| Freitag, 31. März 2006 06:20 | |
Eigentlich ziemlich interessant, woher so mancher Ausspruch stammt. Da gedenke ich beispielsweise, das geflügelte Wort "08/15" in den Rang eines lieblichen Symbols aufsteigen zu lassen. Damit dabei aber nichts geschieht, suche ich zunächst nach der eigentlichen Bedeutung von "08/15" - und werde auch sofort fündig. Ernüchterung macht sich breit: 08/15 hieß das erste standardisiert gebaute Maschinengewehr aus dem 1. Weltkrieg (entscheidend verbessert 1908 / und 1915!) - da es auch noch im 2. Gastspiel der wilden Männer verwendet wurde und dort bereits hoffnungslos überaltet war, wurde 08/15 zum Synonym für - ich zitiere Wikipedia: "nichts Besonderes, ganz Gewöhnliches oder gar für fehlende Originalität (Standard) und persönliche Note (langweilig). In der heutigen Zeit steht der Begriff auch für das Einerlei bzw. für immer währende Wiederholungen". Aha - also eigentlich genau richtig für meine Zwecke... | |
|
| Donnerstag, 30. März 2006 06:30 | |
Es gilt die Unschuldsvermutung! Ernst Geiger, Leiter der Kriminaldirektion 1, wurde heute Nacht, nachdem Vorwürfe laut wurden, er hätte ein "mögliches Naheverhältnisses zwischen der Rotlichtszene und Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes" aufgebaut, vom Dienst suspendiert. Es gilt die Unschuldsvermutung! Nachdem ich ja nur 2 Polizisten persönlich kennenlernen durfte (bzw. "mußte") und 50% davon einen Nebenjob als Zuhälter hatten, sagt meine innere Statistik, dass der Vorwurf nicht so weit weg von der Realität sein kann. Es gilt die Unschuldsvermutung! Dem Beamten wird konkret vorgeworfen, einem Bordellbesitzer Tipps über anstehende Razzien gegeben zu haben. Es gilt die Unschuldsvermutung! Aus dem Originaltext des | |
|
| Mittwoch, 29. März 2006 14:20 | |
Genug Zeit ist seit den olympischen Winterspielen 2006 in Turin vergangen, zumindest genug Zeit, um endlich ein gewichtiges Résumé zu ziehen: die Österreicher haben viele Medaillen und zusätzlich die Einsicht gewonnen, dass Doping doch keine so wirklich lustige Sache ist. Hermann Maier ist nicht mehr ganz so echt der "Herminator", beim Biathlon sollte man "Schießen" auch trainieren und wenn man sich mit seinem Bügelbrett kurz vor dem Boardercross-Ziel auf "Goldkurs" befindet, macht man keine ur-lustigen Sprünge mehr. Als die Wintersportart schlechthin stellt sich "Curling" heraus, da man im Winter ausschließlich hier die Chance hat, halbnackte Brüste zu sehen. Für mich bleibt der alles zusammenfassende Gipfel der Genüsse jedoch der Ausspruch eines | |
|
| Dienstag, 28. März 2006 16:30 | |
Die Gewerkschaft und eine ebendieser gehörende Bank in Nöten! Einige Bonzen müssen ihr gutbezahltes Amt abtreten, einer tut es, weil "er es selber so will". Was man diesem Drama an Lustigkeit abgewinnen kann, ist nicht besonders viel. Ein typischer Fall von geldgierigem Handeln in Österreich - mit altbekannten Konsequenzen: Täter gehen in Pension, bekommen ordentlich Abfertigung in die fetten Hintern geschoben und genießen monatliche Renten in der Höhe eines österreichischen Jahresdurchschnittsgehalts. Friedrich "Fritz" Verzetnitsch, der sich seine Extrem-Wohnung & Super-Pension bereits gesichert hat, zeigt sich ob der Milliarde Euro (oder mehr!!), welche da bei der Bawag verspekuliert wurde, dann doch ziemlich unbeeindruckt - er ist ja auch gar nicht schuld! Was der Rest der Österreicher bereits seit Jahrzehnten gewußt hat, denn - die sind grundsätzlich nie schuld! Es dringt ja schon aus den gewerkschaftlichen Zentralen und Meeting-Räumen der Bawag heraus - es gab da einen Mann, der jeden Tag mit einem kleinen blauen Wägelchen die interne Post und den auffällig leckeren Kaffee ausgetragen hat - der hat mit Sicherheit Schuld - in diesem Fall wird bereits ermittelt. Der Täter wird seiner gerechten Strafe zugeführt und muß den Schaden ersetzen. | |
|
| Montag, 27. März 2006 09:40 | |
Gleich zwei Internet-Seiten von wahnwitziger Bedeutung stehen zum Beginn dieser Woche im Mittelpunkt des Menschheitsgeschehens. Zum Ersten hat sich unter Garantie jedes Individuum dieser Erde sicher mindestens einmal gefragt, wo es denn rauskäme, würde es ein sehr tiefes Loch in die Erde unter sich graben. Endlich wird diese Frage aller Fragen auch wahrheitsgemäß beantwortet. Auf dieser Seite erfährst Du mehr. Grabe Dein Loch und Du wirst sehen, wohin es führt. Die wirklich schlechte Nachricht für alle Wiener: wir ersaufen im Süd-Pazifik. Die zweite Seite bietet sozusagen einen (noch relativ unbekannten) Treffpunkt für einsame Herzen mit gemeinsamen Sport-Interesse. Gehörst Du auch zu jenen Menschen, welche einen "mehr oder weniger einsamen Sport" betreiben, dann findest Du vielleicht hier ein paar Gleichgesinnte - probier's doch einfach aus...! | |
|
| ab Dienstag, 21. März 2006 irgendeiner Zeit... | |
Bis Samstag versuchen wir den Salzburgern zu zeigen, wo der Wiener-Bartl auf Brettern den Most herholt... Hermann schau her! | |
|
| Montag, 20. März 2006 19:30 | |
Endlich weiß ich um die Identität jenes Läufers bescheid, welcher mir im Wald immer begegnet. Allein im letzten Jahr treffe ich diesen Mann etwa fünf Mal bei meinen alltäglichen Radtouren rund um die Sophienalpe. Irgendwie spürte ich dabei, dass er wohl ein einigermassen bekanntes Gesicht hätte, doch erst jetzt sah ich ihn (wirklich zufällig - ganz ehrlich!!) in einer der enorm spannend-lebendigen Josephine-Pilcher-die-Rosen-der-Liebe-sind-ja-auch-ganz-stachelig! - Verfilmungen in | |
|
| Freitag, 17. März 2006 07:10 | |
Die von mir (Dank erheblichen Klassenunterschieds lediglich einseitig-platonisch) so innig geliebte Anna hat da etwas vor. Dabei ist dieses Vorhaben scheinbar von (inter)nationalem Interesse, denn immerhin kommt sie damit in die ZIB1: Anna möchte so gerne Österreicherin werden! Frage: wer von uns (übrigen Österreichern) will das nicht?! Damit ist alles klar, Anna soll ihr Wunsch erfüllt werden. So sieht es auch der Staatssekretär für die holden Künste - Franzi Morak. Laut der Pressemitteilung liebt Klein-Anna unsere Kunst, unseren Wein und unseren Kaiserschmarrn. Warum also 10 Jahre warten - die Fakten reichen doch locker für die Einbürgerung (aus »staatspolitischem Interesse«) innerhalb des nächsten halben Jahres. Warum, um Himmels Willen, soll Anna denn auch Deutsch lernen, oder gar wissen, wann Gabriel Gutrater (der Jüngere) Bürgermeister von Ihrer neuen Heimatstadt »Wien« war? (Anm.: wie jedes Wiener Vorschulkind natürlich weiß, von 1522 - 1524!). Aus gut informierten Kreisen habe ich sogar vernommen, dass Onkel Franzi M. für den Fall, dass Ihr Ansuchen nicht durchkommen sollte, sie nur zu gerne selber ehelichen möchte..."Servus liebste Anna - für mich bist Du bereits jetzt eine von uns! Lediglich Dein liebstes Hobby ist mir noch ein wenig unheimlich, aber auch hier werde ich versuchen, meine Vorurteile gegenüber russischen Staatsbürgern zu überdenken..." | |
|
| Donnerstag, 16. März 2006 08:30 | |
Ein Thema, dass die (westliche) Welt beschäftigt: das Aussehen. Naja, nicht ganz... genauer hieße es: "das Aussehen der Frauen." - weil schließlich: "Alles, was ein Mann schöner ist, als ein Aff', ist ein Luxus...!" Einen nicht unwesentlichen Beitrag, welcher die eigentliche Kernaussage der weiblichen Welt zu diesem Thema liefert, lese ich im gestrigen Kurier. Veronika Franz meint dazu anklagend: "...Wir dachten, die Männer wollten, dass wir aussehen wie 25. Bis wir draufkamen, sie wollten, dass wir aussehen wie 16 mit Körpern, die nie ein Milky Way berührte..." Was ich jetzt aber nicht so ganz verstehe - den Frauen sind doch sonst auch unsere Wünsche so ziemlich "blunz'n", warum also hier auf einmal...?! Und ganz abgesehen davon - ich kenne naturgemäß einige Männer, aus den verschiedensten Lebensbereichen. Musiker, Angestellte, selbstständige Fotografen, Musiker und Musiker. Mit all Diesen gibt es immer wieder zahllose Gespräche über Frauen im Allgemeinen und dieses Thema im Speziellen. Noch nie - ich wiederhole - noch nie habe ich auch nur annähernd ein Kommentar in die Richtung gehört, dass die eigene Frau zu viele Kurven hätte, oder die Bohnenstangen aus der Werbung irgendetwas Aufreizendes böten. Nein, liebe Frau Franz, diese Anklage kann ich so nicht auf uns sitzen lassen. Ihr seid leider selber schuld! Wenn frau an jenen Männern Interesse findet, die es ab 60 nur mehr an der Bar eines Seitenblicke-Clubbings so richtig "cool" finden, dann ist es wirklich in Ordnung, dass sich die 40+Frau gemeinsam mit zahllosen minderjährigen Klappergestellen auf der hippen Tanzfläche ihre 7,6 Kilogramm MakeUp herunterschwitzen muss. Ich möchte solch eine Frau im "normalen" Leben nämlich gerne auf den ersten Blick erkennen (bzw. riechen!) können, damit ich nicht etwa irrtümlich ein Gespräch mit ihr anfangen sollte. Allen "normalen" Frauen sei hiermit ins Tagebuch geschrieben: "Bitte glaubt uns doch endlich, unsere Vorstellungen und Geschmäcker sind nicht so enorm von der Werbung verdorben, wie frau stets zu wissen meint. Erstens mögen wir es lieber mit ein wenig "mehr" und Zweitens lieben wir Euch so, wie Ihr seid - wirklich...!" | |
|
| Mittwoch, 15. März 2006 09:40 | |
Ein Bürgermeister wird verhaftet. Fritz Böhm, der bis vor 23 Stunden auf dem nationalen Politparkett völlig unbedeutende Gemeindebonze aus Pasching wurde in den Kerker geworfen, da angeblich "Tatbegehungsgefahr" besteht. Ein kurzer Auszug aus dem Pressetext: "In der Anklage wirft die Staatsanwaltschaft Böhm Amtsmissbrauch, Untreue und Betrug vor, weil er als Bürgermeister und Geschäfstführer seit Jahren einen gesetzeswidrigen Doppelbezug kassiere und unrechtmäßig eine ASVG-Frühpension bezogen habe." Jetzt die Frage aller Fragen, welche sich mir beim Lesen des Textes unweigerlich stellt: was steht eigentlich in diesem Pressetext, was nicht auf nahezu jeden x-beliebigen Politiker in unserem Land zuträfe? Die Anstalten zur Verwahrung potentieller Gesetzesbrecher müßten pausenlos ausgebaut werden, möchte man solche Leute weg von der Straße haben. Eine "Tatbegehungsgefahr" liegt nun wirklich bei all unseren politischen Oberhäuptern vor. Am einfachsten wäre wohl eine Sondersitzung im Nationalrat mit Gratisbuffet und Freibier einzuberufen, um anschließend das "sicherheitstechnisch sanierte Gebäude" von der Cobra auf Dauer umstellen zu lassen... | |
|
| Dienstag, 14. März 2006 07:20 | |
Alle schreiben über »das Wetter«, eigentlich kann ich mir dieses also ersparen. Über »das Wetter« spricht man lediglich bei der Busstation, wenn man seinen Nachbarn begegnet und auf den Bus wartet, bei einem "Event", wenn man seinen Mitarbeitern begegnet und auf die Drinks wartet, in der Apotheke, wenn man anderen Kranken begegnet und auf die Pulverchen wartet - oder am WC, wenn man anderen Pissern begegnet und auf eine leere Muschel wartet. Ich habe am heutigen Morgen, beim Einholen des Feuerholzes, auch nur zwei Worte für »das Wetter« übrig gehabt: "Schei**dreck, heastheastSehr schwer zu beschreiben. Prinzipiell kommt »heast« von »hörst Du?«. Verwendet wird es aber kaum in diesem Sinne. Seine Bedeutung liegt viel eher in einem entsetzten Ausruf des Missfallens - dargebracht mit einem langgezogenen und unterschwelligen Ton der Enttäuschung. Der Satz »...na geh heast!« zeigt dabei die so ziemlich stärkste mögliche Form des Unbehagens. !!" Die abermals geschlossene und hohe Schneedecke auf meinem Berg hat also scheinbar nicht mehr so ganz den Reiz, welchen sie vor ein paar Monaten noch auf mich ausgeübt hat. Es wollen seltsamerweise keine Gedanken an einen lauschigen Winterspaziergang aufkommen, oder an romantische Schneespiele zu Zweit, es kommt lediglich ein lautes "Schei**dreck, heastheast Sehr schwer zu beschreiben. Prinzipiell kommt »heast« von »hörst Du?«. Verwendet wird es aber kaum in diesem Sinne. Seine Bedeutung liegt viel eher in einem entsetzten Ausruf des Missfallens - dargebracht mit einem langgezogenen und unterschwelligen Ton der Enttäuschung. Der Satz »...na geh heast!« zeigt dabei die so ziemlich stärkste mögliche Form des Unbehagens. !!" Dies sagt vermutlich einiges über meine Psyche aus, oder sollte dies "normal" sein? "Schei**dreck, heastheast Sehr schwer zu beschreiben. Prinzipiell kommt »heast« von »hörst Du?«. Verwendet wird es aber kaum in diesem Sinne. Seine Bedeutung liegt viel eher in einem entsetzten Ausruf des Missfallens - dargebracht mit einem langgezogenen und unterschwelligen Ton der Enttäuschung. Der Satz »...na geh heast!« zeigt dabei die so ziemlich stärkste mögliche Form des Unbehagens. !!" - und dies voller Inbrunst in die Weiten des Wolfersberges gerufen - und - es gibt ein Echo! "Jojo - Schei**dreck!!" hallt es von einem nachbarlichen Grundstück, zwischen zwei vollen Schaufeln. Na bitte, wieder eine äußerst gelungene Kommunikationsebene geschaffen - Mein Dank gilt dem sturen Winter... | |
|
| Montag, 13. März 2006 07:30 | |
Eine Eintragung in eigener Sache. Am Freitag erreichte mich eine Email mit folgendem Inhalt: "Tolle Seite! Lese Dein Tagebuch seit Monaten. Danke für Deinen erfrischenden Humor!" Eine Email, die mich besonders erfreut. Insbesonders deshalb, da ich ja manchmal meine eigenen Kreationen durchstöbere und dabei unweigerlich denken muß: "um Gottes Willen, was habe ich da nur für einen Schrott zusammengeschrieben?!" Manchmal denke ich auch daran, solch "schlimmen" Einträge zu löschen, damit fremde Menschen nicht auf seltsame Gedanken bezüglich meiner Person kämen, aber gleich darauf lasse ich diesen Gedanken auch wieder fallen. Schließlich waren diese Gedanken zu irgendeinem Zeitpunkt ja wirklich einmal in meinem (verwirrten) Kopf. Also erkläre ich diese Seite hiermit zu (m)einer Therapieform. Und dabei, wie bei schließlich jeder ärztlich - medizinisch verordneten Anwendung darf man eines nie vergessen: "...zu den Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!" | |
|
| Freitag, 10. März 2006 07:30 | |
Ich bin ja so froh! Die erste Staffel der "Dänzing Schtars" habe ich doch tatsächlich zur Gänze versäumt. Aber jetzt habe ich die Möglichkeit, diesem Treiben so richtig live beizuwohnen. Ich bin ja so froh! Welche schicksalhafte Wendung hat mein so unbedeutendes Leben doch genommen, kann ich endlich Eduardo él Finger dabei zusehen, wie er über das glatte Parkett schwebt. Ich bin ja so froh! Ein weiterer, bisher unerfüllter Teil meiner feuchten Wachträume geht in Erfüllung. Ich bin ja so froh! Dabei warte ich natürlich sehnsüchtigst darauf, dass él Eduardo mitten in seiner "Performance" ein paar zotige Frauenwitze loswird, oder durch "eindeutige" Hüftbewegungen seine Tanzpartnerin rot werden läßt. él Eduardo for Dänzing Schtar!! Ich bin ja so froh! | |
|
| Donnerstag, 09. März 2006 22:20 | |
LEGO - Freunde aufgepaßt! Wer immer schon seine Freude damit hatte, ganze Städte aus dem bunten Bausteinsystem zu kreieren, wer sein erstes Auto aus LEGO baute, wer weiß, was die »Raumstation« oder die »Tankstelle« ist, der hat jetzt endlich die Möglichkeit, zu den obersten Weihen der LEGO - Bastler aufsteigen. Ein wahrlich genialer Mann baut aus LEGO all das nach, wofür er, wäre er Moslem, vermutlich auf der Stelle hingerichtet würde. Aber Brendan Powell Smith hat Glück, er ist Christ (oder - wer weiß?!) und daher bringt ihm der Nachbau des alten Testaments aus LEGO lediglich "mediale Berühmtheit" ein. Es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis die Bausätze »letztes Abendmahl« oder »Kreuzigung Jesu« in unseren Läden erhältlich ist. Jawohl, so stellen wir uns Geschichte vor! | |
|
| Mittwoch, 08. März 2006 05:50 | |
Es wird unter Garantie ein Film sein, für welchen ich es nach Jahren der Abstinenz wieder einmal riskiere, mich in einen Kinosaal mit zahllosen anderen Menschen (igitt!!) zu begeben. "Mein Führer - Die Wirklich Wahrste Wahrheit Über Adolf Hitler", alleine der Titel verrät bereits einiges. Helge Schneider, der fleischgewordene Teil meiner feuchten Tagträume, mimt unseren (wir sollten es endlich zugeben, er war ja doch nicht "ihrer"!!) Adi. Endlich ein Werk, das politisch vollkommen inkorrekt sein wird. Nach all den Verfilmungen (=Verfehlungen...), wo allen Ernstes versucht wird, die wahre Historie zu verkaufen, sicher eine willkommene Abwechslung - vom "korrekten" Schrott hat man als "Normalmensch" ohnehin bereits genug. Ausserdem haben die deutschen Juden auch schon eine offizielle Einverständniserklärung abgegeben. Paul Spiegel, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland meint: Sowohl Helge Schneider wie auch Dani Levy bieten gewiß die Voraussetzung, um an dieses Werk mit der nötigen Sensibilität heranzugehen. Wir dürfen also erleichtert aufatmen, es werden diesmal keine Fahnen oder Botschaften brennen! | |
|
| Dienstag, 07. März 2006 13:50 | |
Meine Katze hat heute morgen geniest - darf ich sie jetzt noch essen? Diese Frage quält mich sehr, deshalb bitte ich um ehrliche Antwort aus einem passenden Ministerium - denn dort (und nur dort!!) weiß man wirklich Bescheid. Inzwischen werde ich sie mit Influbene füttern (oder wie heißt das Wundermittel jetzt schnell?!) - denn wie wir alle von der Pharmaindustrie wissen, nur Medikamente helfen immer und überall. "Maxi - komm her,... Fressi... - Maxiiiiii!" | |
|
| Montag, 06. März 2006 17:20 | |
Wer stirbt, der bekommt in Wien stets "a gute Nachred'!". Dabei muß man sich absolut keine Sorgen um das machen, was man innerhalb eines (Politiker)Lebens so alles verbrechen kann. Der Wiener vergißt das in der Regel so schnell und gründlich, wie kein Anderer. Und wenn der Politbonze dann tot ist, war er's schon gar nicht mehr. Völlig egal, was sich da an Taten angehäuft hat, wie viel Geld wo und von wem abgezweigt wurde, einem Toten redet man nicht schlecht nach, das gehört sich einfach nicht - schließlich ist er ja jetzt tot. Wunderbar, wenn man danach sieht, wie die Kollegen mit den ebenfalls dreckigen Stecken die rührseligen Reden halten - wunderbar, wenn man danach hört, wie der Bonze sein Ehrengrab erhält - vermutlich deshalb, damit die Hinterbliebenen nicht auch noch die teuren Gebühren für's Einschaufeln zahlen müssen - das kann doch in so traurigen Zeiten der Steuerzahler erledigen. Schon a feine Sache, das Sterben in Wien...?! | |
|
| Freitag, 03. März 2006 22:40 | |
"music for one apartment and six drummers", so nennt sich ein Kurzfilm, den ich von ein paar Tagen auf arte gesehen habe. Wer halbwegs an genialer Musik interessiert ist, der sollte sich diese "Performance" (welch grausig Wort!) nicht entgehen lassen. Zahlreiche Auszeichnungen bei diversen Festivals hat dieser Film bereits erhalten, und dies einmal absolut zu Recht! Den Film kann man hier sehen, es zahlt sich wirklich aus!! | |
|
| Donnerstag, 02. März 2006 08:00 | |
Die Westeinfahrt ist gestern morgen wieder einmal verstopft. Ich muß eben hintenrum fahren, durch die engen Gassen des 13. Bezirks. Als ich bei einer roten Ampel endlich wieder auf befestigte Straßen zu stossen gedenke, wird mein Blick auf wundersame Weise auf den links neben mir stehenden Wagen gelenkt - und - wer sitzt da direkt neben mir? Ich kenne den Typen von irgendwo... hmm... sein Gesicht weckt unbestimmte, schlimme Erinnerungen. Aber wer ist das, verdammt noch mal? Die Kamera ist zum großen Glück wie immer dabei, also mache ich ein schnelles Foto. Bitte, helft mir weiter!! Wer weiß, um welche Person es sich in jenem dunkelblauen Bonzen-Audi mit dem polizeilichen Kennzeichen | |
|
