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Dienstag, 31. Jänner 2006 19:10
Ich wurde angezeigt. Keine große Sache, der Beamte der Stadt Wien ist sehr nett am Telefon und erklärt, dass der Gehsteig vor meinem Haus teilweise mit Eis und Schnee belegt wäre. Dies wäre für einen meiner Mitmenschen unerträglich. Derart unerträglich, dass er immer wieder anrufe "weil ihm halt so fad sei" - meint der nette Beamte. Meiner Meinung nach habe ich doch immer brav geschaufelt, aber "meine Meinung" zählt hier nicht. Also auf zum Bauhaus, 50kg Kies und Salz gekauft und diese Problemstoffe direkt auf den Gehsteig aufgebracht - eine wahre Freude für jeden Öko-Haberer! Ich ergötze mich noch etwas an diesem wunderbaren Schlachtfeld der Chemie und ziehe ab. War schlußendlich fast so schön, wie Knallfrösche in fremde Postkästen werfen...!

Montag, 30. Jänner 2006 06:30
Nur halbwegs originell...! Derzeit bin ich mit digitalisieren und kategorisieren eines Teils meiner CD-Sammlung beschäftigt. Langwierige, stumpfsinnige, aber leider notwendige Arbeit. Etwas aufgelockert wird dieser Umstand gestern durch folgenden Zwischenfall: da die Songs im "Ernstfall" ohne entsprechende Kategorisierung weitgehend sinnlos sind ("haben sie auch einen Rocksong aus dem Jahr 1976 dabei?..."), werden alle 4000 Dateien händisch auf Titel, Baujahr, Kategorie,... etc. überprüft. Als Kategorien muß man sich leider an Amerika orientieren, ein Auswahlfeld für »Austropop« oder »Schlager« sucht man vergeblich (ein "echter" DJ braucht ohnehin maximal eine Kategorie, wenn überhaupt!). Vermutlich hat niemand mit Roberto Blancos "Ein bisschen Spass muß sein" als mp3-File gerechnet. Dafür gibt es einige, eher selten verwendete Auswahlmöglichkeiten, die da wären: "Booty Bass" (ganz, ganz wichtig!), "Celtic" (...immer wieder verwendet!), "Freestyle" (enorme Kategorie!) oder auch "Noise" (das ist die Hauptkategorie des "echten" DJ...). Aber eindeutig am meisten verblüfft hat mich die Kategorie "Negerpunk". Wer sich da schlau machen möchte, der wird leicht enttäuscht - auch Hr./Fr. Google weiß nicht wirklich Bescheid. Scheint lediglich ein weiterer Beweis dafür zu sein, dass DJ's eben keine Musiker sind...!

Freitag, 27. Jänner 2006 06:50
Genau heute vor 250 Jahren wurde jene Person geboren, der wir es zu verdanken haben, dass wir diesen Morgen mit einer kleinen Nachtmusik geweckt werden. Dieser Person ist allerdings auch zu verdanken, dass man uns international überhaupt wahrnimmt. Wohl kaum jemand in Japan wüßte mit dem Namen "Schüssel" etwas anzufangen - aber »ihn« kennt und liebt man allerorts. Ich bin also doch froh, dass es »ihn« gegeben hat! Wer weiß schon, welches unserer derzeitigen Nudelaugen in aller Welt bekannt wäre, hätte es »ihn« nicht gegeben. "Danke, mein Lieber, danke, dass Du hier auch ein paar Tage Deines Lebens verbracht hast. Wir werden Deinen Geburtstag heute vielleicht ein wenig feiern, aber mehr erwartest Du ohnehin nicht, oder?!"

Donnerstag, 26. Jänner 2006 10:40
Heute früh im Radio aufgeschnappt: "... und essen Sie auf keinen Fall in der kalten Jahreszeit Orangen und andere Zitrusfrüchte, denn dies sind kalte Lebensmittel, und danach werden Sie den ganzen Tag frieren!" Aha, so ist das also. Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin werden ja alle Lebensmittel in "Kalte" und "Warme" eingeteilt. Und da, so folgt es weiter, Orangen in heißen Gebieten wachsen, sind sie vom lieben Gott (und allen anderen an der Schöpfung beteiligten) zur Abkühlung gedacht. Jetzt sagt mir aber der Onkel Doktor der Nation, Hademar Bankhofer, dass ich gerade in dieser Zeit viele solcher Früchte essen soll, wegen des Vitamin-C Mangels zu dieser Jahreszeit, aufgrund der fehlenden Sonne. Ich kenne mich nicht mehr aus. Oder gilt die TCM nur für traditionelle Chinesen, da die anders geschaffen wurden? Jetzt geht's doch alle ..... Wenn die Orangen gut schmecken, dann esse ich sie. Wenn nicht, dann kommen sie in den Ofen. So einfach funktioniert das. Punkt.

Mittwoch, 25. Jänner 2006 08:20
Hr. Haider (Jörg - nicht Alfons!) darf mit sich zufrieden sein - es hat schließlich funktioniert, seine seltsamen Reden haben endlich größere Kreise gezogen. Glaubte man bis vorgestern doch noch, der "Ortstafelstreit" würde sich auf gewisse Gebiete von Kärnten beschränken, wissen wir heute mehr. Auch im Burgenland gibt es ewig-gestrige Mitbürger, deren Ansichten sich einfach nicht ändern wollen. Dabei ist zusätzlich zu befürchten, dass dies eher jüngere Mitmenschen sind und sie ihren "Virus" noch jahrelang in ihren Städten und Dörfern umhertragen. Könnte nicht irgendein aufrechter Bürgermeister (ist das jetzt ein Widerspruch in sich?) einer solchen Gemeinde endlich eigenmächtig einen dicken Schlussstrich ziehen und damit ein positives Zeichen setzen? Warum verschanzen sich denn Alle hinter fragwürdigen Gesetzesbestimmungen? Ich stehe weiterhin zu meiner Einstellung (siehe auch Eintragungen vom 23. Dezember 2001 und 13. Mai 2005) und würde mich über mehrsprachige Ortstafeln in "anderen" Orten sehr erfreut zeigen!

Dienstag, 24. Jänner 2006 07:50
Es tut mir jetzt wirklich leid, so sehr ich mich auch anstrenge, ich kann in Robert Mang (50) einfach keinen furchtbaren Verbrecher erkennen. Und damit bin ich vermutlich nicht so ganz alleine. Auch die Medien scheinen sich in diesem Fall doch ein wenig auf die Seite "des Täters" zu stellen. Der Chef eines großen Markt- und Meinungsforschungs- Instituts, Wolfgang Bachmayer, sagt uns hier, warum dies so ist. Eine enorm wichtige Tatsache hat er dabei noch vergessen: die Abneigung gegen einen am Sessel klebenden, inkompetenten und enorm unsympathischen Museumsdirektor und eine am Sessel klebende, inkompetente und enorm unsympathische Ministerin ist glücklicherweise in Österreich so groß, dass sich jeder hier nur zu gerne vorstellen würde, selber diesen blöden und wohlstandsverwahrlosten Kindern ihn Lieblingsspielzeug weggenommen zu haben. Bis zu 10 Jahre soll Mang dafür ausfassen. Sehr interessant! Besonders dann, wenn man bedenkt, dass so mancher Mörder oder Vergewaltiger schon viel billiger davonkam. Merke: Kunst steht in Österreich unangefochten auf Platz 1 - danach kommt laaange nichts - dann (vielleicht) unsere Schifahrer...

Montag, 23. Jänner 2006 08:20
Ich gebe ja zu, in meinem Gartenhäuschen am Berg setzen die heutigen Temperaturverhältnisse sogar mir etwas zu. Bei minus 16 Grad Aussentemperatur wollen sich meine Finger zum Zwecke des Verfassens dieser Zeilen nicht mehr so richtig bewegen - meine Sparsamkeit in Bezug auf Brennholz ist also prompt für die nächsten Tage ausgesetzt. Was für ein Glück, dass die minus 35 Grad aus Moskau nicht wirklich ungemindert über die Alpen kommen können... Aber es gibt dennoch jemanden in meinem Haus, der diese Temperaturen so richtig schätzt. Sicher nicht meine Katze *bruhaha*, die hat heute nur einen etwa 12sekündigen Blick nach draußen gewagt. Nein, der Computer fühlt sich so richtig wohl - kein Wunder bei dieser CPU-Temperatur...

Freitag, 20. Jänner 2006 21:30
Der Krampf rund um "die Bilder" geht mir ganz ordentlich auf das runzelige Säckchen. Jetzt weinen alle Zuständigen bitterlichst, weil so wichtige Kulturgüter für Österreich verloren sein sollen. Und obendrein werden die Österreicher von Maria Altmann als "verlogenes Pack" bezeichnet - Recht hat sie. Wäre ich in ihrer Situation, ich würde die Bilder in mein LA-Wohnzimmer hängen, gleich neben das Poster von Terminator II. Während der exzessiven Partys im geriatrischen Freundeskreis gäbe es dann sicher zahlreiche Essensreste oder Flecken von Kinderpunsch auf den Bildern, welche sie endlich in die dritte Dimension (= Reliefbilder) auffahren ließen. Jeder dürfte die Kunstwerke begaffen und ganz nach belieben angrapschen. Nachdem ein wildes Pärchen durch eine kleine Unachtsamkeit beim Geschlechtsakt noch einen unübersehbaren Riss in "Adele 1" gemacht hat, würde ich die Bilder nach Österreich zurücksenden lassen. Mit folgenden Worten wäre dann alles für immer und ewig erledigt: "Pictures dankend back, this Kitsch passt not zu meine Livingroom. Kisses, Maria."

Donnerstag, 19. Jänner 2006 08:00
Help-tv - gestern am Zweier. Barbara Stöckl versucht die ganze Nation davon zu überzeugen, dass im Internet nicht nur die Freaks und Aussätzigen ihre Kontaktinserate schalten. Ich bin noch nicht so vollkommen überzeugt, hat nicht der als "Kannibale von Rotenburg" bekannt gewordene Armin Meiwes sein Abendessen ebendort (also im Internetz) gefunden?! Aber dann, so mit der Zeit, ich denke hin - und denke her, eigentlich stimmt es doch wirklich. Ich kenne inzwischen so viele Leute, auch im näheren Bekanntenkreis, welche sich auf diese Art kennengelernt haben. Ein ganz liebes Pärchen ist da doch sogar bereits verheiratet. Ich muß meine Einstellung wirklich gehörig überdenken. Gab es da nicht vor etwa einem Jahr ein sehr liebes Mädchen, mit welchem ich den schönsten Briefverkehr hatte, den mArtin sich nur wünschen kann?! Und warum habe ich dann nicht mehr geschrieben?! Sollte ich ihr vielleicht doch noch einmal schreiben, ein einziges Mal nur, als Erklärung sozusagen,...

Mittwoch, 18. Jänner 2006 10:40
Die Tempo 50 - Sache läßt das goldene Wiener-Herz höher schlagen - bis zum Herzinfarkt. Die erste wirklich intelligente Entscheidung der Stadtmütter/väter wird bereits nach ein paar Wochen mit einem "aber nicht..." versehen. Zahlreiche potentielle Wähler konnten es einfach nicht einsehen, warum sie mit ihren fahrenden Penisverlängerungen nur mehr mit maximal 50km/h durch die Stadt flanieren dürften. Angesichts dieses kollektiven Aufschreis kann natürlich auch ein selbstgefälliger Bürgermeister nicht hart bleiben. Leider hat in dieser Stadt ja kaum noch jemand bemerkt, dass man mit 30km/h exakt genau so schnell an sein Ziel kommt, wie mit 55 oder 70km/h. Also werde ich wohl weiterhin von einer nicht Ende nehmenden Schar an wahrhaften Idioten bei jeder roten Ampel angehupt - um bei den darauffolgenden Ampeln das Trottelgesicht abermals zu sehen...

Dienstag, 17. Jänner 2006 20:30
Irgendwie ekelt mir immer mehr vor Kärnten. Sein Landeshauptmann, der im letzten Jahr durch seine seltsame Angepaßtheit nicht weiter auffiel, macht in den letzten Tagen hingegen wieder die alte Figur. Die Weigerung gegen zweisprachige Ortstafeln treibt inzwischen allerhöchste Blüten. Was dem LH da alles einfällt, will ich gar nicht weiter aufführen - mich erstaunt indes, dass die Kärntner selber ihm immer wieder die Stange halten. Wo immer man Kärntner trifft, findet man kaum welche, die gegen Haider Partei ergreifen. Man darf in Gegenwart von Kärntnern keine Haider-Witze machen ("... und i hob die Sau überfahren!"), sie werden immer ganz seltsam, wenn man über Politik redet und die Farbe blau, bzw. orange hat stets Saison - kurz: sie lieben ihren Landeshauptmann! Dies ist für mich absolut nicht nachvollziehbar und macht auch etwas Angst. Bin ich aber froh, dass ich mich über meinen LH bis zum in-die-Hose-luluLulu


Normalerweise eine Person, welche man ohne der Hilfe dieser Bezeichnung als nicht besonders durchsetzungsstark beschreiben würde.

Abnormalerweise auch »Urin«.
-machen belustigen kann. Ein wirklich gutes Zeichen.

Montag, 16. Jänner 2006 16:10
Videotelefonieren - eine wirklich tolle Sache? Selber bin ich an diesem technischen Fortschritt nicht wirklich interessiert, ich gehöre noch zu jener Generation, welche nur zu froh ist, wenn man den Menschen am anderen Ende der Leitung nicht auch noch sehen muß. Diese Erfindung gehört für mich derzeit in das Kistchen mit der Aufschrift "Sachen zum Lachen, etc...". Das ich mit dieser Einschätzung nicht so ganz falsch liege, entnehme ich vor kurzem einem Gespräch mit einem Vertreter der 16+ Generation, welcher sich nicht wirklich der Werbung und den anderen viel(ein)fältigen Marketingmaßnahmen von 3(Drei) und Konsorten entziehen kann - er hat jetzt ein cooles (und enorm teures) Videohandyteil. Bei einem "Video"gespräch mit einem anderen Teilnehmer konnte ich feststellen, dass sich alle Physiker irren: der Schall ist doch viel schneller, als das Licht - um etwa 3 Sekunden (vielleicht deshalb der seltsame Markenname?!!). So lange benötigt nämlich das kleine (Stand!!)bild, bis es dem gehörten Ton folgen kann. Also alles, wie gehabt - viel wird versprochen, nichts funktioniert. Übrigens: bei A1 kann man ja sogar ATV+ sehen... *brüll!*

Freitag, 13. Jänner 2006 09:20
Immer wieder stößt man im Internetz auf Seiten, deren Besitzer/Gestalter es aber auch so gar nicht möchten, dass ihre hübschen Fotos "kopiert" werden. Mit allerhand sinnlosen Aktionen (Bilder verstecken, Bilder zerteilen, Bilder als Hintergrund, etc...) versuchen sie dann, den "Diebstahl ihrer Kunstwerke" unmöglich zu machen. Was natürlich völlig sinnlos ist, denn es gilt ausnahmslos: alles, was Du sehen kannst brauchst Du gar nicht erst herunterzuladen - es befindet sich nämlich bereits auf Deinem Rechner! Bei der Suche nach einem passenden Bild zu einem Beitrag kam ich zu dem äußerst belustigenden Bild rechts. Sven Berger (irgendwie würde "Kalle" oder "Hans Dietrich" wesentlich besser passen..) meint also: "Man sollte im Internet eben nicht jedes Bild klauen". Dieser Satz, bzw. vor allem sein "eben nicht" geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Warum sollte man etwas "eben nicht" tun? Fehlt da nicht ein Grund für das "eben"? Ich tue mir schwer, klein Hans-Sven, bitte klär mich doch auf...!

Donnerstag, 12. Jänner 2006 09:40
Irgendwie ein typisch österreichisches Schicksal. Andreas "Nationale" Goldberger beendet nach Jahren der Mittelmäßigkeit seine sportliche Karriere, verläßt den Springerkader, wird (wie alle Wintersportler in Österreich) zum -Co-Kommentator gemacht und springt während der Vorbereitung auf seinen ultimativen Abschiedssprung mit 215,5 Meter den neuen (allerdings lediglich inoffiziellen) Schanzenrekord am Kulm. Vielleicht ist also regelmäßiges Training für Spitzensportler gar nicht so wichtig? Ich bereite hiermit meine neue Laufbahn als Skispringer vor...

Mittwoch, 11. Jänner 2006 19:20
Der hat zu einer Wahl aufgrufen. Nicht zu jener vom Publikumsrat, die ist schon vorbei. Nein, es ging diesmal um "die Symbole der Österreicher". Eine Liste von Dingen, welche uns Österreicher ausmachen soll. Die Liste von Platz 1 bis 18 ("Klick" rechts) zeigt also, wie sich der Österreicher angeblich selber sieht. "Das Kaffeehaus", "Cordoba" und "Staatsvertrag" verstehe ich ja noch, aber "Lipizzaner", "die Vöst", bzw. "die Schneekanone" sind mir bereits rein identifikationsmäßig ein Rätsel. Ausserdem finde ich, dass wirklich essentielle Begriffe durchaus fehlen. "Politikerärsc*e", "G'schaftelhuber" und "Bananenrepublik" sollten doch eigentlich unter den ersten 5 zu finden sein...

Dienstag, 10. Jänner 2006 22:10
Nach meinen umfangreichen Recherchen für den heutigen Tag passierte, einmal abgesehen von meinem höchst gesegneten Morgenstuhlgang, rein gar nichts von gröberem Interesse. Daher entfällt die Meldung zum Tage. Ein Bild muss aber sein, da ansonsten die Kontinuität der Seite beeinträchtigt wäre.

Montag, 09. Jänner 2006 20:10
Ein kompakter Satz aus dem Nachrichtenblock der soeben gesendeten ZIB1: "Für Sharon beginnt jetzt die lange Phase des Aufwachens, heute haben die Ärzte begonnen, ihn aus dem Tiefschlaf zu holen." Leider wurde weder ein Wort darüber verloren, mit welchem Titel die Ärzte begannen, noch - wie lange die Session andauern sollte. Wieder einmal ein Fall von unzureichender Information von Seiten des . Die harten Fakten kann man sich einmal mehr selber zusammenreimen...

Donnerstag, 05. Jänner 2006 07:40
Ein Brief im (nichtelektrischen) Postkasten. Ich öffne ihn, lese und staune ein wenig. Endlich hat Wolferl erkannt, was er an mir hat - wurde schließlich auch Zeit! Jahre über Jahre raufe ich mich da ab, zahle alles an Steuern was es nur so gibt und verhalte mich nahezu unauffällig. Da ist eine Auszeichnung schön langsam wirklich fällig. Jetzt ist sie endlich da - und ich darf doch ein wenig stolz sein.

P.S.: wer ebenfalls ausgezeichnet werden will, WORD-Doc erarbeiten und mit
Wolly Schümels (na hat der ein Schriftbild, wie der Hahn am Mist...) Signatur verzieren...

Mittwoch, 04. Jänner 2006 08:50
Alles, wie erwartet (und befürchtet): ADSL hatte ich bei "unserer" Telekom termingerecht vor Mitte November gekündigt, sieben Mal angerufen - ob der Brief auch erhalten wurde und alles OK sei, drei Bestätigungen erhalten (eine davon schriftlich), dass mit 31. Dezember alles erledigt sei, und heute linkt sich das ADSL-Modem immer noch ein. Auf deren neuerliche Ausreden bin ich irgendwie nicht mehr so wirklich neugierig - ich will mich heute nicht abermals übergeben müssen. Eigentlich mag ich gar nichts mehr mit irgendeinem Telekomunikations-Unternehmen zu tun haben, sie sind doch in Wirklichkeit alle gleich. Rauben einem mit Sorgfalt den allerletzten Nerv. Ich werde mich jetzt einfach nach der Vogel Strauss - Methode verhalten und über Jahre hinweg abwarten. Völlig egal, was passiert, und ob ich vielleicht ab sofort die irren Rechnungen bekomme - Hauptsache, ich muß nie wieder mit einem der dumpfen Telekom-Mitarbeiter sprechen. Einfach Ruhe...

Dienstag, 03. Jänner 2006 08:20
Aus der Rubrik "Entdeckt". Die restliche, weil nicht so besonders an Kompjutern und Internetzen interessierte Welt, antwortet ja auf die eventuell gestellte Frage: "was halten sie vom Internetz?" meist in etwa mit folgenden Worten: "ich mag das Tschätten nicht so sehr - das alles ist für mich uninteressant!" Die Gleichsetzung von "Chat" (zu deutsch: "Schwätzchen") mit dem Internetz ist zwar etwas zu hoch gegriffen, aber so unrecht haben diese Menschen nicht. Der "Chat" ist eine Einrichtung, in welcher sich tendenziell geistig mit ihrem sonstigen Leben komplett überforderte Menschen ihre täglich für 20,8 Stunden andauernde Langeweile vertreiben - Ausnahmen bestätigen dabei diese Regel - ich kenne auch ein paar wirklich intelligente "Chatter" (z.B.: Claudia M. - bitte verzeihe mir doch diese Aussagen!). Dies bedeutet: ein(e) eventuelle(r) Internet-Neuling(in) kommt nach einem kurzen Ausflug in die Welt der Unzurechnungsfähigen (also nach etwa 3 Minuten) darauf, dass "Internet" aus mehr bestehen muß. Immerhin ein Schluß, den die Meisten nie machen werden. Aber, und damit komme ich zum heutigen Netz-Tipp, es geht auch anders. Irgendjemand hat da eine kleine Chat-Maschine programmiert, mit welcher man sich ganz alleine unterhalten kann, und - dies ist ja das Geniale daran - welche auch dazulernt. Was dem "fleischlichen Chatter" ja zumeist nicht möglich ist. Wer also Lust hat, dem "elektrischen Redepartner" etwas beizubringen, der möge sich hier versuchen. Ein genialer Spaß! Tipp: über Karin und Kurtl weiß er bereits einiges... Kennwörter wie "Glocken" oder auch "Nüsse" sind da von Vorteil...

Montag, 02. Jänner 2006 09:30
Das Jahr 2006 hat dann schließlich doch noch begonnen, obwohl ich bereits den Eindruck hatte es wird vielleicht nix mehr damit. Zeit hat es sich lassen. Und was jetzt? Résumé ziehen? Pff, wen interessiert's. Die neuen Aussichten aufzählen? Pff, wen ... Also was interessiert jetzt wirklich?! Vielleicht der Beginn des österreichischen EU-Vorsitzes 2006? Na geh - aber net wirklich. Mozart - Jahr 2006? Puh...b i t t e ! Ist aber gar nicht so leicht, ein Thema zu finden, welches einem nicht die Tränen des Gähnens in die Augen treibt. Aber dann werde ich doch noch fündig und lese auf : "Der TV-Entertainer Karl Moik hat nach dem "Silvesterstadl" in Klagenfurt einen Schwächeanfall erlitten. Nach Angaben der Tageszeitung "Heute" brach er zusammen und musste von seinen Mitarbeitern entsorgt werden". Wobei ich tatsächlich erst beim zweiten Überfliegen meine freud'sche Fehlleistung in "erstversorgt" erkenne. Eine wahrlich spannende Nachricht zum Start des Jahres 2006. Prosit!


(C) mArtin, im Jaenner 2006.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!