUR 216,36 zu bezahlen sind - pro Stück also etwas über 2 Euro. »Hallo liebe Post. Wenn der Druck dieser Kunstwerke ein wenig günstiger wäre, dann könnten Ihr sofort dieses feine Stück in Euer Repertoire aufnehmen. Aber so...« | |
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| Freitag, 22. September 2006 17:40 | |
Einfälle hätte ich ja genug, nur leider selten die Muße, dass ich mir diese auch in irgendeiner Form notiere oder gar merke. Den letzten (kompletten!) Song habe ich vor etwa 5 Jahren geschrieben. Man könnte diese Situation also durchaus als veritable künstlerische Krise umschreiben. Doch kürzlich erst, beim Radfahren nämlich - da fiel mir in einer allerhübschen Gegend die seltsame Häufung von glitzernden Porschen, Mercedesen und BMWsen auf. Vermutlich ist es reiner Neid, aber folgende, während des Dahinfahrens gereimte Zeilen (mit Melodie) gehen mir seither nicht mehr aus dem Sinn:»I hob a kleines SpatzerlSpatzerl Im Tierreich - Spatz (der): eine weitverbreitete Vogelart. Im Menschenreich - Spatzerl (das): der oftmalig verwendete Kosename für eine nahestehende Person oder auch: ein relativ hervorragendes, primäres Geschlechtsmerkmal des Mannes. Vor allem dann, wenn es nicht so sehr hervorragend sein sollte. - drum brauch i an Porsche für's Schatzerl weu im Bett do bin ich eine Nieten - und kaun ihr a sonst nicht viel bieten. Mein Charakter, na samma ehrlich - ist jetzt net was Gott wiea herrlich weil an so manchen Taaagen - tu ich sie a bisserlbisserl »a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. schlagen...« Als Melodie will ein typisches Wienerlied - Sujet ebenfalls nicht mehr aus dem Kopf. Ist dies ein Zeichen? Echt umsatteln auf Heurigensepperl?... | |
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| Donnerstag, 21. September 2006 22:20 | |
Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? Was schreib' ich heute hinein? | |
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| Mittwoch, 20. September 2006 19:30 | |
Das Kürzel »Deutscher Humor« wird an vielen Orten nicht unbedingt als wertvoller Hinweis zur besonderen Güte des Dargebotenen betrachtet. Wir alle wissen, warum. Dessen ungeachtet will ich nicht so ganz daran glauben, dass die Deutschen als komplett humorloses Volk in ihrem großen Land vor sich hin vegetieren. Immer wieder sehe ich auf dem einen oder anderen Fernsehkanal einige Personen, deren »Humor« man ohne weiteres als wirklich lustig empfinden kann - auch als Österreicher. Immer wieder treffe ich auch im Internet auf die eine oder andere Seite, welche ich durchaus als gelungene Abwechslung zum Einheitsbrei der ich-möchte-so-unbedingt-komisch-sein - Seiten mit den diversen Witzsammlungen über Ossis ansehe. Solch eine Seite ist mir wieder einmal untergekommen. Nicht alles hier ist unbedingt witzig, aber es gibt da schon ein paar sehr gute Ansätze...! | |
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| Dienstag, 19. September 2006 17:00 | |
Bei allen Fragen, welche wir uns im politischen Leben jeden Tag so stellen, gibt es eine einzige Konstante, welcher wir uns andauernd bewußt sind: das amoralische Lumpenpack da Oben belügt uns nach Strich und Faden. Und während wir uns darüber aufregen, sollte uns doch eigentlich klar sein: das ist gut so! Denn was passiert, wenn ein führender Politiker ein einziges Mal in seinem völlig sinnlosen Leben die Wahrheit sagt, sahen wir diese Tage in Budapest. In einer nicht öffentlichen Sitzung der Parteiführung äußerte sich der ungarische Regierungschef Ferenc Gyurcsany wie folgt:Na schau. Da lügt ein einziges Mal einer nicht, und schon steht eine Stadt in Flammen... | |
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| Montag, 18. September 2006 17:50 | |
Jedes kleine Kind (inklusive der MTV-verblödeten UrGeil-Generation) ist inzwischen ausreichend darüber informiert: man darf über den Islam nicht reden! Und zeichnen aber auch schon überhaupt gar nicht...! Außer man möchte damit vielleicht erreichen, dass andere Menschen umgebracht werden. Der kleine Benedikt, das Oberdepperl, kann ja sein dummes Maul um's verrecken nicht halten. Hübsch verpacken wollte er sein G'satzerl über einen Mohammed, der angeblich nur Schlechtes wollte, in irgendwas mit: »Die Bekehrung durch Gewalt ist eine unvernünftige Sache und steht daher im Gegensatz zur Natur Gottes.« Soso. Einer, der in der Geschichte seines Unternehmens massenhaft Gewalt zu verantworten hätte, richtet ganz großzügig über jene, die mit der Gewalt scheinbar noch ein wenig Aufholbedarf haben. Seinen Erfolg hat er ziemlich schnell einfahren können. Zumindest eine Nonne und ihr Leibwächter wurden bereits hingerichtet - wieviele Tote bisher auf seine Rede zurückzuführen sind, muß man den Vatikan fragen - sicher hat Klein-Benedikt die exakte Anzahl auf seinem Stecken eingraviert. Schön langsam lernt hoffentlich auch bald der Dümmste: es gibt einfach nur eine einzige Möglichkeit, sein Leben wirklich menschlich zu gestalten: Finger weg von allen Religionen. Laßt die Leute unter sich ihre eigenen Dummbrötchen backen und sich gegenseitig bekämpfen. Geht einfach nicht mehr in Ihre Kirchen, Ihre Moscheen, Ihre Synagogen und was diese seltsamen Personen sonst noch so frequentieren - und der liebe Gott, oder wer auch immer da oben über uns wacht, wird Euch vermutlich wirklich lieb haben! | |
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| Freitag, 15. September 2006 22:40 | |
Spam der »etwas anderen Art« erreichte mich soeben...
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| Donnerstag, 14. September 2006 13:10 | |
Die einfache Frage: »warum leckt sich ein Hund die Eier?« verdient sich doch eine ebenso einfache Antwort: »weil er's kann!« Ah, endlich kenne ich damit die Frage, welche direkt auf dem Wahlplakat von Wolly Schüssel beantwortet wird - ... - ist der aber biegsam!! Ich zeige mich heftigst beeindruckt und würde ihm, wäre hier und jetzt die Wahl zum NR, sofort meine Stimme geben. Aber es ist ja noch ein bißchen Zeit - ich bin noch nicht so echt zur Gänze überzeugt und es gibt ja einige andere, mindestens genauso unterhaltsame, Anwärter auf das mächtigste Amt im Staat. HC als Kanzler in Verhandlungen mit den Führern fremder Länder - das wäre für mich schon ein sehr leckerer Gedanke... | |
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| Mittwoch, 13. September 2006 22:22 | |
Gäbe es auf meiner Seite eine Rubrik mit dem Titel: »Wie abstossend können Menschen im Allgemeinen eigentlich wirklich sein?«, oder auch »Wolly packt aus!«, dann hätte ich hiermit das passende Foto für direkt neben der Überschrift. Aber selbstverständlich ist dieses Bildnis nur eine schlecht gemachte Fotomontage!! Niemals käme Wolly auch nur annähernd auf die Idee, mit solch einer ekelhaften Anbiederung auf Stimmenfang zu gehen. Dafür ist sich doch selbst der schleimigste Mensch zu schade. | |
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| Dienstag, 12. September 2006 08:20 | |
Hurra, ein wunderbares Angebot für meine Firma ist da! Und diesmal mit einer ganz neuen Variante (*gähn*). Ich bekomme ein Schreiben - adressiert an mein Studio, ob ich denn nicht in das große, tolle und allerorts bekannte »Internet Register Österreich für gewerbliche Teilnehmer« eingetragen sein möchte. Der DAD (Deutscher Adressendienst GmbH, Weidestraße 126, 22083 Hamburg) bietet mir diesen Eintrag an. Mit Webadresse, Branche und drei möglichen Suchbegriffen. Nehme ich den Vertrag an und leiste meine rechtsverbindliche Unterschrift, dann gilt dieser gleich für drei Jahre (warum nicht gleich 30?!) und kann lt. AGB nur schwerstens gekündigt werden. Ist ja auch gut so, wenn man in einem solch feinen Register geführt ist, warum kündigen?! Inga Kruskop bietet da einen wunderschönen Dienst an - jeder der ein Tonstudio in Wien benötigt, wird zu allererst auf einer ominösen Seite mit falscher Zeichensetzung in Deutschland Nachschau halten, das ist doch klar. Deshalb vertraue ich voll und ganz dem Leitspruch der Firma DAD, der da lautet: Internet Register Ãsterreich Profis für Profis! Stellt sich nur mehr die Frage, wie ich die 958,-- EURO Jahresgebühr auftreibe. Aber auch hier werde ich eine Lösung finden...! | |
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| Montag, 11. September 2006 19:30 | |
Ein Feiertag? Zumindest hat die ganze Medienwelt heute lediglich dieses einzige Gesprächsthema: genau fünf Jahre ist es nun her, daß es geschah, und immer noch weiß eigentlich niemand genau, was es eigentlich wirklich war. Die Theorien sind so vielfältig, dass man schnell den Überblick verliert. Am interessantesten war für mich heute ein kurzer Bericht über ein drittes Gebäude, welches neben den beiden Bürotürmen stand und ebenfalls einstürzte, obgleich es lediglich einen gröberen Zimmerbrand darin gab. Man hatte all dies von der amerikanischen Regierung aus für nicht besonders erwähnenswert gehalten, vielleicht auch deshalb, weil sich in diesem Gebäude keine besonderen Einrichtungen befanden. Es beherbergte schließlich nur das CIA - Hauptquartier von New York... | |
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| Freitag, 08. September 2006 20:10 | |
Es ist offiziell. Die orangenen Blauen dürfen nicht mehr die zusätzliche Bezeichnung »Die Freiheitlichen« tragen. Bis Samstag Nacht müssen alle diesbezüglichen Aufschriften auf den Wahlplakaten verschwunden sein. Soweit lautet zumindest das Gerichtsurteil. Dass dies sicher nicht der Fall sein wird, läßt schon die Ankündigung des BZÖ-Kärnten verlauten, aber auch schon rein gar nichts entfernen zu wollen. Wer ist jetzt also wirklich freiheitlich? Google erteilt uns Auskunft. Bei der Such-Anfrage nach »Die Freiheitlichen« steht auf Rang 1 die FPÖ. Auf Platz 2 folgt die FPÖ Südtirol (no do schau her?!), der eigenen Angabe nach eine »Tochterpartei der FPÖ in Österreich« und schon auf Platz 3 die Seite der FPÖ - Kärnten die derzeit so aussieht - was für die Wahlkampfzeit sicher von großem Vorteil ist Nachtrag (12.09.06): die auf der Seite angegebene Email-Adresse gibt es laut der Server-Rückmeldung gar nicht. So bleiben diese diese lieblichen und engagierten Zeilen leider unbeantwortet. | |
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| Donnerstag, 07. September 2006 23:50 | |
Sehr geehrter Herr Gerhard Bronner! Sie haben sich in einem Interview zur österreichischen Kabarett-Szene einmal darüber beschwert, dass es heute einfach keine guten Kabarettisten mehr gäbe. Ich hoffe sehr, sie haben auch eben folgendes in ORF1 gesehen: die beiden Kabarettisten Michael Niavarani und Viktor Gernot in ihrem Programm »Gefühlsecht«. All jenen, die zusammen mit Ihnen unseren wirklich großen Kabarettisten (Farkas, Wehle, Waldbrunn, Böhm, Qualtinger,...) nachweinen, sei diese Aufzeichnung aus dem Simpl dringend ans Herz gelegt. Nicht nur, dass dieses Programm in genau jenem Theater stattfand, wo all unsere Großen auch ihre wahren Erfolge feierten - nein, das Programm überzeugt wirklich! Sie haben sich damals über den Umstand mokiert, dass ein aktuelles Kabarett-Programm nicht mehr ohne »Scheiße« und »OaschOaschIm Prinzip »Arsch«. Stimmt jedoch nicht ganz, da »Oasch« im Normalfall als Eigenschaftswort benützt wird. Bsp.: »Des Auto is oasch!« Übersetzung: »Das Auto ist schlecht!« loch« auskäme. Diese Wörter kommen in diesem Programm wohl vor, aber 1.) versuchen Sie doch den wunderbar hergestellten Zusammenhang zu erkennen und 2.) so ist die Sprache der Nation heute eben. Alles in allem fand ich diese Darbietung ausgesprochen gut - und wurde über lange Strecken wirklich an die großen Zweierconférencen von früher erinnert. Falls Sie, werter Herr Bronner, die letzten zwei Stunden anders verbracht haben sollten, dann empfehle ich Ihnen hiermit: »schau'n Sie Sich das an!« | |
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| Mittwoch, 06. September 2006 23:40 | |
Über ein bemerkenswertes Urteil lese ich heute im Netz. Das aus dem schönen Land Tirol stammende Grander-Wasser (pro 1Liter Flasche derzeit um die EUR 12,--), dessen Wirkung irgendwie energetisch belebt - oder so, dieses Wasser darf also weiterhin die Bezeichnung »esoterischer Unfug« tragen. Herr Grander wird sich sicher freuen. Dr. Erich Eder, ein Mitglied der GWUP hat dieses Urteil erwirkt. Viel wird er damit nicht ausrichten, denn das Unternehmen »Grander« hat seine Hausaufgaben gemacht und sich schon in halb Europa dumme Kunden herangekeilt. In der Schweiz lassen ganze Ortschaften ihr Wasser beleben, es gibt Grander Wasser für's Auto, den Grander Wohnungsbeleber(!), und weiteren Schmonz. Aber Achtung! - OT-Grander: »In Doppelbetten sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass auf jeder Bettseite, d.h. für jede schlafende Person ein eigener Schlauch verwendet wird!« | |
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| Dienstag, 05. September 2006 14:20 | |
Ich weiß es eh - ganz richtig bin ich nicht im Kopf. Da gibt es offenbar eine kleine Störung in meinem Hirn, welche mich bei so manch einer An/Aus - sage das Gesagte noch zweimal wiederholen läßt. Ich sage also nicht etwa: »ach so, dies ist der falsche Weg...!« sondern vielmehr »ahso, ahso, ahso, dies ist der falsche Weg...!« Woher dies stammt, weiß ich nicht so genau - irgend ein Film aus meiner Jugendzeit (Adriano Celentano spielt einen Affen, oder so ähnlich...) zeigte einen leicht verrückten Professor, der den gleichen Fehler hatte, den Film mochte ich nicht, den Professor allerdings schon... Egal. Seit heute weiß ich aber auf jeden Fall: sollte ich je in meinem Leben noch einmal neue Möbel kaufen wollen, so wäre »kika« trotz seiner enorm gestörten Werbung sicher meine erste Anlaufstelle. Die Gründe dafür sind nach den einleitenden Worten sicherlich einleuchtend... | |
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| Montag, 04. September 2006 23:10 | |
Der Urlaub ist vorbei. Wirklich vorbei. Drei Wochen ohne jegliche Gedanken an Arbeit, Verpflichtungen und den üblichen Schmarrn. Drei Wochen auf Bergen, an Flüssen, an Seen - drei Wochen echte Erholung eben. Drei Wochen, deren Erholungswert lediglich durch einige Hundebesitzer (es scheint in Österreich derzeit einen ganz extremen Mangel an Hundeleinen zu geben!) oder Jetpiloten am Voilant eines KFZ's kurzzeitig gestört wurde. Drei Wochen, die wir so schnell nicht mehr vergessen werden... | |
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| Freitag, 01. September 2006 21:40 | |
Der Fall Natascha Kampusch geistert durch alle Medien. Wirklich Alle. Jedes Detail wird genauestens betrachtet - der Täter sowie das Opfer auf das peinlichste durchleuchtet und sämtliche Daten mit allerhand klugen Analysen dazu von den Zeitungen, Zeitschriften, den TV-Sendern und den diversen Radiostationen widergegeben. Durch »Österreich« (diese so wunderbar neue Zeitung, durch welche wir uns in Österreich auch endlich einmal ein Bild machen können) wissen wir mittels einer computergenerierten Zeichnung sogar, wie Natascha jetzt aussieht. Jeder ist also bestens informiert und könnte über alle Fakten des Falles bestens Auskunft erteilen. Über die wirkliche Sauerei bei diesem Fall hat aber niemand berichtet, zumindest fast niemand! Lediglich dem ORF Niederösterreich ist es zu verdanken, dass die wahre Schandtat, welche dem ehrlichen Österreicher so sehr schmerzt, auch wirklich zutage kommt. Danke ORF!! | |
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