| Montag, 31. Juli 2006 10:40 | |
Irgendwie wurde mir da doch ein bisserlbisserl»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. schlecht. Zumindest hat diese Ansprache des Kardinal Dr. Christoph (Schönborn) gestern Nacht einen ziemlich unguten Druck im Bauchraum hinterlassen. Die letzten Worte seiner hingebungsvollen Rede (mit Träne im Kardinalsauge) hängen noch wie klebrige Schneckenreste an meinen Gehirnwindungen - und wollen dort gar nicht mehr herunter: »...und Papst Benedikt wird auch unser Mariazell besuchen... Bitte helfen Sie daher mit, damit die Basilika Mariazell wieder in vollem Glanze erstrahlt!«... Zunächst muß ich an dieser Stelle wieder ein wenig durchatmen - und mich sammeln. Was ist da los? Bin ich noch hier - auf Mutter Erde, oder schon längst von den Außerirdischen auf den Planeten der Tabernakelwanzen und Zipfiklatscher entführt?! Einige Erlebnisse der letzten Zeit sprechen klar für zweiteres, aber ich bleibe vehement bei meiner Vorstellung, mich noch hier zu befinden. Also: der mit Abstand reichste Verein dieses so wunderschönen Landes hält die Hände auf wie eine Truppe von organisierten Bettlern aus dem Raum der Ostmafia. Mit »schönen« Worten und treuem Hundeblick wollen sie Euer Geld (bei mir wissen die bereits, woran sie sind..!). Aber nicht für die Caritas, für Hilfe im Irak, im Libanon oder irgendwo in Afrika - nein. Für Mariazell. Damit die Basilika wieder in neuem Glanze erstrahlt! Na Halleluja! | |
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| Freitag, 28. Juli 2006 18:00 | |
Zu spät, zu spät, viel zu spät - weil ich darauf wieder einmal vergessen hatte. Dieser Eintrag erfolgt nicht nur zu spät vom Datum her, nein - auch von der allgemeinen Wetterlage - denn die Hitzewelle ist in absehbarer Zeit vorbei. Dennoch möchte ich Euch diesen Tipp nicht vorenthalten, denn - wer weiß es schon - vielleicht macht der Hochsommer doch nur eine kurze Pause. Was also ist zu tun, wenn Dich wieder einmal 37 Grad im Schatten quälen? Ganz klar, die Antwort lautet:Der 10 Min. POOL!! | |
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| Donnerstag, 27. Juli 2006 19:50 | |
Normalerweise liegen ja die Ergebnisse meiner Kochkunst in etwa so zwischen »eigentlich jo goa net so schlimm« und »es gibt oba scho no vü Schlimmares«. Woran sollte ich also erkennen, dass etwas wirklich daneben ging? Jetzt habe ich die Antwort: wenn ich zum Trennen der Mahlzeit vom Kochgerät ein Zubehör vom Zgonc benötige, dann ist es amtlich: es ging etwas in die Hose. Als wie. | |
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| Mittwoch, 26. Juli 2006 23:00 | |
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| Dienstag, 25. Juli 2006 06:40 | |
Wer Werbung wofür, warum, weshalb und für wen macht, ist stets ein wenig interessant. So hat es mich gestern im Auto wie der Blitz getroffen, als ich da einen ziemlich schlechten Fendrich - Imitator ein Liebeslied über Hartl-Häuser zu der Melodie des Fendrich- Songs »Vü Schena« dahinträllern höre. Zuhause angkommen nimmt das Unglück seinen Lauf. Ich will sehen, wer denn da so seltsam singt und steige mit einem einzigen MausKlick in die dunkelsten Untiefen der österreichischen Werbewelt ein. Fendrich ist es?! Ich schaue wie der 25A. Fendrich macht ein Fendrich - Plagiat! Ich dachte eigentlich, dass er nicht mehr tiefer sinken könnte - aber mit den Zeilen »Vü, vü schöner is des G´fühl. Da bin i zHaus im HARTL HAUS!« hat er es tatsächlich noch geschafft. Den Song gibt es hier zum Herunterladen (sofortiges Erbrechen u./o. Anschei**en garantiert!), die hübsche Webseite mit Songtext (!! der Knaller für jede Grillparty!!) kann man hier begutäugeln... | |
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| Montag, 24. Juli 2006 23:20 | |
Beim Spazierengehen sollte man Augen und Ohren stets offen halten, damit man auch ja nichts über -sieht und/oder -hört. Ich sehe mir ganz gerne die Gegend an, aber was Pflanzen betrifft, da hat meine bessere Hälfte stets die Nase vorn, wie Beispielsweise bei einem Abendspaziergang in der vergangenen Woche. Hübsch sind sie ja alle, aber so unheimlich gleich. Unten grün und oben bunt oder unten braun und oben stachelig. Manche sind aber auch unten grün und oben grün und gar nicht stachelig. Dafür riechen sie dann ein wenig nach U4 oder Camera. Wie zum Beispiel diese hier, welche einfach so in mehrfacher Ausführung an einem Weg ganz in der Nähe meines Hauses steht. Wie sie dort wohl hinkommen mag? Man darf annehmen, dass jemand den Dienst jener Firma in Anspruch genommen hat, über welche ich etwas weiter unten geschrieben habe. Wohl bekomm's! | |
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| Donnerstag, 20. Juli 2006 10:50 | |
Hitzefrei. Habe ich mir heute verordnet. Einfach so. Aber nur hier, nicht im wahren Leben. Da muss heute zumindest ein Teil der Werkzeughütte abgetragen werden. Alles neu - macht der Juli. »Mal sehen, wie weit ich tatsächlich komme?!« - eine Fortsetzungsgeschichte. | |
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| Mittwoch, 19. Juli 2006 19:20 | |
Wolfgang Fellner hatte einen feuchten Traum - und muß diesen sogleich mittels Plakatserie mit uns teilen. So besonders gut scheint es um seinen Traum nicht gerade bestellt zu sein, hat er doch immerhin ein Rudel von sprechfreudigen Jungstudentinnen angekarrt, um die wunderbaren Testabos zu dem sensationellen Preis von nur 9,90 pro Monat per Telefon zu verkeilen. Das mich anrufende Mädchen will mich also zu solch einem Testabo verführen: »so günstig, wie keine andere Tageszeitung« soll es doch sein - und »sie gehören zu jenem Kreis von Auserwählten, die diese neue Tageszeitung bereits 2 Wochen vor dem Start lesen dürfen!!« Der Österreicher sollte doch inzwischen hinlänglich bekannt sein als jemand, der nie und nimmer - also echt und ehrlich - wirklich NIE!! die Katze in der Verpackung zu kaufen gedenkt. Das scheint sich bis zu Herrn Fellner aber noch nicht herumgesprochen zu haben. Naja, er ist ja auch nur in der Medienbranche tätig... | |
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| Dienstag, 18. Juli 2006 09:40 | |
Naja, irgendwie habe ich es dann doch noch vollbracht. Gestern trudelt das UTA-Modem für Complete ein, bzw. in Ermangelung eines Ansprechpartners hat es der Bote einfach neben den Mistkübel gestellt - bitte, lieber Gott, laß dies kein Omen sein! Das Modem ist ungefähr so groß wie ein Kleinwagen, wiegt etwa 248kg und ist häßlich, wie ein versilberter Hundefurz. Und wenn man seine Bezeichnung in Google eintippt, dann darf man erahnen, zu welchen Schandtaten dieses grobe Unteil fähig sein soll. Ich bin ja bekannt dafür, in solchen Dingen ein besonders Vorsichtiger zu sein (manchmal wird diese-meine Einstellung als »negativ« bezeichnet...?!?), meine Erfahrungen mit dem österreichischen ADSL der Post sind ja hinlänglich bekannt, inkl. dem rohen Drohbrief von der versammelten Telekom-Anwaltschaft. Und während ich noch überlege, ob dieses Modem vielleicht vom Raumschiff-Schrottplatz aus der Enterprise, vom Platz der Ltd. Uhura gestohlen wurde, denke ich im Hinterkopf doch ein wenig daran, der UTA doch eine, wenn auch kleine, Chance zu geben. Vielleicht funktioniert es ja doch - mit ADSL, und telefonieren, und der Sprachqualität, und der Hotline, und dem Support, und der... OK. Absoluter BledsinnBledsinnKönnte man fast mit »Blödsinn« übersetzen. Aber nur fast. Während der hochdeutsche »Blödsinn« stets eine eindeutige Aussage bedeutet, kann der »Bledsinn« auch in einer netteren Form verwendet werden. Mit entsprechendem Unterton verwendet ist ein zärtlich gehauchtes »Geh, Bledsinn heast...« fast schon eine kleine Liebeserklärung. !! Aber dieser Schrott der Tele2-UTA ist zumindest um einiges billiger, als der Telekom-Schrott. Und das ist ja auch was! | |
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| Montag, 17. Juli 2006 22:00 | |
Immer wieder entdecke ich Seiten im Netz, welche mir den Sinn des Lebens so richtig nahe bringen. Oft sinniere ich über das Leben im Allgemeinen, den Glauben im Speziellen und sonstige Dinge so nebenbei.Mit jenem Video, welches ich per Zufall entdeckte, öffnen sich völlig neue Dimensionen der Erkenntnis. Nimm Dir die 2-3 Minuten Zeit und lausche andächtig den Worten dieses Priesters - er weiß es, den Glauben in einer Art zu verbreiten, welche sicherlich jedem von uns so richtig unter die Haut geht! Halleluja! | |
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| Freitag, 14. Juli 2006 23:30 | |
Weil ich auch immer ein wenig ratlos bin, was denn eigentlich so los ist - in meinem Leben. Diese Ungewissheit ist jetzt aber endgültig vorbei. Eine Email bringt die einzig echte und wirklich große Erleichterung. Ich bin sehr dankbar. Endlich jemand, der zweifellos und einwandfrei erkannt hat, was mir fehlt! Und dabei steht man ansonsten solchen Aussagen so skeptisch gegenüber, die mit »Was Ihnen fehlt...« beginnen. Ist in diesem Fall aber völlig unangebracht... ehrlich! | |
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| Donnerstag, 13. Juli 2006 18:50 | |
Der Kampf hat längst begonnen - was sag' ich da - er ist vielmehr bereits in der heißesten Phase. Der Kampf um jeden Leser und jede Leserin. Diesmal haben wir als Konsumenten aber wirklich etwas davon. Immer mehr kommt da eine Marketingmethode in Mode, welche einem feinen Lesegenuß beschert: das kostenlose Testabo. Kaum eine Zeitung, welche mich noch nicht kontaktiert hat, um mir ein zumindest 2-wöchiges Testleser-Abonnement anzubieten, welches ich immer wieder gerne annehme. Derzeit liegt täglich die Presse auf dem Frühstückstisch, zuvor war es sogar eine Tageszeitung aus der Schweiz. In Summe gesehen habe ich mich bereits auf durchschnittlich ein Halbjahresabo hinaufgearbeitet - denn wenn man im Anschluß an die Testwochen befragt wird und »Danke, nein!« sagt, darf man sicher sein, innerhalb der nächsten 5-7 Monate wieder von dieser Zeitung kontaktiert zu werden. Gott schütze das Testleserabo! | |
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| Mittwoch, 12. Juli 2006 12:30 | |
Buntes Papier, welches lediglich dazu verwendet wird, um anderes buntes (aber ungleich wichtigeres!) Papier in einer hübschen Rolle zu halten, wird meist achtlos vom Benutzer zerissen und anschließend entsorgt. Ich habe heute auch so eine bunte Rolle bekommen. Die Plakate wurden gemäß ihrem zugedachten Sinn von mir vor dem Belvedere in zwei A-Ständern aufgehängt, danach lag das »Packpapier« neben mir am Beifahrersitz, bis ich anläßlich einer roten Ampel darauf aufmerksam wurde. Die Worte »1. Platz HTCC 90, Herkunft: India« machten mich doch etwas stutzig. Diese Preisliste - wirkt die nicht leicht seltsam!?! Der unterste Absatz macht einen schließlich endgültig sicher - was es nicht alles gibt, in Österreich! | |
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| Dienstag, 11. Juli 2006 10:50 | |
Alles, wirklich alles hat irgendwo einen Pferdefuß, einen begrabenen Hund und einen großen Haken. Das gehört heutzutage dazu - wir sind es schon so gewohnt. Wenn man einmal im Kontakt mit einem Unternehmen oder beim Einkauf im Geschäft nicht über den Tisch gezogen wird, vermisst man dies geradezu. Deshalb ist man mit bob wirklich gut bediehnt, will man dieser »liebgewordenen Tradition« Folge leisten. bob gehört der Telekom - hier ahnt man bereits, was auf einen zukommt! Es empfiehlt sich aber dennoch, die bei bob bereitgestellte PDF-Datei zu lesen und dann den Kopf von der Meldung »kein monatliches Grundentgeld« freizubekommen. Vielleicht zerbricht sich so mancher dann sein Köpfchen über ein »Entgelt für NÜV-Info«, das »Portierentgeld pro SIM« oder gar das »Rechnungsdoppel pro Doppel« und zu guter Letzt: das »Bahrzahlerentgelt«. Also sprich mit wem Du willst - aber sprich doch um Himmels Willen niemals mit bob!! | |
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| Montag, 10. Juli 2006 14:50 | |
Sowas von eing'fahr'n aber auch! Gestern Abend, das Tagewerk ist erledigt, nach Duschung, Zahnpflege und dem obligaten Nachtgebet gelüstet mir nach leichter Fernsehunterhaltung. Da beginnt auf | |
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| Freitag, 07. Juli 2006 09:10 | |
Zunächst war er ja unheimlich froh, dass er endlich erwischt wurde, damit es »ein Ende hat!«. Danach gelobigte er öffentlich Besserung und auch ganz brav den Entzug. Weil es im Anschluß daran vermutlich doch etwas zu still um ihn wurde, schaltet er sich jetzt wieder halbwegs groß ein. Nicht etwa aus der U-Haft mit einem schriftstellerischen Erguß über Ehe, Scheidung und Koks, wie so manch andere prominente »Konsument«, sondern von der Pressekonferenz einer Anti-Drogen-Kampagne. Fendrichs 15-jähriger Erfahrungsschatz soll Volksschulkindern dargebracht werden und ihnen dadurch naheführen, dass Koksen keine so wirklich gute Sache ist. Er bleibt halt doch ein Kämpfer für das Gute in der Welt, unser Raini (Bin ich froh, dass mein Neffe noch länger nicht in die Schule kommt...!!). Apropos: Hallo Moritz, alles Gute zum Geburtstag! | |
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| Donnerstag, 06. Juli 2006 21:50 | |
Die tägliche Runde mit dem Rad stand am Programm. Danach zeigte mir mein Postkasten, dass ich sie versäumt habe. Aber wenigstens ein Werbeprospekt haben sie mir dagelassen - mit einer Einladung zum Bezirkskongress der Zeugen Jehovas. In einem Fußballstadion. Laut dem Thema dieser Veranstaltung ist die Befreiung nämlich greifbar nahe...! Wenn ich mir die befreiten Leute im Paradies allerdings näher ansehe, dann will ich nicht befreit werden. Das Paradies ist öde, es wachsen überall Blumen und alle haben einen dämlichen Gesichtsausdruck. Vermutlich, weil sie unter Drogen stehen - denn nur so läßt sich ein echtes Paradies aushalten. Geht bitte alleine dahin. Ich bleibe hier, wo die Sünder sind und ich nicht weiter auffalle... | |
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| Mittwoch, 05. Juli 2006 14:10 | |
Ich gebe hiermit öffentlich zu: mein Staubsauger ist alt. Sehr alt. Diesbezüglich werde ich in meiner Familie sogar ziemlich belächelt. Er soll angeblich nur mehr »röcheln« und »mehr Staub ausblasen als einsaugen« (diverse Meldungen der werten Familienmitglieder im Originalton). Aber ich liebe meinen Hoover 427 eben und werde ihn immer wieder reparieren und auch neue Staubsaugerbeutelchen für sein Wohlergehen besorgen. Der letzte Einkauf dieser Säckchen liegt allerdings bereits ein paar Jahre zurück, ich kaufte damals im Bauhaus 80 Stück dieses wunderbaren Produkts - davon sind leider nur mehr 9 Stück übrig. Daher suche ich im Netz nach der Marke »swirl« und deren Angebot. Japadapaduh (wird so geschrieben?!?), sofort wird mir folgender Satz kundgetan: »Ihre Suche war erfolgreich! Für diesen Staubsauger gibt es keinen SWIRL Staubfilter-Beutel.« Aha. Damit ich es auch schriftlich habe, kann man das Suchergebnis auch ausdrucken. Welch ein Service... | |
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| Dienstag, 04. Juli 2006 11:20 | |
Ein schwieriger Tag für den braven Österreicher: soll er bei dem heute anstehenden Viertelfinale der Fussball WM06 nun für Italien oder Deutschland seine drei Daumen drücken? Oder gar auf die WM verzichten und lieber ein kleines Feuerwerk in Erinnerung an den großen amerikanischen Feiertag abfackeln? Also Ami-Festl kommt wohl kaum in Frage, die Kriegsnarrischen aus Übersee sind beim Öschi derzeit sicher noch unbeliebter wie nur was - bleibt halt doch der Fußball über. Nach Italien fahren Herr und Frau Österreicher doch noch ganz gern auf Kurzurlaub, und die Piefke (sprich: »Biffge«) mag man eh nicht. Aber andererseits haben die Deutschen (...angeblich! Denn selber kann ich das aus mangelndem Interesse nicht beurteilen...) bisher in dieser WM besonders schönen Fußball gezeigt und wurden uns in der Zeit nach dem Zusammenschluß doch wieder ein wenig sympathischer - und in Italien gab es lange Zeit einen Herrn mit Namen Berlusconi, der uns noch mehr erschaudern ließ, als eine Personenverschmelzung von Haider und Schüssel. Also alles TB (= »total Blunz'n«), wem nun die Däumchen gehalten werden - Hauptsache, es verliert Einer! | |
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| Montag, 03. Juli 2006 07:10 | |
Wer sich über Abfahrzeiten und Fahrpläne der Wiener Linien informieren möchte, der kommt um ein ausführliches Studium der Seite »Wiener Linien - Fahrplanauskunft« nicht wirklich herum. Ich möchte heute morgen also wissen, zu welchen exakten Zeiten der Bus vor meinem Haus denn nun wirklich abfährt. Zunächst gilt es, zwischen »Fahrplan-Auskunft«, »Persönlicher Fahrplan« und »Abfahrtsmonitor« unterscheiden zu lernen, was mir zwar nicht wirklich gelingt (ich mache dafür die morgendliche Stunde verantwortlich...), ungeachtet dessen bleibe ich aber dennoch am Ball. Dann endlich ist es endlich soweit: ich erhalte ein Ergebnis und zeige mich darob doch etwas erstaunt. Ich wohne zwar am Stadtrand von Wien auf einem kleinen Berg (bei etwas über 300m wäre wohl die Bezeichnung »Hügel« angebracht, ich will mich hier aber nicht als Nestbeschmutzer betätigen...), wußte aber nicht, dass hierher kein Autobus fährt, sondern - man lese und staune hier! Weil ich mich damit nicht zufrieden gebe und wissen möchte, wo sich denn die Station dieser Bahn befindet, suche ich weiter - und werde abermals eines Besseren belehrt. Will man, in Hütteldorf angekommen, den Weg nach »Wien - Heiligenstadt« fortsetzen, so wählt der gut informierte Bürger dafür die... höchst interessant! | |
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