| Sonntag, 31. Dezember 2006 20:20 | |
Guten Rutsch nach 2007 - bis nächstes Jahr! | |
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| Freitag, 29. Dezember 2006 09:00 | |
Wer kennt sich schon in der österreichischen Politik so richtig aus? Welche Partei steht jetzt wofür und warum - oder - welcher Abgeordnete blickt jetzt in welche Richtung - und warum?! Richtig. Eigentlich weiß man das nicht mehr so genau. Die Grenzen zwischen konservativ und progressiv sind schon lange aufgeweicht, ob jemand national(istisch) denkt, ändert sich von einer Minute zur nächsten. Ganz nach den so enorm aussagekräftigen Imas-, Fessl-, OGM-, Gallup-, und Market- Umfragen. Schließlich muß der moderne Politiker dem Volk nach dem Maul reden, sonst wird da gar nix! Da sind wir dann aber schon sehr froh, dass wir für unsere private politische Kurskorrektur den | |
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| Donnerstag, 28. Dezember 2006 10:30 | |
»Gesund & Fit 2007 Wien« - dieses Heftchen im Format A5 lag heute im Postkasten - »Ärzte und Gesundheitsführer Wien Wellnesstipps Österreich«, so der Untertitel. Der Herold Verlag ist also besonders an meiner Gesundheit interessiert und will mir diesbezüglich weiterhelfen - sehr lieb von ihm! Im Inneren des Heftchens befindet sich allerdings mehr an verkleideter Werbung, als einem lieb ist. Jeder scheinbar uneigennützige Artikel wird mit flankierender Werbung garniert. So erfahre ich was zu tun ist, wenn ein Zahn verloren geht - inklusive www - Adresse, was Rauchen alles anrichtet und das ich es auch mit Laser loswerden kann (um kundenfreundliche EUR 368,--, ein gutes Laserschwert bekommst Du schließlich nicht beim Hofer!!) und warum mein Darm nicht gesund sein kann, wenn nicht Milliarden Darmbakterien aus der Pille Tag und Nacht für meine funktionierende Verdauung sorgen. Im Wellnessbereich der Broschüre lassen dann sogar die Artikel aus, hier bestimmen einzig die Hotels, Ressorts und Wellnessoasen, was Sache ist. Mit Abstand am interessantesten ist aber die Tabelle auf Seite 8. Hier erfahre ich aus allererster Herold-Hand, dass ich mit meinem Alter (man würde mich immerhin bereits in der wunderbar klingenden Kategorie »40+« aufheben) immerhin jedes Jahr 12 Untersuchungen vor mir haben sollte - na servusna servusAusdruck der gehobenen Indignation. Eine mögliche Steigerung der Empörung ergibt sich durch den Zusatz: »G'schäft«. G'schäft! Danke herzlichst, da bleibe ich dann doch lieber gesund...! | |
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| Mittwoch, 27. Dezember 2006 23:50 | |
Im Radio wurde es bereits in der Früh durchgesagt: man erwartete am heutigen Tag die größten Weihnachtsumsatz - Tageseinnahmen, da exakt heute die ganzen Geschenk - Gutscheine eingelöst werden (müssen?!). Naja, wenn es schon durchgesagt wird, dann dürfen auch wir nicht fehlen! Also aufgebrochen - auf die Mariahilferstraße und - hinein ins Getümmel. Die Vorhersage hatte wahrlich nicht gelogen. Etwa 200.000.000 Personen wollen zur gleichen Zeit in den Tempeln der Unterhaltungselektronik ihre Gutscheine in diverse klingende, singende und bunt leuchtende Gerätschaften umwandeln - was am meisten klingt, singt und leuchtet hat daher auch die größte Chance, gekauft, bzw. eingetauscht zu werden. Dies verhält sich bei den Urvölkern im Regenwald übrigens genauso. Auf Grund der enormen Masse an Jägern und Sammlern gab es von der ansonsten so exzellenten Beratung in den Elektronik-Fachmärkten diesmal gar nichts zu sehen - die Verkäufer haben sich vorsorglich krank gemeldet oder stehen in 3er- bis 5er- Grüppchen zusammengerottet hinter den Verkaufspulten im Verkäufer-Leo. Daher bleibt uns nichts anderes, als die seltsamen Erklärungsschildchen der diversen Produkte zu lesen, welche vermutlich in sehr dunklen und verrauchten Hinterzimmern von legasthenischen, mit Rechtschreib- und sonstigen Schwächen behafteten Schulabbrechern erstellt werden - dies ist übrigens in allen Märkten gleich. Derzeit voll in Mode ist das Betonen der diversen Eigenschaften durch zahllose Ausrufezeichen, wobei die Anzahl derselben bei Saturn bisweilen die größte ist: »Polyphone Klingeltöne!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!, Display mit 64.500 Farben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!« was wirklich sehr schön zu lesen ist. Den Schreibe-Bock abgeschossen hat allerding die Hartlauer-Filiale in der Mitte der Mahü, denn dort bietet man derzeit ein Mobiltelefon mit »2 Megapürzel!« an... naja, wer`s braucht... | |
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| Freitag, 22. Dezember 2006 08:30 | |
Manchmal habe ich Vorahnungen. Einfach so - ohne triftigen Grund. Und manchmal bis öfters, da erfüllen sich diese, einfach so - ohne triftigen Grund. Manch Einer würde es benennen mit: »das habe ich im Urin!« oder »ich spüre es im Bauch« oder ähnlich. In meinem Urin oder Bauch habe ich derzeit das unbestätigte Gefühl, dass wieder ein neuer (bereits verblassender ?!) Stern den Pophimmel erklommen hat. Für eine Musik-Millisekunde leuchtet das Licht ein wenig heller auf die »Scissor-Sisters« um danach doppelt so schnell wieder zu erlöschen. Ist auch gut so - »One Hit Wonder« muß es einfach geben. Wie furchtbar unübersehbar wäre der Musikmarkt, wenn es nachfolgende Leute für mehr, als einen Hit gegeben hätte?!: Lipps Inc. - Funkytown, Sugar Hill Gang - Rapper's Delight, Soft Cell - Tainted Love, Taco - Puttin' on the Ritz, Peter Schilling - Major Tom, Musical Youth - Pass the Dutchie, Livin' in a Box, usw. usf... | |
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| Donnerstag, 21. Dezember 2006 16:20 | |
| Es wird heutzutage ohnehin zu viel wenig Weihnachtliches gesungen und gespielt. Deshalb ganz einfach diese nicht so gänzlich unbekannte Melodie mehrmals anhören: 1, 2, 3, 4, . . . | |
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| Mittwoch, 20. Dezember 2006 12:50 | |
Alles hat ein Ende. Meine allerletzte offizielle Fahrt mit dem Auto, welches mich die letzten 13 Jahre über so freundlich und dienstbeflissen begleitet hat, ist relativ unspektakulär. Aus dem 7. Bezirk nach Hause. Und jetzt steht es da. Ohne Kennzeichen. Ohne Zulassung. Ohne Ziel. Die neuen Nummerntafeln mit dem blauen Europa - A zieren bereits einen anderen Wagen - den N a c h f o l g e r. Kein schöner Name, den muß der sich erst einmal verdienen. Baba Auto! | |
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| Dienstag, 19. Dezember 2006 19:20 | |
Wenn wir Science-Fiction Filme sehen, wo Computer die Herrschaft über den Menschen übernehmen, dann sehen wir das recht entspannt. Es belustigt uns, vielleicht mag es dem Einen oder Anderen einen leichten kalten Schauer über den Rücken jagen, aber niemand würde daran denken, dass es sich schon seit längerer Zeit genau so verhält. Ob wir wollen, oder nicht - wir lassen uns täglich von Computern manipulieren. Wieder einmal klar geworden ist mir das heute in einer Tschibo-Filiale im Westen Wiens. Eine Dame wollte gerne eine Kaffemischung kaufen. Zwei Sorten, welche ihr wohl schmackhaft und mischbar erschienen, sollten von der Verkäuferin für einen Kaffeegenießer als Geschenk gemischt werden: »...das geht leider nicht...« entgegnet die Verkäuferin der anfragenden Dame »...ich kann das im Computer so nicht verbuchen, diese Position ist nicht vorgesehen!« Die potentielle Käuferin gibt sich sofort und ohne jegliche Verstörung mit der vorgebrachten Erklärung zufrieden und sucht auch gleich nach etwaigen anderen Gustostückerln. Seltsam, wie gewohnt wir diese Erklärungen sind. Freilich könnte man das Verhalten der Verkäuferin auch als Ausrede darstellen, da sie lieber die ruhige Kugel schieben möchte, aber genau diesen Eindruck hatte ich absolut nicht! Liebend gerne hätte sie dieses möglicherweise überragende Geschmackserlebnis verkauft, aber es geht eben nicht. Der Computer will das nicht verkaufen - wem will man da Paroli bieten? HAL ist dagegen und HAL wird schon wissen, warum! ...HAL weiß es...! | |
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| Montag, 18. Dezember 2006 16:10 | |
Ich habe ein Problem. Sozusagen ein Problem mit meiner »Imaginierung«. Ich weiß nicht, wie ich mir jene Person innerhalb der Unternehmung TELE2 vorstellen darf, welche ich so gerne Länge mal Breite ins Gesicht treten möchte. Für all die komplett verbocktverbocktAngeblich ein Wort, welches lt. einschlägiger Lexika (zumindest in den unendlichen Weiten des Netzes) im gesamtdeutschen Sprachraum seine Anwendung finden soll. Ich möchte an dieser Stelle allerdings zu bedenken geben, dass hier im östlichen Teil des Alpenlandes die »Bock« unsere Schuhe sind. Das sagt jetzt zwar nicht unbedingt etwas über »verbockt« aus, aber ich wollte es zumindest erwähnt wissen. en Dinge, welche in Zusammenhang mit meinem TELE 2 Complete-Anschluß von TELE2 tagtäglich verbrochen werden. Nein, eigentlich nicht nur ins Gesicht, selbstverständlich auch in den Körper. Und zwar dann, wenn er oder sie bereits reglos am Boden liegt und hilflos um Gnade fleht. Das wäre so wunder- wunder- schön... »halt mArtin - Stopp!! Hass und blinde Gewalt sind doch wirklich keine zivilisierte Antwort!! Versuche doch vorerst noch Deine Probleme mit TELE2 so zu lösen, indem Du versuchst, Dich mit Mitarbeitern von TELE2 auseinanderzusetzen. Rufe bei der TELE2 - Helpline, bei der TELE2 - Hotline und der TELE2 - Wäscheline an und frage nach! Dort wird Dir jeder brave Mitarbeiter gerne behilflich sein!!« ... Gut, habe ich etwa 20 - 30 Mal gemacht. Wem darf ich also jetzt die zum Himmel schreiende Dummheit aus dem Schädel prügeln? | |
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| Freitag, 15. Dezember 2006 12:30 | |
Weihnachtszeit. Die schönste Zeit des Jahres. Endlich wieder. Wir lieben einander - haben Mitleid mit den Armen und Schwachen unter uns - nehmen uns Zeit für jeden einzelnen anderen Menschen. Wir schenken all unseren Mitbürgern täglich ein helles Lächeln im Zeichen der Nächstenliebe. Unsere Herzen gehen auf, wir tun Jedem, der uns begegnet, alles nur erdenklich Gute. All die Menschen in unserer Umgebung sind fröhlich und gut gelaunt. Wir verachten jetzt auch nicht mehr den Bettler vor dem Supermarkt oder in der U-Bahn und geben ihm unser letztes Kleingeld. Wir spenden in diesen Tagen für SOS-Kinderdorf, Caritas, Menschen für Menschen, Licht ins Dunkel und den Lions Club. Wir trinken für einige gute Zwecke Punsch auf einigen guten Weihnachtsmärkten. Wir tragen die Wintersonne im Herzen und haben rote freundliche Bäckchen, die wir gerne unseren Mitmenschen präsentieren. Lediglich mArtin, der hässlich alte Misanthrop, der denkt sich so ganz im Geheimen: »ge bitte - geht's doch olle Schei**en!« | |
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| Donnerstag, 14. Dezember 2006 07:50 | |
»Staatsbürgerschaft: Haider gegen Verfassungsgerichtshof!«... wenn man diese Überschrift liest, glaubt man bereits zu wissen, was dahinter steckt. Aus der südlichen Ecke unseres Landes kommen schließlich immer wieder die populistischen Sager zum (Un)Thema Integration. Einem seit 13 Jahren in Österreich lebenden Sudanesen wird von LH Haider die Staatsbürgerschaft verweigert. Verschiedene Vorwürfe stehen im Raum, man hört in diesem Zusammenhang von Gewalt gegen Schulkinder, dem Gutheißen von 9/11 und es hat diesen Herbst eine Abmahnung wegen »aufhetzenden Inhalten« für Mohamed Amin Amir im Rahmen seiner Lehrtätigkeit als islamischer Religionslehrer gegeben. Diese Dinge kann ich nicht beurteilen, darum sollen sich Andere kümmern - gröbere Differenzen mit höheren Vertretern seiner eigenen Glaubensrichtung sind bekannt. Was mich an dieser Causa aber viel eher interessiert, ist der Umstand, dass Mohamed Amin Amir Frauen zur Begrüßung nicht die Hand geben möchte - »Mohamed hat gesagt, dass man fremde Frauen nicht berühren darf.« bzw. »Die Sunna schreibt vor, dass es verboten ist, Frauen zu berühren.«. Haider wundert sich nun, dass der große Aufschrei der Feministinnen ausbliebe, nur zu gerne würde er vermutlich diesen instrumentalisieren. Was also jetzt als unbeteiligter und braver Staatsbürger denken, fühlen oder gar tun? Ist eine Begrüßung per Händedruck in unseren Breiten wirklich so wichtig, bzw. drückt diese wirklich etwas aus? Für mich ja, denn ich habe mir bereits vor langer Zeit geschworen, niemals einem Politiker die Hand zu geben - dies käme einer Kapitulation vor meinen inneren Werten gleich. Bis jetzt habe ich mich daran gehalten - anläßlich eines Besuchs der Wahlkandidaten Schüssel, Haider, irgendeinem SP-Politiker - dessen Namen ich bereits vergaß und Van der Bellen im Wahlkampf 1999 im Studio der Antenne1 habe ich lediglich Van der Bellen die Hand gegeben (dieser steht von Beginn an als einziger Politiker auf meiner »Ausnahmeliste«, da er sich bereits als Mensch geoutet hat!), bei den Besuchen der anderen drei habe ich Arbeit im Produktionsstudio vorgeschoben. Für mich drückt also ein Händedruck schon einiges aus und ich möchte diesen nicht an Unwürdige verschwenden, oder mich gar mit deren verdorbener Aura besudeln. Was jetzt - Staatsbürgerschaft oder nicht? Ich denke, dass sich in diesem Fall endlich einmal zwei ebenbürtige Proponenten gegenüberstehen, von mir aus darf man beide getrost ausweisen... | |
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| Mittwoch, 13. Dezember 2006 20:10 | |
Wieder eine rote Ampel, bzw. ein kleiner Stau auf der Neustiftgasse, der mich in Gedanken versinken und durch die Gegend blicken läßt. Das Wort »Asylbewerber« holt mich aus dem Narrenkastl, weil es doch auf einem Zettel hinter einem Scheibenwischer eines geparkten Wagens steht - und dort sollte doch normalerweise ein Zettel mit »Nightclub«, »gratis Parken« oder »Megaclubbing« stecken. Also kurz aus dem Wagen gesprungen und diese Nachricht eingeholt. Kommentare zum Zeitgeschehen, so lautet der harmlos klingende Titel dieser Botschaft. Lese ich die Nachricht so, wie es vom Verfasser erwünscht ist, dann fehlt für meinen guten und aufrechten Tag nur noch ein schwarzer Dealer bei der U-Bahn Station Burggasse. Lese ich die Nachricht ein wenig anders, dann weiß ich, warum die AFP Zuschriften nur an ein Postfach möchte... | |
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| Dienstag, 12. Dezember 2006 10:20 | |
Die Chance, solch eine Rechnung bei einem Hofer Einkauf präsentiert zu bekommen - allerdings ohne direkt darauf hinzuarbeiten! - steht nach meiner Berechnung etwa 1 zu 2.614.598 - also in etwa ähnlich, wie die Chance auf einen feinen Lotto-Sechser mit Solo-Jackpot. Mein Fazit daraus: am gestrigen Tage hätte ich auf das Einkaufen verzichten und doch lieber zu einer Lotto Annahme Stelle gehen sollen. Typischer Fall von Hätti-Wari - aber was soll's. So freue ich mich immerin über eine wirklich gelungene Rechnung... | |
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| Montag, 11. Dezember 2006 21:50 | |
Ich bin ja so froh! Samstag Abend - ich habe sehr brav am Computer gesessen und wie ein Besessener programmiert (das Ergebnis wird übrigens sofort nach Fertigstellung auf http://kaefer.mats.at/ zu sehen sein). Ich bin ja so froh! Nebenbei habe ich Thomas Gottschalk in der Weihnachtsausgabe von »Wetten Dass« konsumiert, sozusagen in der Radio-Light-Version. Lediglich bei mir interessant scheinenden Äußerungen der geladenen Gäste wechselte ich kurz von der interaktiven PC-Glotze zur absolut passiven TV-Glotze. Ich bin ja so froh! Einige »Höhepunkte« konnte ich daher miterleben: eine nahezu unbekleidete Frau sitzt auf einem Barhocker, hat eine grüne Zunge und singt, Helge Schneider liest, Ein Musiker (formerly known as Cat Stevens) macht seltsame Äußerungen und versucht zu singen, Kinder schnüffeln an gesegneten Drogen,... Ich bin ja so froh! Bei der Kinderwette war ich schließlich ganz Ohr - ob sich denn der Gottschalk ein wenig über den Weihrauch-und-THC-oder-vielleicht-doch-nicht-Hoax ein kleines Geschichtchen über die Lippen kommen lassen würde? Kam nicht, dennoch: die kirchlichen Arbeiten im Rahmen der Messdienerschaft wurden nach aller Regel der Kunst von Gottschalk zerlegt und listig hinterfragt. Zu guter Letzt läuft Gottschalk, bewaffnet mit dem Weihrauchkessel, wie ein kleiner (eher: großer) Teufel durch die ersten Reihen der Zuschauer und vollführt noch allerlei (un)christlichen (Un)sinn. Herrlich! Ich bin ja so froh - das gesehen zu haben. Ich bin ja so froh, dass es keine Wette mit islamischen Gebräuchen war, sonst gäbe es heute wieder 127 Aufstände in muslimisch geprägten Städten in aller Welt, zahllose angezündete westliche Einrichtungen und Fahnen, mindestens 35 Tote und Verletzte durch Selbstmordattentäter... Ich bin ja so froh! | |
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| Donnerstag, 07. Dezember 2006 07:30 | |
»Tele2«, alleine die Nennung des Firmennamens löst bei mir schwere Hautreizungen, diverse Ödeme, Sprüh-Durchfall, Brechhusten und eklatantes Afterjucken aus. Was mir bei diesem Verein in den letzten fünf Monaten an (garantiert einklagbaren) Furchtbarkeiten untergekommen ist, sprengt eindeutig den hier zur Verfügung stehenden Platz. Heute interressiert mich daher nur eines: wenn diese Firma, so wie in ihrer Werbung behauptet, bereits über 100.000 !!zufriedene!! Kunden verfügt, dann soll sich aber jetzt sofort nur ein Einziger von denen bei den Kommentaren eintragen! Aber sofort! Da sich statistisch gesehen unter den Lesern dieser Seite zumindest 11,47 dieser zufriedenen Kunden von Tele2 befinden, sollte dies auch gelingen. Tut es das nicht, darf jeder seine eigenen Schlüsse ziehen... | |
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| Mittwoch, 06. Dezember 2006 21:40 | |
Ganz entgegen meiner sonstigen Absichten auf dieser Seite werde ich mich hier und heute ganz herzlich bei jemanden bedanken. Nämlich bei einer Versicherung. Bei einer Versicherung?! Der Dauerleser der »HeimseiteHeimseiteAngeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden. Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte. Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,... von mArtin« - und damit ein ziemlicher Kenner der »Gedanken von mArtin« ist spätestens jetzt komplett aus dem Häuschen. Bei einer Versicherung?!? Das sind doch sonst jene Unternehmungen, die hier ihr Fett abbekommen?! Also genau genommen, bedanke ich mich auch nicht bei einer Versicherung, sondern vielmehr bei einem Mitarbeiter dieser Versicherung. Ich habe also über Jahre hinweg eine viel zu hohe Prämie für den Rosthaufen vor meiner Türe gezahlt. Was bekommt man in so einem Fall zurück? Ein simpler Anruf bei der Generali klärt mich auf: »normalerweise natürlich gar nichts - Sie sollten halt stets den Vertrag lesen und müßten dann beieinspruchen!« klärt mich die Dame am Telefon auf - und weiter: »... in manchen Fällen wurden aber auch schon zwei Jahre zurückgerechnet und diese Summe dann gutgeschrieben...« Aha. Zusätzlich wurde, als ob mein Auto in diesen Tagen der Magnet für das Böse sei, der Kübel vor meinem Haus leicht angefahren - und der Täter leugnete trotz Zeugen den Vorfall. Ich wolle mich hier nur unrechtmäßig bereichern - dies war seine, und auch die Meinung seiner Frau. Extrem laaaange Story, kurze Zusammenfassung: in beiden Fällen habe ich meinen Versicherungsberater per Email Bescheid gegeben, mit den Hintergedanken: »nutzt's nix - schadt's nix!«. Und in der letzten Woche, bzw. heute kam die Aufklärung. Von der zuviel einbezahlten Versicherung bekomme ich die lezten fünf Jahre gutgeschrieben, immerhin über EUR 500,-- und die Frau des Unfallfahrers rief mich heute nachmittag reumütig an, jetzt doch auf mein ursprüngliches Angebot der schnellen Einigung einsteigen zu wollen. In beiden Fällen wäre ohne den lieben Hrn. Robert St......... (Name der Redaktion bekannt) wohl gar nichts gegangen. Einen ganz herzlichen Dank und ein schönes Fest! | |
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| Dienstag, 05. Dezember 2006 09:09 | |
»YO sir, your prick is really small!«... der gute Tag beginnt mit der besseren SPAM-Email. Ein Text, der wirklich Freude bringt und mein Leben endlich um einen weitere Sinn-Dimension erweitert. Deshalb möchte ich Euch diesen Quell der Weisheit nicht vorenthalten: »greet buddy - Don't tell me why your schlong is so small, I will better help you to make it really Bigger! Why bigger? Because over 72% of all women need a longer ramrod to satisfy their desire! Go there and get your solution: http://www.xxxxxxx.com It'll really help you! We will ship it worldwide within 24 hours, and if you find our product useless - we'll refund all your money!« Für all jene, die noch eine Übersetzung im Babelfish-Stil wollen, hier der Text - und der angefangene Tag kann nur mehr ein guter Tag werden! »YO geehrter Herr, Ihr Stichel ist wirklich klein! grüßen Sie Freund - Erklären Sie mir, warum daß nicht Ihr schlong so klein ist, verbessere ich Hilfe Sie, um sie wirklich grösser zu bilden! Warum grösser? Weil über 72% aller Frauen einen längeren Ramrod benötigen Sie, ihren Wunsch zu erfüllen! Gehen und erhalten Ihre Lösung: http://www.xxxxxxx.com Es hilft Ihnen wirklich! Wir versenden es weltweit innerhalb 24 Stunden und wenn Sie unser Produkt unbrauchbar finden - uns zurückerstatten Ihr ganzes Geld!«... uns zurückerstatten Ihr ganzes Geld! Wie wahr Babelfish doch hat...!! | |
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| Montag, 04. Dezember 2006 05:30 | |
Wieviel Relevanz der Artikel aus der Zeitung mit dem Namen »Info« wirklich hat, der mir da so besonders ins Auge fiel, kann ich nicht beurteilen. Was mich aber daran so freut, ist, dass das Thema doch noch nicht so vom Tableau ist. Die AK hat ja rund um die Bekanntwerdung von DVB-T recht große Töne der Gebührenfreiheit gespuckt. Etwas später mußten sie nachgeben und hat sich in etwa der Meinung der GIS (also der des ORF) angeschlossen: »man muß weiterhin zahlen«. Da ich mir aber sicher bin, etwa ab März 2007 nur mehr Radiogebühr zu zahlen, hier ein ganz feiner Bericht!! | |
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| Freitag, 01. Dezember 2006 23:20 | |
Eigentlich sollte es doch nur die Teilnahme an einem Urlaubs-Gewinnspiel sein. Klarerweise war ich mir beim Absenden der Teilnahmekarten darüber bewußt, dass nun auch etwas Werbung für diese wunderschönen österreichischen Winterorte daherkommen würde, aber mit solch einer Hochglanzpapierflut innerhalb weniger Tage hatte ich nicht gerechnet. Da hat's aber jemand ordentlich notwendig?! Glaubt man den Tourismusverantwortlichen im Fernsehen, dann steht ja trotz fehlendem Schnee und Temperaturen oderhalb von 10 Grad weiterhin alles bestens - Aussagen dieser Art kann man allerdings ungehört in den Rundordner mit der Aufschrift »Gesundreden« werfen. Arlberg hat Angst! Dieser markige Spruch passt da schon eher. Ich merke also: langsam besinnt man sich in den Wintersportzentren wieder darauf, dass es da doch auch einmal Gäste aus Österreich gegeben hat. Die haben zwar nicht so viel Geld ausgegeben, wie der reiche Gast aus dem Ausland - aber sie kamen immer und immer wieder, selbst wenn es einmal gar keinen Schnee gab. Sie nannten Ihre Urlaubsziele oft »die zweite Heimat« und kamen manchmal sogar mehrmals pro Jahr. Langsam erinnert man sich in Kitz, in Lech, in Zürs und auch andernorts wieder daran. Ich denke, ein bisserlbisserl»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. sollten wir sie noch schmoren lassen, mindestens aber so lange, bis eine Tageskarte wieder etwas weniger kostet als einen Monatslohn... | |
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