| Dienstag, 31. Oktober 2006 07:40 | |
Auf ATV (ganz ohne Plus!) gibt es einige Sendeformate, die dem Markt der »privaten« Sender durchaus entsprechen. Dabei sollte 1.) der Informationscharakter des Dargebotenen nie jene Schwelle erreichen, wo es tatsächlich interessant werden könnte (denkende Zuseher gehen zu leicht verloren!) - und daran hält sich ATV (ganz ohne Plus!) auch brav. Und 2.) muss bei solch einem Format genau alle vier Minuten eine absolute Sensation stattfinden, damit der Seher nicht zum nächsten Sensationssender weiterschaltet. In letzter Zeit gibt es bei ATV (ganz ohne Plus!) eine Dokusoap - Serie mit Namen »Du bist was Du isst«; eine (selbsternannte?) Ernährungsberaterin mit Silberblick und Namen »Sasha« gibt den Menschen Tipps der hilfreichen Art (»Zucker ist nicht gut für Dich!« und »Fett ist nicht gut für Dich!«, nur um die zwei Besten zu nennen!). Grundsätzlich fand ich die Idee gar nicht so schlecht - wenn ich mir die Einkaufswägelchen von Herrn und Frau Österreicher beim Hofer so ansehe, frage ich mich schon öfters, wie das deren Mägen so aushalten. Aber solch eine Sendung kann doch nicht ohne Sensation auskommen, sonst sind doch die Seher weg?! Und während ich mich noch wundere, kommt auch schon der Hit - Sasha stellt ihrem Opfer folgende Frage: »...und wie sieht also Dein Stuhlgang genau aus? Ist das ein Würstchen, sind das viele kleine Bemmerl, ist es weicher Brei oder hart wie ein Stein?«... | |
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| Montag, 30. Oktober 2006 06:00 | |
Es war ja klar, nur dachte ich nicht daran, dass es so schnell gehen würde: die VP sucht ja einen Grund, um die Koalitionsverhandlungen platzen zu lassen - und hat ihn gefunden. Onkel Wolly wertet den angedrohten parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu den Eurofightern als Anbahnung zu einer möglichen Koalition der SP mit den Grünen und den Freiheitlichen. So konstruiert diese Vermutung auch wirken mag, für das Schüsserl reicht dies - und der 127. Zwerg von links, der kleine Braune, der Ingenieur der Nation Westenthaler kann sich seinen Muppet-Kommentar nicht verkneifen. Hier die Pressemeldung im Original: ...BZÖ-Obmann Peter Westenthaler rät unterdessen der ÖVP, die Koalitionsverhandlungen abzubrechen. "Ich will der ÖVP keine Ratschläge erteilen, aber wäre ich an ihrer Stelle, würde ich mit Sicherheit die Koalitionsverhandlungen nicht fortsetzen"... da will sich glatt ein Bock zum Gärtner machen. | |
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| Freitag, 27. Oktober 2006 05:20 | |
Sie quälen uns damit. Sie nennen es alle 13 Sekunden auf irgendeinem Sender im Radio oder TV. Keine Millisekunde hat man Ruhe vor DVB-T (= Die Verblödung Braucht Technik!!). Hoffentlich hat auch schon jeder die SetSuperTopFrumpiesBox in seinem Wohnzimmer - weil ja sonst ab März oder so gar nichts mehr geht! Es scheint niemand von den Gfriesern vom Im Prinzip ein »Furz«. Meist jedoch wird damit eine Situation, ein Thema, eine Gegebenheit beschrieben. Z.B.: »Des is a Schas!« bedeutet soviel, wie: »Diese Sache ist nicht wirklich gut!«. Gerne wird »Schas« auch für »ein Nichts« verwandt. Eine Steigerungsform von »Schas« wäre dann der »Schas im Wald«, was auf recht einprägsame Weise das tatsächliche, das echte »Nichts« zu beschreiben versucht. tief in den A*sch schieben kann... | |
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| Mittwoch, 25. Oktober 2006 23:10 | |
Es ist wirklich wahr - es gibt viel zu viele Verkehrsschilder auf den Straßen. Ich bin keiner von der Fraktion der sportlichen Fahrer und trotzdem muß ich manchmal noch langsamer fahren, damit ich überhaupt alle Schilder und deren Bedeutung mitbekomme. Dank dieser Tatsache gibt es dann auch die Begegnungen der anderen Art. Ich frage mich schon, wie dieses Schild wirklich gemeint ist?! Wenn ich es wieder einmal wörtlich nehme, dann habe ich bereits folgende Zeichnung in meinem Kopf - oder aber man sieht es doch ein wenig schmierig-zweideutig, dann habe ich wohl auch eine Zeichnung im Kopf, darf diese aber hier aus Jugendschutzgründen nicht veröffentlichen... | |
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| Dienstag, 24. Oktober 2006 22:20 | |
Man weiß ganz allgemein um meine Fußballbegeisterung bescheid. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass ich um die wichtigsten Ereignisse in diesem Bereich nicht stets am neuersten Stand bin. Aber nach einiger Zeit komme selbst ich dahinter, was so läuft: der | |
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| Montag, 23. Oktober 2006 05:30 | |
Es geht nicht um Entschuldigungen für einen unfairen Wahlkampf, es geht nicht um Unstimmigkeiten in den Verhandlungen, es geht nicht um das bessere Programm für das Land Österreich. Nicht wirklich. Es geht darum, jemanden zum Kanzler zu machen. Nicht irgend jemanden (also zum Beispiel einen Herrn Gusenbauer), sondern jemand speziellen: einen Herrn Wolfang Schüssel. Der nämlich würde ohne Posten des Kanzlers eingehen wie eine Primel ohne Sonne. Daher gibt man sich von Seiten der VP jetzt höchst gesprächsbereit, um dann im richtigen Moment sagen zu können: »wir haben alles, wirklich alles versucht und ganz ehrlich nichts unversucht lassen, aber die SP will einfach nicht...!« Danach werden innerhalb von fünf Tagen die Koalitionsverhandlungen mit Orange-Blau-Braun abgeschlossen sein und es gibt den Kanzler Schüssel. Genau so sieht Wolly das - wäre ja nicht zum ersten Mal... | |
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| Freitag, 20. Oktober 2006 23:40 | |
Es nervt mich eigentlich ungeheuerlich, wenn sich vor allem Politiker die Frechheit herausnehmen und mir scheinbar persönliche Briefe schreiben. Diese Schreiben beginnen immer mit: »...lieber Herr N....« und enden mit einem »... herzlichst, Ihr...« und dann die persönliche Unterschrift des scheinbaren Verfassers. Diesen Brief hat Wolly, Gusi, Greti, oder wer auch immer nie und nimmer selber verfasst, er/sie kann vermutlich gar nicht selber den Drucker bedienen, sie wissen nicht einmal von meiner Existenz - oder kennen mich gar persönlich. Trotzdem kommen immer wieder diese »persönlichen« Schreiben. Höchst ekelig! Damit muß man einfach etwas anstellen... mArtin überlegt hin und her - eine passable Lösung ist in Sichtweite! | |
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| Donnerstag, 19. Oktober 2006 08:20 | |
Sie legen es unbedingt darauf an und gehen damit dem Rest der Welt aber so was von unheimlich auf die Nerven! Moslems suchen in aller Welt verbissen nach Schändungen ihre Religion betreffend - und täglich werden sie erneut fündig! Für uns als höchst verdorbene Westler dann erkennbar als Todes- und Vernichtungsdrohung. Durch einen kleinen Bericht, welchen ich gestern im Netz fand, wurde mir erst bewußt, dass ich ebenso ein furchtbarer Schänder des Islams bin. Ich habe in diversen Gesprächen die Firma Thomann schon des öfteren als »das Mekka für Studioinstrumente« bezeichnet - und bin auch sicher, dass dies nicht die einzige Erwähnung in diversen religionsfremden Zusammenhängen war. So etwas kann schon mal in die Hose gehen - die Geschichte in Kurzform: Apple hat in NY an der 5th Av. ein neues Geschäft gebaut, welches (beabsichtigt, oder auch nicht...) der Kaaba in Mekka offenbar zum Verwechseln ähnlich sieht. Leute nannten dieses Ding fortan »Apple Mecca«, der Shop hat 24 Stunden am Tag geöffnet, und es gibt da drinnen auch eine Kaffeebar, möglicherweise sogar Alkohol?! Eine islamistische Seite im Netz klagt jetzt an, die MEMRI sieht den islamischen Glauben angegriffen und schlägt zurück. Apple entschuldigt sich - es weiß zwar niemand so genau, wofür - aber ich würde es auch tun, der nächste Anschlag ist so schnell vorbereitet! Meine wirkliche Meinung über Vorfälle dieser Art darf ich hier leider nicht veröffentlichen, ich möchte doch noch etwas länger leben. | |
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| Mittwoch, 18. Oktober 2006 21:30 | |
Und es nimmt kein Ende. Der Gelderwerb durch Betrug ist offenbar salonfähig geworden. Anders ist es nicht erklärbar, dass täglich 20-30 windige Emails mit obskuren Kaufangeboten in meinen Postfächern landen. Die lästigen porno-dentist-drugs-loose-fat - Emails aus USA und Asien kommen zwar immer seltener, dafür bieten seit einigen Wochen österreichische und deutsche Firmen ihre wunderschönen Palmen, Büroartikel, Lichtschlangen, Terrassenheizgeräte und sonstiges Unzeug massivst jeden Tag all meinen Postfächern an. Aber das Fax steht ja noch still - oder doch nicht? EureCom.info hat wieder ein günstiges Angebot extra für mich: in einem praktisch nicht besuchten Internet Register könnte meine Firma für lediglich EUR 89,--/Monat (bei 2 Jahren Bindung!) eingetragen werden. Ich werde mir die Sache jetzt durch den Kopf gehen lassen...! | |
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| Dienstag, 17. Oktober 2006 10:00 | |
Dieser Winter wird eine neue Herausforderung für mich. Bei den diversen Versuchen, Brennholz für die etwas kältere Jahreszeit zu bekommen, muss ich ernüchtert feststellen, dass sich auch diese Ware ganz gut den Gegebenheiten der total freien Marktwirtschaft angepaßt hat. Brennholz ist wesentlich EU-tauglicher als ich und somit zum eigentlich nicht mehr wirklich leistbaren Luxusartikel mutiert - wie übrigens all die anderen Energieträger auch. Daher habe ich (etwas zögernd) beschlossen, den im Vorjahr aufgestellten Kälterekord noch zu unterbieten. Der Eintrag ins Buch der Rekorde sollte mir also sicher sein...Nachtrag 21. Oktober 11:11 Uhr anläßlich der Kommentare... | |
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| Montag, 16. Oktober 2006 04:50 | |
Eine graue (oder doch eher haarlose) Eminenz der VP hat sich gestern wieder einmal völlig sinnlos, dafür aber nicht komplett uninteressant ins nationale Koalitionsspiel bringen müssen. LH (...und LH steht dabei für: LuderHund, LasterHölle, LaberHose, LustHasi, oder LöcherHaufen...?) Erwin Pröll (der Grossvater der Skirennläuferin) verlangt von Alfred Gusenbauer zum Beginn der Verhandlungen eine Ehrenerklärung für Wolly Schüssel. Dieser hat nämlich, zumindest laut Aussage von Pröll gar nie nicht gelogen. Wer die Politik in diesem Lande brav mitverfolgt hat und nach 4-5 Jahren nicht alles an diversen Aussagen vergessen hat, der weiß, dass Gusenbauer jetzt aber auch ordentlich lügen muss, wenn er diese Ehrenerklärung wirklich abgeben will. Wer aber auch weiß, wie sehr Gusenbauer endlich an die Macht will, der kann halbwegs einschätzen, was er alles zu sagen bereit wäre, damit er endlich Kanzler würde. Wir dürfen auf die Aussagen der nächsten Wochen und Monate also durchaus gespannt sein...! | |
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| Freitag, 13. Oktober 2006 11:30 | |
Ist das wirklich schon 20 Jahre her? Vor kurzem war ich auf der Suche nach der Band »Europe«, da sie demnächst im Planet-Rock auftreten und ich mich da dunkel an den Hit »The Final Countdown« erinnern konnte. Sofort spuckte Google dieses Foto aus. Vokuhila in der absoluten Blüte seiner Zeit - inklusive der obligaten Hintergrundbeleuchtung - Marke: Heiligenschein. Vermutlich ändert sich auch laufend das Bild, welches man sich von vergangenen Zeiten macht. Die 50er, 60er und auch die 70er sehen in unseren Augen doch schon relativ charmant aus. Bis das einmal bei den 80ern so sein wird, das kann dauern... | |
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| Donnerstag, 12. Oktober 2006 10:40 | |
Herbstzeit - Erntezeit. So auch in meinem Garten. Ich halte mich dabei stets an den Spruch: »ein Apfel pro Tag hält den Doktor fern!« oder irgendwie so ähnlich war das. Beim Dichten dieses netten Einzeilers hat der Urheber meinen Apfelbaum möglicherweise nicht gekannt. Der Baum ist nicht wirklich groß, trägt aber 1000e von wohlschmeckenden Äpfel. Und von der Größe des zu verzehrenden Apfels steht in dem Merksatz schließlich nichts - also: Mahlzeit! | |
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| Mittwoch, 11. Oktober 2006 05:30 | |
Irgendwie seltsam, dass doch nahezu jeden Tag ein ekeliges Thema bereitsteht, um ausführlich beschrieben zu werden. Zum Thema Spam kann schon fast jedes meiner elektronischen Geräte ein passendes Liedchen singen (ich warte ja eigentlich nur noch darauf, dass Herd und Kühlschrank auch beginnen...) - seit gestern auch mein schrottreifes Mobiltelefon (vulgo: Handy). Eine unverlangte SMS der Nummer 0900/456 456 wird empfangen: ich sollte irgendwas gewinnen wollen, oder so... das habe ich bereits - zumindest die Einsicht, dass ich solche SMS nicht erhalten will - also auf zu dieser Seite, wo man sein Telefon für einzelne 0900er Nummern sperren lassen kann und gemma. Aber nachdenklich macht mich die Sache trotzdem: der Absender verdient mit einer niemals von mir gewünschten SMS sein Geld. Abgesehen davon dass ich ihn jetzt für ein absolutes Arschloch-Unternehmen halte (was ihn vermutlich unheimlich stören wird...), wird es solchen Verbrechern schon ziemlich leicht gemacht. Einfach ein Unternehmen gründen, eine Mehrwert-Nummer beantragen, ein paar 100.000 SMS senden und schon darf man sich zu den neuen EURO-Millionären zählen. Einfacher, als jeder Bankraub - und obendrein total legal - hoch lebe die freie Marktwirtschaft! | |
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| Dienstag, 10. Oktober 2006 08:50 | |
Eine sehr hübsche Email erreicht mich heute 2 Minuten vor 8. Schon der Betreff in Zusammenhang mit dem Absender und der Empfänger-Adresse verrät alles. Jedoch gelte ich als extrem neugierig und lasse es mir daher nicht nehmen, die Email genau zu lesen und auch den angebotenen Links zu folgen. Leider fühlt sich tele2 als Anwalt all Jener, die nur zu gerne ihre 20 schönsten TAN's in eine russische Seite eintippen würden und läßt mich daher nur diese Meldung sehen. Selbstverständlich weiß ich mir zu helfen: über einen anonymen Proxy-Server rufe ich die Seite abermals auf und muß leider sehen, dass diese bereits aus dem Netz entfernt wurde - wie schade!! Ich hätte so gerne gewußt, worauf der einfache Surfer angeblich so leicht hereinfällt... Idee: warum also nicht selber solch eine Seite... probieren geht über... www.netbanking.at | |
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| Montag, 09. Oktober 2006 05:40 | |
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| Freitag, 06. Oktober 2006 17:10 | |
In höchstem Maße erschreckend, was da herauskommt. Die Seite wahlkabine.at läßt mir keine Ruhe. Schließlich gibt es da doch auch noch eine EU-Kabine - und diese muss ich einfach ausprobieren. Ich habe probiert - und bin danach vollkommen fassungslos in meinen Sessel zurückgefallen. Nach den ersten 38 Minuten des extremen Schockzustands und nachdem ich Dank meines offenstehenden Mundes das Hemd bis zur Hose angesabbert habe, raufe ich mich zusammen und sehe endlich ein: auch ich bin kein Guter nicht...! Hier also das Ergebnis. | |
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| Donnerstag, 05. Oktober 2006 21:00 | |
Geh bitte! Wer glaubt denn wirklich, dass der werte Herr Hojac nicht den Befehl zum »Scheisse herausprügeln« aus einem Kontrahenten gegeben hat? So, wie normalerweise die Unschuldsvermutung gelten muß, weiß man in diesem Fall einfach, was Sache ist. Der Herr Ing. mag Handgreiflichkeiten sicher ganz gerne - insbesonders dann, wenn er nicht der Ausführende sein muß. Dafür gibt's ja noch die gänzlich Unterbelichteten aus der Buberlpartie. Genau solche Leute wie Westenthaler sind es, die dem Volk die Lust an der Politik deutlichst verderben. Und dafür nennen sie uns dann »politikverdrossen«... | |
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| Mittwoch, 04. Oktober 2006 15:40 | |
Eine Sache, die doch eigentlich schon längst angegangen werden sollte, nimmt langsam Gestalt an. In der EU werden Stimmen laut, die eine neue, der Tabaklösung nicht unähnliche, Etikettierung vorschlagen: »Alkohol gefährdet die Gesundheit.« sollte auf den Flaschen zu lesen sein. Eine vollkommen neue Idee - wenn ich nicht bereits am Freitag, den 18. Mai 2001 genau diesen Vorschlag gemacht hätte. Aber die Alkoholiker-Lobby ist in Österreich stark, sehr stark. Alkohol ist hierzulande ein Kulturgut und angeblich ja untrennbar mit unserem Lebensstil verbunden, da darf man keine Kriminalisierung der braven Säufer riskieren. Abgesehen davon: (OT-Brauereiverband) »...In Österreich sind rund 41.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt mit der Bierproduktion verbunden. Der Staat profitiert dabei mit Gesamtsteuereinnahmen von rund 825 Mio. Euro pro Jahr....« Mal sehen, wer hier gewinnt... | |
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| Dienstag, 03. Oktober 2006 07:20 | |
Im ehemaligen Hauptgebäude der Zentralsparkasse, heute BA-CA Kundenzentrum in der Vorderen Zollamtsstraße, habe ich zu tun. Ich fahre mit dem Wagen in die Tiefgarage, um das Werbematerial von der Veranstaltung abzuholen, währenddessen komme ich mit dem netten Garagenmeister (diesen Job gibt es tatsächlich noch! Allerdings ausschließlich bei Unternehmen, welche sich dies auch leisten können...) ins Gespräch. Er erklärt mir unter anderem auch folgendes: »...ich muß mit ihnen zum Lift und sie hineinlassen, denn ohne Kontrollkarte können sie den gar nicht benutzen - unsere Sicherheitsbestimmungen werden eben immer schärfer - die Italiener wollen das so. Naja, schließlich sind wir eine Bank. Demnächst werden wir übrigens mit Waffen ausgestattet...« *er lächelt leicht verlegen* Und während ich so durch die fesch herausgeputzte Tiefgarage wandere, zwischen all den großen, dunklen Wägen mit ihren kleinen, hübschen Kennzeichen - da denke ich ein wenig an Helmut Elsner und muß erkennen, dass sich all die bösen Verbrecher schon längst innerhalb der Bank befinden - sie haben nämlich alle ihre Park- und Kontroll- Karten dabei... | |
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| Montag, 02. Oktober 2006 11:00 | |
Zunächst sei hier allen Nichtwählern herzlichst für Ihren (Nicht-) Einsatz gedankt, denn nur sie zeigen die Tatsache wirklich auf, dass wir in Wirklichkeit gar keine Wahl mehr haben. Und trotzdem werden sie von mancherlei anderen Leutchen als Anti-Demokraten beschimpft, die ihr Recht auf freie Wahlen nicht wahrnehmen. Ich selber war auch einmal Nichtwähler und habe dies auch lautstark kundgetan. Zu den inneren Schmerzen, welche mir das nicht-zur-Wahl-gehen zugefügt hat, kam auch noch all der Spott und die vermeintliche Schande... Diesmal war ich doch wieder wählen, ich konnte es nicht lassen. Selbstverständlich war meine Kamera mit dabei und so konnte eindeutig mein gültig ausgefüllter Wahlzettel verewigt werden. Damit auch das letzte Geheimnis aus der Wahlkabine gelüftet ist, hier eine Vergrößerung des wirklich interessanten Bereichs auf dem Wahlzettel: +++ | |
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