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Freitag, 30. Juni 2006 05:08
*Gääähn.* ...ob heute wieder einmal Fußball gespielt wird? Dann bin ich aber schon sehr neugierig, ob diesmal Österreich gewinnt... damit endlich wieder Ruhe einzieht.

Donnerstag, 29. Juni 2006 21:30
Die Debatte aus dem Hohen Haus zum Thema »ORF« wird live in ORF2 übertragen. Dabei hört und sieht man als aufmerksamer Zuhörer und -seher allerdings auch nichts neues. Den Roten ist der schwarze Mück ein Dorn im Auge und sowohl die Quoten als auch der Finanzhaushalt des ORF liegen im Argen, den Schwarzen ist sowohl die dringliche Anfrage der Grünen unbegreiflich und sie erzählen uns von einer unglaublichen Einflußnahmen der Roten (8 Sekunden weggeschnittenes Sendematerial spielen da eine besonders große Rolle!), die Orangenen meinen, alles ist so wie es sein soll, die Blauen kommen kaum zu Wort - aber es gibt ja auch nur einige wenige davon. Das Ergebnis stellt sich für den ORF-Konsumenten wie folgt dar: die Gebühren werden weiterhin erhöht, das Programm wird weiterhin tiefer. Also war die Debatte in etwa genauso sinnvoll, wie dieser Eintrag.

Mittwoch, 28. Juni 2006 15:40
Wie schlecht ist der Mensch eigentlich wirklich?! An den verschiedensten Zeichen kann man, so man überhaupt möchte, den allgemeinen Niedergang unserer moralischen Einstellungen beobachten. Immer öfter fällt mir beispielsweise auf, dass man eigentlich kaum noch Produkte kaufen kann, welche sofort ihren Dienst so versehen, wie ursprünglich angenommen. Normal ist da zumindest eine Reklamation, ein Umtausch - oder zumindest einiges an Ärger, bis alles funktioniert. Dass dem wirklich so ist, sieht man bei ebay. Dort wird dann eine positive Bewertung schon dann abgegeben, wenn der Käufer sein Produkt erhalten hat...! Unter dem Motto: »heh super - diesmal kein Betrug! Herzlichen Dank!!«

Dienstag, 27. Juni 2006 16:20
Ein großer Erfolg soll es wieder gewesen sein, das diesjährige Donauinselfest. Keinen Alkohol für Jugendliche soll es gegeben haben, am diesjährigen Donauinselfest. Zu Punkt Nr. 2: minderjährige Alko-Leichen habe ich genug gesehen, am diesjährigen Donauinselfest, wobei die Anzahl der speibenden Kinder vielleicht wirklich niedriger war, als in den Jahren zuvor. Zu Punkt Nr. 1: klar war es ein Erfolg, das diesjährige Donauinselfest, was sonst?! Zwar gab es weniger Besucher als im Vorjahr - die Schuld daran ist aber schnell dem zu schönen Wetter und einer relativ unbedeutenden Fussball-Veranstaltung in die Schuhe geschoben. Ich war diesmal an zwei Tagen vor Ort und habe das Spektakel wider meiner Erwartungen sehr genossen (Dank meiner Liebsten!). Auffällig ist jedoch die stets sinkende Qualität der musikalischen Darbietungen. Damit meine ich nicht die Stars, die man ohnehin kennt - hier ist selten was verhackt. Nein, ich meine jene Gruppen, deren Namen nicht unbedingt aus dem Radio/TV bekannt sind. Da hat man langsam das Gefühl, dass es kaum noch Musiker gibt. Das Donauinselfest unter Tag hört sich mehr und mehr wir ein Talenteforum für Hobbydilletanten an. Dafür bleibt so manches, wie es immer war.

Montag, 26. Juni 2006 23:10
Was da alles wirklich vorgefallen ist, wer sich da wo und in welcher Form bereichert hat, warum absolut niemand bestraft wird, um welche Summen es sich bei der BAWAG-ÖGB-SP-Karibik- Causa handelt, all das wird uns für lange Zeit ein Rätsel bleiben, vermutlich sogar für immer. Dennoch, bzw. gerade deshalb macht die BAWAG jetzt viel Imagewerbung: »Wir sind bei der BAWAG!« lautet der Spruch unter all den hübschen Gesichtern. Und diese Gesichter teilen mir mit, dass jetzt alles anders ist - die »Bösen« sind weg und alles ist gut! Im Sinne dieser »neuen Ehrlichkeit« hätte ich aber viel lieber ein etwas anderes Plakat gesehen. Eines, wo mir ein wenig die ganze Sache erklärt wird. Eines, wo ich sehen kann, wie höchste Politiker, Funktionäre u.o. Aufsichtsräte hinter Gittern sitzen. Bis es so weit ist, darf sich der werte Leser der »HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin« damit behelfen...

Freitag, 23. Juni 2006 08:10
Es gibt sie, die »neue Qualität« der Spam-Mails. Irgendwelche obskuren Scheinfirmen bieten ihre Dienste den verschiedensten Organisationen an, um dann in deren Namen höchst zweifelhafte Massenmails zu versenden. Von eben so einer seltsamen Firma bekomme ich täglich eine meine kleine Erheiterung in Form einer besonders hübsch gewählten Betreff-Zeile zu Gesicht, mehr ist nicht - die Nachricht wird gar nicht erst heruntergeladen. Hier ein paar Highlights aus der Lade der feinsten Begrüßungen: , »So finden Sie einen neuen Job!«, »Raus aus der Schuldenfalle!« oder auch »Selbststaendig werden mit EBAY«, bzw. »mehr verkaufen« gehören in den Bereich »jeder sollte doch zumindest einmal über den Tisch gezogen werden!« und sind altbekannt *gähn!*. Etwas besser wird es dann in der Rubrik: »no da schau ma jetztan oba!«: »Das gefaellt Ihrem Gatten«, »Ohne Pflege« oder auch »Fuer den Notfalleinsatz in der Firma«, sowie »Stromausfall« sind ja wirklich die Heuler schlechthin! Den Vogel abgeschossen hat für mich aber eine Betreffzeile, die mein Leben von Grund auf ändern könnte, bezüglich einer Kontaktaufnahme meinerseits bin ich allerdings noch etwas unschlüssig...

Donnerstag, 22. Juni 2006 23:55
Das Demonstrationsrecht. Eine Institution, auf welche hierzulande so ziemlich jeder (mit Recht!) stolz ist - einmal abgesehen von der ReGierung. So darf man sich eigentlich nur freuen, wenn sich mündige Bürger- und auch -innen dazu entschließen, etwas nicht so besonders gut zu finden und dann lautstark dagegen auftreten. So geschehen am Tag der großen amerikanischen Heimsuchung. Der Beginn der Anti-Bush-Demo sieht dann in Wirklichkeit doch etwas anders aus, als in den Abendnachrichten zu sehen ist. Über die Mariahilferstraße ziehen etwa 800 Menschen (von den kolportierten 1000 Polizisten ist eigentlich nichts zu sehen - offenbar kann sich unsere Exekutive doch unauffällig anziehen!), die im Schnitt weit unter 14 Jahre sind. Gut, es ist heiß an jenem Tag - dennoch wirkt eine Kundgebung zu solchen Themen, ausgeführt von kleinen Kindern, einfach unglaublich lächerlich. Sie halten industriell gefertigte Plakate in den Händen, deren Aufschriften sie in etwa 12 Jahren auch lesen können und vielleicht sogar verstehen werden. »Bush, Bush, shame on you! - Bush, Bush, shame on you!...« schreien sie lauthals und ein kleiner Bub hält eines der wenigen selbstgemachten Plakate hoch, auf welchem zu lesen steht: »BUSH,...«

Mittwoch, 21. Juni 2006 18:50
Ich weiß eigentlich immer noch nicht, ob das hier gezeigte Foto (ganz im Gegensatz zu dem gestrigen) eine Montage ist - denn immerhin beteuert die »Kronen Zeitung«, dass es sich dabei um eine echte Imagekampagne unseres (...ich habe ihn nicht gewählt, also doch lieber »Eures«) Bundeskanzlers handelt. Ich will der Krone diesmal glauben - immerhin will sie recherchiert haben, dass die Imageberater von VP und MC die gleichen Personen waren u.o. sind u.o. bleiben. Naja, irgendwas wird sich der Meter dabei schon gedacht haben. Außerdem scheint es mir wirklich ehrlicher zu sein, sein Gfries auf einer Werbung für einen multinationalen Vergiftungskonzern zu sehen, als zum Beispiel auf einem Notenbuch für harmlos erscheinende Lagerfeuer - Liedchen...

Dienstag, 20. Juni 2006 16:30
Heute will ich ein, meiner bescheidenen Meinung nach, sehr gelungenes Foto (keine Montage!) zeigen. Dass dabei der Mond ein wenig seitenverkehrt ist, spielt hoffentlich keine Rolle - falls aber die Darstellung eines seitenverkehrt abgebildeten Mondes auf das Strengste verboten sein sollte, so möchte ich mich hiermit bei allen entrüsteten Vollbartträgern herzlich entschuldigen...

Montag, 19. Juni 2006 20:10
Schurli »das Doppel-W« Bush besucht Wien - und Alles freut sich. Mir schwant sogar, dass ich der Einzige bin, der diesem Besuch aber auch so rein gar nichts positives abgewinnen kann - oder vielleicht doch nicht? Immerhin erklärt heute in den ATV (neu: jetzt ohne Plus!) Micki-Maus-Nachrichten der Bezirksvorstand des 9. Bezirks, dass Schorschi dort echt nicht erwünscht sei. Dieser offiziellen Erklärung möchte ich mich hiermit anschließen: ich, mArtin, von der »HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin«, erkläre hiermit, dass Georg Bush bei mir zu Hause und in meinem Garten nicht erwünscht ist. Und wie ich ihn kenne, wird er sich daran halten.

Freitag, 16. Juni 2006 04:40
Angesichts einer kleinen (und leider berechtigten) Beschwerde, dass ich die Tagebuch - Einträge nicht mehr so brav erledige wie früher, überlege ich, ob es denn wirklich möglich ist, bereits um 04 Uhr und 40 Minuten einen halbwegs sinnvollen Eintrag anzufertigen. Wesentlich schlimmer können die Ergüsse eigentlich nicht werden, was spräche also dagegen?... Die Tippgeschwindigkeit! Bei durchschnittlich 5 - maximal 14 Anschlägen pro Minute ergäbe sich pro Stunde lediglich ein Artikel von etwa 10 Wörtern. Reicht sicher aus für eine Betrachtung unserer Innenpolitik - was aber, wenn ich einmal über etwas Sinnvolles schreiben möchte?!

Mittwoch, 14. Juni 2006 19:30
Zu tun auf der Pharmadingsbums - Abteilung an der Pharmairgendwas - Uni, gleich neben der WU. Den Messestand baue ich bravstens auf. Das Material wird geschleppt und verbastelt, der Stand nimmt langsam seine Formen an. Da liegt auf einmal in einem der unteren Gänge etwas unscheinbar in einer Ecke neben der Türe. Ein Ding, eine kleine Dings, ein... »klick«, was weiß denn ich?! Angreifen werde ich auf dieser Abteilung sicher nichts! Wer weiß, ob in den Kellergewölben nicht ein Dr. Seltsam ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
mit Ebola-Viren herumspielt. Auch nach einer entsprechenden Meldung beim Hauspersonal bleibt das Ding noch liegen...

Dienstag, 13. Juni 2006 06:20
Dümmliche Gedanken sind, zum Leidwesen vieler Menschen die mich kennen, ganz mein Gebiet. Heute lese ich auf einer Firmentafel das Wort »Sandwichservice« - und sofort drängt sich mir folgende Frage auf: was, wenn eine Firma für »Sandwichservice« ein Werbeinserat in einer Tageszeitung schalten will und die Kombination aus Spaltenbreite und Schriftgröße ergibt in der Anzeige dann folgenden Text?!

Montag, 12. Juni 2006 05:30
Die Rechtschreibreform ist zwar nicht mehr so ganz in aller Munde, dennoch beschäftigt sie den Einen oder die Andere so ab und an. Wie auch mich immer wieder einmal - und heute ganz besonders! Beim Lesen der links zu sehenden, im ersten Stock eines öffentlichen Gebäudes angebrachten Tafel kommen mir die verschiedensten Gedanken. Der Herausragendste davon ist aber ohne Zweifel: »das Zweite nicht mehr...?!«

Freitag, 09. Juni 2006 18:10
Seit meiner Jugend höre ich von den ominösen Aufklebern, welche einem vor allen möglichen Anzeigen und Strafmandaten verschonen soll - und manchmal, ganz selten, bekam ich dieses runde Stück der autofahrerlichen Begierde auch zu Gesicht. Ein besonderer Zauber umgab damals das Pickerl des »Polizeisportvereins«. Die Wirkung dieser Aufkleber wurde von der Exekutive natürlich stets abgestritten - ich weiß auch, dass der bei mir am Berg wohnende Vizepolizeipräsident wohl mehr für die einzelnen Sünder aus der Umgebung »gerichtet« hat, als diese schnöde Plakette. Dennoch begegnet mir heute auf dem Firmenparkplatz wieder solch ein seltsames Ding. Nicht mehr rund, sondern elliptisch geformt - aber mit durchaus offiziellem Charakter. Ob dieses Pickerl wohl auch...?!!

Donnerstag, 08. Juni 2006 09:00
Landwirtschaft: »Gemüsebauern klagen über Ausfälle« - diese Schlagzeile liest man heute auf orf.at. Die Kälte und die Nässe bleiben nicht ohne Wirkung auf die Landwirtschaft. Karotten und Erbsen können erst viel später geerntet werden - der Spargel hat Probleme - die Erdbeeren faulen.
Voriges Jahr, etwa um diese Zeit gab es um die Marillenernte furchtbare Geschichten, das Jahr davor lag es sehr schlecht um die Weinreben. Ein weiteres Jahr davor war es wiederum viel zu heiß und nichts wuchs anständig. Dass sich Klima und Wetter nicht an die Regeln der jeweiligen Gesellschaft halten, sollte der Bauer aus seinen über jahrtausende hinweg gesammelten Erfahrungen doch eigentlich wissen - möchte man zumindest meinen?! Die neue Marketingstrategie lautet offenbar: beschwer' Dich zunächst ordentlich - dann gibt es mehr Geld! Vielleicht von der EU, möglicherweise vom Staat, eventuell von der Gemeinde, ganz sicher vom Kunden.
»...und jährlich grüßt das Murmeltier...« als neue Bauernregel.

Mittwoch, 07. Juni 2006 07:50
Armin Wolf hat da Mitte Mai etwas losgetreten. Anläßlich der »Robert Hochner Preisverleihung« legt der ZIB-Moderator so richtig los, und bringt mit einem Mal all dies zur Sprache, was sich viele TV-Konsumenten ohnehin bereits seit längerem denken: auch bei uns im freien Österreich ist das Fernsehen nicht unabhängig! Na geh - ehrlich net?! Während in der nationalen und internationalen Presse dieser »Vorfall« exakt dokumentiert wird, liest man bei orf.at davon kein einziges Wort. No na net! Will man die Rede von Armin Wolf, für welche er übrigens ordentlich von Mama Lindner seine Watschen bekommen haben soll, in einem kurzen Satz zusammenfassen - so tut es dieser Auszug am Besten: ...Der ORF hat zwei brennende Probleme: das Niveau des Programms sinkt und der politische Druck steigt! Diese brilliante Zusammenfassung ist auf dieser Seite zu finden, wo der mitdenkende Österreicher auch seine Unterschrift leisten kann:
P.S.: hier die Rede von
Armin Wolf als PDF zum Herunterladen (19kB).

Dienstag, 06. Juni 2006 05:00
Fünf Wochen lang gibt es nur mehr ein Thema. Fünf Wochen lang ist alles andere Vurst. Fünf Wochen lang wird in der Stadt in jedem Lieblingslokal, in jeder Spelunke, in jedem noch so grindiggrindig


Sollte eigentlich im gesamt-deutschsprachigen Raum bekannt sein.
Ich denke, es begann vermutlich irgendwann einmal mit dem Hals. An solch einem sammelt sich nach Wochen der Hygiene-Enthaltsamkeit ein bisserl so ein Dreck an, den man dann doch recht gut sehen kann. Diese Patina nennt man u.a. auch »Grind«.

Mit dem Hals hat es inzwischen aber kaum noch was am Hut - die meisten Leute duschen schon mindestens 1x pro Woche - da hat's der echte »Grind« so richtig schwer.

Daher sind jetzt einfach ganze Personen oder Dinge »grindig«, wenn sie sehr unsympathisch sind. Kann auch gerne frei mit anderen Worten kombiniert werden, z.B.: Grindkind, Grindkoffer, grindige Drecksau, usw. usf...
en Dreckloch der superflache LCD-HighDefinition-SuperFlat-Plasma-TV glühen. Fünf Wochen lang wird niemand mehr über irgendetwas anderes sprechen. Fünf Wochen lang wird Andreas Heller weinen. Fünf Wochen lang werden wir seine medial vergossenen Tränen betrauern dürfen. Fünf Wochen lang werden wir uns darüber völlig im Klaren sein, dass unsere eigenen Mannen weit weniger gefährlich als leicht rötliches MopsluluLulu


Normalerweise eine Person, welche man ohne der Hilfe dieser Bezeichnung als nicht besonders durchsetzungsstark beschreiben würde.

Abnormalerweise auch »Urin«.
sind. Fünf Wochen lang wird jede Zitronenpresse, jede Türdacke, jeder Gehbehelf und jede Zahnpaste in genau einem Design angeboten. Fünf Wochen lang wird das Knabbergebäck in den Supermärkten dreimal soviel kosten wie sonst - und trotzdem nicht mehr vorhanden sein. Fünf Wochen lang werden die Österreicher der durchschnittlichen Bierabsatz-Kurve einen gewaltigen Ausreißer bescheren. Fünf Wochen lang werden in Zinshäusern die Toiletten übergehen, da alle Biertrinker zur exakt gleichen Zeit urinieren müssen. Fünf Wochen lang wird man in einer lockeren Gesprächsrunde mit den Worten »Abseitsfalle«, »Flügelspiel« und »Viererkette« als einigermaßen kluger Gesprächspartner gelten. Aber nach fünf Wochen ist alles wieder beim Alten. Versprochen!

Freitag, 02. Juni 2006 14:20
Wenn ein Produkt nicht so richtig funktioniert, welche Lösung fällt den Verantwortlichen meist ein? Richtig - eine Umbenennung steht an! Meist geht diese einher mit ein paar rollenden Köpfen in der Chefabteilung - aber nicht zu viele, sonst entstünde ja der Eindruck, das ganze Unternehmen hätte bisher lediglich Scheiss gebaut. heißt ab sofort nicht mehr ATVplus, sondern nur mehr ATV also eigentlich dann ATV nicht mehr Plus. Freilich ist man versucht zu glauben, dass mit der Namens- und Logo- Änderung auch eine Qualitätssteigerung des Programms stattfindet - nachdem der werte Leser ausgelacht hat, trete ich auch gerne hier den Gegenbeweis für diese These an... Ganz nebenbei: endlich darf ATV nicht mehr Plus jetzt auch die Domain www.atv.at benutzen, die bis vor kurzem noch dem »Allgemeinen Turnverein Irdning« gehörte.

Donnerstag, 01. Juni 2006 13:50
Das Thema »Ausländerfeindlichkeit« ist nach wie vor in aller Munde. Nicht nur die Parteien nehmen sich sehr gerne dieses Themas an, auch die »echten« Menschen reden darüber. Anfang dieser Woche konnte ich mit einem Ausländer über die Ausländerfeindlichkeit sprechen. Und mußte höchst verduzt feststellen, dass dieser Mensch ziemlich ausländerfeindlich ist. Wie ist das jetzt: darf ein Ausländer - schon alleine durch den Umstand, dass er Ausländer ist - ausländerfeindlich sein? Woher kommt dies überhaupt? Spürt er als Ausländer eigentlich nicht, wie es ist, wenn man eher abweisende bis feindliche Reaktionen auf seine Erscheinung bekommt? Warum mutet er dies dann auch anderen zu? Oder ist es vielleicht doch so, dass wir Menschen ohnehin von Grund auf schlecht sind, und nur unter allergrößten Mühen »das Gute« aus uns herauszuholen imstande sind?...


(C) mArtin, im Juni 2006.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!