| Dienstag, 28. Februar 2006 11:00 | |
Die Wahl zum lächerlichsten "Sport" - Bewerb der olympischen Winterspiele steht noch an. Wie auch sonst jedes Jahr in einer der Favoritenpositionen, befindet sich heuer ebenfalls Curling ganz oben auf der Liste der Anwärter. Aber, und dies ist gar nicht so leicht, es gibt noch eine "Sport"-Art, welche Curling in der Lächerlichkeit um Längen schlägt: "Boardercross"! Erklärung dieser "Sportart": vier Kontrahenten fahren auf Schneebrettern mit etwa 8 - 15 km/h durch einen Kinderskigarten und hüpfen bis zu 20cm über Schneehügelchen - wer zuerst im Ziel ist, hat gewonnen. Kratzen, beißen, halten und schubsen sind erlaubt - im Ziel sollte man aber möglichst "cool" wirken. Damit die Sache im Fernsehen ein wenig besser wirkt, wird alles mit Super-Duper-Challenge-Zeitlupe versehen, sonst schlafen einem auch noch die Eier ein (bzw. bei den Damen ein Äquivalent...) Der absolute Höhepunkt der Peinlichkeit: Finale der Damen im "Boardercross", eine Amerikanerin mit Namen Lindsey Jacobellis liegt in Führung, sie möchte beim letzten Sprung noch irre cool wirken und greift sich während eines seven-seven-double-inside-spin-tougle-wharfdale-twenty-zack-zack auf ihr Schneebrett - sie fällt um - eine Schweizerin darf im Schritttempo olympischem Gold entgegenfahren. Im Ziel wird natürlich geweint... | |
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| Freitag, 24. Februar 2006 11:00 | |
Wer bekriegt jetzt eigentlich wen? Ost gegen West? Irak gegen Amerika? Europa gegen Asien? Islam gegen Christentum? Europa gegen Amerika? Islam gegen Judentum? Christen gegen Judentum? Schiiten gegen Sunniten? Reich gegen Arm? Oder vielleicht doch lieber Jeder gegen Jeden?! Völlig egal, auch wenn niemand mehr einen Grund für kriegerische Auseinandersetzungen finden würde - den Mächtigen dieser Welt gelänge es mit Garantie - es findet sich immer irgendein veritabler Grund, um jemand Andersdenkenden umzubringen. Vermutlich könnten mir die großen Denker dieser Welt diesen Umstand genau erklären - warum dies eben genau so sein muß. Ob ich das dann auch verstünde, steht auf einem anderen Blatt. | |
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| Donnerstag, 23. Februar 2006 08:10 | |
Altbürgermeister Dr. Zilk geht's angeblich nicht gut - er befindet sich seit Montag im (künstlichen) Tiefschlaf, da Niere und Lunge kurzzeitig versagten. Aber - und schließlich zählt ja nur das - er muß sich auch so gar keine Sorgen machen, er ist doch ordentlich berühmt! In Österreich läßt man keine Berühmten oder Reichen abnippeln - das ist ungeschriebenes Gesetz! Er kann sich darüber vollkommen sicher sein - während sich vier Oberärzte seinen ungeschnittenen Zehennägeln widmen, mindestens ein Primarius rund um die Uhr seinen Kopf im Allerwertesten von Herrn Zilk behält und rund 42 andere hochkarätige Ärzte stets dafür sorgen, dass alles wie am Schnürchen läuft und der bestausgestattetste Operationssaal dieser Republik andauern "bei Fuß" steht - alles wird wieder gut! Er heißt ja nicht Helmut Mustermann oder Helga Musterfrau - die wären bereits eines "natürlichen Todes" gestorben. Beim Eiter des Hippokrates - wie nett heißt es doch in einem Absatz: ...In wieviele Häuser ich auch kommen werde, zum Nutzen der Kranken will ich eintreten und mich von jedem vorsätzlichen Unrecht und jeder anderen Sittenlosigkeit fernhalten, auch von sexuellen Handlungen mit Frauen und Männern... | |
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| Mittwoch, 22. Februar 2006 07:10 | |
Aus allen Wolken fallen wir, da jetzt wirklich auch in Österreich Vögel an der Vogelgrippe verenden. In Österreich - auf unserer Insel der Seligen! Wie gibt's denn das?! Wo fliegen denn unsere Vögel da hin - wo stecken sie sich an? Beim hiesigen Sextouristen weiß man ungefähr, wo er sich seinen Tripper (oder schlimmeres) holt, aber die Vögel?! Und warum füttert man sie am Graben und in der Kärntnerstraße nicht mit Medikamenten?! Machen doch auch schon die Schweinderl im Stall. Präventiv! Da sieht man erst, wie gut es die Massentierhaltung eigentlich mit uns meint. Bitte,... stirbt man augenblicklich, wenn einem eine Taube auf den Kopf kackt, oder erst später? Tut es weh, oder könnte man eventuell davor noch einiges erledigen? | |
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| Dienstag, 21. Februar 2006 05:50 | |
Und was lernen wir aus Vorfällen dieser Art? Wer eine Webseite betreibt, auf welcher er etwas leugnet, und anschließend der Einladung einer Burschenschaft Folge leistet, der kann durchaus mehr ausfassen, als Beispielsweise ein Mörder. Wer Zeichnungen anfertigt, welche einen Propheten zeigen, der darf damit rechnen, angezündet zu werden. Keine Parallelen? Mag sein, aber in meiner unbeholfenen Art, Dinge zu sehen und einzuschätzen, kommt mir beides etwas seltsam vor. In beiden Fällen wird von den "angegriffenen" Menschen die Tat weit höher eingeschätzt, als ein tätlicher Angriff gegen das Leben eines Individuum. In beiden Fällen sind Leute einer gewissen Religionsangehörigkeit automatisch außen vor. In beiden Fällen muß so richtig "hart" durchgegriffen werden. Scheinbar können sich Staaten und/oder Gesellschaften lediglich durch Unverhältnismäßigkeiten so richtig definieren. Ich weiß jetzt gar nicht, ob ich als "Linker" solche Gedanken überhaupt haben darf. Hoffentlich ist dies gestattet, ohne gleich einer "falschen" Partei zugerechnet und verurteilt zu werden... | |
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| Montag, 20. Februar 2006 21:20 | |
Da soll noch einer behaupten, dass der Rock tot ist, oder vielleicht auch nur "schlecht riecht". Was uns die Götter des Rock an der Copacabana bewiesen haben, klingt für die heutigen Würstchen der Popmusik sicher wie ein Hohn. 1.200.000 Zuseher bei einem Konzert, nicht einer ganzen Tournee. Wer von Euch am Strand nicht dabei sein konnte, dem bleibt immerhin noch der Mittwoch Abend im Luftbad ;-) | |
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| Freitag, 17. Februar 2006 07:50 | |
Und es war ein weiteres Mal ein Anruf bei einer "Hotline" von Nöten. Diesmal bei der Netbanking-Zentrale der BAWAG. Als jemand, der den Begriff "Hotline" bereits richtig zu deuten imstande ist, sollte ich auf die Angaben der vollkommen inkompetenten Person am anderen Ende der Leitung eigentlich erwartet haben. Aber, man darf ja noch träumen. Wer Gespräche mit "Hotlines" im Allgemeinen einmal übersetzt haben möchte (schließlich laufen 98,6% aller Hotline-Anrufe exakt so ab), der lese hier aufmerksam nach:Hotline: Knicki-Knacki-Saberlatz-Hotline. Fredi Fesl am Apparat - ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Tag. Was kann ich für Sie tun? Anrufer: guten Tag, mein Auto springt an, aber es fährt nicht - bitte helfen Sie mir weiter?! Hotline: öffnen Sie die Türe, steigen Sie ein und legen Sie den Gurt an! Anrufer: ich sitze doch schon drinnen, und der Motor läuft...?!? Hotline: aha... Bitte öffnen Sie das Garagentor und schalten Sie das Licht ein! Anrufer: ich verstehe nicht ganz?... Hotline: gut, dann fangen wir bei ihrem System an - welches Auto haben Sie? Anrufer: einen Käfer... Und der Motor läuft! Hotline: aha, alles klar. Leider ist ein Käfer zu alt. Diese Motoren funktionieren bei uns nicht mehr! Anrufer: ...der Motor läuft... Hotline: bitte kaufen Sie einen Golf, öffnen Sie das Garagentor und schalten das Licht ein! | |
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| Donnerstag, 16. Februar 2006 10:00 | |
Meine aufrechte Haltung gegenüber Hundebesitzern ist hier inzwischen allgemein bekannt: sie sind ein höchst ignorantes und selten sypathisches Volk, deren einziger Lebensinhalt darin besteht, die Welt ordentlich zuscheissen zu lassen. Die Ausnahmen, derer es in Wien gezählte 27 gibt, bestätigen diese Regel. Was vor 5 Minuten vor meinem Garten geschah, erhebt dieses "Vorurteil" ein weiteres Mal in den Rang der "Tatsache", mit für mich heiterem Nebeneffekt. Ich stehe am Balkon und genieße die Vormittagszigarette. Eine Frau mit Hund an der Leine bleibt so vor meinem Haus stehen, dass sie mich nicht mehr wahrnehmen kann, ihr Hund aber vier Meter vor meinen Augen einen Riesenhaufen auf den von mir zu pflegenden Gehsteig kackt. Während die Frau, ohne mit der Leine zu zucken, weitergehen möchte, mache ich die 10 Schritte zum Gartentor und rufe ihr in meiner besonders freundlichen Art zu: "Bitte um Entschuldigung, Sie haben da etwas vergessen!" Die Frau wird sichtlich rot, ihr Köter kläfft mich an, als ob ich mich nicht in meinem Garten aufhalten dürfte und meint." Ja, ich weiß,... ich habe nur leider kein Sackerl dabei...., also,... ähh,... das letzte Sackerl habe ich bereits verwendet...." Die Antwort meinerseits lautet: "Kein Problem, warten sie 10 Sekunden, ich bringe Ihnen gerne Eines!" Ich gehe hinein, hole ein mittelgroßes Deichmann-Sackerl (vielleicht etwas dünn, aber wird schon gehen!) und überreiche es Ihr mit den Worten: "Bitte sehr, gerne geschehen!" Schwer gedemütigt muß sie die Scheisse einsammeln und ich fühle mich wieder rundum wohl. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser Vorfall in der "Hunde-Szene" herumspricht, vielleicht machen sie dann endlich einen Bogen um das kleine gelbe Haus... | |
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| Mittwoch, 15. Februar 2006 07:00 | |
Darauf haben wir gewartet, wie auf ein Furunkel am Allerwertesten. Damit unsere Regierenden auch zeigen können, dass sie "wirklich arbeiten", machen sie ab und an ganz tolle Schöpfungen, welche sich auch präsentieren und verkaufen lassen. Die Vorteile des »Scheckkartenführerscheins« werden auf der Webseite von unserem Vertreter der 160er Fraktion wie folgt beschrieben: 1.) handliches Scheckkartenformat (wurde sicher von der Regierung entdeckt!!), 2.) Fälschungssicher (wie Euro!) 3.) Unbürokratischer Zugang (geh bitte...!) 4.) Hightech-Produkt aus Österreich (das man sich dieses Satzfragment in dem Zusammenhang überhaupt zu verwenden getraut,..!) Ein Umtausch kostet 45,-- Euro, ist aber nicht verpflichtend. Gut. Da wird also mein alter "Deckel" mit dem Foto von Ashnar Eznahr Onnighur noch gut und gern seine nächsten 30 - 40 Jahre in meinem Ausweistäschchen bleiben... | |
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| Montag, 13. Februar 2006 06:50 | |
Große Auswahl heute: schreibe ich über Karikaturen, Schneechaos, Olympia oder doch den Tod durch H5N1?! Nun, auf das wichtigste Thema habe ich in der Aufzählung vergessen: Ken ist wieder da... endlich! Wir alle haben ihn sicher schon sehr vermisst - denn angeblich wurde er über zwei Jahre lang gar nicht mehr hergestellt. Jetzt aber doch wieder, dafür noch schöner und noch mehr sexy - er soll "europäischer" aussehen, meinen seine Produzenten. Während der 80er Ken mit seiner Gummifrisur eher aus dem amerikanischen extrem-Konsi Lager kommt, der 90er Ken aussieht, als ob er in Bälde für einige schockierende Gewalttaten auf den elektrischen Stuhl müßte und Ken 2000 seinen 18. Geburtstag zwar vor sich, dafür aber eine beeindruckende Karriere als Drogenkonsument hinter sich hat, wirkt der 70er Ken als einziger wirklich "cool" auf mich. Aber ich bin ja vermutlich auch kein Konsument der Kernzielgruppe... | |
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| Freitag, 10. Februar 2006 07:00 | |
Endlich haben die international agierenden Kriminellen auch meine Email-Adressen herausgefunden und senden mir ihre Liebesbriefchen. Mich interessiert daran wirklich sehr, wie denn solche Leute aussehen, die dem Inhalt solcher Emails tatsächlich vertrauen. Zugegeben, was mir Amanda Curtis da verspricht, sieht nett aus: "Nichts tun und dennoch viel kassieren!" - leider, liebe Amanda, bin ich derart paranoid, dass solche Ansagen bei mir sofort den extrem-ablachen-und-am-Boden-wälzen - Effekt einschalten - so gerne ich auch 13.760,30 Schilling in drei Stunden verdienen würde. Bei der Suche nach weiteren Informationen finde ich nebenbei eine interessante Textstelle. Da schreibt ein pickeliger "Jungbroker" mit Nickname "Reuss" z.B. diesen Text. Das Wort »nur« im vorletzten Satz sagt schon einiges über die Zerstörungen in unserer westlichen Welt aus. Obgleich er es bestreitet, Reuss ist das perfekte Opfer... | |
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| Donnerstag, 09. Februar 2006 11:00 | |
Wenn jetzt 100 kg Gold von Seiten der Taliban für den Tod von 12 dänischen Karikaturisten geboten werden, wie darf ich das als höchst Unwissender werten? Ich bitte um entsprechende Anregungen der geistigen Elite dieses (oder auch eines beliebigen anderen) Landes, damit ich nicht auch hier ein weiteres Mal das vollkommen Falsche über eine religiöse Gruppe denke. Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen im Voraus. Mit freundlichen Grüßen, mArtin. (Anmerkung des Autors: falls sich durch diesen Text jemand verletzt fühlen sollte, bitte um eine kurze Rückmeldung, die Zeilen werden danach selbstverständlich je nach Wunsch zensiert!) | |
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| Mittwoch, 08. Februar 2006 08:20 | |
Die Wahrheit? Gut, die Wahrheit: Älterwerden ist allgemein überschätzt. Wie ich den heutigen Abend durchstehe, weiß ich nicht wirklich - der Schei** will irgendwie nicht wirken. Zu Fragen und Anregungen lesen Sie die Packungsbeilage und tragen Sie Ihren Arzt zum Apotheker... Und jetzt habe ich auch schon keine Lust mehr, hier zu kritzeln. | |
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| Dienstag, 07. Februar 2006 08:40 | |
Ein Interview mit einem Skifahrer, der soeben ein mehr oder minder wichtiges Rennen gewonnen hat - das hat ja schon was Rührendes an sich. Die unmittelbar aus dem TV und/oder Radio herüberschwappende Freude, der Stolz,... es spricht einfach ein glücklicher Mensch zu uns und das mögen wir doch. Geht also in Ordnung, auch schon alleine der Quote wegen. Was ich da allerdings weit weniger schätze, sind die inzwischen zur Mode gewordenen "Vorher" - Interviews. Es gilt dabei auf die im wesentlichen stets gleichbleibende Frage: "...und wie bereiten sie sich auf das Rennen vor?!" eine besonders originelle Antwort zu finden. Leider ist man dabei als TV und/oder Radio - Konsument mit der Tatsache konfrontiert, dass sich nahezu alle Spitzensportler vor ihrem Einsatz exakt gleich fühlen, die exakt gleichen Gedanken hegen und auch exakt gleich vorbereiten. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, wenn die exakt gleichen Antworten kommen, die da lauten: "...in diesem Lauf werde ich mein Bestes geben - von den Erwartungen Anderer lasse ich mir keinen Druck machen - es geht dabei nur um dieses Rennen - ..." | |
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| Montag, 06. Februar 2006 06:40 | |
| Eigentlich wäre für heute ein kleiner, leicht zynisch eingefärbter Beitrag über unsere Skifahrer vorgesehen. Auf Grund eines Kommentars von Clemens zu dem wesentlich wichtigeren Absatz vom Freitag entfält dieser jedoch und wird an einem der folgenden Tage nachgeholt. Ich habe den Freitag-Beitrag in einer Stimmung geschrieben, die nicht leicht erklärbar ist - vielleicht war er deshalb nicht so formuliert, wie ich ihn verstanden haben will. Clemens Kommentar hat mich dann obendrein lange Zeit beschäftigt, jetzt muß ich all diese Gedanken loswerden, damit ich wieder meinem Tageswerk nachgehen kann. Als Vorwort sei folgendes gesagt (und betont): ich bin keiner der klugen Köpfe dieses Landes, kein Intellektueller, niemand, der sich in Politik, Wirtschaft, Religion oder anderen Gebieten (einmal abgesehen von »Technik«, aber die hat bei den allgemeinen Betrachtungen des Lebens keinen besonderen Stellenwert) besonders gebildet hat - oder auskennt, oder sich aus sonstigen Gründen hervortun kann - ich bin lediglich jemand, der sich sehr viele Gedanken macht (würde ich sonst seit über sechs Jahren jeden Werktag meine teilweise furchtbar formulierten geistigen »Ergüsse« auf einer HeimseiteHeimseite Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden. Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte. Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,... veröffentlichen?!). Die Gedanken zu dem "Freitag-Thema" fühlen sich in mir ziemlich eindeutig an, können aber leider - vermutlich durch fehlende Bildung - nicht so leicht zu Papier gebracht werden. Deshalb greife ich jetzt Clemens Kommentar auf (an dieser Stelle einen herzlichen Dank an Dich, ich weiß Deine "Treue" auf der Seite sehr zu schätzen!!), diese Konkretisierung macht es mir ein wenig leichter, Stellung zu beziehen: Diese Vermutung liegt vielleicht nahe. Wissen kann es aber niemand so genau - abgesehen vom Zeichner selber. Aber ich nehme jetzt einmal an, es sei tatsächlich so. Auch dann bleibt es für mich eine Zeichnung. Wenn sie mir nicht gefällt, werde ich sie negieren. Wenn sie mich angreift, werde ich etwas wütend und denke mir "diese Drecksau...!" Wenn sie meine Werte beleidigt, fotografiere (oder scanne) ich sie und schreibe in der »HeimseiteHeimseite Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden. Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte. Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,... von mArtin« ein paar ordentlich zynische Sätze über sie. Danach geht es mir besser, der Tag beginnt ohne Androhung von weiteren Sanktionen. Ist möglich und auch wahrscheinlich. Man kann aber nur dann etwas "anzetteln", wenn man weiß, wie das Gegenüber reagieren wird. D.h. bei einem Menschen mit gesundem Verstand kann ich mit keiner Meldung, mit keiner Zeichnung, mit keiner Beleidigung etwas derartiges "anzetteln". Wenn ich mich in einer niederträchtigen Weise angegriffen fühle (was zugegebener Maßen eigentlich nie geschieht), dann wende ich mich einfach von der betreffenden Person/dem Personenkreis ab - und reagiere vorerst nicht mehr weiter. Mir würde es nicht einmal im entferntesten in den Sinn kommen, Flaggen oder sonstige Symbole anzuzünden, Schriftstellern öffentlich die Hinrichtung anzudrohen, oder Regisseure umzubringen. Völlig egal, welchem Kulturkreis, oder welcher Religion ich angehöre - wenn ich an der "zivilisierten Welt" teilhaben möchte, dann gelte ich berechtigterweise als gefährdend, wenn ich so etwas tue. Was, wenn jetzt Millionen von Dänen mit dem gleichen Recht die Schändung ihrer Fahne rächen wollten...? ...von "Reflex" kann aber auch überhaupt keine Rede sein. Schon lange vor diesem Vorfall, lange vor der Ermordung von Theo van Gogh,... so etwa zu der Zeit von Ayatollah Khomeini's Aufruf gegen Salman Rushdi wurde mir bewußt, dass hier irgendetwas nicht stimmen kann. Ich konnte und kann es weiterhin nicht nachvollziehen (und bin auch wirklich froh darüber!!), dass Menschen in dieser Art reagieren - dies ist und bleibt mir völlig fremd. Für mich hat dies alles auch nichts mit "Pressefreiheit" zu tun, die Presse war vermutlich noch nie so unfrei, wie heute. Ich lebe in einem "Naheverhältnis" zu einer größeren "unabhängigen" Tageszeitung und sehe daher täglich, wie »abhängig« in Wirklichkeit gearbeitet werden muss - dabei sind allerdings die politischen Abhängigkeiten den monetären schon längst gewichen. "Meinungsfreiheit" trifft die Sache schon eher, ist aber auch nicht genau das, was ich hier fühle. Ein Beispiel gefällig? Lese dies: "ich frage mich, ob der inhaber dieser seite ein psychopath ist oder einfach nur minderwertigkeitsprobleme hat. echt schlimm. tiefste anteilnahme, wenn man bedenkt, dass der autor auch wählen darf..." ein, möglicherweise als Beleidigung gemeinter, Eintrag in mein Gästebuch. Wie darf ich darauf reagieren - wie jemand, der diesen Text als Angriff über seinen Propheten liest? Ich habe mich darüber besonders mokiert, das Sätzchen im Gästebuch kommentiert und mich gewundert, dass es tatsächlich Menschen gibt, für die "Ironie" ein Fremdwort zu sein scheint. Der angegriffene Prophet allerdings würde mit voller Breitseite "Verteidigung" erfahren - und dies nicht nur mit Worten. Binnen Stunden hätte dieser Beitrag in der arabischen Welt seine Runde gemacht, Prediger würden aufhetzen, Fahnen würden verbrannt, Menschen würden vielleicht getötet, oder zumindest tausendfach der Tod angedroht. In der Meinung Vieler werden vermutlich bei diesem Beispiel "Äpfel mit Birnen" verwechselt; ich sehe das nicht so. Der Wert eines Gottes oder Propheten kann einfach nicht durch den "Unwert" eines einzelnen Menschen erklärt werden. Dieses Erklärungsmodell hinkt für mich. Jeder einzelne Mensch dieser Welt hat mehr Wert, als alle Religionen mitsammen. Sonst wäre wohl der Sinn der Religionen selber ad absurdum geführt. "In der Falle" mit den von Dir beschriebenen Menschen sitze ich definitiv nicht. Diese sitzen in einem großen Boot, zusammen mit all den Fundamentalisten als stillen Passagieren - und merken es nicht einmal. Zugegeben, das andauernde Verhöhnen eines Gegners ist nicht die feinste Art - es bietet aber immer noch absolut keine Rechtfertigung für derartige Ausschreitungen und Aufrufe. Nur weil Teile "des Westens" wissen, wie man "den Osten" auf 180 bringt, macht dies "den Osten" noch immer nicht zum Opfer. Was politisch in diesen Gebieten geschieht, und warum sich ein einzelnes Land in dieser Welt anmutet, die Herrschaft über den Rest zu übernehmen, ist höchst bedenklich - und gehört sicher auf breiter Front diskutiert. Dafür bin ich allerdings nicht klug genug, ich wollte lediglich über diesen aktuellen Vorfall meine Gedanken verbreiten. Abschließend möchte ich endgültig unter Beweis stellen, dass es anders geht: Clemens ist komplett anderer Meinung als ich und hat mich, liest man ein wenig zwischen den Zeilen, auf die Seite von Rechtsextremen gestellt. Anstatt jetzt sein Bildnis anzuzünden, seinen Server mit DDoS-Attacken zu bedrohen oder seinen Namen in einem stillen Gebet zu verdammen, setze ich mich viel lieber mit seinem Kommentar auseinander, schätze ihn immer noch sehr als besonders kompetenten Besucher meiner Seite (...und dies nicht nur deshalb, weil es ja nur 4 Besucher auf der Seite gibt und ich um jede Seele betteln muss!) und freue mich über jeden seiner Einträge! Clemens ist nämlich auch ein Mensch, der sich Gedanken macht - und diese dürfen -nein, sollen!- von den Gedanken anderer Menschen abweichen, wie öde wäre es sonst auf unserem Planeten... mArtin. | |
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| Freitag, 03. Februar 2006 08:20 | |
Terror funktioniert - und zwar wirklich gut! Diese Funktionalität hat sich seit den 70er Jahren des vorigen Jahrtausends stetig weiterentwickelt, sodass wir durch die schleichende Anpassung gar nicht mitbekommen haben, wie sehr sich diese niederträchtige Art des Kampfes auch in unsere Leben gedrängt hat. Beispiel gefällig? Ich höre in den Nachrichten der letzten Tage von schlimmen Vorfällen rund um eine Karikatur, welche in einer dänischen Zeitung erschienen sein soll. Sofort auf die Suche ins Netz, und?! Nichts. Absolut nichts. Kein einziges Internet-Magazin, keine einzige Zeitung, niemand getraut sich, diese Karikatur zu zeigen. Man versteckt sich hinter Floskeln, wie: "wäre nicht korrekt", "Schändung einer Religion", etc. Beim (übrigens wirklich sehr gelungenen) haschrauchenden Jesus (siehe Eintrag vom 21. März 2002) waren die Zeitungen und das Internet voll von Abbildungen - aber dafür wird ja auch niemanden der Tod durch Explosion angedroht, die Hardcore-Christen (die ich ebenso wenig schätze) leben zum Glück nicht mehr im Mittelalter. Fündig wurde ich in der linken Netz-Unterwelt, wo man auch nachlesen kann, was jenen Menschen geschieht, die auf ihren Seiten dieses Bild dennoch veröffentlichen sollten. Ich möchte mich schon jetzt dafür entschuldigen, dass ich in der nächsten Zeit entgegenkommenden Männern mit langen Bärten und Frauen mit schwarzem Kopftuch leicht paranoid ausweichen werde... | |
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| Donnerstag, 02. Februar 2006 08:00 | |
Ich spiele jetzt Milchmädchen und stelle ein paar Rechnungen an - dazu muß aber vorerst ein wenig ausgeholt werden. Im »Hohen Haus« wird derzeit eine neue Gesetzesvorlage diskutiert, welche eine weit schlechtere Förderung von alternativer Energiegewinnung (Wind, Solar, Photovoltaik., Biomasse) zur Folge haben soll. Das für die Förderungen verantwortliche Höchstverdiener-Würstchen (der Name tut wieder einmal nichts zur Sache) negiert die Angriffe der Linken und erzählt voller Stolz: "... und wir schütten jedes Jahr 160 Millionen Euro als Förderungen für alternative Energiegewinnung aus!" - bei diesem Satz krampft sich in mir alles zusammen. 160 Mio Euro? 160 Mio. Euro?? Für dieses Geld bekommt man nicht einmal drei (und schon gar nicht fünf!) lächerliche Bilder von Klimt - und diese Summe soll die Art der Energiegewinnung eines Landes nachhaltig (Politiker-Lieblingswort) ändern?! Auf der anderen Seite nehme man z.B. einmal einen eizigen Posten unseres Budgets,... zum Beispiel, ... was hätten wir denn da, ... hmmm..., ach ja: die Abfangjäger kosten rund 2 Milliarden Euro; welche unübersehbare Menge von alternat energiespendenden Quellen damit zu fördern wohl möglich wäre? Also zumindest gehen sich dafür sicher 50-70 diverse Klimteriche aus... | |
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| Mittwoch, 01. Februar 2006 06:30 | |
Keine Verurteilung, keine Konsequenzen. Dem Linzer FPÖ-Klubobmann Manfred Traxlmayr konnte nicht nachgewiesen werden, dass er tatsächlich Bilder mit kinderpornographischen Inhalten auf seiner Festplatte gespeichert habe. Die Vorwürfe der Vergewaltigung und der geschlechtlichen Nötigung wurden ebenfalls nicht bewiesen - also eigentlich unschuldig?! Von mir aus. Zu denken gibt mir lediglich, dass auf seinem Computer doch kinderpornografische Bilder gefunden wurden - wenn diese nicht auf der Festplatte gespeichert waren, wie dann? Oder gilt vielleicht in diesem Zusammenhang ein "Memory-Stick" nicht als Festplatte, bzw. alle Dateien in den TemporaryInternetFiles gelten als "nicht gespeichert"?? Dass sein Gedankengut zumindest zweifelhaft erscheinen darf, stellt er mit einem »Lieb-Link« (welch feinsinniges Wortspiel!) auf seiner Homepage unter Beweis. Denn auf der Seite der österreichischen (!) Burschenschaft liest sich u.a. folgender Text: »Für die Deutsche Burschenschaft gilt: Unser Vaterland ist die angestammte kulturelle und geistige Heimat aller Deutschen, unabhängig von staatlichen Grenzen. Das Vaterland und seine kulturelle Identität auf der Basis des Selbstbestimmungsrechtes der Völker zu bewahren, lebendig zu erhalten und zu schützen, ist Pflicht jedes Deutschen.« na servusna servusAusdruck der gehobenen Indignation. Eine mögliche Steigerung der Empörung ergibt sich durch den Zusatz: »G'schäft«. ... | |
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