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Mittwoch, 31. Mai 2006 17:50
Über die Verknüpfungen von Produktmarketing und Sex (bzw. auch Pornographie) werden viele Abhandlungen geschrieben (u.a. auch hier ;-), zumeist jedoch von Frauen der emanzipatorischen Szene. Aber diese erzwungenen Parallelitäten sind in allen Lebensbereichen derart präsent, dass jedem unter uns täglich mehrere Assoziationen aufgeschraubt werden - auch ohne direkten Hinweis darauf. Die Entstehung der Figur links kann ich mir lebhaft vorstellen: Donnerstag, 9. Feb. 06, Marketingmeeting in einem metallverarbeitenden Betrieb, es spricht der Leiter der Abteilung für Produktentwicklung: »... und bei der Weltmeisterschaft, da trinken ja alle Bier. Ja Bier - viel Bier. Und da brauchen wir einen Bierspender, und da hab' ich schon ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
was gezeichnet. Bei dem kommt dann das Bierfass da hinein. Und dann müssen die Leute das Bier aus dem Zumpferl abzapfen... *hihihi*...« Es folgt großer Beifall (
inkl. heftigem Gelächter) der (rein männlichen) Geschäftsführung.

Dienstag, 30. Mai 2006 07:20
Was geschah eigentlich... - ... mit der »Initiative gegen Hundekot«? Sie erleidet das typisch österreichische Schicksal: gestartet - unterschrieben - ignoriert - tot. Die Politik wird es sich nicht mit 1000en potentiellen Wählern verscherzen und die Scheisse wird durch 157.000 Unterschriften auch nicht zu Nutella. Also darf man weiterhin durch den täglichen Hundedreck-Parcour laufen. Oder eigene Ideen entwickeln?! Wie z.B.: mit dem Hundehalter darüber ein tiefschürfendes Gespräch führen *ha haa haaaaaaaaaa!!* oder ihm/ihr einen besonders heftigen Fausthieb versetzen (klingt schon etwas realistischer, es darf aber mit einer entsprechenden Antwort gerechnet werden). Wie aber haben eigentlich die Hundehalter reagiert? Gibt es jetzt vielleicht ein leichtes Einsehen, oder gar ein Unrechtsbewußtsein? Weit gefehlt. Der echte Hundehalter läßt weiterhin kräftigst scheissen und startet dafür eine eigene Petition: hallo Hundehalter - geht's doch bitte scheissen! - Ach ja,... das tut ihr ja eh schon...

Montag, 29. Mai 2006 17:30
Es war einmal: »Spam.« - Die Zeit, wo täglich über 200 unerwünschte Emails in meinem Postkästchen landeten, ist vorbei. Zum Glück, sollte man eigentlich denken - oder bemerke ich da etwa eine kleine Träne der Trauer in meinem Auge? Die tägliche »Belustigung« wird mir doch nicht wirklich fehlen? - na geh! Sehnsüchtig öffne ich also das inzwischen so verwaiste Hotmail-Postkästchen, welches seinerzeit ausschließlich für den Messenger-Dienst eingerichtet wurde, und... jaaaaa da ist alles noch so, wie in den besten Zeiten! Hier werden noch Rolex-Imitationen angeboten, man darf innerhalb eines Monats 20 Pfund Gewicht reduzieren, jemandens Frau ist heute Nacht sehr einsam und Viagra ist immer noch nicht ausverkauft. Und, was mir stets das Wichtigste war: die Länge zählt noch genauso wie damals! (Aber, was hat das eigentlich mit Hamsterfutter zu tun...?)

Freitag, 26. Mai 2006 07:40
Bei der Marketingstrategie eines Unternehmens wird meist darauf Wert gelegt, dass dem Konsumenten die Marke, bzw. der Name des Unternehmens im Gedächtnis bleibt. Dazu kann man verschiedene Wege beschreiten: 1.) durch Qualität - dieser Weg wird heute kaum noch gewählt. 2.) durch alle möglichen Assoziationen - das ist, sieht man sich die Werbung genauer an, der meistgewählte Weg. Wobei hier wiederum in über 80% aller Fälle Wert darauf gelegt wird, irgend einen Zusammenhang mit »Sex« herzustellen, denn damit will schließlich jeder was zu tun haben - außer vielleicht der Papst. Deshalb bin ich über die doch einigermaßen seltsamen Firmennamen Rohr-rein! oder Rohr-Max (welche scheinbar bereits ohnehin zusammen gehören) nicht weiter verwundert. Beim Fotografieren des »herzigen« Firmenemblems von Rohr-rein! fällt jedoch eine Art Zweideutigkeit auf, die sich bereits ziemlich an der Grenze des guten Geschmacks befindet. Die darauf ausgesprochene Aufforderung ist mir dann doch etwas zu eindeutig. Oder aber, wenn man darauf doch nicht verzichten möchte, dann aber Bitteschön mit dem richtigen Logo!

Mittwoch, 24. Mai 2006 16:00
Ein vermutlich ernst gemeinter Bericht aus dem gestrigen Kurier beschreibt folgende Szenerie: im streng islamischen Indonesien will man »zivilisiert« bleiben - dafür gingen vergangenen Sonntag mehr als 10.000 Menschen zu einer Demonstration (die könnte man bei geschätzten 10 -12 Mio. Einwohnern von Jakarta aber auch als Minderheit sehen...). Folgendes Strafmaß wäre unter anderem für nachfolgende pornografische Handlungen in einem neuen Gesetz vorgesehen: »erotisches Tanzen«, 5-10 Jahre Haft - oder auch - »Kuss in der Öffentlichkeit«, 5 Jahre Haft. Damit bin ich einmal an einem Punkt angelangt, wo ich trotz meiner üblichen Bedenken froh sein muß, dass ich da lebe, wo ich lebe. Was man allerdings nicht sagen darf.

Dienstag, 23. Mai 2006 10:30
Bis jetzt konnte ich stillhalten, aber nun bricht dieses Gelübde. Dazu kurz einmal im Ernst: wozu über etwas lustig machen, dass sich ohnehin schon selber komplett zum Narren macht?! Jedes Jahr falle ich abermals auf diese Farce herein und will unbedingt zusehen, wie sich ein Haufen ehrlich untalentierter Nackerter zum Fredi macht. Damit auch schon zum Ablauf des gelungenen Abends: eine Liste zum lustigen Bewerten wird ausgedruckt, Nummer 1 versäume ich wegen zu langer Dusche. Ich komme ins Bett, meine (musikbegeisterte!) Prinzessin schläft bereits selig (...das sollte eigentlich der erste Hinweis für mich sein!). Bei Nummer 2 bis 7 (oder so ähnlich) komme ich nicht mehr aus dem Staunen heraus - außer bei mißglückten Talentwettbewerben hörte ich noch nie so viele Leute komplett falsch intonieren und anhalten. Ich versuche, wenigstens die ge-push-up-ten Brüste auf meiner Liste zu honorieren und denke auch an die Möglichkeit, dass sich der Tontechniker mit einem Pitch-Shifter einen Spaß erlaubt haben könnte, da kommt Deutschland: echte Musik, guter Song, eine Stimme, die weiß was sie will - und kann! Also hat man davor doch nur gesanglich vor-sich-hin-dilletiert. Ab Nummer 12 oder 13 etwa (hier hüpft ein 34kg schwerer Russe auf Koks nervösest durch die Gegend und singt zu einer Ballerina, welche als Klavier verkleidet ist) schlafe ich dann ein. Als ich gegen 23:40 aufwache, hat irgendjemand gewonnen, meine Liebste öffnet ein Auge, sieht die Gewinnerband und sagt nur: »Ganymed!«, ich esse ein 2,5l Eis fertig, furze zweimal und schlafe höchst beglückt ein: voilá - der SongContest 2006.

Montag, 22. Mai 2006 17:10
Der Ingenieur der Nation ist wieder da - welch ein Glück für uns! Vier Jahre, oder so, mußten wir ohne diese absolut sinnlose Figur in der Politik verbringen, jetzt endlich macht das Leben wieder Freude. Und man munkelt sogar, er hätte ein so großes Herz, dass er es für das BZÖ gratis mache... g r a t i s !!! Mit »Bonjour« hat er uns begrüßt und somit auch gleich seine weltmännische Offenheit unter Beweis gestellt - und sich fast im gleichen Satz von dem sogenannten »rechten Eck« deutlich distanziert. Daran erkennt man wieder einmal, wie schlimm es bei manchen Leuten um die »Betriebsblindheit« bestellt ist.

Freitag, 19. Mai 2006 14:20
Es gibt einfach Dinge, über die selbst ich nicht schreibe - welche ich, trotz stets griffbereiter Kamere, nicht sofort im Bild festhalte. Es ist geradezu furchtbar, wenn manche Leute die erschreckensten (oder, wie in diesem Fall, vielleicht doch die schönsten...) Momente in ihrem Leben abbilden und im Netz veröffentlichen. Also werde ich einfach die enorme Leistung von heute Morgen nicht hier im Bild zeigen. Aber Kunst ist ja frei. Und deshalb zeichne ich mein Kunstwerk einfach ab. Mit leicht veränderter Farbe wird es kaum Aufsehen erregen. Die Deutung des Kunstwerks liegt ja beim Betrachter. Ob ich in Kürze den großen Geldsegen erwarten kann...?!

Donnerstag, 18. Mai 2006 18:00
Nicht umsonst gibt es zahllose Witze darüber, einige Bücher wurden ebenfalls geschrieben (oder eher auch nicht »geschrieben«): was Männer über Frauen wissen, ist herzlich wenig - bis gar nichts. Daher bin ich immer wieder erfreut, wenn es doch scheinbare Ansätze gibt, welche uns Männer an einem kleinen Hoffnungsschimmer festhalten lassen. Das Plakat links erklärt alles. Es gibt einen Club, wo man Frauen versteht. Der Club hat über 1000m², ist ab 18:00 Uhr geöffnet und für Damen ist dort alles gratis.

Mittwoch, 17. Mai 2006 14:30
Der nächste Sommer kommt bestimmt. Und damit auch die nächste Hitzewelle. Heuer vielleicht etwas länger, als für 28 Stunden, wer weiß?! Und damit der brave Mann, die brave Frau gerüstet ist/sind, kaufen sie sich einen Pool. Das Kaindl - Reindl ist der Renner der Sommersaison. Einen kleinen Tipp habe ich diesbezüglich: wer sich wirklich einen Haufen unverrottbare PVC-Folie in den Garten stellen will, der kaufe seinen Sondermüll entweder bei OBI zum »Jubelpreis«, oder die exakt gleiche Ausführung bei Hofer - dort muß man nicht jubeln, und zahlt so gleich um 200,99 Euro weniger...

Dienstag, 16. Mai 2006 09:50
Wieder einmal sehe ich nach, wie die Leute denn so auf meine Seite gelangen. Welche Suchbegriffe in Google dazu auserkoren sind, direkt zu der »HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin« zu führen. Da finden sich ganz normale Suchbegriffe, wie »Prainer Gschaid« (Anmkg.: man findet beide Versionen, sowohl »Gscheid«, als auch »Gschaid« im Netz - welches da wohl das Wahre ist...?!) und »Erlagschein«, aber auch mit »Ray Charles« und »VW Käfer« landet man früher oder später klarerweise bei mir. Was mich dann doch etwas wundert - sowohl wegen der Suche im Allgemeinen, als auch, dass man mit diesem Suchstring bei mir landet - ist der Suchbegriff: »Arabella Kiesbauer Porno«. Liebe Arabella! Schon aus früheren Beiträgen über Dich (23. Mai 2003 und andere...) hast Du sicherlich herausgelesen, wie sehr ich Dich schätze. Daher biete ich auf meiner Seite keine Arabella Kiesbauer - Pornos an! Solltest Du aber Interesse an einer kostenlosen Vertriebsberatung haben, so setze Dich einfach mir mit in Verbindung. Grüße, mArtin.

Montag, 15. Mai 2006 12:20
Rainhard Fendrich ist endlich wieder in den Medien. In den letzten Jahren gab es ja, abgesehen von seiner Dreckschlacht um die Scheidung, kaum Meldungen von unserem Autropop-König. Dank seiner letzten Marketingaktion hat er es aber wieder geschafft. Immerhin handelt die gestrige Sendung "Offen Gesagt" in ORF2 zur Gänze von ihm und seiner Vorliebe. Auskunft zum Thema geben dabei auch unter anderen Tony Vegas und Fendrichs Ex-Manager, Herbert Fechter - der übrigens kaum ein gutes Haar an seinem(r) Ex-Schützling und Geldquelle läßt. Es stimmt schon, so richtig sympathisch ist Fendrich schon lange nicht mehr, seine Lieder können nicht mehr das, was sie 20 Jahre früher konnten und das Musical »Wake Up« ist sicher nicht ganz ohne Grund geflopt. Dennoch, in einem Land, wo mit gewissen Drogen (Wein, Bier und Co.) derart freizügig umgegangen wird, sollte man da nicht...?!

Freitag, 12. Mai 2006 14:50
Evo! Evo! Evo! EVO!... Ich kann mich nicht mehr erinnern, auch nur annähernd so einen Politiker gesehen zu haben. Einer, der tut - was er sagt. Einer, der sich wirklich für das einsetzt, was er vor der Wahl verspricht. Einer, der es mit Jenen aufnimmt, die einiges an Verantwortung für die bedenklichen Zustände in dieser Welt tragen. Ich mag ihn einfach, ich schätze das, was er sagt - ich schätze, was er tut. Egal, wie lange ich den Warnungen der westlichen Welt vor Evo und Hugo auch zuhöre - ich kann diese Warnungen zum größten Teil nicht nachvollziehen. Aber, wie ich heute vormittag sehen kann, bin ich mit dieser Einstellung doch nicht ganz alleine...

Donnerstag, 11. Mai 2006 19:30
Wien ist anders. Die Buchstaben über dem in der Hauptbibliothek integrierten Abgang zur Station Burggasse dürften wohl nicht mehr so richtig halten. Der neue Bau wurde ja auch schon vor über zwei Jahren eröffnet - da darf schon was abfallen...

Mittwoch, 10. Mai 2006 14:30
»Ein an die Umgebung angepasstes Kunstwerk.« Dieser Satz wird bei Wikipedia gefunden, so man sich unter dem Begriff »Installation« in der Kunstwelt etwas vorstellen möchte. Ich bin da leider geistig nicht so wirklich flexibel - hatte diesen Ausdruck daher selten bis nie in einer ähnlichen Richtung verwendet. Nun kommt es aber gestern Nachmittag am Bellaflora-Parkplatz in Wien/Donaustadt zu genau jener schicksalhaften Begegnung, welche einem endlich die sprichwörtlichen Schuppen von den Augen..., etc. pp. Da ist sie, die Installation! Ich bewundere sie, mache noch ein schnelles Foto und ziehe höchst beglückt von dannen. »Eine Installation.«

Dienstag, 09. Mai 2006 12:20
»Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund!«... so singt Reinhard Mey. Und manchmal sitze ich einfach so herum, beobachte meine Katze und denke ganz ähnlich. Was bekommt sie mit - von unserer Welt? Oder lieber, was bekommen wir mit - von ihrer Welt?! Sie sieht einen vollen Fressnapf - und ist glücklich. Ich sehe den vollen Fressnapf - und denke ans Abwaschen. Sie sieht mich - und ist glücklich. Ich sehe sie - und denke an das letzte Mal Zimmer-Vollspeiben. Sie sieht (vor etwa 10 Minuten) ein kleines, leeres Plastiklavoir - und ist glücklich. Ich sehe ein kleines, leeres Plastiklavoir - und denke an noch immer nicht eingesetzte Blumenzwiebel. Sie sieht einen Berg frisch gewaschener Wäsche - und ist glücklich. Ich sehe einen Berg frisch gewaschener Wäsche und merke, dass zum Einsortieren in den Kasten der Platz fehlt. Sie liegt zu meinen Füßen am Bett, sieht Nachrichten - und ist glücklich. Ich liege im Bett, sehe Nachrichten - und fange leise an zu weinen...

Montag, 08. Mai 2006 18:50
Der Weg von Tulln nach St. Pölten ist ein unglaublich weiter. Vor allem dann, wenn man der Beschilderung (kommt das also doch von »Schildbürger«?!) Glauben schenkt, welche einem direkt in Tulln den Weg zur Autobahn A1 schmackhaft machen will. So zuckle ich heute vormittag durch die gnadenlos weite Pampa im Niemandsland zwischen Langenrohr, Judenau und Aspernhofen dahin - immer auf der Suche nach dem ultimativen "Kick", um ja nicht hinter Traktoren, Sattelschleppern oder sonstigem Getier wegzudösen. Und da ist er auch schon. Ein Tiertransport. Wäre normalerweise nicht so etwas besonderes in dieser Gegend, mag hier der werte Leser der »HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin« vermuten, ich finde es aber dennoch erwähnenswert. Wer um die Gattung dieses Tieres Bescheid weiß, der möge sich im Kommentar entsprechend verewigen. Danke!

Freitag, 05. Mai 2006 13:20
Hurraaaaa - es ist vollbracht! Ich konnte meine Mülltonne (siehe Eintrag vom 13. April 2006) dann doch noch vollmachen - allerdings dauerte es trotz verstärkter Produktion etwas über 2 Wochen - und sie ist noch nicht so richtig ganz voll... Der Schnitt des braven EU-Bürgers konnte also trotz »Entsorgung« von allen möglichen Rohstoffen, wie Konservendosen, Glasflaschen, Biomüll und diverses Altmetall in die Restmülltonne noch nicht ganz erreicht werden, aber ich verspreche, mich in Zukunft bei der Müllproduktion gehörig anzustrengen. Dann sollte doch eine volle Tonne pro Woche möglich sein!

Donnerstag, 04. Mai 2006 21:50
Was ist eigentlich los? Da hören wir täglich über neue Skandale von Banken, Gewerkschaften, Parteien und Politikern,... und das soll es gewesen sein? Wann wird auch nur irgend jemand zur Verantwortung gezogen? Da bekommen hohe Manager von ihrer Bank schöne Wohnungen geschenkt, andere Manager spielen mit Millionen herum, täglich werden andere zusätzliche Schadenssummen genannt - niemand weiß wirklich, wo, wie, was, wann, warum und vor allem wie viel...! Aber die ReGierung steht mit unserem Geld dafür ein. Na gut, ein Fritz Verzetnitsch wird fristlos entlassen. Aber - er weiß sich unter Garantie zu helfen, er verliert sicher nicht seine Politiker- und andere Pensionen und er geht sicher nicht in den Häf'n. Was meiner Vorstellung entspräche, wäre viel netter. Anspucken, abwatschen, beschimpfen und mit Dreck bewerfen - in aller Öffentlichkeit. Das waren noch wirklich feine Strafen im Mittelalter...!

Mittwoch, 03. Mai 2006 14:00
»I muaß afoch ua schnö noch Wean obi!« - die letzten Worte des Fahrers jenes Audi aus Oberpullendorf, bevor er (heute morgen?!) seine Wohnung verließ. Am Vormittag durfte ich das Kunstwerk im 7. Wiener Gemeindebezirk fotografieren. Ein Audi - und dieses Foto ist der diesbezügliche Beweis - fährt offensichtlich wirklich schnell und verfügt über eine besonders gute Schalldämmung. Oder der Fahrer verfügte über besonders viel Promille. Vielleicht will er die Beute aber auch nur als Kühlerfigur behalten...

Dienstag, 02. Mai 2006 13:30
Boah - schon wieder zwei Internet - Adressen mit gefährlichem Suchtcharakter... Jedem wird inzwischen das Wort »Sudoku« etwas sagen. Dazu gibt es den ersten Link. Hier darfst Du nach Belieben millionen (bzw. eigentlich alle möglichen?!) von verschiedenen Rätseln gratis lösen. Es ist klar, dass bei der allgemeinen Beliebtheit von »Sudoku« auch die diversen Modifikationen und Clones aufkommen, einen besonders gelungenen kannst Du hier spielen! Aber es gilt, wie bei dem Spiele - Tipp von April: wer nicht genau weiß, wann es genug sein sollte, der klicke lieber doch nicht auf die Links...


(C) mArtin, im Mai 2006.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!